{"id":703186,"date":"2026-01-08T17:55:11","date_gmt":"2026-01-08T17:55:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/703186\/"},"modified":"2026-01-08T17:55:11","modified_gmt":"2026-01-08T17:55:11","slug":"initiative-gegen-den-hafenausbau-erneuert-kritik-am-verkehrskonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/703186\/","title":{"rendered":"Initiative gegen den Hafenausbau erneuert Kritik am Verkehrskonzept"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Seit mehr als zehn Jahren k\u00e4mpft die B\u00fcrgerinitiative Hafenalarm gegen einen gro\u00dffl\u00e4chigen Ausbau des Reisholzer Hafens. In der Dezember-Sitzung hatte die Verwaltung den aktuellen Stand eines vor Ort geplanten Gro\u00df-Projektes von Aurelis vorgestellt. Im August hatte es zu diesem Thema einen B\u00fcrgerdialog gegeben. Das Immobilienunternehmen hatte dort bereits vor mehr als drei Jahren mehrere Grundst\u00fccke mit einer Gesamtfl\u00e4che von rund 310.000 Quadratmetern erworben, darunter auch die RWE-Brache.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aurelis will nun auch in R\u00fccksprache mit der Stadt kl\u00e4ren, was dort planerisch \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Denn, wie es die Verwaltung in einer aktuellen Vorlage f\u00fcr die politischen Gremien ausf\u00fchrt, stehe das formulierte Ziel der neuen Eigent\u00fcmerin, dort eine gewerblich\/industrielle Nutzung f\u00fcr diesen Teilbereich zu realisieren, dem auf dem ehemaligen Kraftwerksgel\u00e4nde vorhandenen Planungsrecht als Sondergebiet Umspannwerk beziehungsweise Versorgungsfl\u00e4che entgegen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diese Vorlage hat nun auch die Initiative Hafenalarm zum Anlass genommen, noch einmal ihre Sichtweise zu erl\u00e4utern. Vor allem richtet sich deren Kritik gegen den bef\u00fcrchteten weiteren Zuwachs an Verkehr. Der Untersuchungszeitraum des in einer 2023 ver\u00f6ffentlichten Machbarkeitsstudie enthaltenen Verkehrsgutachtens endete 2019\/2020, seitdem, so die Initiative, entstanden neue Gro\u00dfprojekte im Umfeld des Reisholzer Hafens oder sind in der Planung. So entwickelt die Firma BEOS den Gewerbepark \u201eWerft 68\u201c auf 64.000 Quadratmeter an der Reisholzer Werftstra\u00dfe und die Eventlocation \u201eThe Frame\u201c an der Reisholzer Werftstra\u00dfe 29-43 floriere und ziehe bei Terminen starken Parkverkehr an, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung der Initiative. Ihre daraus resultierende Bef\u00fcrchtung bei der Umsetzung eines Gro\u00dfprojektes: \u201eDer gesamte Verkehrsabfluss des von Aurelis geplanten Gewerbeparks muss \u00fcber den Trippelsberg gef\u00fchrt werden. Die Stra\u00dfe ist Teil des Internationalen Rheinradwegs und Schulweg f\u00fcr Kinder und Jugendlichen aus Itter\/Himmelgeist zu den Benrather Schulzentren.\u201c Die an und im Hafengebiet liegenden Stra\u00dfen Am Trippelsberg, Reisholzer Werftstra\u00dfe, Paul-Thomas-Stra\u00dfe, M\u00fcnchener Stra\u00dfe und alle Autobahnzubringer seien nach Angaben von Hafenalarm jetzt schon am Anschlag. Einen weiteren Gewerbepark verkrafte das Gebiet nicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In ihrer Pressemitteilung erneuert die Initiative ihre Idee f\u00fcr das 310.000 Quadratmeter gro\u00dfe Areal: So k\u00f6nnte auf den Brachfl\u00e4chen ein Solarpark errichtet werden. Das sei nachhaltig, st\u00f6re die Flora und Fauna, die sich dort inzwischen etabliert habe, am wenigsten, und generiere keinen neuen Verkehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit mehr als zehn Jahren k\u00e4mpft die B\u00fcrgerinitiative Hafenalarm gegen einen gro\u00dffl\u00e4chigen Ausbau des Reisholzer Hafens. 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