{"id":701802,"date":"2026-01-08T04:50:13","date_gmt":"2026-01-08T04:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701802\/"},"modified":"2026-01-08T04:50:13","modified_gmt":"2026-01-08T04:50:13","slug":"nachrichten-im-venezuela-konflikt-fuer-oelverkaeufe-usa-lockern-eigene-sanktionen-gegen-venezuela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701802\/","title":{"rendered":"+++Nachrichten im Venezuela-Konflikt+++: F\u00fcr \u00d6lverk\u00e4ufe: USA lockern eigene Sanktionen gegen Venezuela"},"content":{"rendered":"<p>USA lockern Sanktionen f\u00fcr \u00d6lverk\u00e4ufe<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">18.27 Uhr: Die USA lockern nach eigenen Angaben gezielt Sanktionen gegen Venezuela, um den Transport und Verkauf von Roh\u00f6l und \u00d6lprodukten des Landes auf den Weltm\u00e4rkten zu erm\u00f6glichen. Hierf\u00fcr stimme man sich mit den weltweit f\u00fchrenden Rohstoffh\u00e4ndlern und wichtigen Banken ab, teilt das US-Energieministerium weiter mit. Alle Erl\u00f6se aus den Verk\u00e4ufen sollen zun\u00e4chst auf Konten unter US-Kontrolle bei international anerkannten Banken flie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">18.18 Uhr: Das Wei\u00dfe Haus best\u00e4tigt ein Treffen mit \u00d6l-Managern f\u00fcr Freitag. Dabei solle es um M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Investitionen in Venezuela gehen, teilt das Wei\u00dfe Haus mit. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat bereits erkl\u00e4rt, dass US-\u00d6lkonzerne nach dem Sturz von Staatschef Nicol\u00e1s Maduro in das s\u00fcdamerikanische Land zur\u00fcckkehren sollen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">17.36 Uhr: Die USA k\u00fcndigen einen Drei-Phasen-Plan f\u00fcr Venezuela an. Der erste Schritt sei die Stabilisierung des Landes, \u2060sagt US-Au\u00dfenminister Marco \u200dRubio. Darauf folgten eine Phase der Erholung und schlie\u00dflich des \u00dcbergangs. Es sei Sache des venezolanischen Volkes, sein Land umzugestalten. Bereits jetzt seien Fortschritte erkennbar. Der Plan werde die USA nichts \u2060kosten, sagt Rubio weiter. Eine Stellungnahme von Venezuela lag zun\u00e4chst nicht vor. (rtr)<\/p>\n<p>      USA entern \u00d6ltanker im Nordatlantik<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Das US-Milit\u00e4r hat nach Informationen der Nachrichtenagentur AP einen \u00d6ltanker mit Verbindungen zu Venezuela im Nordatlantik geentert. Soldaten seien an Bord des Schiffes gegangen, das sie seit Wochen verfolgt h\u00e4tten, erfuhr die AP am Mittwoch aus US-Kreisen. Sie h\u00e4tten die Kontrolle \u00fcber den Tanker an die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden \u00fcbergeben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte im Dezember eine Blockade gegen sanktionierte \u00d6ltanker auf dem Weg von und nach Venezuela angek\u00fcndigt. Das jetzt geenterte Schiff hatte sich dieser Blockade entzogen und war vor Schiffen der US-K\u00fcstenwache geflohen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Das Schiff wurde 2024 von den USA mit Sanktionen belegt, weil es angeblich Fracht f\u00fcr ein Unternehmen schmuggelte, das mit der libanesischen Extremistengruppe Hisbollah in Verbindung stehen soll. Das Schiff, das fr\u00fcher unter dem Namen \u201eBella 1\u201c registriert war, wurde laut Schiffsdatenbanken in \u201eMarinera\u201c umbenannt und fuhr unter russischer Flagge. (ap)<\/p>\n<p>      Venezuela soll den USA \u00d6l liefern<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">Die venezolanische \u00dcbergangsregierung wird den USA nach den Worten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zwischen 30 und 50 Millionen Barrel \u00d6l liefern. Es handele sich um sanktioniertes \u00d6l, das zum Marktpreis verkauft werde, erkl\u00e4rte Trump am Dienstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">Das Geld werde von ihm als Pr\u00e4sident kontrolliert, \u201eum