{"id":703091,"date":"2026-01-08T17:03:27","date_gmt":"2026-01-08T17:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/703091\/"},"modified":"2026-01-08T17:03:27","modified_gmt":"2026-01-08T17:03:27","slug":"apple-braucht-einen-neuen-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/703091\/","title":{"rendered":"Apple braucht einen neuen Plan"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Am 23. Januar wird in New York eine besondere Versteigerung stattfinden. Das Auktionshaus <a data-rtr-index=\"3\" title=\"Christie&#039;s\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/christies\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christie\u2019s<\/a> bietet aus Anlass des zweihundertf\u00fcnfzigsten Geburtstages der USA in diesem Jahr Objekte an, die den \u201eGeist amerikanischer Geschichte und Kultur\u201c repr\u00e4sentieren sollen. Darunter sind Kunstwerke ebenso wie B\u00fccher und historische Dokumente. Zu diesem Sammelsurium von Gegenst\u00e4nden, denen Christie\u2019s nationale Bedeutung beimisst, geh\u00f6rt auch der Gr\u00fcndungsvertrag von Apple.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wie sein Heimatland hat auch der Elektronikkonzern in diesem Jahr einen runden Geburtstag, er wird f\u00fcnfzig Jahre alt. Der Vertrag wurde am 1. April 1976 von den drei Gr\u00fcndern unterschrieben: Steve Jobs, Steve Wozniak und dem in der breiten \u00d6ffentlichkeit nicht ann\u00e4hernd so bekannten Ronald Wayne. Jobs und Wozniak wurden in der Vereinbarung jeweils 45 Prozent der Anteile an der damaligen \u201eApple Computer Company\u201c zugesprochen, Wayne 10 Prozent. Nicht einmal zwei Wochen nach der Gr\u00fcndung gab Wayne seine Beteiligung ab. In einem Nachtrag zum Gr\u00fcndungsabkommen, der zusammen mit dem urspr\u00fcnglichen Dokument versteigert wird, wurden ihm daf\u00fcr 800 <a data-rtr-index=\"34\" title=\"Dollar\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/dollar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dollar<\/a> versprochen. Heute w\u00e4ren zehn Prozent an Apple rund 400 Milliarden Dollar wert. Christie\u2019s hat den Wert des Vertrages auf zwei bis vier Millionen Dollar gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Ungewohnte Patzer bei K\u00fcnstlicher Intelligenz<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es ist nicht vermessen, Apple in den Rang eines nationalen Kulturguts zu heben. Ohne Zweifel ist das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino ein Aush\u00e4ngeschild der amerikanischen Wirtschaft. Ger\u00e4te wie Macintosh-Computer, iPhones oder <a data-rtr-index=\"81\" title=\"iPad\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/thema\/ipad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iPads<\/a> haben ganze M\u00e4rkte revolutioniert. In Ranglisten der wertvollsten Marken der Welt steht Apple regelm\u00e4\u00dfig weit oben.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Und doch gibt der Konzern zu Beginn seines Jubil\u00e4umsjahrs ein gemischtes Bild ab: Finanziell ist er in gl\u00e4nzender Verfassung, vor allem weil sich das Gesch\u00e4ft mit dem iPhone, seinem mit Abstand wichtigsten Produkt, nach einer Schw\u00e4chephase wieder erholt hat. Allerdings wird er von hartn\u00e4ckigen Fragen verfolgt, ob er noch das Zeug dazu hat, bahnbrechende Produkte zu entwickeln. Zuletzt leistete er sich ungewohnte Patzer bei seinen Initiativen rund um K\u00fcnstliche Intelligenz. \u00dcber alldem schwebt Ungewissheit \u00fcber die k\u00fcnftige F\u00fchrung. <a data-rtr-index=\"11\" title=\"Tim Cook\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/tim-cook\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tim Cook<\/a> ist seit 2011 Vorstandschef, und er ist k\u00fcrzlich 65 Jahre alt geworden. Apple hat zwar keine Altersgrenze f\u00fcr den Vorstandsvorsitz, und Cook l\u00e4sst keinerlei Amtsm\u00fcdigkeit erkennen. Aber die Frage, wer ihm einmal nachfolgen wird, stellt sich im Moment dringlicher denn je.