{"id":706840,"date":"2026-01-10T04:05:11","date_gmt":"2026-01-10T04:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706840\/"},"modified":"2026-01-10T04:05:11","modified_gmt":"2026-01-10T04:05:11","slug":"berlin-unfaelle-mit-autotueren-das-risiko-in-grossstaedten-bleibt-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/706840\/","title":{"rendered":"Berlin | Unf\u00e4lle mit Autot\u00fcren: Das Risiko in Gro\u00dfst\u00e4dten bleibt hoch"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Das Risiko von Unf\u00e4llen mit offenen Autot\u00fcren ist in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Berlin besonders hoch und wird nach \u00dcberzeugung von Verkehrssicherheitsexperten nach wie vor untersch\u00e4tzt. Eine bundesweite Statistik zu den sogenannten Dooring-Unf\u00e4llen gibt es nicht. \u00abNur wenige Bundesl\u00e4nder erfassen diese Unf\u00e4lle separat in den Verkehrsunfallanzeigen der Polizei. Berlin geh\u00f6rt dazu\u00bb, sagte die Leiterin der Unfallforschung im Gesamtverband der Versicherer (GDV), Kirstin Zeidler, der Deutschen Presse-Agentur. \u00abHier sind Dooring-Unf\u00e4lle h\u00e4ufiger als in l\u00e4ndlicheren Gebieten oder in St\u00e4dten mit weniger dichtem Auto- und Fahrradverkehr.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Bei solchen Unf\u00e4llen verursachen Autofahrer oder andere Autoinsassen durch das pl\u00f6tzliche \u00d6ffnen einer Autot\u00fcr den Sturz eines Radfahrers. Im Oktober sorgte der Fall der in Berlin geborenen Schauspielerin Wanda Perdelwitz f\u00fcr Schlagzeilen. Die 41-J\u00e4hrige starb nach einem solchen Unfall in Hamburg an ihren schweren Verletzungen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDooring-Unf\u00e4lle sind ein untersch\u00e4tztes Ph\u00e4nomen\u00bb, sagte Zeidler. Im Jahr 2024 gab es davon berlinweit 392 \u2013 knapp acht Prozent der fast 4.950 Radunf\u00e4lle mit Verletzten und Get\u00f6teten.\u00a02015 waren es 533, ein Anteil von nicht ganz zehn Prozent. \u00abIn den letzten zehn Jahren gab es in der Hauptstadt also einen leichten, wenn auch langsamen R\u00fcckgang dieser Unf\u00e4lle\u00bb, sagte Zeidler.\u00a0<\/p>\n<p>Sicherheitsstreifen k\u00f6nnen Risiken verringern<\/p>\n<p>Dennoch w\u00e4re noch mehr m\u00f6glich: \u00abSeit 2010 sehen die Regelwerke bundesweit einen Sicherheitsstreifen von bis zu 75 Zentimetern zwischen parkenden Autos und dem Radverkehr vor, wenn Radwege neu angelegt oder umgebaut werden\u00bb, so die Expertin. In Berlin seien diese Pufferzonen auch zunehmend zu sehen. \u00abAber etliche bestehende Radwege haben leider noch keine und sollten diesen Sicherheitsstreifen unbedingt bekommen\u00bb, sagte Zeidler.\u00a0<\/p>\n<p>Inzwischen gebe es auch technische L\u00f6sungen, sogenannte Dooring-Warner: Sensoren im Fahrzeug erkennen, wenn sich von hinten ein Radfahrer n\u00e4hert, und warnen mit akustischem oder optischem Signal, bevor Insassen die T\u00fcr \u00f6ffnen, erkl\u00e4rte Zeidler. \u00abNoch besser sind Systeme, die die T\u00fcren sogar kurzzeitig blockieren. Wir haben uns schon l\u00e4nger daf\u00fcr ausgesprochen, dass es Dooring-Warner in allen Fahrzeugen geben sollte.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Das Risiko von Unf\u00e4llen mit offenen Autot\u00fcren ist in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Berlin besonders hoch und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":706841,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,513,296,1937,29,1234,30,1724,2280,1940,1938,2382,2624,601],"class_list":{"0":"post-706840","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-auto","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-deutschland","14":"tag-fahrrad","15":"tag-germany","16":"tag-gesellschaft","17":"tag-jahreswechsel","18":"tag-nachrichten-aus-berlin","19":"tag-news-aus-berlin","20":"tag-senat","21":"tag-unfaelle","22":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115868829210886617","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=706840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706840\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/706841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=706840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=706840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=706840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}