sicherzustellen, dass es den Menschen in Venezuela und den Vereinigten Staaten zugutekommt\u201c, schrieb Trump weiter. Er habe Energieminister Chris Wright mit der \u201esofortigen\u201c Umsetzung des Plans beauftragt. (afp)<\/p>\n<p>      Widerspr\u00fcchlichen Ansagen aus Washington irritieren fr\u00fchere Diplomaten<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\">Dar\u00fcber hinaus steht die Zukunft des s\u00fcdamerikanischen Landes nach der Gefangennahme des venezolanischen Pr\u00e4sidenten Nicol\u00e1s Maduro <a href=\"https:\/\/taz.de\/Trumps-Angriff-in-Venezuela\/!6143137\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei einem US-Milit\u00e4reinsatz<\/a> allem Anschein nach in den Sternen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich ausf\u00fchrlich und zugleich vage dazu eingelassen, dass sein Land <a href=\"https:\/\/taz.de\/Venezuelas-Oel-wird-nicht-gebraucht\/!6142672\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den \u00f6lreichen Staat<\/a> nach der Absetzung Maduros \u201ef\u00fchren\u201c werde. Details, wie das ablaufen soll, ist er schuldig geblieben. Einige Abgeordnete und fr\u00fchere US-Amtstr\u00e4ger fragen sich, wie umfassend die Regierung in Washington f\u00fcr die Zeit nach Maduro \u00fcberhaupt geplant hat.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"14\">F\u00fcr zus\u00e4tzliche Unklarheit hat gesorgt, dass sich Trump und sein Au\u00dfenminister Marco Rubio widerspr\u00fcchlich \u00fcber den Status quo nach der Intervention ge\u00e4u\u00dfert haben. Sie haben einerseits nahegelegt, die USA hielten den Hebel der Macht in Caracas in der Hand. Andererseits lassen ihre \u00c4u\u00dferungen vermuten, dass die USA keinerlei Absicht hegen, in das t\u00e4gliche Regierungsgesch\u00e4ft einzugreifen, sondern vielmehr zulassen, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wer-ist-Delcy-Rodriguez\/!6142708\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dass Vertraute Maduros in F\u00fchrungs\u00e4mtern bleiben<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"15\">Rubio hat erkl\u00e4rt, die USA verlie\u00dfen sich auf bestehende Sanktionen gegen den venezolanischen \u00d6lsektor und kriminelle Banden, um Druck auf Maduros Nachfolger auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>      \u201eAbsolut keine Vorstellung, wie es weitergeht\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"17\">Die Unsicherheit \u00fcber klare n\u00e4chste Schritte in Venezuela steht in einem starken Kontrast zu teils jahrelangen Debatten und Planungen, die fr\u00fcheren US-Interventionen vorausgingen, bei denen autokratische Herrscher abgesetzt wurden, etwa im Falle Saddam Husseins im Irak 2003. Dennoch lieferten derartige Milit\u00e4reingriffe selten die gew\u00fcnschten Ergebnisse.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"18\">Die Widerspr\u00fcche in den \u00f6ffentlichen Ank\u00fcndigungen Trumps und Rubios sto\u00dfen bei fr\u00fcheren Diplomaten auf Unmut. \u201eMir scheint, wir haben absolut keine Vorstellung, wie es weitergeht\u201c, sagt Dan Fried, ein fr\u00fcherer Karrierediplomat, der inzwischen f\u00fcr die Denkfabrik Atlantic Council arbeitet und sowohl unter demokratischen als auch republikanischen Regierungen t\u00e4tig war.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"19\">\u201eAus guten operativen Gr\u00fcnden wussten nur sehr wenige Menschen von dem Einsatz, aber Trumps Bemerkungen \u00fcber das F\u00fchren des Landes und Rubios unbeholfener R\u00fcckzieher legen nahe, dass selbst innerhalb dieses kleinen Kreises Uneinigkeit \u00fcber das weitere Vorgehen herrscht\u201c, sagt Fried.