{"id":704982,"date":"2026-01-09T10:54:10","date_gmt":"2026-01-09T10:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704982\/"},"modified":"2026-01-09T10:54:10","modified_gmt":"2026-01-09T10:54:10","slug":"vorname-des-deutsche-bank-analysten-korrigiertwiesbaden-in-der-deutschen-industrie-mehren-sich-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/704982\/","title":{"rendered":"(Vorname des Deutsche-Bank-Analysten korrigiert)WIESBADEN &#8211; In der deutschen Industrie mehren sich d"},"content":{"rendered":"<p>(Vorname des Deutsche-Bank-Analysten korrigiert)WIESBADEN &#8211; In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen f\u00fcr ein Ende der jahrelangen Talfahrt.<\/p>\n<p>(Vorname des Deutsche-Bank-Analysten korrigiert)<\/p>\n<p>WIESBADEN (dpa-AFX) &#8211; In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen f\u00fcr ein Ende der jahrelangen Talfahrt. Im November stieg die Produktion von Industrie, Bau und Energieversorgern \u00fcberraschend den dritten Monat in Folge &#8211; vor allem dank starker Zuw\u00e4chse in der Autobranche. Einen empfindlichen D\u00e4mpfer gab es dagegen f\u00fcr die Exporteure, die im wichtigen Gesch\u00e4ft mit den USA starke R\u00fcckg\u00e4nge hinnehmen mussten. \u00d6konomen sehen unterm Strich dennoch immer mehr Signale, dass die Wirtschaft im neuen Jahr wieder in Fahrt kommt.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Daten unterstreichen, &#8222;dass es langsam aufw\u00e4rtsgeht mit der Konjunktur der deutschen Industrie&#8220;, sagte Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der Liechtensteiner VP Bank, d\u00fcrfte die deutsche Wirtschaft zum Jahresende 2025 gewachsen sein. Die Industrieproduktion lasse darauf schlie\u00dfen, &#8222;dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum im vierten Quartal klar \u00fcber der Nullmarke liegen wird&#8220;. F\u00fcllten sich die Auftragsb\u00fccher, werde die Produktion und in Folge auch die Exporte davon profitieren. &#8222;Es gibt also begr\u00fcndeten Anlass zur Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 um einiges st\u00e4rker wachsen sollte.&#8220;<\/p>\n<p>Autobranche stellt mehr her<\/p>\n<p>In der Industrie allein legte die Produktion im November um 2,1 Prozent zu &#8211; angetrieben nicht nur von der Autobranche, sondern auch vom Maschinenbau, einer weiteren Schl\u00fcsselbranche. Die Energiezeugung sank dagegen kr\u00e4ftig. Zusammen mit leichten R\u00fcckg\u00e4ngen am Bau wuchs die Produktion um 0,8 Prozent, w\u00e4hrend Experten einen R\u00fcckgang erwartet hatten. Schon am Donnerstag waren Daten zu Industrieauftr\u00e4gen \u00fcberraschend stark ausgefallen.<\/p>\n<p>&#8222;Exportwirtschaft droht Anschluss zu verlieren&#8220;<\/p>\n<p>Gegenwind bekommt die deutsche Wirtschaft aber vom Export, der im November deutlich um 2,5 Prozent auf rund 128 Milliarden Euro nachgab. Dirk Jandura, Pr\u00e4sident des Au\u00dfenhandelsverbands BGA, sprach von einem &#8222;weiteren Warnsignal f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland&#8220;.<\/p>\n<p>Vor allem die wichtigen Exporte in die USA schrumpften angesichts der Z\u00f6lle von Pr\u00e4sident Donald Trump kr\u00e4ftig um 4,2 Prozent zum Vormonat auf 10,8 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich lagen die Ausfuhren in die USA sogar fast ein Viertel niedriger. &#8222;Das unterstreicht einmal mehr, wie sehr dieser einstige Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft ins Stottern geraten ist&#8220;, sagt Marc Schattenberg, Volkswirt bei der Deutschen Bank.<\/p>\n<p>Auch in die EU-Staaten wurde deutlich weniger exportiert, w\u00e4hrend die Ausfuhren nach China um 3,4 Prozent zulegten. DIHK-Au\u00dfenwirtschaftschef Volker Treier sieht ein geteiltes Bild. Problematisch bleibe die Beziehung zum wichtigsten Exportland, den USA. &#8222;Da ist es nur ein schwacher Trost, dass China die Rolle unseres wichtigsten Handelspartners wieder \u00fcbernimmt.&#8220;<\/p>\n<p>Gestiegene Importe nach Deutschland und die h\u00f6here Industrieproduktion wertete Treier als &#8222;erste Anzeichen f\u00fcr eine nachhaltige Stabilisierung der Industrie zum Jahresende&#8220;.<\/p>\n<p>Zwar habe sich die Industrieproduktion gefangen, meint auch Nils Jannsen, Leiter Konjunktur Deutschland am Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW). Doch insgesamt d\u00fcrfte die Herstellung 2025 rund 14 Prozent niedriger liegen als 2018. In den vergangenen sieben Jahren sei die Industrieproduktion nur 2021 gestiegen, damals mit einer Teil-Erholung von der Corona-Pandemie.<\/p>\n<p>\u00d6konomen: Es geht langsam aufw\u00e4rts<\/p>\n<p>Die Krise der Industrie, die im gro\u00dfen Stil Jobs streicht, ist ein wesentlicher Grund f\u00fcr die Flaute der deutschen Wirtschaft, die zwei Jahre in Folge geschrumpft ist und 2025 stagnieren d\u00fcrfte. In diesem Jahr erwarten \u00d6konomen wieder Wachstum &#8211; nicht zuletzt, weil die milliardenschweren Staatsausgaben f\u00fcr R\u00fcstung und Infrastruktur die Konjunktur anschieben.<\/p>\n<p>Die positiven Signale aus der Industrie w\u00fcrden zwar von schwachen Exporten und einem geringen privaten Konsum \u00fcberschattet, meint Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING Bank. &#8222;Die ersten Anzeichen einer industriellen Wende, zusammen mit der vollst\u00e4ndigen Umsetzung der Konjunkturprogramme, best\u00e4rken jedoch unsere Einsch\u00e4tzung, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr endlich wieder wachsen wird.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Vorname des Deutsche-Bank-Analysten korrigiert)WIESBADEN &#8211; In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen f\u00fcr ein Ende der jahrelangen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[162631,3364,162630,29,548,663,3934,6803,30,13,2052,162629,14,15,842,12,25871,38361,4544],"class_list":{"0":"post-704982","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-anzeichen","9":"tag-de","10":"tag-deutsche-bank-analysten","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-export","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-hessen","19":"tag-korrekturgesamt-roundup","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-produktion","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-talfahrt","25":"tag-vorname","26":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115864775157254013","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704982"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704982\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}