{"id":701660,"date":"2026-01-08T03:27:14","date_gmt":"2026-01-08T03:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701660\/"},"modified":"2026-01-08T03:27:14","modified_gmt":"2026-01-08T03:27:14","slug":"die-aggressivste-bank-europas-faz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701660\/","title":{"rendered":"Die aggressivste Bank Europas | FAZ"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">An Selbstbewusstsein mangelt es Nik Storonsky nicht, obwohl er bei \u00f6ffentlichen Auftritten manchmal etwas zur\u00fcckhaltend wirkt. Die althergebrachten Banken h\u00e4tten keine Chance gegen <a data-rtr-index=\"20\" title=\"Revolut\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/revolut\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Revolut<\/a>, sagt Storonsky. \u201eUnser Produkt ist so viel besser. Es ist unm\u00f6glich, gegen uns im Wettbewerb zu bestehen\u201c, behauptete der erst 41 Jahre alte Gr\u00fcnder und Vorstandschef der Digitalbank, als er vor Kurzem das neue Hauptquartier im Herzen des Londoner Finanzdistrikts einweihte. Die Revolut-App sei \u201edas erfolgreichste digitale Bankenmodell der Welt\u201c, schw\u00e4rmt die neue Westeuropa-Chefin B\u00e9atrice Cossa-Dumurgier.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Mit Blick auf die Zahlen kann man nur schwer widersprechen. Seit der Gr\u00fcndung 2015 hat das Fintech-Unternehmen die Bankenwelt aufgemischt. Jedes Jahr kommen derzeit mehr als f\u00fcnfzehn Millionen Nutzer hinzu. Inzwischen sind es mehr als 65 Millionen Kunden in vierzig L\u00e4ndern. Storonskys Ziel: Bis Mitte 2027 will er 100 Millionen Kunden in 100 L\u00e4ndern. \u201eWir wollen die erste wirklich globale Bank werden\u201c, sagt er. Die Mission sei \u201esimpel\u201c. Dabei arbeitet wohl kaum ein anderes Unternehmen in der Finanzbranche so hart an der Ausbreitung und der Internationalisierung.<\/p>\n<p>Fokus auf Westeuropa<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Bei den traditionellen Banken und den Fintech-Wettbewerbern verbreitet der aggressiv wachsende Konkurrent Angst und Schrecken. Keine andere Digitalbank w\u00e4chst so schnell. Es sind vor allem junge, preisbewusste Kunden, die sich f\u00fcr die Finanz-App von Revolut entscheiden. In Deutschland hat die Neobank ihre Kundenzahl auf 2,5 Millionen gesteigert, jedes Jahr wachse man um 60 Prozent. Bis 2027 sollen es f\u00fcnf Millionen Kunden sein. \u201eWir haben sehr gro\u00dfe Ambitionen f\u00fcr Deutschland, das ist einer der wichtigsten und spannendsten M\u00e4rkte in <a data-rtr-index=\"42\" title=\"Europa\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a>\u201c, sagt Cossa-Dumurgier im Gespr\u00e4ch mit der F.A.S. Sie leitet seit Sommer das neue Europa-Hauptquartier in Paris.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Westeuropa ist der Schwerpunkt der Bank, doch w\u00e4chst sie inzwischen weit dar\u00fcber hinaus. In Gro\u00dfbritannien nutzen zw\u00f6lf Millionen Kunden die Revolut-App, in Frankreich, Irland, Spanien und Italien sind es jeweils mehrere Millionen. Aber auch in Australien und Brasilien ist Revolut aktiv. Vor Kurzem startete die Bank in Mexiko, als N\u00e4chstes steht der Markteintritt in Indien bevor. So aggressiv wie Revolut expandiert keine andere Bank.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Schon 2019, vier Jahre nach der Gr\u00fcndung, hatte Revolut zehn Millionen Kunden gewonnen. 