{"id":705230,"date":"2026-01-09T13:09:11","date_gmt":"2026-01-09T13:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705230\/"},"modified":"2026-01-09T13:09:11","modified_gmt":"2026-01-09T13:09:11","slug":"wetter-bahn-fernverkehr-im-norden-eingestellt-wintersturm-bringt-bis-zu-50-zentimeter-neuschnee-im-sueden-elli-im-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705230\/","title":{"rendered":"Wetter: ++ Bahn-Fernverkehr im Norden eingestellt \u2013 Wintersturm bringt bis zu 50 Zentimeter Neuschnee im S\u00fcden ++ \u201eElli\u201c im Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Deutschland steht vor einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Winterwetterlage: Sturmtief \u201eElli\u201c bringt kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle. Meteorologen warnen vor in einer extremen Lage mit Gl\u00e4tte und Schneeverwehungen.<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um die Wetterlage in Deutschland im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>13:57 \u2013 Linke will Obdachlose in leeren B\u00fcros unterbringen<\/p>\n<p>Die Linke fordert angesichts der derzeitigen K\u00e4lte die Unterbringung von Obdachlosen in leerstehenden B\u00fcrogeb\u00e4uden und in U-Bahnh\u00f6fen. \u201eDie aktuellen K\u00e4lten\u00e4chte machen unmissverst\u00e4ndlich klar: Deutschland braucht sofort wirksame Schutzr\u00e4ume f\u00fcr obdachlose Menschen\u201c, sagte Linken-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Janis Ehling dem Nachrichtenportal T-Online.<\/p>\n<p>Es brauche nun \u201eschnelle politische Entscheidungen und rechtliche Schritte, um leerstehende B\u00fcrofl\u00e4chen kurzfristig f\u00fcr obdachlose Menschen nutzen zu k\u00f6nnen\u201c, so Ehling. Er verweist auf die Situation in Berlin: \u201eAllein dort stehen \u00fcber 1,5 Millionen Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4che leer, w\u00e4hrend Menschen keinen warmen Ort zum Schlafen finden.\u201c<\/p>\n<p>13:49 Uhr \u2013 \u201eBild\u201c: Bundesliga-Spiel St. Pauli gegen Leipzig abgesagt<\/p>\n<p>Der Wintereinbruch im Norden Deutschlands hat offenbar zu einer ersten Spielabsage in der Fu\u00dfball-Bundesliga gef\u00fchrt. Wie die \u201eBild\u201c unter Berufung auf Beh\u00f6rdenkreise berichtete, kann die f\u00fcr Samstag (15.30 Uhr) geplante Partie des FC St. Pauli gegen RB Leipzig nicht stattfinden. Grund ist demnach, dass sowohl die Wege zum Millerntor-Stadion in Hamburg als auch die R\u00e4nge nicht ausreichend von Schnee ger\u00e4umt werden k\u00f6nnten. \u00dcberdies h\u00e4tte Gefahr durch Schnee und Eis auf den Stadiond\u00e4chern bestanden. Der FC St. Pauli und die Deutsche Fu\u00dfball-Liga wollten eine Spielabsage zun\u00e4chst nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>13:34 Uhr \u2013 VW sagt Golf-Sp\u00e4tschicht in Wolfsburg ab<\/p>\n<p>Das Sturmtief bremst bei VW nun auch in Wolfsburg die Produktion: Weil wegen verschneiter Stra\u00dfen nicht genug Teile von den Zulieferern ankommen, wurde im Stammwerk eine der drei geplanten Sp\u00e4tschichten abgesagt. Betroffen sei ausschlie\u00dflich die Golf-Fertigung, die vorzeitig ins Wochenende gehe. Tiguan, Touran und Tayron laufen laut VW auf zwei Produktionslinien weiter.<\/p>\n<p>In Emden hatte VW die Produktion am Freitag bereits vorsorglich komplett gestoppt. Ein eigentlich f\u00fcr Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden. Der Standort hat mehr als 8.000 Mitarbeiter.