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Apple hat sich einst einen Namen mit Computern gemacht und war auf diesem Feld ein Pionier. Schon im Jahr nach seiner Gr\u00fcndung brachte das Unternehmen den Apple II auf den Markt, einen der ersten erfolgreichen Personal Computer. 1984 folgte der Macintosh, ein wegweisender Computer mit einer grafischen Benutzeroberfl\u00e4che, die sp\u00e4ter vom Rivalen Microsoft kopiert und zum Standard wurde. Apple etablierte sich damit als Inbegriff f\u00fcr nutzerfreundliche Ger\u00e4te. Trotzdem hatte das Unternehmen einen schweren Stand gegen\u00fcber billigeren Rechnern mit Microsofts Betriebssystem Windows.<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00fcrde den Laden dichtmachen\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">1985 kam es zu einem Paukenschlag, als Steve Jobs vom Verwaltungsrat aus dem Unternehmen gedr\u00e4ngt wurde. Jobs gr\u00fcndete daraufhin Next, einen weiteren Computeranbieter. In seiner Abwesenheit rutschte Apple in eine existenzbedrohliche Krise. Produkte floppten, mehrmals wurde der Vorstandschef ausgewechselt. Die Lage war so desolat, dass Michael Dell, der Gr\u00fcnder des gleichnamigen Computerherstellers, einmal sagte: \u201eIch w\u00fcrde den Laden dichtmachen und das Geld an die Aktion\u00e4re zur\u00fcckgeben.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Da ist es: Steve Jobs stellt 2007 das erste iPhone vor.\" height=\"1410\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/da-ist-es-steve-jobs-stellt.webp.webp\" width=\"2200\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Da ist es: Steve Jobs stellt 2007 das erste iPhone vor.Reuters<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In seiner Not holte Apple 1997 Jobs zur\u00fcck, und damit wurde ein ph\u00e4nomenales Comeback eingel\u00e4utet. Jobs frischte erst Apples Computerpalette mit bunten iMac- und iBook-Rechnern auf, dann erfand er das Unternehmen v\u00f6llig neu, indem er es in andere Produktkategorien f\u00fchrte. Unter ihm kamen der Musikspieler iPod, das iPhone-Handy und der Tabletcomputer iPad heraus. Um sein neues Selbstverst\u00e4ndnis als breit aufgestellter Elektronikkonzern zu unterstreichen, lie\u00df das Unternehmen das Wort \u201eComputer\u201c aus seinem Firmennamen fallen und hei\u00dft seither nur noch Apple Inc.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die wohl gr\u00f6\u00dfte Z\u00e4sur in der Geschichte von Apple war der Tod von Steve Jobs im Jahr 2011. Damit verlor das Unternehmen die Person, mit der es identifiziert wurde wie mit keiner anderen. Apple machte Tim Cook, der Jobs zuvor schon mehrmals w\u00e4hrend krankheitsbedingter Auszeiten vertreten hatte, zum Nachfolger als Vorstandschef. Damit fiel die Wahl auf jemanden, der in erster Linie als Mann f\u00fcr das operative Gesch\u00e4ft galt, nicht aber wie Jobs als Produktvision\u00e4r. Entsprechend sah sich Cook von Anfang an Zweifeln gegen\u00fcber, ob Apple unter ihm die Innovationskraft aus der Jobs-\u00c4ra bewahren kann.<\/p>\n<p>Cooks durchwachsene Bilanz an Produktneuheiten<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Cooks Bilanz an Produktneuheiten ist durchwachsen. Ger\u00e4te wie die Digitaluhr Apple Watch und die Airpods-Kopfh\u00f6rer verkaufen sich zwar gut, aber ein ganz gro\u00dfer Wurf wie das iPhone unter Jobs ist ihm nicht gelungen. Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Apple-Auto, die die Autoindustrie jahrelang in Atem hielten, wurden wieder aufgegeben. Eines der j\u00fcngsten Ger\u00e4te, die Computerbrille Vision Pro, findet bislang nur wenige Abnehmer.