{"id":704576,"date":"2026-01-09T07:05:15","date_gmt":"2026-01-09T07:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704576\/"},"modified":"2026-01-09T07:05:15","modified_gmt":"2026-01-09T07:05:15","slug":"ukraine-krieg-rakete-schlaegt-im-westen-der-ukraine-ein-russland-spricht-von-oreschnik-einsatz-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704576\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++Rakete schl\u00e4gt im Westen der Ukraine ein \u2013 Russland spricht von Oreschnik-Einsatz ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Bei neuen russischen Angriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen get\u00f6tet. Russland setzt zudem nach eigenen Angaben erneut die Mittelstreckenrakete Oreschnik ein. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Russland \u00fcberzieht die Ukraine in der Nacht mit schweren Angriffen, in der Hauptstadt Kiew sterben drei Menschen. Nahe der Grenze zu Polen schl\u00e4gt eine ballistische Rakete ein, laut Moskau handelte es sich um die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>07:20 Uhr \u2013 Moskau: Russland schoss mit Mittelstreckenrakete Oreschnik<\/p>\n<p>Nach Angaben aus Moskau hat Russland bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. \u201eDie russischen Streitkr\u00e4fte haben einen massiven Schlag mit boden- und seebasierten Hochpr\u00e4zisionswaffen gro\u00dfer Reichweite gegen kritische Objekte auf dem Gebiet der Ukraine gef\u00fchrt, darunter auch mit dem Mittelstreckenkomplex Oreschnik und Drohnen\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung der Beh\u00f6rde.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Ministeriums ist der Einsatz eine Vergeltungsaktion f\u00fcr die angebliche Attacke auf die Residenz von Kremlchef Wladimir Putin im nordrussischen Waldai kurz vor dem Jahreswechsel. Experten bezweifeln die Angaben aus Moskau f\u00fcr diesen angeblichen Angriff.<\/p>\n<p>07:17 Uhr \u2013 Kiew meldet vier Tote bei n\u00e4chtlichen russischen Angriffen<\/p>\n<p>Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen wurden in Kiew in der Nacht zum Freitag nach ukrainischen Angaben mindestens vier Menschen get\u00f6tet. Mindestens 22 weitere seien verletzt worden, teilten die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mit. Mehrere Stadtteile Kiews seien getroffen worden, erkl\u00e4rte Tymur Tkatschenko, Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt. Im Bezirk Desnjanskyj sei eine Drohne auf das Dach eines mehrst\u00f6ckigen Geb\u00e4udes gest\u00fcrzt. An einer weiteren Adresse im selben Bezirk seien durch die Angriffe die ersten beiden Stockwerke eines Wohnhauses besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Im Bezirk Dnipro besch\u00e4digten Tr\u00fcmmer einer Drohne den Angaben zufolge ein mehrst\u00f6ckiges Geb\u00e4ude, zudem brach ein Feuer aus. In Teilen der Hauptstadt seien infolge der Angriffe die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen worden, sagte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister der westukrainischen Stadt Lwiw, Andrij Sadowyj, meldete zudem einen russischen Angriff auf die kritische Infrastruktur mit einer bisher nicht identifizierten ballistischen Rakete.  <\/p>\n<p>Die Angriffswelle erfolgte nur wenige Stunden, nachdem Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj die Bev\u00f6lkerung vor russischen Absichten f\u00fcr eine gro\u00df angelegte Offensive gewarnt hatte. Russland wolle das eisige Wetter in der Hauptstadt ausnutzen, das f\u00fcr gef\u00e4hrliche Gl\u00e4tte auf Stra\u00dfen und Wegen sorge. <\/p>\n<p>06:58 Uhr \u2013 Trump stellt neue Russland-Sanktionen in Aussicht<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump signalisiert Unterst\u00fctzung f\u00fcr ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen des andauernden Ukraine-Kriegs. \u201eIch unterst\u00fctze es\u201c, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Weiter sagte er aber: \u201eIch hoffe, dass wir es nicht verwenden m\u00fcssen.\u201c Man habe bereits \u201egro\u00dfe Sanktionen gegen Russland\u201c verh\u00e4ngt, die russische Wirtschaft sei \u201esehr schlecht\u201c, sagte Trump. Russland sei jedoch gr\u00f6\u00dfer als die Ukraine und ein einflussreicheres Land.<\/p>\n<p>04:58 Uhr \u2013 Rakete schl\u00e4gt im Westen der Ukraine ein \u2013 Spekulation \u00fcber Oreschnik-Einsatz<\/p>\n<p>Russland hat in der Nacht wichtige Infrastruktur in der westukrainischen Stadt Lwiw mit einer nicht identifizierten ballistischen Rakete angegriffen, sagte B\u00fcrgermeister Andriy Sadoviy. Zun\u00e4chst war von einer Hyperschallrakete gesprochen worden. Das Westkommando der ukrainischen Luftwaffe teilte mit, dass die Rakete mit einer Geschwindigkeit von 13.000 Kilometern pro Stunde flog, der genaue Typ der Rakete derzeit untersucht werde. <\/p>\n<p>Die \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/01\/08\/world\/europe\/russia-ukraine-nuclear-capable-missile.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/01\/08\/world\/europe\/russia-ukraine-nuclear-capable-missile.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">New York Times<\/a>\u201c berichtete unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe, dass es wom\u00f6glich einen Abschuss einer ballistischen Mittelstreckenrakete von einem russischen strategischen Atomtestgel\u00e4nde aus gegeben hat. Wenn eine atomwaffenf\u00e4hige Rakete f\u00fcr den Angriff in der N\u00e4he von Lwiw verantwortlich gewesen sein sollte, so der Bericht, w\u00e4re es erst das zweite Mal in diesem Krieg, dass eine Rakete von einem Testgel\u00e4nde der strategischen Nuklearstreitkr\u00e4fte Russlands, weit entfernt von den Grenzen der Ukraine, abgefeuert wurde. <\/p>\n<p>Ukrainische Milit\u00e4rblogs ver\u00f6ffentlichten angebliche Videos aus der Region, die sechs Einschl\u00e4ge hintereinander zeigen. Dies \u00e4hnelt dem Trefferbild von sechs Gefechtsk\u00f6pfen der neuen russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik (Haselstrauch). Offizielle Best\u00e4tigungen f\u00fcr den Einsatz dieser Rakete gab es nicht. Die nach russischen Angaben neue Mittelstreckenrakete Oreschnik war erstmals im November 2024 auf die s\u00fcdukrainische Gro\u00dfstadt Dnipro abgefeuert worden.<\/p>\n<p>00:41 Uhr \u2013 B\u00fcrgermeister: Drohnen in Kiew, drei Tote <\/p>\n<p>Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko, greifen russische Drohnen Ziele in der \u2060ukrainischen Hauptstadt an. Es \u2060gebe Explosionen, schreibt Klitschko auf Telegram. In drei Bezirken seien Br\u00e4nde ausgebrochen. Die Drohnen h\u00e4tten Geb\u00e4ude in zwei Stadtteilen auf beiden Seiten des Flusses Dnipro getroffen. <\/p>\n<p>Klitschko erkl\u00e4rte zun\u00e4chst, zwei Menschen seien get\u00f6tet worden. Sp\u00e4ter in der Nacht wurde bekannt, dass es drei Todesopfer gab. Mehrere Menschen sind zudem verletzt worden. <\/p>\n<p>Der \u200dGouverneur der westukrainischen Region Lwiw, Maxym \u200dKosyzkyj, meldet ebenfalls Angriffe. Dabei sei ein \u2060Infrastrukturziel getroffen worden. Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Stadt Lwiw, Andrij \u200dSadowyj, wurde bei \u2060dem russischen \u200cAngriff eine \u200cOreschnik-Hyperschallrakete eingesetzt. Es \u200csei jedoch Sache des Milit\u00e4rs, \u200bdie eingesetzte Waffe zu bestimmen, \u200dschreibt \u2060er auf Telegram.<\/p>\n<p>Donnerstag, 8. Januar: 23:21 Uhr \u2013\u00a0Raketenalarm f\u00fcr gesamte Ukraine ausgel\u00f6st<\/p>\n<p>In der gesamten Ukraine ist wegen eines m\u00f6glichen russischen Raketenangriffs Luftalarm ausgel\u00f6st worden. \u201eDrohende Gefahr durch den Einsatz ballistischer Waffen\u201c, schrieb die ukrainische Luftwaffe auf ihrem Telegram-Kanal. Auch Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videobotschaft, es gebe Anzeichen f\u00fcr einen massiven russischen Luftangriff in der Nacht zum Freitag. \u201eEs ist sehr wichtig, heute und morgen auf Luftalarme zu achten und sich st\u00e4ndig in Schutzr\u00e4ume zu begeben\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>21:15 Uhr \u2013 Russland erkl\u00e4rt ausl\u00e4ndische Truppen in der Ukraine zu \u201elegitimen Zielen\u201c<\/p>\n<p>Russland warnt den Westen mit deutlichen Worten vor der Stationierung ausl\u00e4ndischer Soldaten in der Ukraine: Diese w\u00fcrden als \u201elegitime milit\u00e4rische Ziele\u201c betrachtet, erkl\u00e4rte die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau. Sie reagierte damit auf die j\u00fcngsten Beratungen der Ukraine-Verb\u00fcndeten in Paris, bei denen Frankreich und Gro\u00dfbritannien ihre Absicht bekr\u00e4ftigten, im Falle eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe zu dessen Absicherung in die Ukraine zu schicken.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenamtssprecherin in Moskau bezichtigte die westlichen Verb\u00fcndeten der Ukraine der Kriegstreiberei. \u201eDie neuen militaristischen Erkl\u00e4rungen der sogenannten Koalition der Willigen und des Regimes in Kiew begr\u00fcnden eine echte \u201aKriegsachse\u2018\u201c, erkl\u00e4rte Sacharowa. Die Pl\u00e4ne dieser L\u00e4nder seien \u201egef\u00e4hrlich\u201c und \u201ezerst\u00f6rerisch\u201c. Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte bereits im September gesagt, westliche Soldaten in der Ukraine nach einem Waffenstillstand seien \u201eein legitimes Ziel\u201c. <\/p>\n<p>16:41 \u2013 Russland greift Krywyj Rih mit ballistischen Raketen an<\/p>\n<p>In der zentralukrainischen Industriestadt Krywyj Rih kam es zu mehreren Explosionen. Zuvor hatten ukrainische Telegramkan\u00e4le \u00fcber Starts ballistischer Raketen von der Krim berichtet. Kurz darauf wurde Luftalarm f\u00fcr Krywyj Rih und die umliegende Region ausgel\u00f6st. Nach Angaben der lokalen Milit\u00e4rverwaltung handelte es sich um einen ballistischen Raketenangriff, der ein mehrst\u00f6ckiges Wohnhaus getroffen haben soll. Augenzeugen berichten von aufeinanderfolgenden Einschl\u00e4gen und einer weithin sichtbaren Explosion. Sp\u00e4ter warnten die Beh\u00f6rden zus\u00e4tzlich vor tief fliegenden Shahed-Drohnen, deren genaue Zahl unklar sei. Bereits vor dem Angriff war die Lage in der Stadt angespannt: Laut