<\/p>\n<p>      Interventionsbef\u00fcrworter: USA geben die Entscheidungen vor<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"21\">Bef\u00fcrworter der Milit\u00e4roperation glauben dagegen, dass \u00fcber das Ziel der USA keineswegs Unklarheit herrscht. \u201eDer Pr\u00e4sident spricht in gro\u00dfen Schlagzeilen und Euphemismen\u201c, sagt Rich Goldberg, ein Verfechter harter Sanktionspolitik, der bis zum vergangenen Jahr im von Trump eingerichteten Beratergremium National Energy Dominance Council im Wei\u00dfen Haus t\u00e4tig war und jetzt als Berater bei der Denkfabrik Foundation for Defense of Democracies arbeitet, die f\u00fcr ihre harte au\u00dfenpolitische Linie bekannt ist. Rubio werde sicherlich kein \u201eSchul-Superintendent\u201c f\u00fcr Venezuela, aber faktisch g\u00e4ben die USA die Entscheidungen vor.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"22\">Goldberg sagte, es gebe Menschen an der Spitze, die bewirken k\u00f6nnten, was Washington wolle \u2013 oder eben nicht. Derzeit kontrolliere man \u201eihre Geldb\u00f6rsen und ihr Leben\u201c. Der Pr\u00e4sident glaube, das reiche aus, ebenso der Au\u00dfenminister. Wenn nicht, werde man das sehr bald merken und dann reagieren, glaubt Goldberg.<\/p>\n<p>      Traditioneller Entscheidungsapparat weitgehend au\u00dfen vor<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"24\">Falls es vor der Gefangennahme Maduros und seiner \u00dcberf\u00fchrung nach New York, um ihn wegen Drogenterrorismus vor Gericht zu stellen, Pl\u00e4ne gab, dass die USA Venezuela f\u00fchren, so beschr\u00e4nkte sich das Wissen darum nach Angaben aus Regierungskreisen auf eine kleine Gruppe von Vertrauten Trumps. Sie verweisen darauf, dass der Pr\u00e4sident auf einen \u00fcberschaubaren Kreis von Beratern setze und weite Teile des traditionellen Entscheidungsapparats beiseitegeschoben habe.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"25\">Die Gew\u00e4hrspersonen, die anonym bleiben wollten, haben nach eigenen Angaben keine Kenntnis \u00fcber Vorbereitungen f\u00fcr eine milit\u00e4rische Besatzung oder eine zivil gef\u00fchrte Interimsregierung in Venezuela, wie dies bei fr\u00fcheren Regierungen Priorit\u00e4t hatte, wenn sie dar\u00fcber nachdachten, in den Krieg zu ziehen oder eine bestimmte Regierung zu st\u00fcrzen. Die Pressestellen im Wei\u00dfen Haus und dem Au\u00dfenministerium lie\u00dfen Kommentaranfragen unbeantwortet.<\/p>\n<p>      Fr\u00fchere Interventionen wurden lange geplant<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-30\" pos=\"27\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/US-Angriff-auf-Venezuela\/!6142574\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fr\u00fcheren Milit\u00e4reins\u00e4tzen<\/a> zur Absetzung autokratischer Herrscher, insbesondere in Panama zwischen Jahresende 1989 und Jahresanfang 1990 und im Irak im Jahr 2003, gingen Monate, wenn nicht gar Jahre an beh\u00f6rdeninternen Diskussionen und Debatten voraus, wie mit einem Machtvakuum umzugehen sei, das sich nach der Absetzung von Herrschern einstellen kann. Das Au\u00dfenministerium, der nationale Sicherheitsrat des Wei\u00dfen Hauses, das Pentagon und auch die Geheimdienste waren an derartigen Planungen beteiligt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-31\" pos=\"28\">F\u00fcr die Planungen zur Absetzung des panamaischen Milit\u00e4rmachthabers Manuel Noriega lie\u00df sich die Regierung des damaligen US-Pr\u00e4sidenten George H.W. Bush fast ein ganzes Jahr Zeit. Und Panama ist erheblich kleiner als Venezuela, blickte auf eine Vergangenheit mit gro\u00dfem US-Einfluss zur\u00fcck, und die US-Besatzung war nie darauf ausgelegt, Territorien oder nat\u00fcrliche Ressourcen zu vereinnahmen. Das ungleich gr\u00f6\u00dfere Venezuela hegt dagegen jahrzehntelangen Groll gegen die USA.<\/p>\n<p>      Venezolanische Oppositionsf\u00fchrerin \u201ein die Tonne gekloppt\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-33\" pos=\"30\">Ex-Diplomat Fried sagt, der Einsatz in Panama sei deshalb ein Erfolg gewesen, weil er zu einem raschen Machttransfer an eine demokratische Regierung gef\u00fchrt habe. \u201eDas w\u00e4re auch hier ein Erfolg, aber am ersten Tag haben wir jemanden in die Tonne gekloppt, der diese Voraussetzungen erf\u00fcllte, und das erscheint mir als absurd.