{"id":702474,"date":"2026-01-08T11:20:26","date_gmt":"2026-01-08T11:20:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702474\/"},"modified":"2026-01-08T11:20:26","modified_gmt":"2026-01-08T11:20:26","slug":"elisabeth-schwarzhaupt-warnte-eindringlich-vor-der-frauenfeindlichkeit-der-nazis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702474\/","title":{"rendered":"Elisabeth Schwarzhaupt warnte eindringlich vor der Frauenfeindlichkeit der Nazis"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspA1jn tspA1jo\">Ihre Berufe wurden im Telefonbuch abgek\u00fcrzt. Erst \u201eGer.-Assess.\u201c, dann \u201eKons.-R\u00e4tin\u201c: So stand sie im \u201eAmtlichen Fernsprechbuch f\u00fcr den Bezirk der Reichspostdirektion Berlin\u201c. Akademischer Titel und Name folgten: \u201eDr. Elisabeth Schwarzhaupt.\u201c&#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/geschichte\/?icid=single-topic_15105920___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBXmg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Geschichte, von kiezig bis international, lesen Sie hier auf Tagesspiegel.de <\/a><\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">F\u00fcr eine Frau in den 30er- und 40er-Jahren waren ihre Berufe ungew\u00f6hnlich. Erst Gerichtsassessorin, dann Konsistorialr\u00e4tin, also: Richterin auf Probe f\u00fcr den Staat und Referatsleiterin f\u00fcr die Evangelische Kirche.<\/p>\n<p>Der Autor<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Nicolas Basse ist Historiker und bloggt unter <a href=\"https:\/\/www.blackundmieze.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">blackundmieze.de<\/a> \u00fcber die unbekannten Seiten von Berlin in der NS-Zeit.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Der Eintrag als Gerichtsassessorin war auch die Reaktion auf einen erzwungenen R\u00fcckschritt. 1932 war sie Vertretungsrichterin in Dortmund geworden. Die Nazis aber hatten sie im folgenden Jahr aus dem Justizdienst versto\u00dfen. Schwarzhaupt blieb unbeugsam. Sie wusste ihr Leben lang immer neue Widerst\u00e4nde zu \u00fcberwinden.&#13;<\/p>\n<p> Eine Pionierin: Erste Bundesministerin <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Emma Sophie Elisabeth Schwarzhaupt wurde am 7. Januar 1901 in Frankfurt am Main geboren, an diesem Mittwoch vor 125 Jahren. Ihr Name steht f\u00fcr einen Wendepunkt der Zeitgeschichte. Sie wurde im November 1961 zur Bundesministerin ernannt \u2013 als erste Frau.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Konrad Adenauer sperrte sich lange gegen eine Frau in der Regierung. Der Bundeskanzler soll noch 1961 gesagt haben: \u201eIch kann doch nicht mit einem K\u00fchlschrank zusammenarbeiten.\u201c Die Sturheit des Patriarchen war am Ende vergeblich.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Neu war eine Frau im Bundeskabinett. Neu war ihr Amt in der Politik. \u201eGesundheitswesen\u201c lautete die Bezeichnung ihres Ressorts. Schwarzhaupt baute es auf, bewies Tatkraft, bewies Geduld. Sie bew\u00e4hrte sich vielfach, gleich zu Beginn in der Aufarbeitung des Contergan-Skandals (1961\/62). Sie wurde in der Politik eine Pionierin \u2013 ebenso wie zuvor in der Kirche.<\/p>\n<p> Warnung vor den Nazis \u2013 und Widerstand&#13; <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Der Protestantismus war wegweisend seit jungen Jahren. Zielstrebigkeit lag ihr im Blut. 1920 legte sie das Abitur ab. Die Ausbildung zur Lehrerin folgte \u2013 und 1921 nach dem Abschluss die Weigerung gegen\u00fcber dem Vater, als Lehrerin zu arbeiten. Richterin wollte sie werden. Der Vater unterst\u00fctzte sie ab 1921 im Jura-Studium. 1930 schloss sie es ab.