{"id":70418,"date":"2025-04-29T10:52:10","date_gmt":"2025-04-29T10:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70418\/"},"modified":"2025-04-29T10:52:10","modified_gmt":"2025-04-29T10:52:10","slug":"oblivion-remastered-angespielt-nostalgischer-rollenspieltrip-mit-schwaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70418\/","title":{"rendered":"&#8222;Oblivion Remastered&#8220; angespielt: Nostalgischer Rollenspieltrip mit Schw\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              &#8222;Oblivion Remastered&#8220; angespielt: Nostalgischer Rollenspieltrip mit Schw\u00e4chen<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Fast aus dem Nichts heraus <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Oblivion-Remaster-ab-sofort-erhaeltlich-10358534.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erschien am 21. April die Remaster-Version<\/a> zum Rollenspielklassiker &#8222;The Elder Scrolls 4: Oblivion&#8220;. H\u00fcbschere Texturen und ein bisschen Feintuning an den Spielmechaniken sollen alte Fans verw\u00f6hnen und neue hinzugewinnen. Die DLCs &#8222;Knights oft he Nine&#8220; und &#8222;Shivering Isles&#8220; sind im Remaster enthalten. \u00dcberraschenderweise bringt das selbst aktuelle PC-Hardware zum Stottern.<\/p>\n<p>Die gute alte Zeit<\/p>\n<p>Es ist m\u00e4chtig viel los in Cyrodiil. Der Kaiser ist tot und mit seinem letzten Lebensseufzer hat er uns mit der Rettung des Landes vor den b\u00f6sen M\u00e4chten aus dem Reich des Vergessens betraut. Das hei\u00dft, zun\u00e4chst m\u00fcssen wir erst den rechtm\u00e4\u00dfigen Erben finden, dann ein paar Verb\u00fcndete sammeln und in die vermeintlich finale Schlacht ziehen. So geradlinig l\u00e4uft es dann doch nicht ab. Auf dem Weg zum Ziel gibt es so einige H\u00f6hlen zu erkunden und so einige D\u00e4monen zu besiegen.<\/p>\n<p>&#8222;Oblivion&#8220; gilt als einer der Pioniere moderner Open-World-Rollenspiele. 2006 war das State of the Art. Tolle Grafik, knackige Gegner, originelles Spielprinzip. Neben der Hauptquest sollten die Spieler die Welt mit zahlreichen Nebenquests frei erkunden. Wie schon der Vorg\u00e4nger &#8222;Morrowind&#8220; gab es bei &#8222;Oblivion&#8220; keine festen Charakterklassen und die Spieler stiegen in Erfahrungsstufen auf, wenn sie bestimmte T\u00e4tigkeiten wie Laufen oder K\u00e4mpfen immer wieder ausf\u00fchrten. Moderne Spiele wie &#8222;Kingdom Come: Deliverance&#8220; haben diese Spielmechanik inzwischen erfolgreich kopiert.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Wer dieses Spiel schon damals toll fand, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Neben Verbesserungen bei der Steuerung und des User-Interfaces wurde das Wettersystem \u00fcberarbeitet und noch ein paar andere Details, die insgesamt f\u00fcr einen fl\u00fcssigen Spielablauf und modernen Look sorgen. Gerade mit ein paar stimmigen Raytracing-Effekten sieht &#8222;Oblivion&#8220; so gut aus wie nie zuvor.<\/p>\n<p>Spielerisch veraltet<\/p>\n<p>Nach Eindruck unserer Anspielstunden wurden die einzelnen Quests nicht angetastet. Zwar k\u00f6nnen wir schnurstracks der Hauptquest folgen, aber verpassen dadurch viele Details, die das Leben in Cyrandiil einfacher machen. Einen festen Schlafplatz zum Aufleveln gibt es in einer Nebenquest ebenso wie einen unzerbrechlichen Dietrich f\u00fcr die zahlreichen Schl\u00f6sser im Spiel. Dank einer Schnellreisefunktion m\u00fcssen wir einmal entdeckte Orte auch nicht st\u00e4ndig zu Fu\u00df oder mit dem Pferd abklappern.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich darf ein bisschen Crafting nicht fehlen. Mit den entsprechenden Zutaten und Werkzeugen k\u00f6nnen wir Tr\u00e4nke brauen oder unsere Ausr\u00fcstung reparieren. Das ist auch n\u00f6tig, denn jeder Schlag mit dem Schwert setzt der Waffe zu, bis sie zerbrochen ist. Erst wenn wir langsam Routine bekommen, h\u00e4lt unsere Ausr\u00fcstung l\u00e4nger und unsere Handwerksf\u00e4higkeiten werden effizienter.