<\/p>\n<p>12:54 \u2013 Ende der Bahn-Einschr\u00e4nkungen nicht absehbar<\/p>\n<p>Fahrg\u00e4ste m\u00fcssen sich bis auf weiteres auf erhebliche Beeintr\u00e4chtigungen im Fern- und Regionalverkehr der Bahn im Norden Deutschlands einstellen. \u201eWie lange die Einschr\u00e4nkungen in Norddeutschland andauern, kann ich im Moment noch nicht sagen\u201c, sagte ein Bahnsprecher. Es bringe nichts, Z\u00fcge fahren zu lassen, die dann auf freier Strecke halten m\u00fcssten, erg\u00e4nzte er. <\/p>\n<p><b>Betroffener Zugverkehr: <\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Gro\u00dfraum Hannover<\/li>\n<li>Fernverkehr von Hannover in Richtung Norden<\/li>\n<li>Fernverkehr zwischen Berlin und NRW <\/li>\n<li>Regionalbahnen \u201eStart Niedersachsen\u201c <\/li>\n<li>S-Bahn Hannover<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bahn empfiehlt, Verbindungen vor Reiseantritt zu pr\u00fcfen oder Reisen nach M\u00f6glichkeit zu verschieben. Der Konzern hat die Zugbindung f\u00fcr bereits gekaufte Tickets f\u00fcr Reisen zwischen dem 8. und dem 11. Januar aufgehoben. Diese Fahrkarten behalten auch in den Tagen danach ihre G\u00fcltigkeit und sind flexibel nutzbar.<\/p>\n<p>12:36 \u2013 Sturm zieht an Berlin vorbei<\/p>\n<p>Das angek\u00fcndigte Unwetter ist an Berlin und Brandenburg vorbeigezogen. Lediglich f\u00fcr einen Streifen entlang der Landkreise Havelland, Teltow-Fl\u00e4ming, Niederlausitz rechne man tags\u00fcber mit teils heftigem Schneefall mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Bei starkem Wind k\u00f6nnten sich die Schneeverwehungen auft\u00fcrmen. Auf den Landstra\u00dfen k\u00f6nne es durch die Verwehungen in Brandenburgs S\u00fcden zu Verkehrsbehinderungen kommen. <\/p>\n<p>12:34 \u2013 Eisbl\u00f6cke von Autobahnbr\u00fccke geworfen<\/p>\n<p>Bei Bremerhaven wurden Eisbl\u00f6cke auf die Autobahn geworfen. Kinder und Jugendliche sollen sie bereits am Donnerstag von einer Br\u00fccke aus auf die A27 geworfen haben, wie die Polizei mitteilte. Die drei Verd\u00e4chtigen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren wurden demnach in der N\u00e4he gefasst.<\/p>\n<p>Den Angaben nach wurden mehrere Autos von den Eisbl\u00f6cken getroffen. Welche Sch\u00e4den verursacht wurden, war zun\u00e4chst nicht bekannt. Informationen zu Verletzten gab es keine.<\/p>\n<p>11:46 \u2013 Wintersturm bringt bis zu 50 Zentimeter Neuschnee im S\u00fcden<\/p>\n<p>In Teilen Baden-W\u00fcrttembergs herrscht Unwettergefahr. Bis Samstagmorgen gilt f\u00fcr mehrere Regionen im Schwarzwald eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 des Deutschen Wetterdienstes wegen orkanartiger B\u00f6en. <\/p>\n<p>\u201eAm Samstag verlagern sich die Schneef\u00e4lle in die S\u00fcdh\u00e4lfte\u201c, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge und im Allg\u00e4u schneit es dann teils heftig, mehr als 30 Zentimeter Neuschnee werden erwartet. \u201eIm Norden und Osten kehrt, abgesehen von vereinzelten Schneeschauern, Ruhe ein\u201c, sagte der Meteorologe weiter. <\/p>\n<p>11:32 Uhr \u2013\u00a0Die aktuelle Wetterkarte11:01 Uhr \u2013 M\u00fcllabfuhr wegen Schneetreibens in Wilhelmshaven abgebrochen<\/p>\n<p>Starkes Schneetreiben bringt die M\u00fcllabfuhr in Wilhelmshaven zum Erliegen. Wegen der aktuellen Wetterlage werde die Abfallsammlung f\u00fcr heute abgebrochen, teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung mit. Der st\u00e4dtische Eigenbetrieb, der f\u00fcr die M\u00fcllabfuhr zust\u00e4ndig sei, informiere \u00fcber Nachholtermine. Auch an anderen Orten in Niedersachsen kann heute wegen der Wetterlage kein M\u00fcll abgeholt werden. Der Landkreis Northeim etwa teilte mit, dass die M\u00fcllabfuhr heute ausfalle. Auch in der Stadt Emden und im Landkreis Wolfenb\u00fcttel kommen M\u00fcllwagen heute nicht.