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-34\" pos=\"31\">Gemeint ist die Abfuhr, die Trump der venezolanischen Oppositionsf\u00fchrerin Mar\u00eda Corina Machado erteilte, deren Partei weithin als Gewinnerin der Wahl im vergangenen Jahr gilt, dies sich Maduro aber geweigert hat anzuerkennen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-35\" pos=\"32\">Trump erkl\u00e4rte am Samstag, Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Machado werde in Venezuela weder ausreichend Respekt noch Unterst\u00fctzung entgegengebracht, um eine glaubw\u00fcrdige Regierungschefin zu sein. Dazu legte er nahe, dass er sich mit Maduros Vizepr\u00e4sidentin Delcy Rodr\u00edguez arrangieren k\u00f6nne, solange sie mit Washington zusammenarbeite.<\/p>\n<p>      Im Irak und in Afghanistan traten US-Erwartungen nicht ein<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-37\" pos=\"34\">Weder im Irak noch in Afghanistan gingen die Nachkriegsszenarien auf, die sich die USA ertr\u00e4umt hatten. Die k\u00fchnsten Hoffnungen, dass der Irak nach Saddam Hussein zu einem Leuchtturm der Demokratie im Nahen Osten wird und Afghanistan nach der Vertreibung der Taliban stabil und demokratisch, haben sich nach anf\u00e4nglicher Euphorie \u00fcber milit\u00e4rische Erfolge in Luft aufgel\u00f6st \u2013 unter hohen Kosten f\u00fcr die USA und zum Preis ungez\u00e4hlter Menschenleben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-38\" pos=\"35\">Rubio will das alles nicht gelten lassen. Venezuela habe nichts mit Libyen, dem Irak oder Afghanistan gemeinsam, sagte er am Wochenende \u00fcber Venezuela und seine Nachbarstaaten. Das seien \u201ewestliche L\u00e4nder\u201c, mit langen kulturellen Traditionen und engen gesellschaftlichen Beziehungen sowie Verbindungen zu den Vereinigten Staaten, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>      \u201eWache auf, MAGA\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-40\" pos=\"37\">Doch der Mangel an Klarheit \u00fcber die genauen Ziele in und f\u00fcr Venezuela erh\u00e4lt zus\u00e4tzliches Gewicht durch den Umstand, dass Trump mit dem Versprechen in den Wahlkampf zog, die USA aus Kriegen und Verwicklungen im Ausland zu l\u00f6sen und herauszuhalten. Bei den Unterst\u00fctzern seiner \u201eMake America Great Again\u201c-Bewegung (Maga) fand das Anklang. Viele von ihnen w\u00fcnschen sich eine Erkl\u00e4rung, was der Pr\u00e4sident mit Venezuela vorhat.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-41\" pos=\"38\">\u201eWache auf, MAGA\u201c, schrieb der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie auf der Plattform X, der immer wieder mit Unbehagen \u00fcber den weitgehend widerspruchslosen Umgang seiner Partei mit Trump aufgefallen ist \u2013 und bediente sich dabei des Stilelements der Gro\u00dfschreibung, das zu einem Markenzeichen Trumps in sozialen Medien geworden ist. \u201eBei VENEZUELA geht es nicht um Drogen; es geht um \u00d6l und REGIMEWECHSEL. Das ist nicht, wof\u00fcr wir gestimmt haben.\u201c (ap)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"USA lockern Sanktionen f\u00fcr \u00d6lverk\u00e4ufe 18.27 Uhr: Die USA lockern nach eigenen Angaben gezielt Sanktionen gegen Venezuela, um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":701803,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-701802","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115857681552149805","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=701802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701802\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/701803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=701802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=701802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=701802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}