{"id":706208,"date":"2026-01-09T22:00:25","date_gmt":"2026-01-09T22:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706208\/"},"modified":"2026-01-09T22:00:25","modified_gmt":"2026-01-09T22:00:25","slug":"weg-fuer-mercosur-handelsabkommen-ist-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706208\/","title":{"rendered":"Weg f\u00fcr Mercosur-Handelsabkommen ist frei"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Weg f\u00fcr eine riesige EU-Freihandelszone mit den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mercosur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>s\u00fcdamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay<\/strong><\/a> ist mehr als ein Vierteljahrhundert nach Verhandlungsbeginn frei. Bei einer Sitzung von Vertretern der 27 EU-L\u00e4nder stimmten in Br\u00fcssel ausreichend viele Teilnehmer dem Abschluss des Deals zu. Die Unterzeichnung soll bereits n\u00e4chste Woche in Paraguay erfolgen.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Damit entsteht eine der gr\u00f6\u00dften Freihandelszonen der Welt, die \u00fcber 700 Millionen Einwohner und ein F\u00fcnftel der globalen Wirtschaftsleistung umfasst. Das Mercosur-Abkommen st\u00e4rkt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen und bayerischen Wirtschaft: Die Z\u00f6lle auf gut 90 Prozent aller gehandelten Waren sollen schrittweise wegfallen&#8220;, freut sich Manfred G\u00f6\u00dfl, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des <a href=\"https:\/\/www.bihk.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK)<\/a>. Das werde die Warenexporte aus Bayern in die Region im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro ankurbeln, die aktuell von rund 2000 bayerischen exportierenden Betrieben erbracht werden. Die EU-Kommission sieht durch das Abkommen ein zus\u00e4tzliches Exportpotenzial von fast 40 Prozent, was f\u00fcr die bayerische Wirtschaft ein Exportplus von bis zu 800 Millionen Euro pro Jahr bedeuten w\u00fcrde, betont G\u00f6\u00dfl.<\/p>\n<p>&#8222;Au\u00dferdem werden durch das Abkommen die Rohstoffversorgung und die Lieferketten f\u00fcr unsere Unternehmen robuster, der Austausch mit Dienstleistungen vereinfacht und die Rechtssicherheit erh\u00f6ht&#8220;, erkl\u00e4rt der BIHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Jetzt gehe es darum, den R\u00fcckenwind aus dem erfolgreichen Abschluss des Abkommens mit S\u00fcdamerika zu nutzen und die geplanten Handelsvertr\u00e4ge der EU vor allem mit Indien sowie den asiatischen Tigerstaaten Indonesien, Thailand, Philippinen und Malaysia sowie Australien z\u00fcgig abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Zustimmung der EU-Staaten zum Mercosur-Abkommen ist eine sehr gute Nachricht \u2013 und zwar sowohl f\u00fcr die Weltwirtschaft als auch f\u00fcr die exportorientierte mittelfr\u00e4nkische Wirtschaft&#8220;, sagt Armin Zitzmann, Pr\u00e4sident der IHK N\u00fcrnberg f\u00fcr Mittelfranken. \u201eSie ist auch ein Zeichen daf\u00fcr, dass die EU noch handlungsf\u00e4hig ist.\u201c Es sei ein wichtiges Signal gegen wirtschaftliche Abschottung, das den regelbasierten Handel st\u00e4rken werde.\u00a0Davon d\u00fcrften in Mittelfranken insbesondere der Maschinenbau und die Automobilzulieferer profitieren.<\/p>\n<p>&#8222;Auch wegen Mercosur steht Lateinamerika bei den internationalen Aktivit\u00e4ten unserer IHK ganz oben&#8220;, so Zitzmann. Am 25. Juni 2026 organisiert die IHK das bayernweite Lateinamerika-Forum in N\u00fcrnberg. Und im Dezember 2025 gab es reges Interesse der Unternehmen an den \u201eIHK-Kontakttagen Lateinamerika\u201c, bei denen mehr als 130 Beratungsgespr\u00e4che mit Experten der dortigen Auslandshandelskammern vermittelt wurden.<\/p>\n<p>&#8222;Angesichts der ver\u00e4nderten Weltlage sind Deutschland und die EU mehr denn je gefordert, neue Handels-, Rohstoff- und Investitionspartnerschaften \u00fcberall auf der Welt abzuschlie\u00dfen. Die Handelspolitik von US-Pr\u00e4sident Trump belastet den gesamten Welthandel. China hat sich vom gr\u00f6\u00dften Vorleistungslieferanten zum knallharten Wettbewerber entwickelt. Eine internationale und global vernetzte Volkswirtschaft wie Bayern bekommt das zu sp\u00fcren. Schlie\u00dflich erwirtschaftet die bayerische Industrie fast 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Gebot der Stunde ist das Diversifizieren unserer Handelsbeziehungen, um Abh\u00e4ngigkeiten von einzelnen Handelspartnern zu reduzieren. Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein wichtiger Schritt dorthin. Und es ist auch ein <strong>a<\/strong>n die US-Administration&#8220;, sagt Bertram Brossardt, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw).\u00a0<\/p>\n<p>Das Mercosur-Abkommen bedeute f\u00fcr Europa auch weniger Abh\u00e4ngigkeit bei Rohstoffen. &#8222;Beispielsweise ist Argentinien ein wichtiger Lithium-Produzent&#8220;, erl\u00e4utert Brossardt. Er betont, dass es f\u00fcr Europa auch darum gehe, geostrategisch Gewicht zur\u00fcckzugewinnen. Mit dem Mercosur-Abkommen w\u00fcrde eine riesige Freihandelszone mit 780 Millionen Einwohnern entstehen. Mit dem Wegfall von Z\u00f6llen f\u00fcr 91 Prozent aller Waren k\u00f6nnten europ\u00e4ische Unternehmen pro Jahr etwa vier Milliarden Euro einsparen.<\/p>\n<p>Auch eine Chance f\u00fcr die Landwirtschaft<\/p>\n<p>Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) betont, dass das Mercosur-Abkommen nur dann Erfolg haben kann, wenn &#8222;unsere b\u00e4uerlichen Betriebe vor einem unfairen Wettbewerb gesch\u00fctzt werden&#8220;. Die nachgesch\u00e4rften Schutzinstrumente, wie strengere Schwellenwerte f\u00fcr Importmengen und Preisver\u00e4nderungen begr\u00fc\u00dft die Ministerin daher ausdr\u00fccklich. Entscheidend sei eine engmaschige Markt\u00fcberwachung, insbesondere bei sensiblen Agrarprodukten. Durch die fr\u00fchzeitigen und beschleunigten Verfahren zur Ausl\u00f6sung der Schutzma\u00dfnahmen kann die EU bei Marktst\u00f6rungen schneller und gezielter eingreifen, um unsere Landwirtschaft zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>&#8222;Schutzma\u00dfnahmen d\u00fcrfen nicht nur auf dem Papier stehen, sie m\u00fcssen im Ernstfall greifen&#8220;, unterstreicht Kaniber. &#8222;Unsere b\u00e4uerlichen Familienbetriebe d\u00fcrfen nicht unter geopolitischen Interessen leiden und unter Druck geraten. Letztlich sind unsere Landwirte im Krisenfall unsere Lebensversicherung, das d\u00fcrfen wir nicht aufs Spiel setzen&#8220;, so die Ministerin.<\/p>\n<p>Es geht laut Kaniber nicht um v\u00f6llig liberalisierte und unkontrollierte M\u00e4rkte, sondern um klare Regeln mit moderat steigenden Mengenkontingenten und abgesenkte Z\u00f6lle, Transparenz und faire Wettbewerbsbedingungen. F\u00fcr sie ist daher klar: &#8222;Produkte, die die EU-Vorgaben nicht erf\u00fcllen, d\u00fcrfen nicht importiert werden \u2013 unabh\u00e4ngig vom Herkunftsland.&#8220; Das betreffe zum Beispiel die Einhaltung von Grenzwerten bei der Lebensmittelsicherheit, R\u00fcckverfolgbarkeit der Lieferkette sowie die Erf\u00fcllung von Klima- und Umweltstandards.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Standards sind kein Wettbewerbsnachteil, sondern unser Markenzeichen&#8220;, betont Kaniber. Sie st\u00fcnden f\u00fcr Qualit\u00e4t, Vertrauen und Nachhaltigkeit. &#8222;Mit fairen Regeln und wirksamen Schutzma\u00dfnahmen kann Mercosur eine Chance sein \u2013 f\u00fcr Europa und ganz konkret auch f\u00fcr Bayern. Denn eins ist klar: W\u00fcrde Europa wirtschaftlich absteigen, schadet das auch massiv unserer Landwirtschaft. Und au\u00dferdem funktioniert der gr\u00f6\u00dfte Binnenmarkt der Welt in beide Richtungen. Wir sehen gro\u00dfe Chancen f\u00fcr unsere Milchprodukte, f\u00fcr Agrar-, Umwelt- und Klimatechnik\u201c, sagt die bayerische Landwirtschaftsministerin.<\/p>\n<p>Meilenstein in der europ\u00e4ischen Handelspolitik<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte die Einigung einen &#8222;Meilenstein in der europ\u00e4ischen Handelspolitik und ein wichtiges Signal unserer strategischen Souver\u00e4nit\u00e4t und Handlungsf\u00e4higkeit&#8220;. Mit dem Abkommen st\u00e4rke man die Wirtschaft und die Handelsbeziehungen mit S\u00fcdamerika.