{"id":700553,"date":"2026-01-07T17:00:12","date_gmt":"2026-01-07T17:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700553\/"},"modified":"2026-01-07T17:00:12","modified_gmt":"2026-01-07T17:00:12","slug":"usa-beschlagnahmen-unter-russischer-flagge-fahrenden-tanker-dw-07-01-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700553\/","title":{"rendered":"USA beschlagnahmen unter russischer Flagge fahrenden Tanker \u2013 DW \u2013 07.01.2026"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer mehr als zweiw\u00f6chigen Verfolgungsjagd hat das US-Milit\u00e4r einen unter russischer Flagge fahrenden leeren \u00d6ltanker vor der K\u00fcste <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/island\/t-18502943\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Islands<\/a> beschlagnahmt. Das Schiff mit Bezug zu <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela\/t-17477267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Venezuela<\/a> sei von einem russischen U-Boot und \u2060weiteren Kriegsschiffen beschattet \u200dworden, teilten zwei US-Regierungsvertreter mit. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen &#8222;Verst\u00f6\u00dfen gegen Sanktionen der USA&#8220; auf Anordnung eines Bundesgerichts erfolgt, gab das Europa-Kommando der US-Streitkr\u00e4fte (EUCOM) im Onlinedienst X bekannt.\u00a0<\/p>\n<p>Der Einsatz war demnach mit dem Justizministerium der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> und dem f\u00fcr die K\u00fcstenwache zust\u00e4ndigen Heimatschutzministerium abgestimmt. Es handelt sich um den Frachter &#8222;Bella 1&#8220;.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien an Aktion beteiligt<\/p>\n<p>Das\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien\/t-17786217\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">britische<\/a>\u00a0Verteidigungsministerium best\u00e4tigte, die USA bei\u00a0der Milit\u00e4roperation gegen die &#8222;Bella1&#8220; unterst\u00fctzt zu haben. Es war\u00a0zun\u00e4chst unklar, wohin das Schiff nun gebracht wird. Dem Vernehmen nach d\u00fcrfte es jedoch in britische Hoheitsgew\u00e4sser einlaufen.<\/p>\n<p>Kurs, Name und Registrierung ge\u00e4ndert<\/p>\n<p>Zuvor hatte die Besatzung des \u00d6ltankers laut US-Angaben auf dem Weg nach Venezuela den Kurs ge\u00e4ndert, um einer Durchsuchung des Schiffes zu entgehen. Zu diesem Zweck soll das Schiff auch in &#8222;Marinera&#8220; umbenannt worden sein. Ferner wurde die Registrierung ge\u00e4ndert. Die Besatzung malte die russische Flagge auf den Rumpf des Schiffes.\u00a0<\/p>\n<p>US-Beh\u00f6rden zufolge geh\u00f6rt der \u00d6ltanker mutma\u00dflich zur sogenannten Schattenflotte, die unter Versto\u00df gegen US-Sanktionen \u00d6l f\u00fcr L\u00e4nder wie Venezuela, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> und den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran\/t-17281594\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Iran<\/a> transportiert. Das Schiff steht seit 2024 wegen mutma\u00dflicher Verbindungen zum Iran und zur libanesischen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/hisbollah\/t-67095838\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hisbollah-Miliz<\/a> unter US-Sanktionen.<\/p>\n<p>Deutlicher Protest aus Moskau\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Russlands Regierung kritisierte die Festsetzung des \u00d6ltankers im Nordatlantik durch die US-Armee. &#8222;Kein Staat hat das Recht, Gewalt gegen Schiffe anzuwenden, die ordnungsgem\u00e4\u00df unter der Gerichtsbarkeit anderer Staaten registriert sind&#8220;, erkl\u00e4rte das russische Verkehrsministerium in Moskau.\u00a0Das vormals &#8222;Bella 1&#8220; genannte Schiff habe am 24. Dezember eine einstweilige Genehmigung erhalten, unter dem Namen &#8222;Marinera&#8220; unter russischer Flagge zu fahren.<\/p>\n<p>USA beschlagnahmen weiteren Tanker in der Karibik<\/p>\n<p>Kurz nach der Aktion im Atlantik brachte das US-Milit\u00e4r in der Karibik einen weiteren sanktionierten \u00d6ltanker unter seine Kontrolle. Die US-K\u00fcstenwache habe das offiziell staatenlose Frachtschiff &#8222;M Sophia&#8220;, das voll beladen war, &#8222;zur endg\u00fcltigen Kl\u00e4rung des Falls&#8220; in die USA eskortiert, teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige S\u00fcdkommando des US-Milit\u00e4rs (SOUTHCOM) mit. Dem Schiff werden &#8222;illegale Aktivit\u00e4ten&#8220; in der Karibik vorgeworfen.<\/p>\n<p>Der Supertanker hatte die Gew\u00e4sser Venezuelas Anfang Januar als Teil einer Flotte verlassen, die \u00d6l &#8211; wie es hie\u00df &#8211; im &#8222;Dunkelmodus&#8220; oder\u00a0mit ausgeschaltetem Transponder nach China transportieren sollte.<\/p>\n<p>Die USA hatten im Dezember, noch vor der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/trumps-milit\u00e4rschlag-gegen-venezuela\/t-75118398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicol\u00e1s Maduro<\/a>, eine Blockade gegen sanktionierte \u00d6ltanker verh\u00e4ngt, die Venezuela ansteuern oder verlassen. In dem Monat beschlagnahmte das US-Milit\u00e4r bereits zwei Tanker.<\/p>\n<p>se\/sth (dpa, ap, afp, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss 17.45 Uhr\u00a0(MEZ)\u00a0&#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach einer mehr als zweiw\u00f6chigen Verfolgungsjagd hat das US-Milit\u00e4r einen unter russischer Flagge fahrenden leeren \u00d6ltanker vor der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":700554,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-700553","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115854889631766014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=700553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700553\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/700554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=700553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=700553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=700553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}