{"id":701832,"date":"2026-01-08T05:07:10","date_gmt":"2026-01-08T05:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701832\/"},"modified":"2026-01-08T05:07:10","modified_gmt":"2026-01-08T05:07:10","slug":"vorsicht-wegen-schnee-und-glaette-auf-strassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/701832\/","title":{"rendered":"Vorsicht wegen Schnee und Gl\u00e4tte auf Stra\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. Besonders ungem\u00fctlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief \u00abElli\u00bb die Regie \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Verbreitet wird dann kr\u00e4ftiger Schneefall erwartet. Bei st\u00fcrmischem Ostwind sind Schneeverwehungen m\u00f6glich, was zu gr\u00f6\u00dferen Behinderungen auf den Verkehrswegen f\u00fchren kann, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hie\u00df.<\/p>\n<p>Im S\u00fcden und Westen Deutschlands soll der Schnee &#8211; bei ebenfalls st\u00fcrmischem, aber aus s\u00fcdwestlichen Richtungen wehendem Wind &#8211; indes bis Freitagfr\u00fch rasch in Regen \u00fcbergehen. \u00d6rtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.<\/p>\n<p>Ein DWD-Meteorologe sprach von \u00abeinem echten Wetterkrimi\u00bb. Die Deutsche Bahn (DB) k\u00fcndigte witterungsbedingt bereits Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle im Fernverkehr an. Beh\u00f6rden und Meteorologen raten: Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehen lassen.<\/p>\n<p>Schulausfall in Niedersachsen<\/p>\n<p>Bereits am Donnerstag soll wegen des Wetters in einigen Regionen Niedersachsens der regul\u00e4re Unterricht an Schulen ausfallen. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Betroffen sind Einrichtungen unter anderem in Wilhelmshaven, Emden und im Landkreis Aurich. Es wird nicht ausgeschlossen, dass am Freitag weitere Schulen auch in anderen Bundesl\u00e4ndern dazukommen.<\/p>\n<p>Tags\u00fcber soll es im Nordosten trocken sein und sogar etwas die Sonne scheinen. Sonst bleibt es laut dem DWD stark bew\u00f6lkt, stellenweise soll es schneien. Zum Nachmittag und Abend hin wird es laut Vorhersage besonders im S\u00fcden und Westen zu mehr Niederschl\u00e4gen kommen. Anfangs Schnee, sp\u00e4ter soll es im S\u00fcdwesten gefrierenden Regen geben.<\/p>\n<p>Im Norden und Osten sagt der DWD eine gr\u00f6\u00dftenteils trockene Nacht auf den Freitag voraus. In Richtung Nordosten hingegen kann es zu kr\u00e4ftigen Niederschl\u00e4gen kommen.<\/p>\n<p>\u00abDas wird schon eine extreme Lage\u00bb, sagte ein Meteorologe des DWD in Potsdam zum Winterwetter am Freitag. In einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein k\u00f6nnen verbreitet um die 10 oder regional bis zu 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Laut DWD kann dabei der kr\u00e4ftige Wind die lockere Schneedecke verwehen und zu gr\u00f6\u00dferen Behinderungen auf den Verkehrswegen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Behinderungen bei Bus und Bahn bef\u00fcrchtet<\/p>\n<p>Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sieht Autobahnen und Deutsche Bahn gut ger\u00fcstet. Mit Blick \u00abauf die anstehende Schneefront\u00bb sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): \u00abAlle verf\u00fcgbaren Kr\u00e4fte sind auf den Stra\u00dfen, Bahnh\u00f6fen und Schienen unterwegs, damit die Verkehrswege sicher befahrbar bleiben.\u00bb<\/p>\n<p>Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (BSW) riet, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verschieben oder deutlich mehr Zeit einzuplanen. Fahrg\u00e4ste von Bus und Bahn wurden bereits vorgewarnt: Im Gebiet des Verkehrsverbundes Bremen\/Niedersachsen k\u00f6nne es in den kommenden Tagen zu Versp\u00e4tungen und Teilausf\u00e4llen im \u00f6ffentlichen Nahverkehr kommen, sagte eine Sprecherin. Auch Nahverkehrsbetriebe in Schleswig-Holstein schlossen nicht aus, dass der Betrieb eingestellt werden muss.<\/p>\n<p>Auch auf den Schienen d\u00fcrfte sich das Wetter in den n\u00e4chsten Tagen auswirken. Von diesem Donnerstag an werde es zu Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4llen im Fernverkehr kommen, schrieb die Deutsche Bahn. \u00abBitte pr\u00fcfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben k\u00f6nnen\u00bb, hie\u00df es. Auch Reisen auf dem Wasser sind betroffen: Einige F\u00e4hren von und zu den Ostfriesischen Inseln werden am Freitag voraussichtlich nicht fahren.<\/p>\n<p>Ausgerechnet mitten im Winter muss im nieders\u00e4chsischen Hildesheim der Winterdienst von heute an wegen Lieferengp\u00e4ssen beim Streusalz seinen Einsatz auf Stra\u00dfen und Wegen einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Und in Mecklenburg-Vorpommern k\u00f6nnte ein Streikaufruf dazu f\u00fchren, dass es zu personellen Engp\u00e4ssen beim Winterdienst kommt, wie es vom Landesamt f\u00fcr Stra\u00dfenbau und Verkehr hie\u00df. Hintergrund seien die aktuellen Tarifverhandlungen im \u00f6ffentlichen Dienst der L\u00e4nder. Die Stra\u00dfenbauverwaltung werde dennoch alles versuchen, die Landes- und Bundesstra\u00dfen m\u00f6glichst schnee- und eisfrei zu halten.<\/p>\n<p>M\u00fcll wird nicht \u00fcberall abgeholt<\/p>\n<p>Fu\u00dfg\u00e4nger sollten ebenfalls vorsichtig sein. In Potsdam sagte der Leitende Oberarzt der dortigen Zentralen Notaufnahme im Klinikum Ernst von Bergmann, Bernhard Fleischer: \u00abDie derzeitigen Witterungsbedingungen stellen eine besondere Herausforderung dar und bergen ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr St\u00fcrze und Unf\u00e4lle.\u00bb Die Notaufnahme sei vorbereitet. Bereits in den vergangenen Tagen f\u00fchrte Glatteis zu einer erh\u00f6hten Zahl von Verletzten.<\/p>\n<p>In Niedersachsen wird in vielen Regionen wegen des Wetters der M\u00fcll nicht abgeholt, weil Fahrzeuge der Entsorgungsbetriebe wegen glatter Stra\u00dfen nicht \u00fcberall durchkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. 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