B\u00fcrgermeister Wilkul waren rund 39.000 Haushalte ohne Strom, etwa 2.500 Geb\u00e4ude ohne Heizung. <\/p>\n<p>16:11 \u2013 Ukraine laut Merz von langfristigem Abkommen \u201eziemlich weit entfernt\u201c<\/p>\n<p>Friedrich Merz sieht in der Diskussion um Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine keinen Zeitdruck. Der Kanzler verwies am Donnerstag bei der Winterklausur in Seeon darauf, dass davor ein langfristiges Abkommen mit Russland stehen m\u00fcsse. Von einer Zustimmung Russlands zu solch einem Abkommen \u201esind wir vermutlich immer noch ziemlich weit entfernt\u201c, sagte Merz. Weiterhin sagte er, er wolle zum Vermeiden von Missverst\u00e4ndnissen \u201edeutlich\u201c sagen, dass es nicht um einen Eingriff von Soldaten der EU in dem laufenden Krieg gehe. \u201eWir sprechen \u00fcber Sicherheitsgarantien nach einem Waffenstillstand\u201c, sagte Merz. Es gebe niemanden, der sage, dass er jetzt mit Soldaten in die Ukraine gehen wolle.<\/p>\n<p>14:50 \u2013 Russland kann Sch\u00e4den an strategischer Luftwaffe weiterhin nicht beheben<\/p>\n<p>Den Schaden an seiner strategischen Bomberflotte hat Russland nach der ukrainischen Spezialoperation \u201eSpinnennetz\u201c bis heute nicht reparieren k\u00f6nnen. Das geht laut der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN aus Geheimdienstinformationen hervor. Im Rahmen der Operation \u201eSpinnennetz\u201c am 1. Juni 2025 hatte der ukrainische Geheimdienst Drohnen tief ins russische Kernland hineingeschleust und vier Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze angegriffen. Dabei waren mindestens 13 Flugzeuge der strategischen Luftwaffe getroffen worden. Obwohl der Kreml versucht, das Ausma\u00df zu verschleiern, sei es Moskau bislang nicht gelungen, die Folgen der Attacke r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. <\/p>\n<p>13:42 \u2013 Abkommen mit den USA zu Sicherheitsgarantien laut Selenskyj kurz vor Finalisierung<\/p>\n<p>Selenskyj schreibt <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/t.me\/V_Zelenskiy_official\/17601\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/t.me\/V_Zelenskiy_official\/17601&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">auf seinem Telegram-Kanal<\/a> von den Fortschritten der Gespr\u00e4che in Frankreich. Ein bilaterales Abkommen \u00fcber Sicherheitsgarantien mit den USA sei \u201ebereit zur Finalisierung auf h\u00f6chster Ebene\u201c. Zudem seien Dokumente zu Wiederaufbau und wirtschaftlicher Entwicklung besprochen worden. Zugleich habe die Ukraine m\u00f6gliche Varianten f\u00fcr ein Ende des Krieges vorgestellt. Kiew erwarte nun eine R\u00fcckmeldung aus Gespr\u00e4chen der USA mit Russland. Dann werde sich zeigen, \u201eob der Aggressor real bereit ist, den Krieg zu beenden\u201c. Angesichts fortgesetzter russischer Angriffe fordert Selenskyj mehr Druck auf Moskau: \u201eDie Realisierbarkeit k\u00fcnftiger Sicherheitsgarantien muss sich schon jetzt in der F\u00e4higkeit der Partner zeigen, wirksamen Druck auf den Aggressor auszu\u00fcben.\u201c<\/p>\n<p>12:58 \u2013 Drohnenangriff auf russischen \u00d6ltanker vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste<\/p>\n<p>Ein Drohnenangriff im Schwarzen Meer hat am 7. Januar einen mutma\u00dflich zur russischen Schattenflotte geh\u00f6renden \u00d6ltanker besch\u00e4digt. Das berichtete die t\u00fcrkische Zeitung Ortadogu. Der Tanker war unter der Flagge Palaus unterwegs und wurde vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste nahe der Stadt Kastamonu getroffen. Das Schiff war auf dem Weg in den russischen Hafen Noworossijsk, um \u00d6l zu laden. Bei dem Angriff wurde der obere Teil des Tankers besch\u00e4digt. Das Schiff wird jetzt in den Hafen von Inebolu geschleppt.