{"id":706206,"date":"2026-01-09T21:59:10","date_gmt":"2026-01-09T21:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706206\/"},"modified":"2026-01-09T21:59:10","modified_gmt":"2026-01-09T21:59:10","slug":"sturm-goretti-trifft-europa-mehr-als-zehn-tote-und-massive-ausfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706206\/","title":{"rendered":"Sturm Goretti trifft Europa: Mehr als zehn Tote und massive Ausf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            09\/01\/2026 &#8211; 20:26 MEZ\n            <\/p>\n<p>Tausende Haushalte und Unternehmen in Nordfrankreich und S\u00fcdengland waren am Freitagmorgen ohne Strom. Auch in anderen Teilen Europas kam es zu teils massiven Reiseverz\u00f6gerungen. Ausl\u00f6ser war Sturm Goretti, der vom Atlantik her \u00fcber die Region zog und starken Wind, Regen und Schnee brachte.<\/p>\n<p>In Frankreich waren nach Angaben des Netzbetreibers Enedis rund 380.000 Haushalte ohne Strom, die meisten in der n\u00f6rdlichen Normandie. In der nordwestfranz\u00f6sischen Region Manche wurden nach Angaben der Beh\u00f6rden \u00fcber Nacht Sturmb\u00f6en von bis zu 216 Stundenkilometern registriert.<\/p>\n<p>Riesige Wellen krachten \u00fcber Nacht \u00fcber die Hafenmauern im \u00e4u\u00dfersten Nordwesten Frankreichs. Als der Sturm ostw\u00e4rts zog, f\u00fchrte er zu \u00dcberschwemmungen und erzwang die Schlie\u00dfung von Stra\u00dfen und H\u00e4fen, einschlie\u00dflich Dieppe.<\/p>\n<p>Auch Deutschland stark vom Unwetter betroffen<\/p>\n<p>In Norddeutschland kam es aufgrund der starken Schneef\u00e4lle und St\u00fcrme des Sturms Elli zu schweren Beeintr\u00e4chtigungen. In Hamburg und Bremen wurden Schulen geschlossen und der Fernverkehr eingestellt. <\/p>\n<p>Auf dem Hamburger Flughafen wurden Fl\u00fcge gestrichen oder verschoben, w\u00e4hrend mehrere Hauptverkehrsstra\u00dfen lahmgelegt wurden, darunter auch einige Hundert Kilometer weiter s\u00fcdlich in der Region Frankfurt. <\/p>\n<p>Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Orkanb\u00f6en an der Nordsee und im S\u00fcdwesten sowie vor bis zu 15 Zentimetern Neuschnee in Teilen des Landes.<\/p>\n<p>Auch der Sport war betroffen: Das f\u00fcr Samstag angesetzte Bundesligaspiel zwischen Leipzig und St. Pauli wurde wegen starken Schneefalls abgesagt, weitere Spiele h\u00e4ngen in der Schwebe.<\/p>\n<p>Der Fu\u00dfballclub St. Pauli aus dem norddeutschen Hamburg erkl\u00e4rte, man habe &#8222;alles getan, um eine sichere Durchf\u00fchrung des Spiels zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, doch das sei nicht m\u00f6glich gewesen. <\/p>\n<p>Trotz mehrt\u00e4giger R\u00e4umungsarbeiten sei es besonders schwierig gewesen, den Schnee vom Stadiondach zu entfernen, so St. Pauli. <\/p>\n<p>Man habe dem Verein geraten, das Spiel abzusagen, um die Belastung f\u00fcr die Rettungsdienste, das Verkehrsnetz und das Gesundheitssystem zu verringern.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberschwemmungen gehen zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>In Moldawien blieben rund 600 Schulen bis zum kommenden Montag geschlossen, in Rum\u00e4nien waren rund 1.000 Haushalte ohne Strom. <\/p>\n<p>In Teilen des Balkans sind die \u00dcberschwemmungen am Freitag zur\u00fcckgegangen. Zuvor hatten starke Schneef\u00e4lle und sintflutartige Regenf\u00e4lle Anfang der Woche in mehreren L\u00e4ndern Hunderte Menschen zur Evakuierung gezwungen und mindestens zwei Todesopfer gefordert.<\/p>\n<p>In Albanien k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Edi Rama an, die Sch\u00e4den w\u00fcrden nun erfasst, nachdem vor allem im S\u00fcden viele H\u00e4user \u00fcberflutet worden waren.<\/p>\n<p>Wetterwarnungen vor Glatteis und Schnee blieben jedoch vielerorts in Kraft, unter anderem in Serbien. Dort waren Regionen weiterhin ohne Strom, nachdem Schnee und Wind Leitungen besch\u00e4digt hatten.<\/p>\n<p><strong>Seltene Alarmstufe Rot in Kraft<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber Nacht traf das Tiefdruckgebiet auch die Scilly-Inseln vor der S\u00fcdwestspitze Englands. Dort wurden sehr starke B\u00f6en gemessen. Beh\u00f6rden meldeten blockierte Stra\u00dfen, Sch\u00e4den an Geb\u00e4uden und Stromausf\u00e4lle. Teilweise waren auch Wasserversorgungen beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Nach Angaben von National Grid waren im S\u00fcdwesten Englands, in den Midlands und in Wales mehr als 57.000 Menschen ohne Strom. Der Sturm traf zudem auf sehr kalte Luft: Im Norden fiel Schnee, im S\u00fcden setzte starker Regen ein.<\/p>\n<p>Besonders betroffen war Nordschottland: Schneepfl\u00fcge waren im Dauereinsatz, nachdem Anfang der Woche mehr als ein halber Meter Schnee gefallen war. Mehr als 250 Schulen blieben am Freitag geschlossen, teilweise bereits den f\u00fcnften Tag in Folge.<\/p>\n<p>Der Flughafen Birmingham meldete nach einer kurzen Schlie\u00dfung wegen Schnees wieder Betrieb, allerdings mit eingeschr\u00e4nkter Landebahnnutzung. Zuvor hatte das Met Office f\u00fcr S\u00fcdwestengland eine seltene rote Wetterwarnung herausgegeben. Diese h\u00f6chste Warnstufe gilt, wenn lebensbedrohliche Bedingungen als sehr wahrscheinlich eingestuft werden.<\/p>\n<p>Europaweit kamen in dieser Woche nach Angaben aus verschiedenen L\u00e4ndern mehr als zehn Menschen bei wetterbedingten Unf\u00e4llen ums Leben. Die j\u00fcngsten Todesf\u00e4lle wurden aus der T\u00fcrkei gemeldet, dort soll es laut lokalen Medien f\u00fcnf Opfer gegeben haben.<\/p>\n<p>Weitere Quellen<strong> \u2022 AP, AFP<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 09\/01\/2026 &#8211; 20:26 MEZ Tausende Haushalte und Unternehmen in Nordfrankreich und S\u00fcdengland waren am Freitagmorgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":706207,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,29,548,663,158,3934,3935,156,13,14,15,12,97394,3995,4951],"class_list":{"0":"post-706206","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-frankreich","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-schneesturm","22":"tag-vereinigtes-koenigreich","23":"tag-winter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115867390011211028","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=706206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706206\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/706207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=706206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=706206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=706206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}