{"id":704260,"date":"2026-01-09T03:55:35","date_gmt":"2026-01-09T03:55:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704260\/"},"modified":"2026-01-09T03:55:35","modified_gmt":"2026-01-09T03:55:35","slug":"forscher-wollen-die-stromversorgung-sicherer-machen-mit-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704260\/","title":{"rendered":"Forscher wollen die Stromversorgung sicherer machen \u2013 mit KI"},"content":{"rendered":"<p>RWTH-Projekt <\/p>\n<p>Forscher wollen Stromversorgung sicher machen \u2013 mit KI<\/p>\n<p>08.01.2026 &#8211; 16:13 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/01\/XP8J0aUKUEwy\/0x209:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/image.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1767930935_532_image.jpg\" alt=\"imago images 0844264289\" title=\"imago images 0844264289\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/aachen.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Windr\u00e4der (Symbolbild): Strom stammt zunehmend aus Wind- und Solaranlagen. (Quelle: IMAGO\/JOERAN STEINSIEK)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Wie l\u00e4sst sich die Stromversorgung in Deutschland auch in Zukunft zuverl\u00e4ssig gestalten? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigen sich Forscher der RWTH Aachen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ein Angriff auf das Stromnetz in Berlin hat gerade gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Stromversorgung auch in Zukunft zuverl\u00e4ssig bleibt. Forschende der RWTH Aachen haben ein neues Projekt gestartet, das die Sicherheit der Stromversorgung verbessern soll, indem es Antworten auf komplexe Zusammenh\u00e4nge liefert. Das Vorhaben setzt voll auf K\u00fcnstliche Intelligenz und wird vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Unter der Leitung von Professor Aaron Praktiknjo vom Lehrstuhl f\u00fcr Energiesystem\u00f6konomik der RWTH Aachen untersucht das Projekt &#8222;KIVi Antelopes&#8220;, wie sich die Stromversorgung in Deutschland auch unter ver\u00e4nderten Bedingungen zuverl\u00e4ssig sichern l\u00e4sst. Beteiligt sind zudem die Hochschule D\u00fcsseldorf und das Unternehmen Volatile GmbH. Die F\u00f6rderung erfolgt im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms des Bundes.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ausgangspunkt ist der tiefgreifende Wandel des Energiesystems. Strom stammt zunehmend aus Wind- und Solaranlagen. Gleichzeitig steigt der Verbrauch durch Elektromobilit\u00e4t, W\u00e4rmepumpen und digitale Anwendungen. Diese Entwicklungen erh\u00f6hen die Abh\u00e4ngigkeit vom Wetter und machen Prognosen schwieriger. Hinzu kommen Folgen des Klimawandels, etwa Extremwetter oder eingeschr\u00e4nkte K\u00fchlwasserversorgung f\u00fcr Kraftwerke.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nach Angaben der Forschenden beeinflussen sich viele dieser Faktoren gegenseitig. Bisher lie\u00dfen sie sich nur schwer gemeinsam modellieren. KIVi Antelopes soll diese L\u00fccke schlie\u00dfen. Ziel ist es, komplexe Kettenreaktionen im Energiesystem systematisch zu erfassen und bewertbar zu machen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dazu nutzt das Projekt K\u00fcnstliche Intelligenz in Form sogenannter Meta-Modelle. Diese vereinfachen aufwendige Simulationen, ohne zentrale Zusammenh\u00e4nge zu verlieren. Die Berechnungen sollen deutlich schneller laufen als bisherige Modelle. So k\u00f6nnten Entscheidungstr\u00e4ger kurzfristig belastbare Einsch\u00e4tzungen erhalten, etwa bei drohenden Engp\u00e4ssen oder neuen politischen Vorgaben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Professor Aaron Praktiknjo erkl\u00e4rte, man wolle ein Werkzeug entwickeln, das die Dynamik des Energiesystems realistisch abbilde und zugleich im Alltag von Politik und Wirtschaft nutzbar sei. Es gehe darum, Forschungsergebnisse schneller in praktische Entscheidungen zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch Projektpartner Professor Mario Adam vom Zentrum f\u00fcr Innovative Energiesysteme der Hochschule D\u00fcsseldorf sieht darin einen entscheidenden Vorteil. Leistungsf\u00e4hige Methoden des Machine Learning k\u00f6nnten helfen, Unsicherheiten besser einzuordnen und Risiken fr\u00fcher zu erkennen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Ergebnisse des Projekts sollen Politik, Energiebranche und Verwaltung unterst\u00fctzen. Konkrete Ma\u00dfnahmen oder Anwendungen werden im Laufe der Projektarbeit entwickelt. Ziel bleibt eine stabile Stromversorgung \u2013 auch unter zunehmend komplexen Bedingungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"RWTH-Projekt Forscher wollen Stromversorgung sicher machen \u2013 mit KI 08.01.2026 &#8211; 16:13 UhrLesedauer: 2 Min. Windr\u00e4der (Symbolbild): Strom&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":704261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[722,1424,162508,296,50528,3364,29,3405,548,663,3934,30,13,2766,671,14,15,1209,17337,12,6770,1136,11718],"class_list":{"0":"post-704260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-722","9":"tag-aachen","10":"tag-aaron-praktiknjo","11":"tag-berlin","12":"tag-bmwi","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-duesseldorf","16":"tag-eu","17":"tag-europa","18":"tag-europe","19":"tag-germany","20":"tag-headlines","21":"tag-hochschule","22":"tag-ki","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-nordrhein-westfalen","26":"tag-rwth-aachen","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-solaranlage","29":"tag-stromversorgung","30":"tag-windrad"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115863127643526526","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/704261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}