<\/p>\n<p>Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte vor dem Hintergrund der Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump: &#8222;W\u00e4hrend sich andere abschotten und eine immer aggressivere Handelspolitik verfolgen, setzen wir auf neue Partnerschaften&#8220;. Das Abkommen berge &#8222;enormes Potenzial&#8220; f\u00fcr die deutsche Wirtschaft.<\/p>\n<p>Italien gibt Blockade auf<\/p>\n<p>Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern wird nach Angaben der EU-Kommission die weltweit gr\u00f6\u00dfte dieser Art sein. Erm\u00f6glicht wurde die Einigung auf das umstrittene Abkommen durch weitere Zugest\u00e4ndnisse an die Agrarlobby. Diese sieht die Konkurrenz aus den Mercosur-Staaten als Existenzbedrohung f\u00fcr die europ\u00e4ische Landwirtschaft. In S\u00fcdamerika k\u00f6nnen etwa Agrarprodukte wie Rindfleisch g\u00fcnstiger produziert werden als in Europa.<\/p>\n<p>Das Abkommen hatte eigentlich bereits kurz vor Weihnachten in Brasilien unterzeichnet werden sollen. Die notwendige Mehrheit im Rat der EU-Mitgliedstaaten kam damals allerdings noch nicht zustande, weil Italien seine Zustimmung an weitere Unterst\u00fctzungszusagen an europ\u00e4ische Landwirte kn\u00fcpfte. Das Ja von Italien war notwendig, weil mit Frankreich und Polen zwei andere gro\u00dfe EU-Staaten das Abkommen in der derzeitigen Form ablehnen.<\/p>\n<p>Zeichen an Donald Trump<\/p>\n<p>Die neue Freihandelszone soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump setzen. Geplant ist, Z\u00f6lle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten weitestgehend abzubauen.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission sch\u00e4tzt, dass das Abkommen die j\u00e4hrlichen EU-Exporte nach S\u00fcdamerika um bis zu 39 Prozent (49 Milliarden Euro) steigern kann &#8211; und damit mehr als 440.000 Arbeitspl\u00e4tze in ganz Europa unterst\u00fctzt. Besonders gro\u00dfe Chancen werden f\u00fcr die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. Auf Autoimporte in die Mercosur-L\u00e4nder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in H\u00f6he von 35 Prozent f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaftsvertreter zeigten sich dementsprechend erleichtert \u00fcber den Durchbruch. Tanja G\u00f6nner vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sprach von einem starken Signal f\u00fcr den Freihandel und sagte, Unternehmen k\u00f6nnten rund vier Milliarden Euro j\u00e4hrlich an Z\u00f6llen sparen. Besonders wichtig sei auch der Zugang zu kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer etwa f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t und Erneuerbare Energien.<\/p>\n<p>Hildegard M\u00fcller vom Verband der Automobilindustrie (VDA) sagte: &#8222;F\u00fcr die Automobilindustrie er\u00f6ffnet das EU-Mercosur-Abkommen erhebliche Chancen&#8220;. Besonders bedeutsam sei dabei der Abbau bislang hoher Z\u00f6lle.<\/p>\n<p>Verhandlungen dauerten ein Vierteljahrhundert<\/p>\n<p>Die Verhandlungen \u00fcber das Mercosur-Abkommen waren bereits 1999 gestartet worden. Die EU-Kommission hatte sie dann im Dezember 2024 trotz anhaltender Kritik aus L\u00e4ndern wie Frankreich abgeschlossen. Zuletzt brachte der Zollstreit der EU mit den USA noch einmal neue Dynamik in den Prozess. Viele L\u00e4nder wollen jetzt zeigen, dass die Zeiten des fairen Handels nicht vorbei sind &#8211; zu ihnen geh\u00f6rt insbesondere auch Deutschland.<\/p>\n<p>Kritiker des Abkommens bef\u00fcrchten hingegen, dass europ\u00e4ische Landwirte in einen gnadenlosen Preiskampf gezwungen werden k\u00f6nnten und die Regenwaldzerst\u00f6rung in S\u00fcdamerika befeuert wird. Zudem wird behauptet, dass die strengen Standards der EU f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Tier- und Pflanzenschutz ausgeh\u00f6hlt werden k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Die EU-Kommission weist dies entschieden zur\u00fcck und betont, dass weiter nur Produkte, die den umfangreichen europ\u00e4ischen Vorschriften entsprechen, in die EU eingef\u00fchrt werden d\u00fcrften.