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Bis heute bleibt Apple enorm abh\u00e4ngig vom iPhone, es steht f\u00fcr rund die H\u00e4lfte des Gesamtumsatzes. Mark Zuckerberg, der Vorstandschef des Facebook-Mutterkonzerns Meta, st\u00e4nkerte unl\u00e4ngst in einem Podcast, Apple habe schon lange \u201enichts Gro\u00dfartiges\u201c mehr herausgebracht: \u201eSteve Jobs hat das iPhone erfunden, und zwanzig Jahre sp\u00e4ter verlassen sie sich noch immer darauf.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Besonders peinlich sind im Moment die Schwierigkeiten auf der Softwareseite. KI-Funktionen unter dem Namen \u201eApple Intelligence\u201c kamen teils mit Versp\u00e4tung heraus und erwiesen sich als fehleranf\u00e4llig. Eine schon 2024 angek\u00fcndigte KI-Variante des Assistenzprogramms Siri ist bis heute nicht verf\u00fcgbar. Medienberichten zufolge will sich Apple nun Hilfe vom Internetkonzern Google holen und dessen KI-Modell Gemini zumindest \u00fcbergangsweise in der neuen Siri-Version zum Einsatz kommen lassen.<\/p>\n<p>\u201eVielleicht braucht man in zehn Jahren kein iPhone mehr\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Blickt man nur auf Finanzkennzahlen, war die Zeit nach Jobs indessen ein voller Erfolg. Unter Cooks F\u00fchrung hat sich Apples Jahresumsatz auf 416 Milliarden Dollar fast vervierfacht. Der B\u00f6rsenwert hat sich sogar mehr als verzehnfacht, er liegt heute bei rund vier Billionen Dollar und wird nur vom Chipkonzern Nvidia \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es geht manchmal etwas unter, dass Apple jenseits von Hardware ein riesiges Dienstleistungsgesch\u00e4ft aufgebaut hat, das mittlerweile mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr einbringt. Dazu geh\u00f6ren der App Store und diverse Plattformen wie Apple Pay oder Apple Music. Derweil kann sich Apple auch \u00fcber einen Wachstumsschub im Gesch\u00e4ft mit dem iPhone freuen. Offenbar verkauft sich das iPhone 17, die j\u00fcngste Generation, sehr gut, f\u00fcr das gerade abgelaufene Quartal hat Apple ein zweistelliges Umsatzplus vorhergesagt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die fortdauernde Abh\u00e4ngigkeit vom iPhone wirft die Frage auf, was es f\u00fcr Apple bedeuten w\u00fcrde, falls Smartphones einmal ihre \u00fcberragende Rolle im Leben von Menschen verlieren sollten. Offenbar besch\u00e4ftigt sich auch Apple mit diesem Gedanken, der f\u00fcr das Dienstleistungsgesch\u00e4ft verantwortliche Eddy Cue sagte im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit: \u201eVielleicht braucht man in zehn Jahren kein iPhone mehr.\u201c<\/p>\n<p>Open AI arbeitet an KI-Ger\u00e4t<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Open AI, der Entwickler des KI-Programms ChatGPT, arbeitet gerade an einem speziellen Ger\u00e4t f\u00fcr KI-Dienste. Das Unternehmen hat sich dazu mit Apples fr\u00fcherem Designchef Jony Ive verb\u00fcndet, Medienberichten zufolge hat es auch eine Reihe von Apple-Mitarbeitern abgeworben. Sam Altman, der Vorstandschef von Open AI, beschrieb Apple k\u00fcrzlich als einen seiner wichtigsten Rivalen in der Zukunft. Weiter sagte er, seiner Meinung nach eigneten sich Smartphones in ihrer heutigen Form nicht besonders gut f\u00fcr KI-Anwendungen. Tim Cook stellt dagegen etwaige Abges\u00e4nge auf das iPhone als verfr\u00fcht dar. Vor einigen Monaten sagte er: \u201eEs ist schwer, sich eine Welt ohne das iPhone vorzustellen.\u201c Etwaige andere Ger\u00e4tekategorien k\u00f6nnten zwar vielleicht eine Erg\u00e4nzung dazu sein, aber kein Ersatz.