2022 waren es insgesamt 20 Millionen. Die traditionellen Banken auch in Deutschland, die mit ihrer \u201eLegacy\u201c k\u00e4mpfen &#8211; den teuren Filialnetzen, teils veralteten IT-Strukturen und dem hohen Personalstamm &#8211; kommen mit der agilen Finanz-App kaum mit. \u201eDa w\u00e4chst ein sehr ernstzunehmender Konkurrent heran\u201c, sagt ein Frankfurter Bankenkenner. Cossa-Dumurgier glaubt, dass sie besonders die Kunden von Sparkassen und Direktbanken abwerben k\u00f6nne. Postbank und Sparda-Bank m\u00fcssen sich ebenfalls wappnen.<\/p>\n<p>Konkurrenz f\u00fcr N26 und Trade Republic<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch f\u00fcr die deutschen Onlinebanken N26 und Trade Republic ist Revolut ein bedrohlicher Konkurrent geworden. Die Berliner Neobank N26 besitzt nach j\u00fcngsten eigenen Angaben 4,8 Millionen aktive Kunden in 24 L\u00e4ndern Europas, doch wegen M\u00e4ngeln im Risikomanagement hat die Finanzaufsicht Bafin wiederholt das Wachstum eingeschr\u00e4nkt. Trade Republic bedient gut zehn Millionen Kunden. Aber das Wachstum ist deutlich langsamer als bei Revolut.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der Senkrechtstart des Londoner Fintechs zeigt sich auch an seiner au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Bewertung. Mit 75 Milliarden <a data-rtr-index=\"47\" title=\"Dollar\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/dollar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dollar<\/a> (rund 65 Milliarden Euro) wurde die nicht an der B\u00f6rse notierte Bank in der j\u00fcngsten Finanzierungsrunde bewertet. Damit ist Revolut mit weitem Abstand das wertvollste Fintech-Unternehmen Europas. Zum Vergleich: Trade Republic wurde j\u00fcngst mit 12,5 Milliarden Euro bewertet. Im Sommer 2024 lag die Revolut-Bewertung erst bei 45 Milliarden Dollar. Der neue Meilenstein spiegele \u201edie enorme Entwicklung der letzten zw\u00f6lf Monate wider\u201c, sagt Storonsky.<\/p>\n<p>Investoren haben gro\u00dfes Interesse<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">75 Milliarden Dollar \u2013 das ist mehr als der B\u00f6rsenwert von Bankenriesen wie Nat West und Lloyds in Gro\u00dfbanken oder der Deutschen Bank. Revolut war kurzzeitig sogar wertvoller als die Barclays-Bank. Und das, obwohl \u2013 oder gerade: weil \u2013 das Fintech personell so schlank aufgestellt ist. Revolut besch\u00e4ftigt nur etwas mehr als 10.000 Mitarbeiter, Barclays kommt weltweit auf etwa 85.000, die Deutsche Bank auf knapp 90.000. Eine geringe Besch\u00e4ftigtenzahl bedeutet eine enorme Kostenersparnis.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Interesse von Investoren ist gro\u00df. An der j\u00fcngsten Finanzierungsrunde beteiligten sich der US-Verm\u00f6gensverwalter Fidelity und der Chipkonzern Nvidia, der einen guten Riecher f\u00fcr Tech-Ent\u00adwicklungen besitzt. Zu den fr\u00fchen Investoren z\u00e4hlt die japanische Softbank. Falls es Storonsky gelingt, die Bewertung auf 150 Milliarden Dollar zu treiben, soll er einen Bonus in vielfacher Milliardenh\u00f6he erhalten, hei\u00dft es, wobei die Details nicht \u00f6ffentlich sind. Ihm k\u00f6nnte ein Geldregen winken wie Elon Musk bei Tesla.