{"id":702922,"date":"2026-01-08T15:32:12","date_gmt":"2026-01-08T15:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702922\/"},"modified":"2026-01-08T15:32:12","modified_gmt":"2026-01-08T15:32:12","slug":"barsinghausen-nimmt-abschied-vom-bedeutenden-bildhauer-peter-lechelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702922\/","title":{"rendered":"Barsinghausen nimmt Abschied vom bedeutenden Bildhauer Peter Lechelt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nachruf der Stadtverwaltung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/p1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-150261\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/p1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"602\"  \/><\/a><\/p>\n<p>BARSINGHAUSEN (red). Die Stadt Barsinghausen nimmt Abschied von dem bedeutenden Bildhauer Peter Lechelt (1955\u20132025), dessen k\u00fcnstlerisches Werk die Stadt \u00fcber Jahrzehnte gepr\u00e4gt hat.\u00a0Peter Lechelt wurde am 26. Juli 1955 in Hannover geboren und fand fr\u00fch seine Berufung in der Arbeit mit Stein und Form. Nach einer Ausbildung zum Steinmetz in den 1970er Jahren und einem Studium an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste in Braunschweig entwickelte er sich zu einem der profiliertesten deutschen Bildhauer seiner Generation, dessen Werk weit \u00fcber regionale Grenzen hinaus bekannt wurde.<\/p>\n<p>In Barsinghausen war Lechelt \u00fcber viele Jahre eng mit der k\u00fcnstlerischen Entwicklung des \u00f6ffentlichen Raums verbunden. In den fr\u00fchen 1990er Jahren wirkte er als Klosterk\u00fcnstler im historischen Kloster Barsinghausen (1992\u20131994), eine Zeit, in der er einige seiner ersten \u00f6ffentlichen Sandsteinskulpturen in der Stadt schuf \u2013 darunter Arbeiten wie \u201ePapagena\u201c und \u201ePapageno\u201c, die sich heute entlang des st\u00e4dtischen Skulpturenpfades befinden.\u00a0Seine Kunst zeichnet sich durch eine besondere Verbindung von Handwerk, Bildsprache und lokalem Kontext aus. Die Verwendung des regionalen Deistersandsteins kn\u00fcpft an die jahrhundertealte bergbauliche und steinmetzhandwerkliche Tradition der Region an, zugleich sind seine Figuren und Skulpturen Ausdruck einer klaren, oft poetischen Bildsprache, die Betrachterinnen und Betrachter einl\u00e4dt, in Dialog mit dem Werk zu treten.<\/p>\n<p>Ein sichtbares Zeichen seines Wirkens ist der \u201eR\u00e4tselstein\u201c, den Lechelt 2019 anl\u00e4sslich des 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Verleihung der Stadtrechte schuf und der zwischen Kloster und altem Rathaus steht. Die mehrtonnige Sandsteinskulptur, zusammengesetzt aus Puzzle-Elementen, symbolisiert das Zusammenwachsen der einst selbstst\u00e4ndigen Ortsteile zu einer pulsierenden Stadtgemeinschaft \u2013 ein Werk, das im \u00f6ffentlichen Raum nicht nur die Erinnerung, sondern auch das gemeinsame Erleben f\u00f6rdert.\u00a0Dar\u00fcber hinaus finden sich im Stadtbild weitere bedeutende Arbeiten von Lechelt, wie Brunnenanlagen und fig\u00fcrliche Skulpturen, die f\u00fcr viele Barsingh\u00e4userinnen und Barsingh\u00e4user zu vertrauten Wegbegleitern geworden sind. Sein Atelier hatte er zuletzt in der Region Bad Nenndorf, von wo aus er weiterhin k\u00fcnstlerisch wirkte und Inspiration suchte.\u00a0Mit dem Tod von Peter Lechelt verliert Barsinghausen einen herausragenden K\u00fcnstler, einen Menschen, der mit gro\u00dfer Empathie und k\u00fcnstlerischer Leidenschaft das kulturelle Leben unserer Stadt bereichert hat. Sein Werk wird als bleibendes Zeichen seiner Verbundenheit mit unserer Stadt fortbestehen und k\u00fcnftige Generationen inspirieren.\u00a0Die Stadt Barsinghausen gedenkt seines Verm\u00e4chtnisses in Dankbarkeit und Hochachtung.<\/p>\n<p>Foto: Webseite Peter Lechelt<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachruf der Stadtverwaltung BARSINGHAUSEN (red). Die Stadt Barsinghausen nimmt Abschied von dem bedeutenden Bildhauer Peter Lechelt (1955\u20132025), dessen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":702923,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-702922","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115860205989593419","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/702922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=702922"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/702922\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/702923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=702922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=702922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=702922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}