<\/p>\n<p>10:52 Uhr \u2013 Bislang lediglich Blechsch\u00e4den in Mecklenburg<\/p>\n<p>Bislang hat das Winterwetter auf den Stra\u00dfen Mecklenburgs nach Polizeiangaben vor allem f\u00fcr Blechsch\u00e4den gesorgt. Seit Freitagmorgen 5.00 Uhr seien etwa zehn Unf\u00e4lle registriert worden. In Anbetracht der Wettervorhersage sei die Zahl \u201enoch entspannt\u201c, sagte eine Sprecherin des Rostocker Polizeipr\u00e4sidiums, das f\u00fcr die Westh\u00e4lfte des Landes zust\u00e4ndig ist. Demnach gab es Unf\u00e4lle etwa in Hagenow, Wismar, Teterow, Sanitz oder Bad Doberan. Insgesamt sei ein Schaden von etwa 23.000 Euro entstanden. Es habe keine Verletzten gegeben. <\/p>\n<p>10:41 Uhr \u2013 K\u00e4lten\u00e4chte: Berliner BVG will Bahnh\u00f6fe nicht als Bleibe \u00f6ffnen<\/p>\n<p>Trotz angek\u00fcndigten Minustemperaturen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aktuell ihre Bahnh\u00f6fe nicht als Bleibe f\u00fcr Obdachlose \u00f6ffnen. \u201eAus Sicherheitsgr\u00fcnden k\u00f6nnen wir keine Bahnh\u00f6fe als Bleibe \u00fcber Nacht zur Verf\u00fcgung stellen\u201c, sagte eine BVG-Sprecherin. Die Sicherheit in sogenannten \u201eK\u00e4ltebahnh\u00f6fen\u201c k\u00f6nne nicht verl\u00e4sslich gew\u00e4hrleistet werden. Die Mitarbeiter vor Ort seien aber angewiesen \u2013 \u201einsbesondere in Phasen extremer K\u00e4lte \u2013 selbstverst\u00e4ndlich mit besonderer Sensibilit\u00e4t und Augenma\u00df\u201c zu handeln, f\u00fchrte die Sprecherin aus. Niemand werde achtlos aus einem Bahnhof verwiesen. Die extreme K\u00e4lte in Berlin ist f\u00fcr Obdachlose besonders bedrohlich, da es nicht immer genug Notunterk\u00fcnfte gibt. <\/p>\n<p>10:32 Uhr \u2013 Winterwetter legt Regionalverkehr lahm, weitere Ausf\u00e4lle drohen<\/p>\n<p>In Niedersachsen haben erste Regionalbahnen ihren Betrieb komplett eingestellt. Betroffen sind unter anderem Start Niedersachsen und die S-Bahn Hannover. Auch bei Erixx, Metronom und der Nordwestbahn kommt es zu zahlreichen Ausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen. Ursache sind eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen. Ab Mittag k\u00f6nnte der Regionalverkehr weitgehend zum Erliegen kommen. In Norddeutschland f\u00e4hrt zudem kein Fernverkehr mehr.<\/p>\n<p>10:22 Uhr \u2013 Sturmtief \u201eElli\u201c bremst Z\u00fcge in Baden-W\u00fcrttemberg aus<\/p>\n<p>Wegen des Sturmtiefs m\u00fcssen sich Bahnreisende auch in Baden-W\u00fcrttemberg auf Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle einstellen. Die Deutsche Bahn k\u00fcndigte auf ihrer Internetseite an, dass voraussichtlich bis Samstag mit witterungsbedingten Einschr\u00e4nkungen oder langsamer Reisegeschwindigkeit zu rechnen seien. Betroffen sind den Angaben zufolge die Linie RE2 auf der Schwarzwaldbahn im Streckenabschnitt zwischen Hausach &#8211; St. Georgen &#8211; Villingen und Donaueschingen. Z\u00fcge der Linie BR 74 sollen auf dem Streckenabschnitt zwischen Pforzheim und Hochdorf langsamer fahren. Ferner seien die S-Bahn-Linien 1 und 10 in S\u00fcdbaden streckenweise betroffen.<\/p>\n<p>10:07 Uhr \u2013 Immer mehr Flugausf\u00e4lle in Hannover<\/p>\n<p>Am Flughafen Hannover kommt es wegen des starken Schneefalls durch das Sturmtief \u201eElli\u201c vermehrt zu Flugausf\u00e4llen. \u201eWir hatten heute Morgen drei gestrichene Abfl\u00fcge. F\u00fcr den Rest des Vormittags sind noch zwei weitere Abfl\u00fcge gestrichen\u201c, sagte eine Sprecherin am Freitag um 9.30 Uhr. \u201eDie abfliegenden Maschinen heute Morgen hatten alle leichten Versp\u00e4tungen\u201c von rund 30 bis 60 Minuten. Der Flugverkehr laufe aber noch. \u201eDer Winterdienst ist seit den fr\u00fchen Morgenstunden kontinuierlich im Einsatz, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.