{"id":704048,"date":"2026-01-09T01:53:11","date_gmt":"2026-01-09T01:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704048\/"},"modified":"2026-01-09T01:53:11","modified_gmt":"2026-01-09T01:53:11","slug":"warum-die-stadt-fuer-150-menschen-neue-wohnungen-sucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704048\/","title":{"rendered":"Warum die Stadt f\u00fcr 150 Menschen neue Wohnungen sucht"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Die Stadt Blumenthal hat den maroden Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe gekauft, 150 Menschen und 30 Haushalte m\u00fcssen dauerhaft ausziehen.<\/li>\n<li>Ein Jahr soll es dauern, alle Mieter umzusiedeln; Ersatzwohnungen werden stadtweit gesucht, bevorzugt f\u00fcr Familien mit Kindern im Stadtteil.<\/li>\n<li>Eine R\u00fcckkehr der Mieter ist nicht garantiert, Sanierung oder Abriss sind offen; zum Jahresende soll der Geb\u00e4udekomplex vollst\u00e4ndig leer sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>\n     Die Stadt hat immer wieder marode Mietblocks in Quartieren sanieren lassen \u2013 nur musste sie dabei nicht immer machen, was sie jetzt in Blumenthal machen muss: Geb\u00e4ude komplett leerziehen und allen Parteien eine Ersatzwohnung verschaffen. Ein Jahr wird es voraussichtlich dauern, bis s\u00e4mtliche Etagen des <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/george-albrecht-strasse-was-nach-dem-kauf-von-mietshaeusern-geplant-ist-doc7z19oykgu2fpfznj9h5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klinkerkomplexes an der George-Albrecht-Stra\u00dfe<\/a> frei sind. Was auch mit der Gr\u00f6\u00dfe der Familien zu tun hat, die dort leben. Entscheider der Baubeh\u00f6rde sprechen von einer Herausforderung. Und von 30 Haushalten und 150 Menschen, die woanders untergebracht werden m\u00fcssen. Dauerhaft.\n<\/p>\n<p>\n    Dass sie bis Ende des Jahres <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/blumenthal-mieter-der-george-albrecht-strasse-muessen-2026-ausziehen-doc83msq8h10k57xx4njky\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ausziehen m\u00fcssen<\/a>, soll den Mietern zweimal mitgeteilt werden: erst in einem Schreiben, sp\u00e4ter bei Vor-Ort-Terminen. Hanna Augustin und Arne S\u00fcnnemann sagen, dass die Post und die Infoveranstaltungen gerade vorbereitet werden. Die Stadtumbauplanerin und der Abteilungsleiter gehen davon aus, dass im Januar alle Parteien in den H\u00e4usern informiert sein werden. Den Mietern noch im alten Jahr und damit kurz vor Weihnachten zu k\u00fcndigen, wollte die Beh\u00f6rde nicht. Seit November steht f\u00fcr sie fest, dass sich die Mietsh\u00e4user an der George-Albrecht-Stra\u00dfe \u2013 anders als in anderen F\u00e4llen \u2013 nicht sanieren lassen, wenn in ihnen noch jemand wohnt.\n<\/p>\n<p>\n    \u00dcber Monate haben Sachverst\u00e4ndige den Komplex analysiert, der von der Stadt vor einem Jahr gekauft wurde, um das Quartier im Blumenthaler Zentrum voranzubringen. Der Zustand einiger der 66 Wohnungen, von denen die H\u00e4lfte leer steht, war von Anfang an so desolat, dass sie f\u00fcr unbewohnbar erkl\u00e4rt wurden. Bei allen anderen machten die Experten dringenden Handlungsbedarf aus. Die Beh\u00f6rde hat mit sogenannten <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/blumenthal-wie-weit-die-sofortmassnahmen-fuer-problemhaeuser-sind-doc80tx9nkyc2sy5dtooov\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sofortma\u00dfnahmen<\/a> reagiert. Fenster und T\u00fcren wurden ausgetauscht, Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer eingesetzt, Sch\u00e4den in einem Treppenhaus beseitigt. Doch inzwischen steht f\u00fcr die Gutachter fest, dass das nicht reicht, um die Wohnsituation nachhaltig zu verbessern.\n<\/p>\n<p>Darum sollen jetzt alle Mieter nach und nach umziehen \u2013 und dabei Hilfe bekommen. Die Beh\u00f6rde will demn\u00e4chst jemanden einsetzen, der die Menschen ber\u00e4t. Abteilungsleiter S\u00fcnnemann spricht von einem Wohnungslotsen, der sich vor Ort um die Mieter k\u00fcmmern soll. Und darum, dass sie bis zum Jahresende einen Ersatz finden. So der Plan. Damit er aufgeht, hat das Ressort alle gro\u00dfen Wohnungsgesellschaften eingeschaltet, die st\u00e4dtischen wie die privaten. Gewoba und Gewosie sollen ebenso die Suche unterst\u00fctzen wie Brebau und Vonovia. Laut S\u00fcnnemann werden mindestens 30 Wohnungen gebraucht, wegen der Gr\u00f6\u00dfe der Familien aber wahrscheinlich mehr.