{"id":704508,"date":"2026-01-09T06:26:17","date_gmt":"2026-01-09T06:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704508\/"},"modified":"2026-01-09T06:26:17","modified_gmt":"2026-01-09T06:26:17","slug":"zwischen-symbolpolitik-und-echter-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704508\/","title":{"rendered":"Zwischen Symbolpolitik und echter Transformation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe widmen wir uns seit 2023 der bewegten Geschichte der Berliner Friedrichstra\u00dfe. Mit einem neuen Konzept will Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner die Friedrichstra\u00dfe nun neu positionieren. Doch zwischen Ank\u00fcndigung, Machbarkeitsstudie und politischem Zeitdruck bleiben zentrale Fragen zur k\u00fcnftigen Rolle der Stra\u00dfe offen.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76684\" class=\"lazyload wp-image-76684 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-6.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-76684\" class=\"wp-caption-text\">Die Friedrichstra\u00dfe soll gr\u00fcner, breiter und urbaner werden \u2013 zumindest auf einem Teilabschnitt. Ob daraus tats\u00e4chlich ein zukunftsf\u00e4higer Boulevard entsteht oder nur ein weiteres st\u00e4dtebauliches Provisorium, ist bislang unklar. \/ \u00a9 Visualisierung: N\u00f6fer Architekten, Astigmatic<\/p>\n<p>\u00a9 Visualisierung Titelbild: N\u00f6fer Architekten, Astigmatic<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>DIE GESCHICHTE DER FRIEDRICHSTRASSETeil 14 \u2013 Zwischen Symbolpolitik und echter Transformation<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.entwicklungsstadt.de\/friedrichstrasse-traegt-der-autoverkehr-zur-wiederbelebung-bei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neues Konzept f\u00fcr die Friedrichstra\u00dfe<\/a> k\u00fcndigte Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner am 17. November 2025 den Berliner Pressevertreterinnen an und hatte damit nat\u00fcrlich gro\u00dfes Interesse geweckt. Dass die Friedrichstra\u00dfe nicht einmal gerade so als normale Berliner Stra\u00dfe daherkommt, ist den aufmerksamen Beobachtern bewusst, denn diese Stra\u00dfe ist schlichtweg ein Symbol, aber wof\u00fcr?<\/p>\n<p>Bis zum Ende der Weimarer Zeit war sie der Inbegriff einer Flaniermeile, der Mittelpunkt eines Kultur- und Vergn\u00fcgungszentrums sowie eine lebendige und sprudelnde Verkehrsader in der Nord-S\u00fcd-Achse der Stadt.<\/p>\n<p>Friedrichstra\u00dfe in Berlin-Mitte: Konzept der Neugestaltung<\/p>\n<p>Kann dieser ehemalige Mythos etwa das Ziel der Neu- bzw. Umgestaltung sein? Wohl kaum, denn daf\u00fcr ist nach den Zerst\u00f6rungen des letzten Krieges sowie der anschlie\u00dfenden Teilung zu viel verloren gegangen \u2013 sowohl architektonisch, k\u00fcnstlerisch als auch gesellschaftlich. Die Realit\u00e4t zeigt, dass diese \u201egoldenen Zeiten\u201c lange vorbei sind und in dieser Form nicht mehr zur\u00fcckkommen werden.<\/p>\n<p>Nun k\u00fcndigt Kai Wegner an, die Friedrichstra\u00dfe zu einem \u201eurbanen Boulevard\u201c entwickeln zu wollen, hin zu einer Transformation und einer \u00dcberblendung der Stra\u00dfe. Daf\u00fcr sollen die Pkw-Parkpl\u00e4tze weichen und stattdessen B\u00e4ume mit einer hohen Gr\u00fcnqualit\u00e4t sowie breitere Trottoirs die Aufenthaltsqualit\u00e4t verbessern. Den Konzeptvorschlag dazu lieferte Tobias N\u00f6fer, selbst Architekt und Vorstandsmitglied des Architekten- und Ingenieurvereins e. V. zu Berlin-Brandenburg.<\/p>\n<p>Architekt Tobias N\u00f6fer stellte im November 2025 sein Konzept f\u00fcr die \u201eneue\u201c Friedrichstra\u00dfe vor<\/p>\n<p>Das Konzept ist vielversprechend, aber nicht neu, und viele Architekten und Stadtplaner fordern seit Jahren, den Menschen viel st\u00e4rken in den Mittelpunkt st\u00e4dtebaulicher Planungen zu stellen. Nur wenn die Stra\u00dfe neben dem motorisierten Verkehr auch den Fu\u00dfg\u00e4nger, Radfahrer und den Verweilenden gen\u00fcgend Platz einr\u00e4umt, entstehen attraktive Orte, an denen man flanieren, verweilen und sich begegnen kann.