{"id":705494,"date":"2026-01-09T15:37:14","date_gmt":"2026-01-09T15:37:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705494\/"},"modified":"2026-01-09T15:37:14","modified_gmt":"2026-01-09T15:37:14","slug":"schuesse-auf-taxi-tatverdaechtiger-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/705494\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcsse auf Taxi \u2013 Tatverd\u00e4chtiger festgenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der Innenstadt fielen auf offener Stra\u00dfe am 30. Dezember zehn Sch\u00fcsse auf ein Taxi. Ein Mann auf dem Beifahrersitz des Wagens wurde lebensgef\u00e4hrlich verletzt. Nach diesem mutma\u00dflichen Mordanschlag konnte nun ein Tatverd\u00e4chtiger festgenommen werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die umfangreichen Ermittlungen h\u00e4tten zur Identifizierung eines Tatverd\u00e4chtigen gef\u00fchrt, der am Donnerstag vorl\u00e4ufig festgenommen wurde, teilten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> und Staatsanwaltschaft <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> am Freitagnachmittag mit. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das zust\u00e4ndige Amtsgericht jetzt gegen den 37-j\u00e4hrigen t\u00fcrkischen Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet. Die weiteren Ermittlungen dauern an, hei\u00dft es.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weitere Ausk\u00fcnfte w\u00fcrden aus ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden derzeit nicht erteilt. So wurde etwa der Ort der Festnahme nicht genannt. Auch was den Verd\u00e4chtigen belastet und wie der 37-J\u00e4hrige ermittelt werden konnte, blieb bislang unklar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon kurz nach dem Attentat war klar, dass die Spuren in das organisierte Verbrechen f\u00fchren k\u00f6nnten. Bei dem 40-J\u00e4hrigen, der als Fahrgast in dem Taxi sa\u00df, handelt es sich um den Neffen eines bekannten kurdisch-niederl\u00e4ndischen Drogenbosses. Das best\u00e4tigte die Staatsanwaltschaft. In einem Social-Media-Beitrag k\u00fcndigte der inhaftierte Onkel Rache an. \u201eIch werde eure Familie ausl\u00f6schen\u201c, schrieb er auf der Plattform X. Die Drohung wurde mittlerweile wieder gel\u00f6scht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Drogenboss H\u00fcseyin Baybasin, der oftmals als \u201eEuropas Pablo Escobar\u201c bezeichnet wird, wurde 2002 in den Niederlanden zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, unter anderem wegen Drogenhandels und Beihilfe zum Mord. Er soll haupts\u00e4chlich mit Heroin gehandelt und auf den europ\u00e4ischen Markt gebracht haben. Nachdem er verhaftet und verurteilt wurde, soll sein Bruder, der Vater des D\u00fcsseldorfer Anschlagsopfers, die Familiengesch\u00e4fte \u00fcbernommen haben, wie britische Medien berichteten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Attentat in D\u00fcsseldorf fand am helllichten Tag auf der Kaiserstra\u00dfe in Pempelfort statt. Der 40-j\u00e4hrige Neffe war am Nachmittag auf dem R\u00fcckweg von einer Kundgebung vor dem niederl\u00e4ndischen Konsulat, Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/duesseldorf-schuesse-auf-taxi-klinik-wird-abgeriegelt_aid-141601009\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wo er f\u00fcr die Freilassung seines Onkels demonstriert hatte.<\/a> Das hatte er offenbar in den sozialen Medien kundgetan und damit mutma\u00dflich auch die T\u00e4ter auf sich aufmerksam gemacht, so die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie genau die Tat ablief, bleibt undurchsichtig. Die Ermittler hatten zun\u00e4chst von zwei T\u00e4tern berichtet. Der Lage der Patronenh\u00fclsen zufolge d\u00fcrften der oder die Sch\u00fctzen im Bereich von Stra\u00dfenbahnschienen mitten auf der Fahrbahn gestanden haben, hei\u00dft es. Medienberichten zufolge k\u00f6nnten die Sch\u00fcsse auch aus einem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/uber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uber<\/a> heraus auf das Taxi abgefeuert worden sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Klar ist: Zehn Sch\u00fcsse wurden auf den Wagen abgegeben, f\u00fcnf davon trafen den t\u00fcrkischen Staatsangeh\u00f6rigen. Auf Fotos waren zahlreiche Einschussl\u00f6cher auf der Beifahrerseite der Windschutzscheibe zu sehen. Im Taxi sollen sich au\u00dfer dem Fahrer und dem Opfer noch weitere Personen befunden haben, die aber unverletzt blieben. Das Opfer wurde unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen in einem D\u00fcsseldorfer Krankenhaus behandelt. Der 40-J\u00e4hrige ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft mittlerweile au\u00dfer Lebensgefahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Innenstadt fielen auf offener Stra\u00dfe am 30. Dezember zehn Sch\u00fcsse auf ein Taxi. 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