\u201c <\/p>\n<p>10:03 Uhr \u2013 Bahnverkehr im Norden eingestellt, Auswirkungen auch in NRW<\/p>\n<p>Die Einstellung des Fernverkehrs in Norddeutschland hat sp\u00fcrbare Auswirkungen bis nach Nordrhein-Westfalen. Z\u00fcge etwa nach Berlin und Hamburg fahren nach Angaben eines Bahnsprechers nur bis Dortmund, M\u00fcnster oder Bielefeld und enden dort. Einzelne Z\u00fcge w\u00fcrden auch schon deutlich fr\u00fcher gestoppt. Reisende sollten die aktuelle Lage in der Online-Fahrplanauskunft checken. Den Berufsverkehr in NRW hingegen hat Sturmtief \u201eElli\u201c am Freitagmorgen weitgehend verschont. Im Bahnverkehr kam es lediglich auf einigen Bahnlinien in Ostwestfalen und im Sauerland zu Problemen. <\/p>\n<p>09:48 Uhr \u2013 380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm ohne Strom<\/p>\n<p>Auch Deutschlands Nachbarn haben mit dem Winterwetter zu k\u00e4mpfen. Etwa Frankreich, wo der Sturm \u201eGoretti\u201c 380.000 Haushalte ohne Strom, stillstehende Z\u00fcge und geschlossene Schulen zu verantworten hat. Der Sturm zog in der Nacht mit Geschwindigkeiten von \u00f6rtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde \u00fcber den Nordwesten des Landes. Trotz vieler umgest\u00fcrzter B\u00e4ume und Behinderungen wurden nach vorl\u00e4ufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen \u00fcber einige K\u00fcstenabschnitte herein. In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Z\u00fcge fahren. In der Normandie und der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Gro\u00dfraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.<\/p>\n<p>09:42 Uhr \u2013 Deutsche Flugh\u00e4fen rechnen mit Ausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen<\/p>\n<p>Auch die deutschen Flugh\u00e4fen wappnen sich f\u00fcr Beeintr\u00e4chtigungen im Flugverkehr. \u201eWir rechnen damit, dass es bei \u2060dem f\u00fcr weite Teile Europas angek\u00fcndigten massiven Schneefall ab Freitag zu starken Verz\u00f6gerungen in den Abl\u00e4ufen kommt\u201c, hatte der Berliner Hauptstadtflughafen BER \u200dangek\u00fcndigt. Es k\u00f6nne zu \u2060erheblichen Versp\u00e4tungen \u200cund Flugstreichungen kommen. Die Flugh\u00e4fen trafen \u200cVorkehrungen, um Rollbahnen \u200cund Vorfeldfl\u00e4chen sowie Flugzeuge von Eis und Schnee freizuhalten. Die Tanks \u200bmit Enteisungsmittel seien voll und k\u00f6nnten bei Bedarf rasch \u200dnachgef\u00fcllt \u2060werden, hie\u00df es bei mehreren gro\u00dfen Flugh\u00e4fen.<\/p>\n<p>09:31 Uhr \u2013 Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn stellt wegen des st\u00fcrmischen Winterwetters den Fernverkehr im Norden Deutschlands vor\u00fcbergehend ein. Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der Schienenverkehr im Gro\u00dfraum Hannover \u201ebis mindestens heute Mittag\u201c unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen \u201eund der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr m\u00f6glich\u201c. Im Gro\u00dfraum Hannover werden die Z\u00fcge an geeigneten Bahnh\u00f6fen zur\u00fcckgehalten. Die DB versorgt laut eigener Angaben ihre Fahrg\u00e4ste vor Ort und hat daf\u00fcr zus\u00e4tzliches Personal im Einsatz. In Hannover etwa stellt die Bahn Aufenthaltsz\u00fcge bereit.