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">1932 bewies sie besondere Weitsicht. Die Gefahr durch die Nazis nahm zu. Schwarzhaupt warnte vor deren Frauenfeindlichkeit, schrieb einen entsprechenden Traktat und fragte im Titel: \u201eWas hat die deutsche Frau vom Nationalsozialismus zu erwarten?\u201c Die Schrift wurde ihr bekanntestes Werk.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Ihre Warnung war deutlich: \u201eWir alle wollen nicht vergessen, da\u00df die heutige Stellung der Frau als gleichberechtigte Staatsb\u00fcrgerin ihre tiefen, wirtschaftlichen und geistigen Grundlagen hat, da\u00df ein Versuch, das Rad der Geschichte zur\u00fcckzudrehen, nachdem sich die wirtschaftlichen und die psychologischen Verh\u00e4ltnisse ge\u00e4ndert haben, unendlich viel Entt\u00e4uschung, seelische und wirtschaftliche Not f\u00fcr viele Frauen bedeuten wird.\u201c Schwarzhaupt sollte Recht behalten. Sie erlebte es selbst. Die Nazis entfernten sie im Mai 1933 zwangsweise aus dem Justizdienst.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Sie gab nicht auf, arbeitete ab 1933 an einer Doktorarbeit \u00fcber \u201eFremdw\u00e4hrungsklauseln im deutschen Schuldrecht\u201c, schloss diese 1935 ab. Jahre vielfacher Schwermut: Ihr Verlobter, ein j\u00fcdischer Arzt, fl\u00fcchtete 1933 vor den Nazis in die Schweiz. Sie blieb im Deutschen Reich. Die Beziehung endete 1936. Schwarzhaupt heiratete nie.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">1936 ging sie nach Berlin \u2013 f\u00fcr die damalige \u201eDeutsche Evangelische Kirche\u201c (DEK). Sie wurde juristische \u201eHilfsarbeiterin\u201c in der Kirchenkanzlei, Adresse: Marchstra\u00dfe 2 in Charlottenburg. Bald stieg sie zur leitenden Kraft auf. Schwarzhaupt wurde 1939 zur Konsistorialr\u00e4tin bzw. 1944 zur Oberkonsistorialr\u00e4tin ernannt \u2013 auch damals schon als erste Frau. Sie nutzte ihren Dienst auch zur Hilfe f\u00fcr verfolgte Vikarinnen und Vikare. Schwarzhaupt geh\u00f6rte zur \u201eBekennenden Kirche\u201c, die sich den Nazis widersetzte. Gewissensbisse jedoch blieben. Sie verzieh sich nie, ihre Stellung nicht zu noch sch\u00e4rferem Widerstand gegen das NS-Regime genutzt zu haben.<\/p>\n<p> Aus der Kirche in die Politik&#13; <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Ihr Weg f\u00fchrte 1945 zur\u00fcck nach Frankfurt am Main. Die Verbundenheit zur Kirche blieb. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) entstand, ein Neubeginn nach der NS-Zeit. Schwarzhaupt gr\u00fcndete f\u00fcr die EKD die Jugend- und Frauenarbeit in ihrer Heimat. Sie gestaltete zudem die Grundordnung der EKD mit: Aufbauarbeit schon damals.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">1953 ging sie in die Politik. Schwarzhaupt trat in die CDU ein. Sie kandidierte bei der Bundestagswahl f\u00fcr den Wahlkreis Wiesbaden, wurde Bundestagsabgeordnete. Die Amtszeit als Bundesgesundheitsministerin endete 1966, dem Parlament geh\u00f6rte sie bis 1969 an. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/walter-scheel-ist-tot.jpeg\"   alt=\"ARCHIV -Das vierte Bundeskabinett findet sich zu einem Empfang am 14.11.1961 in der Bonner Villa Hammerschmidt zusammen. Erster Reihe (l-r): Bundespr\u00e4sident Heinrich L\u00fcbke, Bundeskanzler Konrad Adenauer, Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. Zweite Reihe (l-r): Hans-Joachim von Merkatz, Hans Lenz, Hans-Christoph Seebohm, Elisabeth Schwarzhaupt, Paul L\u00fccke, Gerhard Schr\u00f6der, Franz-Josef Strau\u00df. Dritte Reihe (l-r): Werner Schwarz, Richard St\u00fccklen, Hermann H\u00f6cherl, Wolfgang Stammberger. Vierte Reihe (l-r): Heinz Starke, Heinrich Krone, Theodor Blank, Ernst Lemmer, Franz-Josef W\u00fcrmeling, Wolfgang Mischnik, Walter Scheel und Siegfried Balke. Foto: Kurt Rohwedder\/dpa (zu dpa \u00abAlt-Bundespr\u00e4sident