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der in Russland geborene Storonsky und sein ukrainischer Ko-Gr\u00fcnder Vlad Yatsenko sind schon jetzt zu Multimilliard\u00e4ren geworden. Kein anderer Start-up-Gr\u00fcnder hat einen so kometenhaften Aufstieg geschafft wie der Revolut-Chef. 1984 kam er in einer Kleinstadt bei Moskau zur Welt, war als Jugendlicher Landesmeister im Schwimmen. Nach einem Physik-Studium und einem Wirtschaftsmasterabschluss an einer Hochschule in Moskau zog es Storonsky 2004 nach London. Ein paar Jahre lang arbeitete er in der City als Wertpapierh\u00e4ndler f\u00fcr Lehman Brothers, nach der Finanzkrise ging er zu Credit Suisse. Als 30-J\u00e4hriger machte er sich selbst\u00e4ndig und entwickelte mit Yatsenko die Idee f\u00fcr Revolut.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher Barista, heute Banker<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die ersten sechs Monate habe er praktisch nonstop in einem Starbucks-Coffeeshop gearbeitet, \u201ebis ich den Geruch in meiner Kleidung nicht mehr ertragen konnte\u201c, erz\u00e4hlte er, als er vor wenigen Wochen im Londoner Finanzviertel Canary Wharf das neue Hauptquartier in einem schicken Hochhaus er\u00f6ffnete. Der neue Sitz ist auch eine Machtdemonstration. Repr\u00e4sentativer geht es kaum. Wenn jeden Morgen Tausende Banker aus der U-Bahn-Station Canary Wharf steigen, blicken sie direkt auf das Revolut-Logo. In dasselbe Geb\u00e4ude wird auch die Deutsche Bank einziehen. Das erscheint symboltr\u00e4chtig: Die traditionsreichen Deutschbanker sitzen k\u00fcnftig unterhalb von Revolut.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Seit mehr als vier Jahren ist die Neobank profitabel. Im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr erreichte die Bank 1,4 Milliarden Dollar Gewinn vor Steuern. Das war ein Anstieg um 149 Prozent zum Vorjahr, getrieben vom boomenden Kryptohandelsgesch\u00e4ft. Anfangs hatte die Finanzplattform vor allem mit Geldtransfers und g\u00fcnstigem W\u00e4hrungstausch Kunden gewonnen. Ein billiges Girokonto und eine Bankkarte zogen Nutzer an. Schon seit 2017 ist \u00fcber die Revolut-App auch der Handel mit Kryptowerten m\u00f6glich, 2024 kamen Aktien und ETF hinzu.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Produktpalette w\u00e4chst rasant. \u201eWir waren Vorreiter bei Tagesgeld\u00adkonten, Lifestyle-Produkten, Gemeinschaftskonten, Elite-Angeboten wie Revolut Ultra, eSIM und vielem mehr. In den letzten zehn Jahren haben wir mehr Innovationen auf den Markt gebracht als jede andere europ\u00e4ische Bank\u201c, behauptet ein Revolut-Sprecher.<\/p>\n<p>Schlanke Strukturen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">B\u00e9atrice Cossa-Dumurgier, die zuvor viele Jahre Managerin bei BNP Paribas war, baut nun den neuen Westeuropa-Hauptsitz in Paris auf. Revolut spricht von einer Investition von mehr als einer Milliarde Euro. Etwas mehr als 400 Mitarbeiter sollen im Westeuropa-Hauptquartier arbeiten. In Deutschland sitzt in Berlin nur ein kleines Team der Bank, etwa f\u00fcnfzig neue Mitarbeiter werden derzeit eingestellt. So viel hat jede kleine Sparkasse.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Strukturen von Revolut sind ex\u00adtrem schlank, damit kann die Bank auch die Kosten gering halten. Im Grunde besteht das ganze Unternehmen prim\u00e4r aus einer IT-Plattform, auf der immer neue Produkte aufgesetzt werden. Neu gewonnene Kunden bedeuten nur ein paar Bits und Bytes zus\u00e4tzlich, sie verursachen nur geringe Kosten, etwa f\u00fcr aufwendige Werbekampagnen, vor allem in Social Media. Im deutschen Markt will Revolut auch spezifische Produkte einf\u00fchren. \u201e\u00dcberziehungskredit zum Beispiel, das ist eine sehr deutsche Spezialit\u00e4t\u201c, sagt Cossa-Dumurgier.