{"id":705306,"date":"2026-01-09T13:50:16","date_gmt":"2026-01-09T13:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705306\/"},"modified":"2026-01-09T13:50:16","modified_gmt":"2026-01-09T13:50:16","slug":"meloni-us-militaereinsatz-in-groenland-unwahrscheinlich-nato-in-arktis-aufstocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705306\/","title":{"rendered":"Meloni: US-Milit\u00e4reinsatz in Gr\u00f6nland unwahrscheinlich &#8211; Nato in Arktis aufstocken"},"content":{"rendered":"<p>Rom, 09. Jan (Reuters) &#8211;     Die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni h\u00e4lt einen Milit\u00e4reinsatz der USA zur Einnahme Gr\u00f6nlands f\u00fcr unwahrscheinlich und fordert zugleich eine st\u00e4rkere Nato-Pr\u00e4senz in der Arktis.<\/p>\n<p>\n              &#8222;Ich glaube weiterhin nicht an die Hypothese, dass die Vereinigten Staaten eine Milit\u00e4raktion starten w\u00fcrden, um die Kontrolle \u00fcber Gr\u00f6nland zu \u00fcbernehmen&#8220;, sagte Meloni am Freitag auf ihrer traditionellen Neujahrs-Pressekonferenz. Dies sei eine Option, die sie eindeutig nicht unterst\u00fctzen w\u00fcrde. &#8222;Ich denke, das w\u00e4re nicht einmal im Interesse der Vereinigten Staaten von Amerika, um es klar zu sagen.&#8220; Die US-Regierung hat erkl\u00e4rt, sie ziehe eine Reihe von Optionen mit Blick auf Gr\u00f6nland in Betracht, einschlie\u00dflich des Einsatzes von Gewalt. <\/p>\n<p>\n              Meloni forderte zugleich eine &#8222;ernsthafte und bedeutende&#8220; Nato-Pr\u00e4senz in der Arktis, um eine &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfige Einmischung durch andere, m\u00f6glicherweise sogar feindliche Akteure&#8220; zu verhindern. Zudem sprach sie sich f\u00fcr eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Europa und Russland aus. Sie stimme dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron zu, der k\u00fcrzlich ein Engagement Europas mit Moskau gefordert hatte. &#8222;Ich glaube, Macron hat in diesem Punkt recht. Es ist an der Zeit, dass auch Europa mit Russland spricht&#8220;, sagte sie. Eine Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen (G7) sei jedoch &#8222;absolut verfr\u00fcht&#8220;. Ein entsprechender Vorschlag war im November von den USA unterbreitet worden.<\/p>\n<p>\n              Meloni schl\u00e4gt vor, dass die Europ\u00e4ische Union einen Gesandten ernennen soll, der direkt mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin verhandelt. &#8222;Wenn wir den Fehler machen, einerseits den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen und andererseits unorganisiert vorzugehen, w\u00fcrden wir Putin einen Gefallen tun&#8220;, warnte sie. Meloni bekr\u00e4ftigte zudem, dass Italien nicht die Absicht habe, Truppen in die Ukraine zu entsenden, um ein m\u00f6gliches Friedensabkommen abzusichern. Frankreich und Gro\u00dfbritannien hatten im vergangenen Monat eine Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber den k\u00fcnftigen Einsatz multinationaler Streitkr\u00e4fte in der Ukraine nach einem Waffenstillstand unterzeichnet.<\/p>\n<p> (Bericht von Gisedla Vagnoni, Giulia Segreti und Alvise Armellini, geschrieben von Philipp Krach, redigiert von Christian R\u00fcttger. Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (f\u00fcr Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (f\u00fcr Unternehmen und M\u00e4rkte).)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rom, 09. 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