{"id":701334,"date":"2026-01-08T00:15:16","date_gmt":"2026-01-08T00:15:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701334\/"},"modified":"2026-01-08T00:15:16","modified_gmt":"2026-01-08T00:15:16","slug":"klare-handyregeln-an-nordrhein-westfaelischen-schulen-mehr-ruhe-im-unterricht-mehr-miteinander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701334\/","title":{"rendered":"Klare Handyregeln an nordrhein-westf\u00e4lischen Schulen: Mehr Ruhe im Unterricht, mehr Miteinander"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/RR_Handy-Schule.jpg\" data-caption=\"Symbolfoto (Foto: Pexels)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"394\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/RR_Handy-Schule-696x394.jpg\"   alt=\"\" title=\"RR_Handy Schule\"\/><\/a>Symbolfoto (Foto: Pexels)<br \/>\n            Anzeige<a href=\"https:\/\/www.mheg.de\/meg-erweitert-serviceangebot-fuer-buergerinnen-und-buerger-ab-februar-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/MH_Banner-Lokalklick-1.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf\/Rhein-Ruhr. <\/strong>Partizipativer Weg wirkt \u2013 Das Ministerium f\u00fcr Schule und Bildung teilt mit: Nordrhein-Westfalen beteiligt beim Umgang mit Handys an Schulen bewusst die Schulgemeinschaften. Dieser Weg hat sich bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2025 hatte das Schulministerium die Schulen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, bis zum Herbst eigene, verbindliche Regelungen zur Handynutzung zu entwickeln. F\u00fcr diesen Prozess hatte das Schulministerium klare Leitlinien vorgegeben. Demnach sollte an Grundschulen die private Nutzung von Handys und Smartwatches grunds\u00e4tzlich nicht erlaubt sein. Die weiterf\u00fchrenden Schulen sollten verbindliche, altersgerechte Regelungen erarbeiten, die gemeinsam getragen werden und im Schulalltag funktionieren. Das Schulministerium hat diesen Prozess mit Handlungsempfehlungen und exemplarischen Handyordnungen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\u201eWir haben sehr viel positives Feedback auf unsere Musterordnungen verbunden mit dem partizipativen Weg erhalten. Wir haben den Schulen unsere Erwartungshaltung klar kommuniziert und ihnen bewusst zugetraut, gute und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Und sie haben dieses Vertrauen eindrucksvoll best\u00e4tigt\u201c, so Ministerin Feller. \u201eUnser landesweiter Aufruf hat Diskussionen angesto\u00dfen, Entscheidungen beschleunigt und f\u00fcr Klarheit gesorgt. Das Ergebnis sind klare Regeln, die im Schulalltag wirken, weil sie von den Schulen vor Ort selbst entwickelt und gemeinsam getragen werden. Das schafft Ruhe, Sicherheit und Verl\u00e4sslichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Dass dieser Weg tr\u00e4gt, zeigen die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage des Schulministeriums: Rund 98 Prozent aller \u00f6ffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen verf\u00fcgen inzwischen \u00fcber eine verbindliche Handyregelung, bei den weiterf\u00fchrenden Schulen sind es sogar 100 Prozent. Viele Schulen haben erstmals verbindliche Vorgaben beschlossen, andere ihre bestehenden Regelungen deutlich nachgesch\u00e4rft. Schulministerin Dorothee Feller: \u201eSchule muss ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche lernen, sich begegnen und konzentrieren k\u00f6nnen. Unsere Schulen teilen diese Einsch\u00e4tzung. Mit selbst entwickelten und f\u00fcr alle verbindlichen Regeln schaffen sie Orientierung im Schulalltag, sorgen f\u00fcr mehr Konzentration im Unterricht und f\u00f6rdern ein gutes soziales Miteinander.\u201c<\/p>\n<p>Die weiterf\u00fchrenden Schulen setzen wie vorgegeben auf differenzierte, altersgerechte Regelungen. 79 Prozent der Gesamtschulen und 86 Prozent der Gymnasien unterscheiden nach Jahrgangsstufen. Andere Schulen regeln die Nutzung nach Zeiten oder Bereichen. Etwa die H\u00e4lfte aller Schulen untersagt die Handynutzung w\u00e4hrend des Schulbetriebs vollst\u00e4ndig, die andere H\u00e4lfte erlaubt eine klar begrenzte Nutzung. Mit zunehmendem Alter der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wachsen die Freir\u00e4ume. Ministerin Feller: \u201eFreiheit braucht Regeln. Und genau diese Balance haben unsere Schulen gefunden: mehr Verantwortung mit wachsendem Alter, aber immer klare Leitplanken.