{"id":70332,"date":"2025-04-29T10:04:10","date_gmt":"2025-04-29T10:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70332\/"},"modified":"2025-04-29T10:04:10","modified_gmt":"2025-04-29T10:04:10","slug":"eu-hinkt-am-weltmarkt-hinterher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70332\/","title":{"rendered":"EU hinkt am Weltmarkt hinterher"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.linux-magazin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Screenshot-2025-04-29-at-09-49-26-CELEX-52022DC0045-DE-TXT.pdf.png\" title=\"Screenshot 2025-04-29 at 09-49-26 CELEX 52022DC0045 DE TXT.pdf\" rel=\"lightbox noopener\" data-rl_title=\"Screenshot 2025-04-29 at 09-49-26 CELEX 52022DC0045 DE TXT.pdf\" data-rl_caption=\"Screenshot 2025-04-29 at 09-49-26 CELEX 52022DC0045 DE TXT.pdf\" data-rl_ target=\"_blank\"><img fetchpriority=\"high\" width=\"300\" height=\"147\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Screenshot-2025-04-29-at-09-49-26-CELEX-52022DC0045-DE-TXT.pdf-300x147.png\" class=\"image wp-image-372899  attachment-medium size-medium\" alt=\"Die EU wird wohl kaum wie geplant bis 2030 einen Anteil von 20 Prozent am Weltmarkt f\u00fcr Mikrochips erreichen.\" style=\"max-width: 100%; height: auto;\" decoding=\"async\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die EU wird wohl kaum wie geplant bis 2030 einen Anteil von 20 Prozent am Weltmarkt f\u00fcr Mikrochips erreichen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs hervor.<\/strong><\/p>\n<p>Zwar habe das Chip-Gesetz der EU von 2022 der europ\u00e4ischen Mikrochip-Industrie neuen Schwung verliehen, doch werde sich durch die entsprechenden Investitionen die Position der EU in dieser Branche wohl nicht deutlich verbessern, hei\u00dft es im <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/de\/publications\/SR-2025-12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht<\/a>.<\/p>\n<p>In der Strategie der EU f\u00fcr die sogenannte digitale Dekade wurde das Ziel festgelegt, dass die EU bis 2030 einen wertm\u00e4\u00dfigen Anteil von 20 Prozent an der weltweiten Produktion hochmoderner und nachhaltiger Mikrochips erreicht. Laut den Pr\u00fcfern hat die EU-Kommission bei der Umsetzung ihrer Strategie akzeptable Fortschritte erzielt, doch bestehe eine Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit, die \u00fcberbr\u00fcckt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>\u201eDie EU muss ihre Strategie f\u00fcr die Mikrochip-Industrie dringend einem Realit\u00e4ts-Check unterziehen\u201c, so Annemie Turtelboom, die als Mitglied des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs f\u00fcr den Bericht zust\u00e4ndig ist. \u201eDie Entwicklung in der Branche ist rasant, und es gibt einen intensiven geopolitischen Wettbewerb. Wir hinken unseren ehrgeizigen Zielen derzeit weit hinterher.\u201c<\/p>\n<p>Die EU-Kommission komme nur f\u00fcr 5 Prozent (4,5 Milliarden Euro) der im Chip-Gesetz bis 2030 vorgesehenen Mittel von rund 86 Milliarden Euro auf. Der Rest m\u00fcsse von den EU-L\u00e4ndern und der Industrie bestritten werden. Die weltweit f\u00fchrenden Chip-Hersteller h\u00e4tten im Vergleich dazu in einem Zeitraum von nur drei Jahren (2020 bis 2023) 405 Milliarden Euro an Investitionen aufgebracht, was die finanzielle Schlagkraft des Chip-Gesetzes minimal erscheinen lasse.<\/p>\n<p>Allerdings \u2013 so betonen die Pr\u00fcfer \u2013 habe die EU-Kommission kein Mandat, die nationalen Investitionen auf EU-Ebene zu koordinieren, sodass sie mit den Zielen des Chip-Gesetzes im Einklang stehen. Dar\u00fcber hinaus fehle es dem Chip-Gesetz an Klarheit bei Zielvorgaben und \u00dcberwachung, und es sei schwer zu sagen, ob es der derzeitigen Nachfrage der Industrie nach herk\u00f6mmlichen Mikrochips hinreichend Rechnung trage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU wird wohl kaum wie geplant bis 2030 einen Anteil von 20 Prozent am Weltmarkt f\u00fcr Mikrochips&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70333,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,30961,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-70332","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-chipfertigung","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114420689892645548","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70332\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}