{"id":702996,"date":"2026-01-08T16:13:22","date_gmt":"2026-01-08T16:13:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702996\/"},"modified":"2026-01-08T16:13:22","modified_gmt":"2026-01-08T16:13:22","slug":"us-angriff-in-venezuela-europa-muss-seinen-abstieg-managen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/702996\/","title":{"rendered":"US-Angriff in Venezuela: \u201eEuropa muss seinen Abstieg managen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Inzwischen wissen wir detailliert, wie es dem <a data-rtr-index=\"5\" title=\"US-Milit\u00e4r\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/us-militaer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Milit\u00e4r<\/a> gelungen ist, Pr\u00e4sident Maduro in Venezuela festzunehmen. Aber der Grund der Milit\u00e4rintervention ist weiterhin r\u00e4tselhaft. Was hat Trump motiviert?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zun\u00e4chst f\u00e4llt auf, dass die alten Begr\u00fcndungen weggefallen sind, mit denen noch G. W. Bush Amerikas Milit\u00e4reins\u00e4tze legitimierte: Trump geht es weder um Demokratie noch um Freiheit. Das zeigt sich daran, dass das alte Regime in Venezuela weiterhin an der Macht ist. Auch die Aussage, der Drogenschmuggel solle mit der Mission unterbunden werden, wirkt vorgeschoben. Sicher geht es irgendwie um \u00d6l, wovon die <a data-rtr-index=\"31\" title=\"USA\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/usa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> jedoch selbst genug f\u00f6rdern, anders als noch zu Bushs Zeiten. Ein greifbares Nationalinteresse ist also nicht leicht zu erkennen; Trump scheint vielmehr Gefallen daran zu haben, der Welt die \u2013 in der Tat beachtlichen \u2013 milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten der USA vorzuf\u00fchren und zu verdeutlichen, dass er auf S\u00fcdamerika einen exklusiven Machtanspruch erhebt.<\/p>\n<p><strong>Aber wollte Trump die Amerikaner nicht aus den \u201eewigen Kriegen\u201c seiner Vorg\u00e4nger heraushalten?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In Venezuela haben die USA eine beeindruckend pr\u00e4zise Spezialoperation durchgef\u00fchrt, bei der kein amerikanischer B\u00fcrger sterben musste. Nur auf diese Weise kann Trump sein Wahlkampfversprechen einl\u00f6sen, Amerika nicht wieder in Kriege auf der ganzen Welt zu verwickeln. In Iran ging er \u00e4hnlich vor: Eine einzige Attacke mit B-2-Bombern, die dem iranischen Atomprogramm den entscheidenden Schlag versetzen sollten. Auch hier stellte Trump die Kampfhandlungen schnell wieder ein. Andernfalls h\u00e4tte er sofort mit Kritik aus seiner W\u00e4hlerschaft rechnen m\u00fcssen. Das gilt auch f\u00fcr Venezuela. Deswegen ist es unwahrscheinlich, dass US-Truppen das Land besetzen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Daniel Marwecki lehrt an der Universit\u00e4t Hongkong\" height=\"2362\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/daniel-marwecki-lehrt-an-der.webp.webp\" width=\"3543\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Daniel Marwecki lehrt an der Universit\u00e4t HongkongNassim Rad<\/p>\n<p><strong>Handelt es sich bei den Milit\u00e4rschl\u00e4gen \u00fcberhaupt um etwas Neues, oder setzt Trump lediglich die bisherige amerikanische Au\u00dfenpolitik fort \u2013 jetzt nur ohne dauerhafte Bodentruppen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wenn man den Blickwinkel des sogenannten Globalen S\u00fcdens einnimmt, scheint tats\u00e4chlich Kontinuit\u00e4t zu herrschen. Amerika hat nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in S\u00fcdamerika immer wieder geheimdienstlich und milit\u00e4risch eingegriffen. Unz\u00e4hlige Staatsstreiche, Wahlbeeinflussungen und Milit\u00e4rinterventionen gehen auf das Konto der US-Politik. Ende 1989 griffen die USA etwa Panama an, um den dortigen Machthaber Manuel Noriega festzunehmen \u2013 insgesamt ein \u00e4hnlicher Fall. Neu ist aber, dass Trump sich in das Gewand eines rohen Imperialismus h\u00fcllt, wie man ihn aus dem neunzehnten Jahrhundert kennt. Es geht ihm um nationale Macht ohne h\u00f6heres Gut, und das sagt er auch in aller Deutlichkeit. In seinen Stellungnahmen verzichtet er sogar auf den Anschein der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit. Noch wichtiger aber ist ein anderer Unterschied: Trump f\u00fchrt kein aufstrebendes Imperium an, sondern eines, dessen Dominanz schwindet.