Walter Scheel tot\u00bb vom 24.08.2016) +++ dpa-Bildfunk +++\" aria-labelledby=\"caption-15107448\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA4jr\"\/> Am 14. November 1961 kam bei Bundespr\u00e4sident Heinrich L\u00fcbke in der Bonner Villa Hammerschmidt erstmals das vierte Kabinett Adenauer zusammen. Als Gesundheitsministerin dabei: Elisabeth Schwarzhaupt. <\/p>\n<p class=\"tspALhe\"> \u00a9 picture alliance\/dpa\/Kurt Rohwedder <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">1965 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet \u2013 als erste Frau mit der Ordensklasse \u201eGro\u00dfkreuz\u201c.&#13;<\/p>\n<p> Wilmersdorfer Wohnorte: Leerstellen der Erinnerung&#13; <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Schwarzhaupt starb 1986. Das Gedenken ist geblieben, insbesondere durch ihr Ehrengrab in Frankfurt am Main. Ihre Geburtsstadt w\u00fcrdigt sie zudem mit einer Gr\u00fcnanlange, die ihren Namen bekam. In Bonn, M\u00fcnchen und Mainz gibt es nach ihr benannte Stra\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Ihr Lebensweg wurde immer wieder neu erforscht. Ihre Wohnorte in Berlin blieben dabei unerw\u00e4hnt. Schwarzhaupt lebte im Stadtteil Wilmersdorf im Bechstedter Weg 18 (1936 bis 1940) und in der Rudolst\u00e4dter Stra\u00dfe 24 (1940 bis 1944). Die H\u00e4user lagen nahe den Ringbahn-Gleisen, etwa 700 Meter voneinander entfernt. Die Adressen befinden sich noch heute zwischen den S-Bahnh\u00f6fen Hohenzollerndamm und Heidelberger Platz an der Grenze zu Schmargendorf. Die letzte Zeit in Berlin lebte Schwarzhaupt ausgebombt bei Verwandten im Ortsteil Schlachtensee.<\/p>\n<p> 2026: Jahrestage in mehrfacher Hinsicht&#13; <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Berlin gedenkt dieser so bedeutenden Frau durch den Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz in Mitte. Das Areal am Nordbahnhof wurde im November 2006 nach ihr benannt. An ihren einstigen Wohnorten aber ist Schwarzhaupt unsichtbar geblieben. Nichts erinnert im Bechstedter Weg 18 und in der Rudolst\u00e4dter Stra\u00dfe 24 an sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/elisabeth-schwarzhaupt-platz-berlin-germany-july-07-2019-facade-of-the-nordbahnhof-carre-build.jpeg\"   alt=\"Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz, Berlin, Germany - july 07, 2019: facade of the Nordbahnhof Carre buildings with db sign on the roof&#10;Elisabeth Schwarzhaupt\" aria-labelledby=\"caption-15106951\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA4jr\"\/> Der Platz am Berliner Nordbahnhof wurde nach Elisabeth Schwarzhaupt benannt. <\/p>\n<p class=\"tspALhe\"> \u00a9 IMAGO\/Ina Hensel <\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Das Jahr 2026 bietet mehr als einen Anlass, diese Leerstellen im Gedenken zu schlie\u00dfen: Der 29. Oktober wird der 40. Jahrestag ihres Sterbedatums sein. Der 14. November wird der 65. Jahrestag ihrer Vereidigung als Bundesministerin sein.<\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Schwarzhaupt sagte \u00fcber ihre Zeit im Bundeskabinett: \u201eSicher war es ein Erfolg, was die Frauen angeht, dass wir zun\u00e4chst durch meine Ministerschaft gewisserma\u00dfen den Fu\u00df in eine bisher verschlossene T\u00fcr gesetzt haben.\u201c&#13;<\/p>\n<p>Mehr Historisches aus Berlin<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-nazi-terror-in-der-new-york-times-die-geschichte-hinter-einem-foto-aus-der-prinzregentenstrasse-14768738.html?icid=topic-list_15105920___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/berlin\/berliner-nazi-terror-in-der-new-york-times-die-geschichte-hinter-einem-foto-aus-der-prinzregentenstrasse-14768738.