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr sein Jubil\u00e4umsjahr plant Apple offenbar eine Reihe von neuen Produkten. Es wird weithin damit gerechnet, dass der Konzern eine faltbare Version des iPhone herausbringt. Andere Hersteller haben solche Smartphones schon l\u00e4nger im Programm. Au\u00dferdem gibt es Spekulationen, wonach Apple eine neue Digitalbrille vorstellen k\u00f6nnte. Es soll sich dabei um ein Ger\u00e4t handeln, das alltagstauglicher ist als die Vision Pro und den erfolgreichen Ray-Ban-Brillen von Meta Konkurrenz machen k\u00f6nnte. Der gew\u00f6hnlich gut informierte Journalist Mark Gurman von der Nachrichtenagentur Bloomberg hat geschrieben, Cook habe dieses Projekt zu einer \u201eTop-Priorit\u00e4t\u201c im Unternehmen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Wer folgt auf Tim Cook?<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In der Branche wird viel dar\u00fcber spekuliert, wer Cook einmal an der Apple-Spitze nachfolgen k\u00f6nnte. Als einer der unternehmensinternen Favoriten ist in j\u00fcngster Zeit oft der 50 Jahre alte John Ternus genannt worden, der als Senior Vice President f\u00fcr Hardwareentwicklung und damit alle elektronischen Ger\u00e4te verantwortlich ist. Seine Wahl w\u00fcrde signalisieren, dass Apple nach Cook wieder st\u00e4rker auf Produktexpertise setzt. Neben Ternus gibt es nicht allzu viele offensichtliche Kandidaten, zumal die meisten Manager in Apples F\u00fchrungsriege schon um die 60 Jahre alt sind.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Cook h\u00e4lt sich zu etwaigen R\u00fcckzugspl\u00e4nen bedeckt. In einem Podcast vor zwei Jahren mit dem Popstar Dua Lipa sagte er, er werde noch \u201eeine Weile\u201c bei Apple bleiben und k\u00f6nne sich ein Leben ohne das Unternehmen nicht vorstellen. Im vergangenen Jahr sagte er, ihm schwebe kein Ruhestand nach der \u201etraditionellen Definition\u201c vor und er werde immer arbeiten wollen. Es gilt als gut m\u00f6glich, dass er Apple nach seinem R\u00fccktritt als Vorstandschef als Vorsitzender des Verwaltungsrats verbunden bleibt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Was wom\u00f6glich daf\u00fcrspricht, Cook noch einige Zeit zu halten, ist sein diplomatisches Geschick im Umgang mit \u00adDonald Trump. Der US-Pr\u00e4sident hat Apple im vergangenen Jahr wiederholt mit hohen Einfuhrz\u00f6llen gedroht, zum Beispiel einem Aufschlag von 25 Prozent auf importierte iPhones. Der Konzern ist in diesem Punkt sehr verwundbar, weil er fast alle seine Ger\u00e4te im Ausland fertigen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Im Oval Office: Apple-Chef Tim Cook neben Donald Trump\" height=\"2000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/im-oval-office-apple-chef-tim.webp.webp\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Im Oval Office: Apple-Chef Tim Cook neben Donald TrumpAP<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Cook hat alle Register gezogen, um sich bei Trump einzuschmeicheln. Bei einem Besuch im Wei\u00dfen Haus im August \u00fcberreichte er dem Pr\u00e4sidenten ein Geschenk, das teilweise aus Gold war. Er hat Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den <a data-rtr-index=\"102\" title=\"USA\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/usa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> versprochen. Mit alledem scheint er Trump zumindest vorerst bes\u00e4nftigt zu haben. Trump hat Apple nun schon seit einigen Monaten nicht mehr direkt ins Visier genommen, und die bisherigen finanziellen Belastungen aus Einfuhrz\u00f6llen sind f\u00fcr den Techgiganten verschmerzbar. Zu Beginn seines Jubil\u00e4umsjahrs scheint Apple gr\u00f6\u00dfere Sorgen zu haben als Trumps Handelspolitik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 23. Januar wird in New York eine besondere Versteigerung stattfinden. 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