\u201c<\/p>\n<p>Ein Erfolgsfaktor f\u00fcr die breite Akzeptanz der Regelungen ist der gemeinsame Entwicklungsprozess. Lehrkr\u00e4fte, Eltern sowie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler waren beteiligt, insbesondere an weiterf\u00fchrenden Schulen wurden die Regelungen durch die Schulkonferenz beschlossen. Die Schulen haben die Vorgaben des Landes und den partizipativen Ansatz sehr ernst genommen \u2013 weil sie wissen, dass Beteiligung zu mehr Akzeptanz, weniger Widerstand und praxisnahen L\u00f6sungen f\u00fchrt. \u201eAuf diese Weise st\u00e4rken wir zugleich auch die demokratischen Kompetenzen unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Sie setzen sich intensiv mit einer Fragestellung auseinander, die ihren eigenen Alltag unmittelbar betrifft, entwickeln dazu eine eigene Meinung und lernen, Verantwortung f\u00fcr gemeinsam getroffene Entscheidungen zu \u00fcbernehmen\u201c, so Ministerin Feller.<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber alle Schulformen hinweg verfolgen die Regelungen dieselben Ziele: Schutz der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, konzentrierter Unterricht und ein respektvolles Miteinander\u201c, erkl\u00e4rt die Ministerin. In der Praxis gilt meist: Handys d\u00fcrfen mitgebracht werden, ihre Nutzung ist jedoch eingeschr\u00e4nkt oder untersagt. Bei Regelverst\u00f6\u00dfen greifen abgestufte Konsequenzen. \u201eWo vorher auf dem Schulhof aufs Display geschaut wurde, wird heute wieder miteinander gesprochen. Das ist ein Gewinn f\u00fcr das soziale Lernen.\u201c<\/p>\n<p>Besonders eindeutig ist die Haltung an den Grundschulen, die mittlerweile gr\u00f6\u00dftenteils ein generelles Handyverbot w\u00e4hrend des Schulbetriebs beschlossen haben, um die Kinder konsequent zu sch\u00fctzen. Damit folgen sie der Musterordnung der Landesregierung. \u201eGerade die J\u00fcngsten brauchen Schutzr\u00e4ume ohne Ablenkung\u201c, betont Schulministerin Dorothee Feller. \u201eDass die Grundschulen hier so geschlossen handeln, ist ein starkes Signal f\u00fcr Kinder, Eltern und Lehrkr\u00e4fte.\u201c<\/p>\n<p>Bis zum Herbst hatten 96 Prozent der Grundschulen verbindliche Vorgaben beschlossen. Dort, wo bislang noch keine Regelung vorliegt, h\u00e4ngt dies unter anderem damit zusammen, dass Beteiligungsprozesse \u2013 insbesondere mit Eltern \u2013 zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht abgeschlossen waren.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend erkl\u00e4rt Ministerin Feller: \u201eDie Schulen haben gezeigt, dass klare Regeln dann besonders gut funktionieren, wenn sie auf die jeweilige Schule zugeschnitten und gemeinsam entwickelt sind. Davon profitieren alle Beteiligten: die Schulgemeinschaft und vor allem die Kinder und Jugendlichen. Zugleich wird guter Unterricht nachhaltig gest\u00e4rkt. Mein Dank richtet sich an alle, die sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Handynutzung auseinandergesetzt haben und f\u00fcr ihre Schule eine gemeinsam getragene Regelung gefunden haben.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Bei B\u00fcrgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867-40.<\/strong><\/p>\n<p>Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"#\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rec728-1-Kopie.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Symbolfoto (Foto: Pexels) Anzeige D\u00fcsseldorf\/Rhein-Ruhr. Partizipativer Weg wirkt \u2013 Das Ministerium f\u00fcr Schule und Bildung teilt mit: Nordrhein-Westfalen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":701335,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-701334","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115856602354533152","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=701334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701334\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/701335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=701334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=701334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=701334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}