<\/p>\n<p>Die Stadtumbauplaner schlie\u00dfen nicht aus, dass es vereinzelte F\u00e4lle geben wird, in denen die Mieter nicht ausziehen wollen. Die Mehrheit, sagt Augustin, ist dazu aber schon jetzt bereit. Die Beh\u00f6rdenmitarbeiterin verweist auf Gespr\u00e4che, die es inzwischen gab. Und darauf, dass einige Familien l\u00e4ngst umgezogen sind. Ihr zufolge wird nach Ersatzwohnungen in ganz Bremen gesucht. Was nicht hei\u00dft, dass f\u00fcr jeden jeder Stadtteil infrage kommt. Eltern mit Kindern, die in Blumenthal einen Kita- oder Schulplatz haben, sollen beispielsweise weiterhin im Stadtteil bleiben k\u00f6nnen. Auch deshalb geht das Ressort davon aus, dass es ungef\u00e4hr ein Jahr dauern wird, ehe alle Mieter eine neue Wohnung haben.<\/p>\n<p>Und zwar nicht blo\u00df \u00fcbergangsweise, sondern f\u00fcr immer. Augustin und S\u00fcnnemann sagen, dass \u2013 Stand jetzt \u2013 keiner Familie eine R\u00fcckkehr in den Geb\u00e4udekomplex verbindlich zugesichert werden kann und es deshalb unfair w\u00e4re, so zu tun, als g\u00e4be es diese Garantie. Ob der Mietblock an der George-Albrecht-Stra\u00dfe tats\u00e4chlich saniert wird, ist n\u00e4mlich nach wie vor unklar. Planer haben immer gesagt, dass er auch teilweise oder ganz abgerissen werden k\u00f6nnte. Ein Termin, wann feststehen soll, was wird, steht noch aus. Daf\u00fcr gilt ein anderer als sicher: der f\u00fcr die Endabrechnung, wie viel der Umzug der Mieter und der Einsatz des Wohnungslotsen die Stadt gekostet hat. Er f\u00e4llt mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem der Komplex leer sein soll. Im Dezember.<\/p>\n<p>                    Welche Ma\u00dfnahmen plant die Stadt Blumenthal zur Unterst\u00fctzung der Mieter beim Umzug aus dem Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe?<\/p>\n<p>Die Stadt Blumenthal unterst\u00fctzt die Mieter beim Umzug aus dem Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe, indem sie mit gro\u00dfen Bremer Wohnungsunternehmen zusammenarbeitet, um Ersatzunterk\u00fcnfte bereitzustellen \u2013 bislang wurden schon einzelne Familien kurzfristig oder dauerhaft umgesiedelt. Ein Umzugsplan f\u00fcr die Mietparteien wird vorbereitet, damit die Sanierung der Wohnungen nach und nach erfolgen kann. Zus\u00e4tzlich werden Gespr\u00e4che mit den Bewohnern gef\u00fchrt sowie akute Baum\u00e4ngel behoben, um die Wohnsituation bis zum endg\u00fcltigen Umzug zu verbessern.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Weshalb kann der Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe laut Gutachtern nicht bewohnt und gleichzeitig saniert werden?<\/p>\n<p>Laut Gutachtern kann der Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe nicht bewohnt und gleichzeitig saniert werden, weil die erforderlichen Sanierungsma\u00dfnahmen so umfassend sind, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bewohner w\u00e4hrend der Bauarbeiten nicht gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen. Insbesondere sind bauliche M\u00e4ngel, Sch\u00e4den durch Vandalismus, Schimmelbefall und defekte Heizungs- sowie Elektroanlagen so gravierend, dass eine parallele Nutzung der Wohnungen und gleichzeitige Instandsetzung nicht m\u00f6glich ist. Eine Sanierung im bewohnten Zustand w\u00fcrde sowohl den Sanierungsprozess erheblich erschweren als auch die Bewohner gesundheitlichen und sicherheitsrelevanten Risiken aussetzen.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie wird entschieden, ob der Geb\u00e4udekomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe abgerissen oder saniert wird, und wer ist daf\u00fcr zust\u00e4ndig?<\/p>\n<p>Ob \u00fcber Abriss oder Sanierung des Geb\u00e4udekomplexes an der George-Albrecht-Stra\u00dfe entschieden wird, h\u00e4ngt vom Ergebnis eines von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens ab, das Bausubstanz, Wirtschaftlichkeit und verschiedene Handlungsoptionen (Sanierung, Teilr\u00fcckbau, Komplettabriss) pr\u00fcft. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Entscheidung und die Durchf\u00fchrung des Pr\u00fcfprozesses ist die Baubeh\u00f6rde der Stadt Bremen, innerhalb der verschiedene Abteilungen und externe Sachverst\u00e4ndige zusammenarbeiten. Ein Abschluss der Untersuchungen und die darauf aufbauende Entscheidung werden fr\u00fchestens im Verlauf des kommenden Jahres erwartet.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc8412ct5yqm8gsa27497\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Blumenthal hat den maroden Wohnkomplex an der George-Albrecht-Stra\u00dfe gekauft, 150 Menschen und 30 Haushalte m\u00fcssen dauerhaft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":704049,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-704048","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115862647902158046","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/704049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}