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nach und nach will Revolut auch in ganz Europa klassische Hypothekenbankkredite anbieten, sagte Marketingvorstand Antoine Le Nel. In einigen L\u00e4ndern wie Irland teste man daf\u00fcr schon KI-Assistenten, die den Kreditantragsprozess vollst\u00e4ndig digitalisieren. Der Marktstart in Irland hat sich aber verz\u00f6gert und wird nun erst 2026 beginnen. Bislang bietet Revolut H\u00e4userkredite nur in Litauen an, wo die Regulierung die Refinanzierung besonders g\u00fcnstig macht.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr die EU besitzt Revolut schon seit Jahren eine Banklizenz, ausgestellt durch die litauische Notenbank. Die Digitalbank wird von der litauischen Notenbank und von der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigt. Nur ausgerechnet im Heimatmarkt Gro\u00dfbritannien hat es lange mit einer Bankenlizenz nicht geklappt. Revoluts Antrag hing fast vier Jahre fest. Erst diesen Sommer erteilte die Aufsichtsbeh\u00f6rde eine \u2013 bislang noch eingeschr\u00e4nkte \u2013 Lizenz. Die Aufsicht hat laut Medienberichten deshalb so lange gez\u00f6gert, weil sie Bedenken hatte, dass die Risikokontrollen der Bank mit dem rasanten internationalen Wachstum des Gesch\u00e4fts nicht Schritt halten k\u00f6nnten. Jetzt hat Revolut eine \u201eLizenz in Mobilisierung\u201c, darf bislang nur Einlagen in begrenzter H\u00f6he annehmen.<\/p>\n<p>Ein harter, fordernder Chef<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Barclays-Vorstandschef C. S. Venkatakrishnan sagte j\u00fcngst auf einem Finanzkongress, dass Revolut sogar davon profitiert habe, dass sie keine volle Banklizenz bes\u00e4\u00dfen. Damit habe die Bank weniger Aufsichtspflichten erf\u00fcllen m\u00fcssen. Doch Revolut und andere Neobanken haben das emp\u00f6rt zur\u00fcckgewiesen. Sie m\u00fcssten genau dieselben Standards wie andere erf\u00fcllen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nik Storonsky wird im Unternehmen als harter, fordernder Chef bezeichnet. Der noch immer jugendlich wirkende Bankgr\u00fcnder mit halb langer blonder Frisur ist selbst ein absoluter Workaholic. Sein Leben bestehe zu 99,5 Prozent aus Arbeit, sagte der Vater von vier Kindern einmal. Fast nie nehme er Urlaub. Zu seinen Hobbys z\u00e4hlt Kitesurfen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nach Mediensch\u00e4tzungen geh\u00f6rt ihm etwa ein F\u00fcnftel der Revolut-Aktien. Bei einer Bewertung von 75 Milliarden Dollar ist das ein unglaublich gro\u00dfes Verm\u00f6gen. Der Revolut-Gr\u00fcnder war auf bestem Wege, einer der zehn reichsten M\u00e4nner Gro\u00dfbritanniens zu werden. Allerdings hat er, wie j\u00fcngst bekannt wurde, seinen Wohnsitz in die Vereinigten Arabischen Emirate, eine Steueroase, verlegt. Die Londoner Finanzaufsicht reagierte nicht erfreut, als sie dies aus der Zeitung erfuhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An Selbstbewusstsein mangelt es Nik Storonsky nicht, obwohl er bei \u00f6ffentlichen Auftritten manchmal etwas zur\u00fcckhaltend wirkt. 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