{"id":701257,"date":"2026-01-07T23:30:14","date_gmt":"2026-01-07T23:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701257\/"},"modified":"2026-01-07T23:30:14","modified_gmt":"2026-01-07T23:30:14","slug":"politik-legt-brueckensanierung-am-kaarster-see-auf-eis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701257\/","title":{"rendered":"Politik legt Br\u00fcckensanierung am Kaarster See auf Eis"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Im Jahr 2022 war erstmals \u00fcber den Neubau der Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke in H\u00f6he des Kaarster Sees beraten worden. Die Kosten wurden damals auf 300.000 Euro gesch\u00e4tzt. Im j\u00fcngsten Finanzausschuss sollte die Politik nun beschlie\u00dfen, in den Haushalt 2026 Planungskosten in H\u00f6he von 50.000 Euro einzustellen. Zwar lehnten die Ausschussmitglieder den Vorschlag nicht direkt ab, sondern verschoben ihn in den zust\u00e4ndigen Fachausschuss. Der Tenor aber war deutlich: Einen Neubau kann sich die Stadt aufgrund der aktuellen finanziellen Situation nicht leisten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Br\u00fccke hatte bei einer Pr\u00fcfung des Kreises so schlecht abgeschnitten (Zustandsnote 3,3), dass ein Neubau unumg\u00e4nglich ist. Bem\u00e4ngelt wurde von den Kreis-Br\u00fcckenpr\u00fcfern \u201eSch\u00e4digungen der L\u00e4ngstr\u00e4ger und Betonabplatzungen sowie Abplatzungen mit stark korrodierter Bewehrung\u201c. Laut Gutachten ist die Verkehrssicherheit der Br\u00fccke nicht mehr gegeben. Durch die Sch\u00e4den sei eine Instandsetzung unwirtschaftlich. Ein barrierefreier Neubau ist einige Meter \u00f6stlich der Bestandsbr\u00fccke geplant. Zwar wurde im Jahr 2022 Mittel in H\u00f6he von 300.000 Euro in das Investitionsprogramm \u00fcbernommen, aus personellen Gr\u00fcnden und die Verschiebung von Priorit\u00e4ten sei das Projekt verwaltungsseitig aber nicht weiter verfolgt worden \u2013 bis jetzt. In der aktuellen Vorlage betr\u00e4gt die Kostensch\u00e4tzung nun 420.000 Euro, die Planung soll in den Jahren 2026 bis 2027 erfolgen, der Neubau 2028 und 2029 umgesetzt werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir sind erschrocken \u00fcber die H\u00f6he der Kosten und w\u00fcrden vorschlagen, das in den Bau- und Planungsausschuss zu verweisen. Dort soll dann beraten werden, ob die Ma\u00dfnahme \u00fcberhaupt notwendig ist\u201c, erkl\u00e4rte Dominik Broda (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen). \u201eWir haben in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kaarst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaarst<\/a> offenbar ziemlich teure Br\u00fccken\u201c, erg\u00e4nzte Dirk Salewski (FDP) und sprach damit indirekt die Erneuerung der Stadtparkbr\u00fccke an, die rund 240.000 Euro kostete. Der Technische Beigeordnete Harald Droste erkl\u00e4rte, dass die Br\u00fccke \u201erelativ gut frequentiert\u201c sei und nicht versetzt werden soll. \u201eDann w\u00fcrde die Gefahr bestehen, direkt vom <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kaarster-see\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaarster See<\/a> aus \u00fcber die Br\u00fccke zu fahren\u201c, erkl\u00e4rte er. Christof Rausch (AfD) habe dort noch nie jemanden gesehen. \u201eDaf\u00fcr so viel Geld auszugeben, ist haushalterisch einfach Wahnsinn\u201c, so Rausch. \u201e\u00dcber die Notwendigkeit k\u00f6nnen wir uns gerne noch einmal unterhalten\u201c, schloss Droste das Thema vorerst bis zum n\u00e4chsten Bau- und Planungsausschuss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Jahr 2022 war erstmals \u00fcber den Neubau der Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke in H\u00f6he des Kaarster Sees beraten worden. 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