<\/p>\n<p>09:12 Uhr \u2013 Winterwetter bremst Regionalbahnen in der Pfalz und Rheinhessen<\/p>\n<p>Regionalz\u00fcge fahren in Teilen der Pfalz und Rheinhessens nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Deutsche Bahn warnt vor Versp\u00e4tungen und kurzfristigen Zugausf\u00e4llen, Beeintr\u00e4chtigungen sind voraussichtlich bis Betriebsschluss zu erwarten. Betroffen sind unter anderem Strecken rund um Kaiserslautern, Neustadt, Landau und Mainz. Fahrg\u00e4ste sollen mehr Zeit einplanen und sich vorab informieren.<\/p>\n<p>08:58 Uhr \u2013 Schulausf\u00e4lle in Schleswig-Holstein: Notbetreuung gestartet<\/p>\n<p>Nach wetterbedingten Schulausf\u00e4llen in neun Kreisen Schleswig-Holsteins hat die Notbetreuung begonnen. Betroffen sind unter anderem Dithmarschen, Nordfriesland und Pinneberg. Sch\u00fcler der Klassen eins bis sechs werden betreut, w\u00e4hrend der regul\u00e4re Unterricht ausf\u00e4llt. Grund sind Schnee und starke Schneeverwehungen. Lernmaterialien werden teils digital bereitgestellt.<\/p>\n<p>08:57 Uhr \u2013 Leichtverletzte bei Unf\u00e4llen in Rheinland-Pfalz<\/p>\n<p>Schnee und Gl\u00e4tte haben in Rheinland-Pfalz in der Nacht zu mehreren Verkehrsunf\u00e4llen gef\u00fchrt. Laut Polizei gab es zwei Unf\u00e4lle mit insgesamt drei Leichtverletzten, zehn weitere Unf\u00e4lle endeten mit Blechsch\u00e4den. Zudem fuhren sich drei Fahrzeuge im Schnee fest. Im Raum Trier und in der Eifel blieb es bislang ruhig, gr\u00f6\u00dfere wetterbedingte Vorf\u00e4lle wurden dort nicht gemeldet.<\/p>\n<p>08:56 Uhr \u2013 Sturmtief \u201eElli\u201c bringt viel Wind in den Norden<\/p>\n<p>Sturmtief \u201eElli\u201c sorgt in Hamburg, Schleswig-Holstein und im S\u00fcdwesten Mecklenburg-Vorpommerns f\u00fcr Schnee und kr\u00e4ftigen Wind. Der DWD rechnet mit f\u00fcnf bis zehn Zentimetern Neuschnee, der Wind erreicht mittags seinen H\u00f6hepunkt und sorgt f\u00fcr Schneeverwehungen. Schulen und Kitas bleiben vielerorts geschlossen oder bieten nur Notbetreuung an, der Verkehr ist deutlich ruhiger. Im Bahn- und Busverkehr kommt es zu Ausf\u00e4llen, auch am Hamburger Flughafen wurden einzelne Fl\u00fcge gestrichen.<\/p>\n<p>08:46 Uhr \u2013 Zwei Tote nach Frontalzusammensto\u00df bei Winterwetter<\/p>\n<p>Bei einem Frontalzusammensto\u00df zweier Autos im bayrischen Landkreis Dingolfing-Landau sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos bei Reisbach ins Schleudern geraten \u2013 vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenspur und stie\u00df mit dem entgegenkommenden Auto zusammen. Die Fahrer erlitten t\u00f6dliche Verletzungen. Die Stra\u00dfe sei am Morgen noch gesperrt, die Einsatzkr\u00e4fte vor Ort, erkl\u00e4rte die Polizei.<\/p>\n<p>08:42 Uhr \u2013 In NRW kein Verkehrschaos durch Sturmtief \u201eElli\u201c<\/p>\n<p>Sturmtief \u201eElli\u201c scheint Nordrhein-Westfalen nach aktueller Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weitgehend zu verschonen. Die Experten warnen nur noch f\u00fcr das Sauerland sowie f\u00fcr Teile Ostwestfalens vor gef\u00e4hrlichem Schneefall. Dort gilt noch bis 9.00 Uhr eine amtliche Warnung. Trotzdem appellierte die Polizei an Autofahrer, \u00fcberall vorsichtig zu fahren.