<\/p>\n<p><strong>Die Trump-Regierung behauptet das Gegenteil.<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Aber auch sie kann sich der objektiven Logik nicht entziehen, dass sich das \u00f6konomische Zentrum der Welt verlagert hat und weiter verlagern wird. Die L\u00e4nder Asiens sind in einigen Bereichen l\u00e4ngst technologisch f\u00fchrend; allen voran China beherrscht inzwischen einen Gro\u00dfteil der weltweiten Industrieproduktion. Wom\u00f6glich werden viele Deutsche bald Elektroautos von BYD statt von Volkswagen fahren. Milit\u00e4risch kann China mit den USA noch lange nicht mithalten; aber die Gr\u00f6\u00dfe des Landes, sein Bev\u00f6lkerungsreichtum, vor allem aber seine Wirtschaftskraft haben die Vorstellung eines westlich dominierten Planeten anachronistisch gemacht. Und es ist l\u00e4ngst nicht nur China, das sich westlicher Vorherrschaft verweigert.<\/p>\n<p><strong>In der europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit gibt es viele, die f\u00fcr die Zeit nach Trump mit der R\u00fcckkehr zur transatlantischen Normalit\u00e4t rechnen. Ist das keine berechtigte Hoffnung?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch wenn sich die Beziehungen zwischen den USA und der EU eines Tages wieder bessern: Wir gehen schnellen Schrittes auf eine multipolare Weltordnung zu. Die unipolare Ordnung nach dem <a data-rtr-index=\"1\" title=\"Kalter Krieg\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/kalter-krieg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kalten Krieg<\/a> war eigentlich eine Anomalie. Der amerikanische Au\u00dfenminister Marco Rubio hat nach seinem Amtsantritt in aller Klarheit gesagt, wie historisch einmalig die Tatsache ist, dass nach dem Kalten Krieg eine einzige Nation die Weltkugel dominieren konnte. Jetzt kehren wir zur geschichtlichen Normalit\u00e4t zur\u00fcck und fangen wieder an, in einer Welt mit vielen verschiedenen Zentren und Allianzen zu leben. Die eigentliche Tragik ist, dass die MAGA-Bewegung diese Tatsache auf ihre Weise besser verinnerlicht hat als etwa die deutsche Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n<p><strong>In Ihrem Buch \u201eDie Welt nach dem Westen\u201c beschreiben Sie diese neue Lage als Ergebnis einer historischen Dialektik: China wurde in der von den USA geschaffenen globalen Ordnung gro\u00df.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wer \u00fcber Chinas Aufstieg zur Weltmacht spricht, ist von \u00c4ngsten umgeben: Viele f\u00fcrchten sich vor einer chinesischen Despotie, die nun die ehemaligen imperialen Herren, Europa und die USA, ihrem Regiment unterwirft. Bei aller Sorge vor der Macht Chinas: Zun\u00e4chst ist dessen Aufstieg ein gigantischer Erfolg \u2013 f\u00fcr das Land, aber auch f\u00fcr die westliche Ordnung selbst. China ist nicht der erste, aber der gr\u00f6\u00dfte nichtwestliche Staat, der sich mithilfe der Globalisierung zu einer Industrienation aufgeschwungen hat und dessen B\u00fcrger \u2013 zumindest in den St\u00e4dten \u2013 mit den Standards westlicher Lebensf\u00fchrung mehr als mithalten k\u00f6nnen. Die europ\u00e4ische Zivilisation hat sich erfolgreich globalisiert und China erm\u00f6glicht, durch seinen geschickten Mix von Markt und Staat Milliarden Menschen aus der Armut zu heben. Was w\u00e4re das f\u00fcr eine traurige Welt, wenn keine nichtwestliche Nation es je schaffen w\u00fcrde, zu Europa aufzuschlie\u00dfen? Wir sollten auf mehr solcher Erfolgsgeschichten hoffen. Es gibt viel zu wenige davon.