{"id":704464,"date":"2026-01-09T06:01:20","date_gmt":"2026-01-09T06:01:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704464\/"},"modified":"2026-01-09T06:01:20","modified_gmt":"2026-01-09T06:01:20","slug":"berlin-hamburg-hannover-ausnahmezustand-in-deutschland-die-eisige-elli-ist-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704464\/","title":{"rendered":"Berlin\/Hamburg\/Hannover | Ausnahmezustand in Deutschland: Die eisige \u00abElli\u00bb ist da"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Hamburg\/Hannover (dpa) &#8211; Sturmtief \u00abElli\u00bb bringt heute viel Schnee und Eisesk\u00e4lte in Teile Deutschlands. Mitunter besteht auch Glatteisgefahr. Die Auswirkungen des Sturmtiefs sind schon zu sp\u00fcren. Der \u00dcberblick:\u00a0<\/p>\n<p>Wetterlage:<\/p>\n<p>Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet \u00abvon S\u00fcdwesten aufkommende, teils kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle\u00bb, die sich bis zur Elbe ausbreiten. Teils gebe es auch Schneeverwehungen. In der Mitte und im S\u00fcden Deutschlands wird teils gefrierender Regen erwartet.<\/p>\n<p>Bei st\u00fcrmischem Ostwind sind Schneeverwehungen m\u00f6glich, was zu gr\u00f6\u00dferen Behinderungen auf den Verkehrswegen f\u00fchren kann, warnte der Wetterdienst. Im S\u00fcden und Westen Deutschlands soll der Schnee &#8211; bei ebenfalls st\u00fcrmischem, aber aus s\u00fcdwestlichen Richtungen wehendem Wind &#8211; am Morgen rasch in Regen \u00fcbergehen. \u00d6rtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.<\/p>\n<p>In einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein k\u00f6nnen verbreitet um die 10 oder regional bis zu 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. F\u00fcr die Region von Ostfriesland bis Hamburg sowie gro\u00dfe Teile Schleswig-Holsteins hat der DWD aktuell eine Unwetterwarnung ausgesprochen (Stufe drei von vier).<\/p>\n<p>Stra\u00dfenverkehr:\u00a0<\/p>\n<p>Autofahren kann bei diesen Wetterverh\u00e4ltnissen hochgef\u00e4hrlich sein. Der DWD warnt vielerorts vor spiegelglatten Stra\u00dfen. In der Nacht kam es bereits zu ersten Unf\u00e4llen aufgrund der Gl\u00e4tte. In Baden-W\u00fcrttemberg etwa rutschte ein Bus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der \u00f6rtlichen Polizei drei Menschen leicht. Die Lagezentren in den Bundesl\u00e4ndern sprachen in den fr\u00fchen Morgenstunden allerdings von einem insgesamt ruhigen Verlauf auf den Stra\u00dfen mit eher kleinen Unf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Mancherorts wurde f\u00fcr Freitag vorsichtshalber der Busverkehr eingestellt oder schon vor Einschr\u00e4nkungen gewarnt.\u00a0<\/p>\n<p>Bahnverkehr:<\/p>\n<p>Die Bahn geht davon aus, dass bis Samstag Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle im Fernverkehr m\u00f6glich sind. Wer kann, sollte seine Reise verschieben. Schon gekaufte Tickets k\u00f6nnten auch zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt genutzt werden. Mancherorts wurden vorsorglich Verbindungen des Regionalverkehrs gestrichen.<\/p>\n<p>Bereits am Abend war es Zugausf\u00e4llen auf einigen Fernverkehrsstrecken gekommen. Betroffen waren etwa die Strecken Kopenhagen-Hamburg, Westerland\/Kiel-Hamburg, Binz\/Stralsund\/Rostock-Berlin, Norddeich\/Emden-Hannover\/Ruhrgebiet.<\/p>\n<p>Die Bahn hat dar\u00fcber hinaus Vorbereitungen getroffen: In Bayern zum Beispiel k\u00f6nnen von den mehr als 10.000 Weichen laut DB rund 8.140 beheizt werden, damit sie nicht einfrieren. Bei Schneeverwehungen w\u00fcrden schwere Loks \u00fcber verschneite Gleise fahren und eine Spur f\u00fcr nachfolgende Z\u00fcge ziehen, sagte eine Sprecherin. Allerdings sei man selbst bei bestm\u00f6glicher Vorbereitung nicht gegen alle Witterungsfolgen gefeit, hie\u00df es am Donnerstag.<\/p>\n<p>F\u00e4hrverkehr:\u00a0<\/p>\n<p>Auch der F\u00e4hrverkehr an der nieders\u00e4chsischen Nordseek\u00fcste ist weitgehend zum Stillstand gekommen. Mehrere Inseln sind derzeit nicht per Schiff erreichbar &#8211; darunter Langeoog, Spiekeroog, Norderney und Wangerooge. Problematisch ist vor allem der erwartete starke Ostwind. Er dr\u00fcckt das Wasser von der K\u00fcste weg, F\u00e4hren k\u00f6nnen dann nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt fahren.<\/p>\n<p>Schulen:\u00a0<\/p>\n<p>Schneefrei, zumindest f\u00fcr manche Sch\u00fcler: In Hamburg, Niedersachsen, Bremen und in Teilen Schleswig-Holsteins f\u00e4llt der regul\u00e4re Schulbetrieb fl\u00e4chendeckend aus. Nach Angaben der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden gibt es teilweise Distanzunterricht und Notbetreuung f\u00fcr j\u00fcngere Kinder. Grund f\u00fcr die Schlie\u00dfung ist meist, dass die Schulbusse nicht fahren und eine sichere Anreise nicht gew\u00e4hrleistet werden kann.<\/p>\n<p>Auch in Regionen in Bayern, Th\u00fcringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin f\u00e4llt teils der Pr\u00e4senzunterricht aus oder Eltern k\u00f6nnen ihre Kinder vom Unterricht entschuldigen. Mancherorts sind auch Kitas und Kinderg\u00e4rten betroffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Hamburg\/Hannover (dpa) &#8211; Sturmtief \u00abElli\u00bb bringt heute viel Schnee und Eisesk\u00e4lte in Teile Deutschlands. Mitunter besteht auch Glatteisgefahr.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":704465,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[1739,3364,29,30,46,1411,4028,601,1973,4951],"class_list":{"0":"post-704464","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-bahn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hannover","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-unwetter","15":"tag-verkehr","16":"tag-wetter","17":"tag-winter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115863623089460639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704464\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/704465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}