\u00a0<\/p>\n<p>Umfangreiches Sicherheitsnetz f\u00fcr Bauern<\/p>\n<p>Um den anhaltenden Protesten von Bauern gegen die geplante Freihandelszone den Wind aus den Segeln zu nehmen, hatte sie j\u00fcngst noch einmal zus\u00e4tzliche wirtschaftliche Sicherheitsklauseln ausgearbeitet.\u00a0<\/p>\n<p>Im Fall eines sch\u00e4dlichen Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten oder eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Preisverfalls f\u00fcr die EU-Erzeuger sollen damit rasch Gegenma\u00dfnahmen in Gang gesetzt werden k\u00f6nnen. Diese w\u00fcrden dazu f\u00fchren, dass Zollvorteile vor\u00fcbergehend wieder ausgesetzt werden.<\/p>\n<p>Eine besonders intensive \u00dcberwachung ist bei der Einfuhr von Produkten wie Rindfleisch, Gefl\u00fcgel, Reis, Honig, Eier, Knoblauch, Ethanol, Zitrusfr\u00fcchte und Zucker vorgesehen. Mindestens alle sechs Monate soll es auch einen Bericht zu den Auswirkungen von Importen aus den Mercosur-L\u00e4ndern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay geben.<\/p>\n<p>Bolivien geh\u00f6rt auch dazu<\/p>\n<p>Zum Mercosur-Bund geh\u00f6rt mittlerweile auch Bolivien. Das Land muss aber erst noch Regeln anpassen, bevor es von dem Freihandelsabkommen profitieren kann.<\/p>\n<p>Nach der Einigung der Vertreter der Mitgliedstaaten braucht es nun noch schriftliche Beschl\u00fcsse f\u00fcr die Unterzeichnung und den Abschluss des Abkommens. Dieses gelten allerdings als Formsache und sollten bereits am Freitagabend vorliegen.<\/p>\n<p>Unterzeichnet werden soll das Abkommen in der kommenden Woche in Paraguay, das derzeit die rotierende Pr\u00e4sidentschaft der Staatenbundes Mercosur innehat. Aus der EU wollen daf\u00fcr EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa in das s\u00fcdamerikanische Land reisen. Theoretisch k\u00f6nnte das Abkommen danach schon bald vorl\u00e4ufig angewandt werden. Denkbar ist aber auch, dass die zust\u00e4ndige Kommission noch ein ausstehendes Votum des Europ\u00e4ischen Parlaments abwartet.<br \/>(dpa, rs)<\/p>\n<p class=\"redaktionkommentar\"><strong>Zahlen zum Handel zwischen Bayern und den Mercosur-Staaten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"redaktionkommentar\">Das Handelsvolumen zwischen Bayern und den Mercosur-Staaten belief sich im Jahr 2024 auf 2,7 Milliarden Euro. Dabei entfielen 2,1 Milliarden Euro auf Exporte und 0,6 Milliarden Euro auf Importe.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"redaktionkommentar\">Bayerische Firmen liefern vor allem Maschinen, Fahrzeuge, Chemie- und Elektrotechnikprodukte.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"redaktionkommentar\">Aus den Mercosur-L\u00e4ndern importiert werden vorwiegend Agrarprodukte, Rohstoffe, Grundchemikalien und Industrieerzeugnisse.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Weg f\u00fcr eine riesige EU-Freihandelszone mit den s\u00fcdamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay ist mehr als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":706209,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1982,772,1984,1983,548,663,158,3934,3935,1096,13,259,1987,80,1985,963,1988,62,14,15,16,12,1986],"class_list":{"0":"post-706208","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bayerische-staatszeitung-de","11":"tag-bayern","12":"tag-bsz","13":"tag-bsz-de","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-freistaat","20":"tag-headlines","21":"tag-informationen","22":"tag-kommunales","23":"tag-kultur","24":"tag-landtag","25":"tag-lokales","26":"tag-maximilianeum","27":"tag-medien","28":"tag-nachrichten","29":"tag-news","30":"tag-politik","31":"tag-schlagzeilen","32":"tag-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115867394703064048","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=706208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706208\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/706209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=706208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=706208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=706208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}