<\/p>\n<p>12:51 \u2013 Russisches Au\u00dfenministerium gibt offizielle Erkl\u00e4rung zum \u00d6ltanker \u201eMarinera\u201c<\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium \u00e4u\u00dfert ernste Besorgnis gegen\u00fcber den USA, denen es vorwirft, mit der \u201egewaltsamen Enterung\u201c des \u00d6ltankers \u201eMarinera\u201c in internationalen Gew\u00e4ssern gegen das V\u00f6lkerrecht versto\u00dfen zu haben und bezeichnet den Vorfall als \u201efaktische Beschlagnahmung\u201c eines zivilen Schiffs. Washington habe trotz mehrfacher Proteste Moskaus die ausschlie\u00dfliche Zust\u00e4ndigkeit des Flaggenstaates missachtet und damit Leben und Gesundheit der Besatzung sowie die \u00f6kologische Unversehrtheit des Nordatlantiks gef\u00e4hrdet. Der Zwischenfall k\u00f6nne zu einer weiteren Eskalation f\u00fchren, da er \u201eeine sichtbare Absenkung der Schwelle f\u00fcr den Einsatz von Gewalt gegen die zivile Schifffahrt\u201c bedeute. Gleichzeitig entz\u00f6gen sich die USA durch \u201eneokoloniale Anma\u00dfungen\u201c und den Verweis auf einseitige Sanktionen jeder v\u00f6lkerrechtlichen Rechtfertigung.<\/p>\n<p>12:26 \u2013 S\u00f6der pl\u00e4diert bei Mitwirkung der Bundeswehr an Ukraine-Friedensmission f\u00fcr \u201egro\u00dfe Zur\u00fcckhaltung\u201c<\/p>\n<p>S\u00f6der sagte in einem Interview mit WELT TV am Rande der Klausurtagung im Kloster Seeon: \u201eVom ersten Blick l\u00f6st es ja Magengrummeln aus bei einem.\u201c S\u00f6der nannte mehrere Voraussetzungen, die aus seiner Sicht f\u00fcr eine Friedensmission unter Beteiligung der Bundeswehr erf\u00fcllt sein m\u00fcssten. So forderte er von der Ukraine die R\u00fccknahme der erleichterten Ausreisebestimmungen, die dazu f\u00fchrten, dass viele junge ukrainische M\u00e4nner nach Deutschland k\u00e4men. Klare Ansage des CSU-Chefs: \u201eWir \u00fcberlegen, unsere Soldaten in die Ukraine zu schicken, w\u00e4hrend die jungen Ukrainer zu uns kommen &#8211; das geht nicht.\u201c Au\u00dferdem m\u00fcssten aus seiner Sicht die USA an einer Friedensmission beteiligt sein.<\/p>\n<p>11:59 \u2013 Russland: Ausl\u00e4ndische Truppen in der Ukraine w\u00e4ren \u201elegitime Ziele\u201c<\/p>\n<p>Russland warnt eindringlich vor der Stationierung ausl\u00e4ndischer Soldaten in der Ukraine. In diesem Fall w\u00fcrden ausl\u00e4ndische Truppen und ihre Ausr\u00fcstung als \u201elegitime milit\u00e4rische Ziele\u201c der russischen Armee betrachtet, erkl\u00e4rte die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa. \u201eDiese Warnungen wurden mehrfach auf h\u00f6chster Ebene wiederholt und bleiben weiter g\u00fcltig\u201c, f\u00fcgte die Au\u00dfenamtssprecherin hinzu. In ihrer Erkl\u00e4rung wurden die Ukraine und ihre europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten als Kriegstreiber kritisiert. \u201eDie neuen militaristischen Erkl\u00e4rungen der sogenannten Koalition der Willigen und des Regimes in Kiew begr\u00fcnden eine echte \u201aKriegsachse\u2018\u201c, erkl\u00e4rte Sacharowa. Die Pl\u00e4ne dieser L\u00e4nder seien \u201egef\u00e4hrlich\u201c und \u201ezerst\u00f6rerisch\u201c.