<\/p>\n<p>    Bild 1 von 5<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/bilderstrecke\/4844795.html?back=10365835\" title=\"Bilderstrecke: &quot;The Elder Scrolls 4 \u2013 Oblivion Remastered&quot; angespielt (5 Bilder)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/The_Elder_Scrolls_IV__Oblivion_BU1-cfb9474adccf720c.png\"\/><\/a><\/p>\n<p>    Gelungenes Remaster, schwache PC-Performance: &#8222;Oblivion Remastered&#8220; setzt auf bew\u00e4hrte spielerische Tugenden.<\/p>\n<p>Das Ganze kann aber nicht die spielerische Eint\u00f6nigkeit der Missionen \u00fcberdecken. In der Hauptquest m\u00fcssen wir D\u00e4monentore schlie\u00dfen, die nahezu identisch sind, inklusive der Gegner. Abwechslung gibt es nur in den Nebenmissionen, wie etwa bei der Suche nach einem Bilderdieb oder bei einer Mordaufkl\u00e4rung. Vieles l\u00e4uft aber immer \u00e4hnlich ab. Zu oft m\u00fcssen wir eine H\u00f6hle erkunden, alles t\u00f6ten und wieder zur\u00fcckkehren. Das alles wird n\u00fcchtern pr\u00e4sentiert. Die K\u00e4mpfe mit dem Schwert wirken schwammig, das Abfeuern von Magiegeschossen ungenau.<\/p>\n<p>Als echter Endgegner entpuppt sich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Oblivion-Remastered-zeigt-auch-die-haesslichen-Seiten-der-Unreal-Engine-10359035.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr PC-Spieler der Hardwarehunger des Spiels<\/a>. Niedrige Frameraten und wiederkehrende Spielabst\u00fcrze tr\u00fcben den Abenteuerausflug. Nach dem letzten Update im Microsoft Store gibt es zwar weiterhin eine Upscalingfunktion f\u00fcr DLSS, FSR und XeSS, die sich aber pl\u00f6tzlich nicht mehr einschalten l\u00e4sst. Laut Bethesdas Statement auf Reddit ist das nur ein visueller Fehler im Einstellungsmenu. Upscaling w\u00fcrde trotzdem funktionieren.<\/p>\n<p>Zugegeben, die technischen Probleme sind nicht katastrophal. Wer mit 30 FPS leben kann, wird auch ohne Upscaling gl\u00fccklich. Doch es ist unn\u00f6tig. Schlie\u00dflich ist &#8222;Oblivion&#8220; trotz des Updates keine visuelle Konkurrenz f\u00fcr &#8222;Kingdom Come: Deliverance 2&#8220;. Warum ein Shadow Drop, wenn das Spiel offensichtlich technisch noch nicht fertig war? Bethesda und das Entwicklungsstudio Virtuos h\u00e4tten sich Zeit lassen k\u00f6nnen. So wird der nostalgische Trip in die gute alte Zeit der Open-World-Rollenspiele empfindlich gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>Zwischenfazit<\/p>\n<p>&#8222;The Elder Scrolls : Oblivion Remastered&#8220; ist ein nostalgischer Rollenspieltrip, der besonders Fans des Originals verz\u00fcckt. Die Welt ist dank neuer Grafik detaillierter, die Lichteffekte stimmig und das Gameplay ist nahezu unver\u00e4ndert. Zur Wahrheit geh\u00f6rt aber, dass die Konkurrenz mittlerweile vieles besser macht. Das hauseigene &#8222;Skyrim&#8220; ist ein &#8222;Oblivion&#8220; im XXL-Format, ein &#8222;The Witcher 3&#8220; ist spektakul\u00e4rer und ein &#8222;Kingdom Come: Deliverance 2&#8220; ist in der Darstellung der offenen Spielwelt und der Rollenspielelemente ausgereifter. F\u00fcr &#8222;Oblivion Remastered&#8220; bleibt heute nur die schmale Nische nostalgischer Verkl\u00e4rtheit, die \u00fcber das altersschwache Spielprinzip hinwegsieht. Oldschool f\u00fcr treue Fans.<\/p>\n<p>&#8222;The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered&#8220; ist f\u00fcr Windows, Xbox Series und PS5 erschienen. USK ab 12. Es kostet ca. 50 \u20ac und ist im Game Pass enthalten. F\u00fcr unser Angespielt haben wir ein paar Stunden die Windows-Version gespielt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Oblivion Remastered&#8220; angespielt: Nostalgischer Rollenspieltrip mit Schw\u00e4chen Fast aus dem Nichts heraus erschien am 21. 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