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Berliner Nazi-Terror in der \u201eNew York Times\u201c&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Die Geschichte hinter einem Foto aus der Prinzregentenstra\u00dfe&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;14768738&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspBXmg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berliner Nazi-Terror in der \u201eNew York Times\u201c Die Geschichte hinter einem Foto aus der Prinzregentenstra\u00dfe <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/hitler-schenkte-ein-fuhrerbild-die-bizarre-hochzeit-der-britischen-faschisten-in-goebbels-berliner-dienstvilla-14434664.html?icid=topic-list_15105920___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/berlin\/hitler-schenkte-ein-fuhrerbild-die-bizarre-hochzeit-der-britischen-faschisten-in-goebbels-berliner-dienstvilla-14434664.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Hitler schenkte ein F\u00fchrerbild&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Die bizarre Hochzeit der britischen Faschisten in Goebbels\u2019 Berliner Dienstvilla&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;14434664&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspBXmg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hitler schenkte ein F\u00fchrerbild Die bizarre Hochzeit der britischen Faschisten in Goebbels\u2019 Berliner Dienstvilla <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/der-vergessene-berliner-progrom-tagelang-wutete-der-mob-gegen-juden-auf-dem-kurfurstendamm-13998071.html?icid=topic-list_15105920___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/berlin\/der-vergessene-berliner-progrom-tagelang-wutete-der-mob-gegen-juden-auf-dem-kurfurstendamm-13998071.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Der vergessene Berliner Pogrom&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Tagelang w\u00fctete der Mob gegen Juden auf dem Kurf\u00fcrstendamm&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;13998071&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspBXmg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der vergessene Berliner Pogrom Tagelang w\u00fctete der Mob gegen Juden auf dem Kurf\u00fcrstendamm <\/a><\/p>\n<p class=\"tspA1jn\">Sie beschritt, gestaltete und ebnete neue Wege \u2013 immer wieder. Schwarzhaupt sollte deshalb auch an bislang leeren Hausmauern sichtbar werden \u2013 unbedingt. Politik und Kirche sei geraten, die Initiative f\u00fcr zwei Gedenktafeln zu ergreifen, jeweils an den einstigen Wilmersdorfer Wohnorten. Das Jahr ist jung und f\u00fcr diese Aufgabe lang genug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ihre Berufe wurden im Telefonbuch abgek\u00fcrzt. Erst \u201eGer.-Assess.\u201c, dann \u201eKons.-R\u00e4tin\u201c: So stand sie im \u201eAmtlichen Fernsprechbuch f\u00fcr den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":702475,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,532,1173,29,775,30,1635,4850,57,12553],"class_list":["post-702474","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-berliner-geschichte","tag-bundesregierung","tag-deutschland","tag-friedrich-merz","tag-germany","tag-jugend","tag-lehrer","tag-nationalsozialismus","tag-nie-wieder"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115859215120039572","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/702474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=702474"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/702474\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/702475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=702474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=702474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=702474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}