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens steht das auch in einer Brosch\u00fcre des Umweltbundesamtes, in der darauf hingewiesen wird, wie Sitzb\u00e4nke, B\u00e4ume, Pflanzungen und Stadtmobiliar eine entsprechende Aufenthaltsqualit\u00e4t schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Umbau der Friedrichstra\u00dfe? Erstmal folgt eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung<\/p>\n<p>Das von Kai Wegner vorgestellte Konzept bezieht sich allerdings nicht auf die gesamte 3,3 Kilometer lange Friedrichstra\u00dfe, sondern nur auf einen knapp 1,2 Kilometer langen Stra\u00dfenzug zwischen dem Boulevard <a href=\"https:\/\/www.entwicklungsstadt.de\/umbauplaene-fuer-unter-den-linden-starten-im-sommer-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unter den Linden<\/a> und der Sch\u00fctzenstra\u00dfe, dort, wo es sich angesichts der bereits vorhandenen Lokale und Gesch\u00e4fte lohnt.<\/p>\n<p>Auch die seit Jahren diskutierte Umgestaltung des <a href=\"https:\/\/www.entwicklungsstadt.de\/kunst-belebt-friedrichstrasse-210-notagallery-zieht-an-den-checkpoint-charlie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Checkpoint Charlie<\/a>, knapp 100 Meter s\u00fcdlich der Sch\u00fctzenstra\u00dfe, spart man bei dieser Neugestaltung aus. Die von Ute Bonde w\u00e4hrend der Pressekonferenz zum Jahresende 2025 angek\u00fcndigte Machbarkeitsstudie fehlt nach wie vor; diese erstellt man eigentlich vor der Verk\u00fcndung eines solchen Projektes, nicht danach.<\/p>\n<p>Einl\u00f6sung eines Wahlversprechens: Aufhebung der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in der Friedrichstra\u00dfe<\/p>\n<p>Mit der R\u00fcckverwandlung der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in eine Autostra\u00dfe hat Kai Wegner ein Wahlversprechen eingel\u00f6st. Die rot-rot-gr\u00fcne Vorg\u00e4ngerregierung hatte im Jahr 2020 durch die damalige Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Die Gr\u00fcnen) die Friedrichstra\u00dfe zwischen Franz\u00f6sischer Stra\u00dfe und Leipziger Stra\u00dfe zur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit einem breiten Radweg gemacht.<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange, dann begannen massive Proteste einiger Einzelh\u00e4ndler, die daraufhin das Aktionsb\u00fcndnis \u201eRettet die Friedrichstra\u00dfe\u201c gr\u00fcndeten. Die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone war aber nicht der einzige Ausl\u00f6ser des Problems, denn auch die Corona-Pandemie trug wesentlich zur Aufgabe vieler Gesch\u00e4fte in der Friedrichstra\u00dfe bei.<\/p>\n<p>Historische Berliner Mitte: Die schwarz-rote Koalition steht unter Handlungsdruck<\/p>\n<p>Die seit April 2023 regierende schwarz-rote Koalition steht unter Handlungsdruck, denn die unter einem CDU-Politiker regierende Koalition \u2013 \u00fcbrigens seit 20 Jahren erstmals wieder ein CDU-Mann \u2013 k\u00f6nnte ein kurzes Intermezzo bleiben. Nach der Wahlwiederholung am 12. Februar 2023 hat keine neue Legislaturperiode begonnen, schon im September 2026 werden in Berlin die politischen Karten neu gemischt.<\/p>\n<p>Aus diesem Blickwinkel kann man die Ank\u00fcndigung des Regierenden B\u00fcrgermeisters und seiner Verkehrssenatorin zur Umgestaltung der Friedrichstra\u00dfe verstehen. Dass die Umgestaltung der ehemaligen Flaniermeile in dieser Toplage dringend notwendig ist, bleibt unbestritten, aber wie die Zukunft tats\u00e4chlich aussehen soll, bleibt unklar.<\/p>\n<p>Wegners Ank\u00fcndigung zur Umgestaltung beinhaltet auch die Beibehaltung des Autoverkehrs. Eingedenk der Tatsache, dass die Friedrichstra\u00dfe bei der Unfallstatistik 2024 im bundesweiten Ranking hinsichtlich der Stra\u00dfen mit den meisten Unf\u00e4llen mit Personensch\u00e4den auf Platz acht landete, unterstreicht dies die Notwendigkeit eines schl\u00fcssigen Verkehrskonzeptes.<\/p>\n<p>Hohe Unfallzahlen: Die Friedrichstra\u00dfe braucht dringend ein neues Verkehrskonzept<\/p>\n<p>Ob dann ein Tempolimit von 20 bis 30 Kilometern pro Stunde ausreicht, bleibt abzuwarten. Um die Verbreiterung der Trottoirs zu gew\u00e4hrleisten, ist die Verengung der derzeitigen Fahrbahnbreite von 12,5 auf 7,5 Meter geplant; ob das die Unfallstatistik verbessert, scheint ebenso fraglich.