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie keine Angst vor einer \u201eAchse der Autokraten\u201c, vor der die Friedenspreistr\u00e4gerin Anne Applebaum warnt?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Man vergisst dabei, mit wie vielen Autokratien der Westen zusammengearbeitet hat, wenn es zu seinen Interessen passte. Richtig ist, dass China und Russland enger zusammenger\u00fcckt sind. Doch suggestive Bilder wie das eines neuen Kalten Krieges oder einer neuen \u201eAchse der Autokraten\u201c, die ja sehr an Bushs \u201eAchse des B\u00f6sen\u201c erinnert, f\u00fchren leicht in die Irre. Das B\u00fcndnis zwischen China und Russland ist ein Zweckb\u00fcndnis. Es beruht auf gemeinsamen Interessen, nicht auf einer gemeinsamen Ideologie, die beide dem Rest der Welt aufzwingen m\u00f6chten. Seit 1990 leben wir in einer kapitalistisch durchdrungenen Welt, in der es zwar verschiedene Regierungsformen und einander bek\u00e4mpfende Staaten gibt, aber keine konkurrierenden Gro\u00dfideologien mehr, die Anspruch auf Welteroberung erheben. Wir sollten verteidigungsf\u00e4hig gegen\u00fcber Russland sein und uns gegen\u00fcber China weder naiv noch \u00fcberm\u00e4\u00dfig furchtsam verhalten; aber China schickt keine Kriegsschiffe nach Caracas, um die dortige Autokratie zu retten, auch Iran ist es nicht zur Seite gesprungen.<\/p>\n<p><strong>Wenn nicht \u00e4ngstlich, wie sollten die Europ\u00e4er dann auf die Multipolarisierung der Weltordnung blicken?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zweckoptimistisch und mit einem eigenen demokratischen Zukunftsangebot. Es hilft nichts, der alten Welt nostalgisch nachzutrauern. Trumps Au\u00dfenpolitik ist chaotisch, mitunter gef\u00e4hrlich, gerade f\u00fcr die Ukraine. Aber in Trumps Wiederbelebung der Monroe-Doktrin steckt immerhin ein St\u00fcck Realismus: Das amerikanische Imperium verkleinert den Raum, in dem es bereit ist, f\u00fcr Ordnung zu sorgen \u2013 sei es auch nur die Ordnung amerikanischer Interessen \u2013, und reduziert global gesehen seinen Anspruch auf Vorherrschaft. Die H\u00e4ufigkeit, mit der in der neuen amerikanischen Sicherheitsstrategie von der \u201ewestlichen Hemisph\u00e4re\u201c gesprochen wird, belegt diese Entwicklung, die sich bis zu einem gewissen Punkt von Trump unabh\u00e4ngig vollzieht. Die Europ\u00e4er dagegen klammern sich viel st\u00e4rker an ihre alten Illusionen. Geboten w\u00e4re aber, sich der neuen Lage anzupassen.<\/p>\n<p><strong>In Ihrem Buch sprechen Sie von \u201ew\u00fcrdevollem Abstiegsmanagement und Einpassung in eine ausgeglichenere Weltordnung\u201c. Was soll das hei\u00dfen?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Europa k\u00f6nnte seinen relativen Abstieg, der ja nur die Kehrseite des relativen Aufstiegs asiatischer Staaten ist, wahrscheinlich viel vern\u00fcnftiger und menschenw\u00fcrdiger bew\u00e4ltigen: Indem es den Traum westlicher Dominanz aufgibt und stattdessen eine regelbasierte Ordnung bis dorthin aufrichtet, wohin seine Kr\u00e4fte reichen. Gemeinsam w\u00e4ren die Europ\u00e4er stark genug, Russland abzuschrecken und friedensstiftend in eine Welt hineinzuwirken, die sich dezentriert und neue B\u00fcndnisse zul\u00e4sst. Das wird nicht einfach. Aber die meisten L\u00e4nder jenseits des Westens haben in dieser neuen Multipolarit\u00e4t l\u00e4ngst Vorteile f\u00fcr sich erkannt und sind bem\u00fcht, unter den ver\u00e4nderten Bedingungen ihre Aufstiegschance zu ergreifen. Europa sollte sich der neuen Lage stellen; versuchen, technologisch mitzuhalten, und ansonsten mit gutem Beispiel vorangehen. Das bedeutet auch, sich erst mal darauf zu fokussieren, das eigene Angebot zu verbessern. In einer multipolaren Ordnung l\u00e4sst sich der Lauf der Geschichte nicht mehr einseitig kontrollieren. Wo Zentrum und wo Peripherie ist, ist zu einer offenen Frage geworden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inzwischen wissen wir detailliert, wie es dem US-Milit\u00e4r gelungen ist, Pr\u00e4sident Maduro in Venezuela festzunehmen. 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