{"id":70254,"date":"2025-04-29T09:22:10","date_gmt":"2025-04-29T09:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70254\/"},"modified":"2025-04-29T09:22:10","modified_gmt":"2025-04-29T09:22:10","slug":"brandenburg-berlin-armutsbericht-paritaetischer-wohlfahrtsverband-armut-in-berlin-und-brandenburg-wird-groesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70254\/","title":{"rendered":"Brandenburg Berlin: Armutsbericht Parit\u00e4tischer Wohlfahrtsverband: Armut in Berlin und Brandenburg wird gr\u00f6\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 29.04.2025 11:14 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach einem Bericht des Parit\u00e4tischem Wohlfahrtsverbandes leben in Deutschalnd mehr Menschen, die als arm gelten &#8211; auch in Brandenburg und vor allem in Berlin. In Berlin ist die Armutsquote zudem \u00fcberdurchschnittlich hoch.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zahl der in Berlin und in Brandenburg von Armut Betroffenen hat sich erh\u00f6ht. Brandenburg steht im bundesweiten Vergleich allerdings gut da, w\u00e4hrend in Berlin die Armutsquote deutlich gestiegen ist und auch im Bundesvergleich \u00fcberdurchschnittlich hoch ist, wie der Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband mitteilte.<br \/>\u00a0<br \/>Nach 14,8 Prozent im vergangenen Jahr z\u00e4hlten inzwischen 14,9 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Brandenburg zu den Armen, teilte der Verband am Dienstag in Potsdam unter Berufung auf seinen Parit\u00e4tischen Armutsbericht mit. Konkret betroffen seien demnach 381.000 Menschen in der Mark.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745918529_294_rbb-wohnsiedlung-in-spandau-100.jpg\" alt=\"Eine Frau inmitten von Kleing\u00e4rten in Berlin-Spandau\" title=\"Wohnsiedlung in Spandau  | picture alliance\/Paul Glaser\"\/><\/p>\n<p>Wie Berlin den Gro\u00dfteil seiner Sozialwohnungen verlor<\/p>\n<p>            Anfang der 1990er Jahre gab es in Berlin Hunderttausende Sozialwohnungen. Heute ist nur noch ein Viertel davon \u00fcbrig. Trotz Milliarden f\u00fcr den Neubau kann die Stadt den Verlust wohl nur bremsen \u2013 eine echte Wende scheitert am System. Von Juan F. \u00c1lvarez Moreno<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/04\/sozialwohnungen-berlin-verlust-bezahlbare-mietwohnungen.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Besonders betroffen Alleinerziehende und Kinder<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Vergleich der Bundesl\u00e4nder stehe Brandenburg gut da, hie\u00df es. Nur drei westliche Bundesl\u00e4nder wiesen geringere Armutsquoten auf &#8211; Schleswig-Holstein, Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern.<br \/>\u00a0<br \/>Ganz anders sehe dies in Berlin aus, das mit 16,5 Prozent weit \u00fcber dem Bundesdurchschnitt von 15,5 Prozent liege. 2023 lag die Armutsquote 2023 noch bei 13,7 Prozent. Die bundesweite Armutsquote war 2024 dem Bericht zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte angestiegen.<br \/>\u00a0<br \/>Besonders betroffen von Armut sind nach Angaben des Spitzenverbandes der freien Wohlfahrtspflege Alleinerziehende, Kinder, junge Erwachsene in Ausbildung, aber auch immer h\u00e4ufiger Rentner. Die bundesweite Zunahme an Armut sei eine direkte Folge der enormen Preisanstiege bei Energie, Wohnen und vor allem dem t\u00e4glichen Lebensbedarf. Vor allem \u00e4ltere Menschen h\u00e4tten kaum eine M\u00f6glichkeit, der Armut aus eigener Kraft zu entfliehen.<\/p>\n<p>    Bundesweit fast jede sechste Person von Armut betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend das mittlere Einkommen von Menschen unter der Armutsgrenze 2020 bei 981 Euro im Monat gelegen habe, seien es 2024 preisbereinigt 921 Euro gewesen. &#8222;Arme werden \u00e4rmer&#8220;, erkl\u00e4rte der Verband. Unter diesen besonders stark von Armut betroffenen Menschen seien ferner 1,2 Millionen Vollzeiterwerbst\u00e4tige, erkl\u00e4rte der Verband. N\u00f6tig seien deshalb bessere Erwerbseinkommen. Handlungsbedarf gebe es auch in anderen Bereichen. Dazu geh\u00f6rten die Bek\u00e4mpfung der Wohn- und Familienarmut, die St\u00e4rkung der Rentenversicherung sowie der Ausbau staatlicher Grundsicherung.<br \/>\u00a0<br \/>Der Verband forderte st\u00e4rkere politische Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung von Armut. Als Beispiele genannt wurden die F\u00f6rderung bezahlbaren Wohnraums, die Unterst\u00fctzung benachteiligter Familien und eine Grundfinanzierung von Tafeln und Kleiderkammern. Bundesweit ist laut dem Parit\u00e4tischen fast jede sechste Person in Deutschland von Armut betroffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSendung: Antenne Brandenburg, 29.04.2025, 10:00 Uhr<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/04\/berlin-brandenburg-armut-zunahme.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745108282_195_lra-rbb-logo-100.svg.svg+xml\" height=\"40\" width=\"40\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 29.04.2025 11:14 Uhr Nach einem Bericht des Parit\u00e4tischem Wohlfahrtsverbandes leben in Deutschalnd mehr Menschen, die als arm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70255,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,30,2239],"class_list":{"0":"post-70254","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-rbb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114420524365504248","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70254"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70254\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}