<\/p>\n<p>Um die Ank\u00fcndigungen des Regierenden B\u00fcrgermeisters, die Friedrichstra\u00dfe zu einem \u201eurbanen Boulevard\u201c zu entwickeln, Realit\u00e4t werden zu lassen, braucht es weitaus mehr, als den Stra\u00dfenbelag mit Messingleuchten auszustatten, um dadurch eine gewisse Noblesse und Identit\u00e4t zu erzeugen. Oft verharrt man bei solchen Vorhaben auch im ersten Schritt beim Aufstellen von Pflanzk\u00fcbeln und der Installation von Stadtmobiliar. Das k\u00f6nnen die Laden- und Gesch\u00e4ftsbesitzer zum dekorativen Aufh\u00fcbschen der Au\u00dfenbereiche auch selbst bewerkstelligen; dazu braucht es keine gr\u00f6\u00dferen Investitionen.<\/p>\n<p>Zur Neugestaltung der Friedrichstra\u00dfe braucht es ein Gesamtkonzept, nicht nur eine neue Verkehrsf\u00fchrung<\/p>\n<p>Zur Neugestaltung der Friedrichstra\u00dfe bedarf es klarer Entscheidungen, denn die bisher gemachten Ank\u00fcndigungen zeugen von wenig Mut, geschweige denn von strukturellen Entscheidungen.<br \/>Besonders innovativ ist das nicht, und es entsteht der Eindruck, dass der Senat in Ank\u00fcndigungen symbolischer Ma\u00dfnahmen verharrt.<\/p>\n<p>Die noch ausstehende Machbarkeitsstudie muss zun\u00e4chst den technischen Nachweis erbringen, dass das in der Friedrichstra\u00dfe in sehr geringem Abstand unter der Fahrbahndecke verlaufende riesige Geflecht aus Rohren, Kabeln, Gas-, Wasser- und Stromleitungen, Glasfaserleitungen sowie U- und S-Bahntunnelr\u00f6hren ausreichend Platz bietet, um zus\u00e4tzliche technische Installationen f\u00fcr eine \u201eSchwammstadt\u201c mit gr\u00fcnen Gullys und entsprechender Regenwasserversickerung \u00fcberhaupt zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Erforderliche Expertisen zur Erh\u00f6hung der Ausstrahlungskraft der Friedrichstra\u00dfe<\/p>\n<p>Neben der technischen Machbarkeitsstudie kommt es aber auch darauf an, Expertisen einzuholen, wie die Ausstrahlungskraft der Friedrichstra\u00dfe verbessert werden kann. Eine Leerstandsquote von 70 Prozent an Gewerbefl\u00e4chen in der Friedrichstra\u00dfe bedarf auch einer gr\u00fcndlichen Tatbestandsanalyse \u00fcber angrenzende Quartiere hinsichtlich des Konsumverhaltens sowie der Klientel, die dort einkauft.<\/p>\n<p>\u00dcberlegungen zur Ansiedlung neuer Gewerbetreibender, eventuell auch kleinteiligerer Unternehmen, sollten Anlass zum Nachdenken sein. Gro\u00dfformatige B\u00fcrofl\u00e4chen gibt es in der Friedrichstra\u00dfe zur Gen\u00fcge, aber was ist mit kulturellen Einrichtungen, Veranstaltungsfl\u00e4chen, hochwertiger Gastronomie?<\/p>\n<p>All das ist neben dem bereits angesprochenen Verkehrskonzept in diesem Kerngebiet Berlins sorgf\u00e4ltig zu analysieren \u2013 auch ohne Zeitdruck. Die \u00d6ffentlichkeit und die vor Ort t\u00e4tigen Gewerbetreibenden sollten dabei mit eingebunden sein. Real betrachtet geht es um die Zukunftsplanung der Mitte Berlins. Das bislang vorgelegte Konzept kann nur ein Teil dieser Gesamtplanung sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76646\" class=\"lazyload wp-image-76646 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271393%27%20height%3D%27922%27%20viewBox%3D%270%200%201393%20922%27%3E%3Crect%20width%3D%271393%27%20height%3D%27922%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1393\" height=\"922\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-76646\" class=\"wp-caption-text\">So stellt sich Architekt Tobias N\u00f6fer die umgestaltete Friedrichstra\u00dfe in Berlin-Mitte vor. \/ \u00a9 Visualisierung: N\u00f6fer Architekten, Astigmatic<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-4-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76682\" class=\"lazyload wp-image-76682 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/BERLIN-MITTE-FRIEDRICHSTRASSE-4-1.jpg\" alt=\"Visualisierung Friedrichstra\u00dfe mit Fahrradverkehr und B\u00e4umen\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-76682\" class=\"wp-caption-text\">Breitere Gehwege, weniger Platz f\u00fcr Autos: So soll die Friedrichstra\u00dfe neu belebt werden. \/ \u00a9 Visualisierung: N\u00f6fer Architekten, Astigmatic<\/p>\n<p>Quellen: N\u00f6fer Architekten, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Architekten- und Ingenieurvereins e. V. zu Berlin-Brandenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe widmen wir uns seit 2023 der bewegten Geschichte der Berliner Friedrichstra\u00dfe. 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