<\/p>\n<p>08:40 Uhr \u2013 Nahverkehr in Berlin stabil<\/p>\n<p>Der Nahverkehr ist in Berlin trotz eisiger Wetterlage ruhig angelaufen. Laut BVG sind am Morgen Busse, Stra\u00dfenbahnen und U-Bahnen auf nahezu allen Linien im Einsatz. Demnach verkehren die Buslinie 218 sowie die F\u00e4hren 11 und 12 aufgrund des Wetters weiterhin nicht. Mit Verweis auf die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse teilt die BVG mit, dass es besonders bei Bussen zu Versp\u00e4tungen kommen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>08:37 Uhr \u2013 S-Bahn Hannover stellt Betrieb ein, \u00d6PNV in Leipzig und Dresden planm\u00e4\u00dfig<\/p>\n<p>In Hannover hat die S-Bahn den Betrieb komplett eingestellt. Laut Betreiber Transdev verkehren nur noch einzelne Z\u00fcge, um Abstellgleise zu erreichen, auch Ersatzbusse k\u00f6nnen nicht mehr fahren. Gr\u00fcnde sind unter anderem eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen. Auch das Eisenbahnunternehmen Erixx meldet zahlreiche Ausf\u00e4lle und Versp\u00e4tungen auf den Strecken zwischen Hannover, dem Harz, Braunschweig und der L\u00fcneburger Heide. In Sachsen zeigt sich die Lage am Morgen dagegen deutlich entspannter. Trotz starken Schneefalls sind Busse und Bahnen in Leipzig und Dresden planm\u00e4\u00dfig gestartet. Die Verkehrsbetriebe hatten fr\u00fchzeitig mit dem R\u00e4umen der Strecken begonnen. <\/p>\n<p>08:36 Uhr \u2013 T\u00dcV gibt Tipps f\u00fcr sicheren Winterdienst<\/p>\n<p>Schnee und Eis erh\u00f6hen die Unfallgefahr deutlich \u2013 deshalb m\u00fcssen Gehwege und Zufahrten regelm\u00e4\u00dfig ger\u00e4umt und gestreut werden. In vielen Kommunen gilt das werktags ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen etwas sp\u00e4ter und bei anhaltendem Schneefall auch mehrmals am Tag. Der T\u00dcV-Verband r\u00e4t zu schonender R\u00e4umtechnik: besser schieben statt heben, kleine Schneemengen bewegen und Pausen einlegen, um R\u00fccken und Kreislauf zu entlasten. Wichtig ist die passende Ausr\u00fcstung \u2013 von ergonomischen Schaufeln \u00fcber Schneeschieber bis zu Schneefr\u00e4sen. Bei Gl\u00e4tte reicht R\u00e4umen allein oft nicht aus: Empfohlen werden umweltfreundliche Streumittel wie Splitt oder Granulat. Auf Streusalz sollte wegen Umwelt- und Tiersch\u00e4den m\u00f6glichst verzichtet werden.<\/p>\n<p>08:34 Uhr \u2013 Zwei Dutzend Lastwagen stecken auf A7 im Schnee fest<\/p>\n<p>Etwa zwei Dutzend Lastwagen stecken auf der schneebedeckten A7 im unterfr\u00e4nkischen Landkreis Bad Kissingen fest. Wie ein Polizeisprecher sagte, r\u00fcckte in der Nacht zum Freitag unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) aus. Mit der Hilfe vom THW wurden die Lastkraftwagen angezogen &#8211; bis sie von selbst aus weiterfahren konnten.<\/p>\n<p>08:32 Uhr \u2013 Festgefahrene Fahrzeuge und umgekippte Lkws<\/p>\n<p>In Osthessen sind laut Polizeipr\u00e4sidium drei Autobahnen in beide Richtungen blockiert: die A7, die A4 und die A5. Grund sind nach Angaben eines Sprechers festgefahrene und querstehende Lastwagen. Die A4 ist zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) blockiert, die A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis), die A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld. \u201eDas Problem ist der Schwerlastverkehr\u201c, sagte ein Sprecher. Lkw-Fahrer werden aufgefordert, die Autobahnen zu verlassen und Rastpl\u00e4tze anzufahren. R\u00e4umfahrzeuge und das Technische Hilfswerk sind im Einsatz. Schwerpunkt ist nach Angaben des Sprechers aktuell die A4. Dort haben sich gleich vier Sattelz\u00fcge \u201eneben der Fahrspur eingegraben\u201c. Auf der A7 war schon am fr\u00fchen Morgen ein Lkw umgekippt und auf dem Seitenstreifen liegengeblieben. Auf der A5 rutschte ein Sattelzug von der Fahrbahn. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland steht vor einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Winterwetterlage: Sturmtief \u201eElli\u201c bringt kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle. 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