{"id":706551,"date":"2026-01-10T01:16:27","date_gmt":"2026-01-10T01:16:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706551\/"},"modified":"2026-01-10T01:16:27","modified_gmt":"2026-01-10T01:16:27","slug":"surfer-und-stadt-einigen-sich-auf-pilotversuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706551\/","title":{"rendered":"Surfer und Stadt einigen sich auf Pilotversuch"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\">\n\t\t\t\t\t\t\tM\u00fcnchens Surfer k\u00f6nnen hoffen: Es gibt endlich einen Plan f\u00fcr die Wiederbelegung der ber\u00fchmten Eisbachwelle. Wer jetzt Verantwortung \u00fcbernimmt \u2013 und warum der Start noch auf sich warten l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Nach l\u00e4ngerem Hin und Her um die Wiederbelebung der ber\u00fchmten Surfwelle in M\u00fcnchen gibt es einen wichtigen Schritt voran. Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter (SPD) und Vertreter der Surfer-Community einigten sich auf einen Projektversuch, wie die Welle am Eisbach wiederhergestellt werden kann, wie Reiters B\u00fcro mitteilte.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Interessengemeinschaft Surfen in M\u00fcnchen (IGSM) und der M\u00fcnchner Surfclub \u00fcbernehmen demnach die Verantwortung und damit auch die Haftung f\u00fcr den Versuch. Gerade die Haftungsfragen waren bisher ungekl\u00e4rt. Die Stadt k\u00fcmmert sich um die technische beziehungsweise statische Untersuchung f\u00fcr die Bauwerke des Versuchs, und die Erreichbarkeit in Notf\u00e4llen stellen die st\u00e4dtischen Leitstellen sicher.\u00a0<\/p>\n<p class=\"em_text\">Wann der Versuch starten soll, sei noch offen. Vorher m\u00fcssten noch Details gekl\u00e4rt werden. Angedacht sei das Fr\u00fchjahr, hatte der Oberb\u00fcrgermeister Anfang der Woche gesagt.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tEinigung nach z\u00e4hem Ringen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Reiter und die Surfer h\u00e4tten eineinhalb Stunden im Rathaus zusammengesessen, um die zuletzt festgefahrene Situation aufzul\u00f6sen und eine konkrete Perspektive f\u00fcr eine baldige Wiederherstellung der Welle zu schaffen, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Ziel des Projektversuchs sei es, die Eisbachwelle als dauerhaft surfbare Welle wiederherzustellen und zu erhalten, hie\u00df es. In diesem Kontext wurde \u2013 wenngleich nicht abschlie\u00dfend \u2013 diskutiert, ob die Welle nach einem erfolgreichen Projektversuch in st\u00e4dtischer Verantwortung betrieben werden k\u00f6nnte. Weitere konkrete Details sollen noch ausgearbeitet werden, ein Folgetreffen wurde f\u00fcr Februar vereinbart.<\/p>\n<p class=\"em_text\">An dem Gespr\u00e4ch am Freitag nahmen auch Vertreter des Wasserwirtschaftsamts und der zust\u00e4ndigen st\u00e4dtischen Fachreferate sowie der Str\u00f6mungsexperte Robert Meier-Staude teil.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tVom Wahrzeichen zur Konfliktzone<\/p>\n<p class=\"em_text\">Die ber\u00fchmte Welle im Eisbach war verschwunden, nachdem im Oktober nach Angaben des st\u00e4dtischen Baureferats unter anderem das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit worden war. Seitdem baute sich die Welle nicht mehr wie gewohnt auf.\u00a0<\/p>\n<p class=\"em_text\">Eisbach-Surfer hatten versucht, die Welle zu retten. Eine illegal eingesetzte Rampe machte das Surfen \u00fcber Weihnachten vor\u00fcbergehend wieder m\u00f6glich. Die Feuerwehr entfernte die Rampe jedoch. Nicht zuletzt dieser Vorfall hatte die Gespr\u00e4che mit der Stadt ins Stocken gebracht.\u00a0<\/p>\n<p class=\"em_text\">Im vergangenen April war eine Surferin an der Welle schwer verungl\u00fcckt und schlie\u00dflich im Krankenhaus gestorben. Die am Kn\u00f6chel befestigte Fangleine ihres Surfbretts hatte sich unter Wasser verfangen. Die Frau konnte sich nicht befreien und wurde unter Wasser gedr\u00fcckt. Nach dem Unfall war die Welle zun\u00e4chst f\u00fcr Surfer gesperrt, ehe die Stadt sie unter Auflagen wieder freigab. Dann verschwand die Welle nach der regul\u00e4ren Bachauskehr.\u00a0<\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Eisbachwelle ist nur etwas f\u00fcr gute Surfer. Sie gilt auch als Touristenattraktion, lockte sommers wie winters zahlreiche Schaulustige an &#8211; und ist bei Surfern weltweit bekannt.<\/p>\n<p class=\"em_text\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260109-930-522686\/2<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/img.mittelbayerische.de\/ezplatform\/images\/5\/1\/1\/5\/418155115-1-ger-DE\/83eeee595a08-tedwef4djd-v6-ax-s2048.jpeg\" class=\"use-fancybox\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">                        <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" aria-hidden=\"true\" loading=\"lazy\" onload=\"this.parentNode.style.backgroundColor=\" transparent=\"\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/83eeee595a08-tedwef4djd-v6-ax-s2048.jpeg\" class=\"media-image img-fluid owl-lazy  h-100 \" width=\"1040\" height=\"auto\" itemprop=\"image\" style=\"opacity: 1; object-fit: cover; max-height: 520px;\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p class=\"caption\">\n                Die Eisbachwelle in M\u00fcnchen &#8211; Die Eisbachwelle ist etwas f\u00fcr K\u00f6nner (Archivfoto)   &#8211; Foto: Michael Faulhaber\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchens Surfer k\u00f6nnen hoffen: Es gibt endlich einen Plan f\u00fcr die Wiederbelegung der ber\u00fchmten Eisbachwelle. 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