<\/p>\n<p>11:39 \u2013 Europ\u00e4ische Gro\u00dfwetterlage hat Einfluss auf Kampfhandlungen in der Ostukraine<\/p>\n<p>An der Front bei Pokrowsk bleibt die Lage aufgrund des K\u00e4lteeinbruchs und heftiger Schneef\u00e4lle angespannt. Dies berichtet der Kommandeur einer Infanteriekompanie in einer Sendung des TV-Senders \u201eRanok\u201c. Seinen Angaben zufolge erschwert Glatteis die Bewegung von Technik und Infanterie auf beiden Seiten. Wegen rutschiger Stra\u00dfen ist die Bewegung der russischen Armee stark gest\u00f6rt. Bodengebundene Robotersysteme arbeiten jedoch auch unter schwierigen Wetterbedingungen weiterhin effektiv. Auch in der restlichen Ukraine bleibt der Wintereinbruch nicht ohne Folgen: Landesweit wurden im Laufe des Tages schon \u00fcber 300 Verkehrsunf\u00e4lle gemeldet.<\/p>\n<p>10:48 \u2013\u00a0Gro\u00dfbritannien liefert Ukraine neues Paket zur Luftverteidigung<\/p>\n<p>Die Ukraine erh\u00e4lt ein Upgrade f\u00fcr ihre Luftverteidigung. Bereits \u00fcbergeben wurden 13 Kurzstrecken-Flugabwehrsysteme vom Typ Raven, die speziell f\u00fcr die Ukraine entwickelt und von London finanziert wurden. Sie nutzen die britische Luft-Luft-Rakete AIM-132 ASRAAM in bodengest\u00fctzter Version und dienen vor allem dem schnellen Schutz gegen Drohnen, Flugzeuge und Hubschrauber nahe der Front, haben jedoch nur begrenzte F\u00e4higkeiten gegen Marschflugk\u00f6rper. Zus\u00e4tzlich hat das britische Verteidigungsministerium die Lieferung von zwei Prototypen des Systems Gravehawk best\u00e4tigt. Insgesamt sind 15 Gravehawk-Systeme geplant, weitere sollen in K\u00fcrze folgen.<\/p>\n<p>09:53 \u2013 Teilweise Wiederherstellung der Stromversorgung in zwei ukrainischen Regionen<\/p>\n<p>Nachdem in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk wegen schwerer Angriffe \u00fcber eine Million Menschen ohne Wasser und Heizung auskommen mussten, ist die Versorgung nun in Teilen wiederhergestellt. Die Einschr\u00e4nkungen aber sind nach wie vor massiv: Fernz\u00fcge m\u00fcssen mit Dieselloks fahren, in der Oblast Dnipropetrowsk wurden die Schulferien verl\u00e4ngert. Es kam zu zahlreichen Rohrbr\u00fcchen. Das Energienetz ist weiterhin instabil. Bewohner werden gebeten, einen Wasservorrat anzulegen. In vielen St\u00e4dten funktionieren die Ampeln nicht.<\/p>\n<p>08:35 Uhr \u2013 Zwei ukrainische Regionen nach russischen Angriffen ohne Strom<\/p>\n<p>Durch die j\u00fcngsten russischen Angriffe sind die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten worden. Russland habe eine \u201egewaltigen Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur mehrerer Regionen\u201c ausgef\u00fchrt, erkl\u00e4rte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo. In der Folge seien Verbraucher in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, darunter regionale Zentren, ohne Strom.<\/p>\n<p>08:05 Uhr \u2013 Russland fordert freie Heimkehr f\u00fcr Tanker-Besatzung<\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium fordert eine ungehinderte Heimkehr der Seeleute auf dem von der US-Marine im Nordatlantik aufgebrachten \u00d6ltanker. Man verlange, eine humane und w\u00fcrdige Behandlung der Besatzung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstm\u00f6gliche R\u00fcckkehr in die Heimat nicht zu behindern. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article695e5777af760025de95d560\/verfolgungsjagd-im-atlantik-us-soldaten-entern-russischen-oeltanker-vor-island.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article695e5777af760025de95d560\/verfolgungsjagd-im-atlantik-us-soldaten-entern-russischen-oeltanker-vor-island.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das US-Milit\u00e4r hatte den Tanker, der unter russischer Flagge fuhr, wegen angeblicher Verst\u00f6\u00dfe gegen US-Sanktionen im Nordatlantik vor der K\u00fcste Schottlands aufgebracht, auf Basis einer richterlichen Anordnung<\/a>. \u201eAngesichts der Berichte, dass russische B\u00fcrger zur Besatzung geh\u00f6ren, verlangen wir von der amerikanischen Seite, ihre humane und w\u00fcrdige Behandlung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstm\u00f6gliche R\u00fcckkehr in die Heimat nicht zu behindern\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<p>05:00 Uhr \u2013 USA: Beschlagnahmter Tanker transportiert \u00d6l auch aus Iran<\/p>\n<p>Der von den USA beschlagnahmte und unter russischer Flagge fahrende Tanker transportiert nach US-Angaben nicht nur Erd\u00f6l aus Venezuela, sondern auch aus dem Iran. US-Justizministerin Pam Bondi schrieb auf der Plattform X, die USA h\u00e4tten einen Befehl zur Beschlagnahmung des Roh\u00f6ltankers vollstreckt, \u201eder f\u00fcr den Transport von sanktioniertem \u00d6l aus Venezuela und dem Iran verantwortlich ist\u201c. Wohin das \u00d6l aus dem nun beschlagnahmten Schiff transportiert werden sollte, wird aus Bondis Mitteilung nicht deutlich. <\/p>\n<p>US-Geheimdienstvertreter sagten \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/u-s-interdict-tanker-carrying-venezuelan-oil-after-maduros-capture\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/u-s-interdict-tanker-carrying-venezuelan-oil-after-maduros-capture\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">CBS News<\/a>\u201c, venezolanische Regierungsvertreter h\u00e4tten vor der Festnahme von Machthaber Maduro dar\u00fcber beraten, Soldaten auf Tankern zu stationieren \u2013 getarnt als Zivilisten. Demnach seien auch tragbare Flugabwehrsysteme sowjetischer Bauart Thema der Gespr\u00e4che gewesen.<\/p>\n<p>02:59 Uhr \u2013 Graham stellt scharfe US-Sanktionen gegen Russland in Aussicht <\/p>\n<p>Der republikanische US-Senator Lindsey Graham sagte, Pr\u00e4sident Donald Trump habe \u201egr\u00fcnes Licht\u201c f\u00fcr einen partei\u00fcbergreifenden Gesetzentwurf zu Sanktionen gegen Russland gegeben. Graham \u00e4u\u00dferte die Hoffnung, dass bereits n\u00e4chste Woche \u00fcber die Ma\u00dfnahme abgestimmt werde.<\/p>\n<p>\u201eDieser Gesetzentwurf wird es Pr\u00e4sident Trump erm\u00f6glichen, diejenigen L\u00e4nder zu bestrafen, die billiges russisches \u00d6l kaufen und damit Putins Kriegsmaschinerie finanzieren\u201d, f\u00fcgte er hinzu und erkl\u00e4rte, dass die Gesetzgebung \u201eenorme Hebelwirkung gegen L\u00e4nder wie China, Indien und Brasilien aus\u00fcben w\u00fcrde, um sie dazu zu bewegen, den Kauf von billigem russischem \u00d6l einzustellen, das Putins Blutbad gegen die Ukraine finanziert\u201c. <\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/rtr\/jho\/coh\/cvb\/jac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei neuen russischen Angriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen get\u00f6tet. 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