{"id":70694,"date":"2025-04-29T13:23:08","date_gmt":"2025-04-29T13:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70694\/"},"modified":"2025-04-29T13:23:08","modified_gmt":"2025-04-29T13:23:08","slug":"filmstar-al-pacino-mit-85-alter-papa-mit-vielen-rollen-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70694\/","title":{"rendered":"Filmstar &#8211; Al Pacino mit 85 &#8211; alter Papa mit vielen Rollen &#8211; Kultur"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Los Angeles (dpa) &#8211; Mit weit \u00fcber 80 Jahren absolviert Al Pacino ein volles Pensum, nicht nur vor der Kamera. Auch privat ist der vierfache Vater nicht zu bremsen &#8211; sein j\u00fcngster Sohn ist gerade knapp zwei Jahre alt. Der Hollywood-Star, der heute seinen 85. Geburtstag feiert, war im Juni 2023 noch einmal Vater geworden. Die Mutter von S\u00f6hnchen Roman ist die Filmproduzentin Noor Alfallah, jetzt 31 Jahre alt.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Pacino (\u201eDer Pate\u201c, \u201eThe Irishman\u201c) hat zudem drei erwachsene Kinder von zwei Frauen, eine 35-j\u00e4hrige Tochter sowie 24 Jahre alte Zwillinge mit der Schauspielerin Beverly D&#8217;Angelo. Verheiratet war er allerdings nie.<\/p>\n<p>Bekenntnisse in seinen Memoiren<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die sp\u00e4ten Vaterfreuden spricht er in seinen Memoiren \u201eSonny Boy\u201c an, die im vorigen Herbst auf den Markt kamen. F\u00fcr den kleinen Sohn sein Leben schriftlich festzuhalten habe ihn zum Schreiben der Autobiografie motiviert, erz\u00e4hlt Pacino im Interview mit der \u201eNew York Times\u201c. Das treibe ihn auch dazu an, m\u00f6glichst etwas l\u00e4nger zu leben. Das \u00c4lterwerden f\u00fchle sich \u201eabsurd und verr\u00fcckt\u201c an, sagt Pacino. In dem Interview schaut er auf eine schwere Covid-Erkrankung im Jahr 2020 zur\u00fcck, an der er fast gestorben w\u00e4re. Der Notdienst sei gerufen worden. Er habe kurzzeitig keinen Puls mehr gehabt.\u00a0<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Doch davon hat sich der Schauspieler l\u00e4ngst wieder erholt. Pausenlos steht er vor der Kamera. In diesem Sommer ist er in dem Exorzismus-Thriller \u201eThe Ritual\u201c in einer Hauptrolle als Priester zu sehen, der eine Teufelsaustreibung vornimmt. Vor wenigen Wochen stimmte ein Trailer auf den Streifen von Regisseur David Midell ein. In dem Thriller \u201eIm Auftrag des Teufels\u201c (1997) spielte Pacino selbst einen Anwalt, hinter dem sich der Teufel verbirgt.\u00a0<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. 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Johnny Depp holte ihn f\u00fcr sein zweites Regieprojekt \u201eModi\u201c \u00fcber den italienischen K\u00fcnstler Amedeo Modigliani (1884-1920) als Nebendarsteller vor die Kamera.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der Oscar-B\u00fchne<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auf der Oscar-B\u00fchne stand Pacino noch 2024 im Rampenlicht, als er am Ende der Gala die Troph\u00e4e f\u00fcr den Spitzenfilm \u201eOppenheimer\u201c aush\u00e4ndigte. Im Laufe seiner langen Karriere war er selbst neunmal f\u00fcr Hollywoods h\u00f6chsten Preis nominiert gewesen, zuletzt 2020 f\u00fcr seine Nebenrolle in \u201eThe Irishman\u201c. In dem Mafiaepos von Star-Regisseur Martin Scorsese, an der Seite von Robert De Niro und Joe Pesci, spielte er den Gewerkschaftsf\u00fchrer Jimmy Hoffa.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei dieser Oscar-Verleihung ging Pacino leer aus, doch einen Goldjungen besa\u00df er damals schon. 20 Jahre nach seiner ersten Oscar-Nominierung f\u00fcr \u201eDer Pate\u201c (1973) hatte er es 1993 im achten Anlauf mit der Rolle des blinden Ex-Offiziers und raubeinigen Charmeurs Frank Slade in \u201eDer Duft der Frauen\u201c auf die Oscar-B\u00fchne geschafft. Zuvor war er f\u00fcr Auftritte in Filmen wie \u201eSerpico\u201c (als gebrochener Cop), \u201eHundstage\u201c (als Geiselnehmer) oder \u201eGlengarry Glen Ross\u201c (als verschlagener Immobilienmakler) nominiert gewesen.<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nat\u00fcrlich war es seine Darstellung von Michael Corleone in dem Mafia-Drama \u201eThe Godfather\u201c (\u201eDer Pate\u201c), die Pacino zum Star machte. Regisseur Francis Ford Coppola setzte sich damals gegen skeptische Produzenten durch, die den jungen Italo-Amerikaner Alfredo James Pacino f\u00fcr die Rolle des Sohnes des \u201ePaten\u201c Don Corleone (Marlon Brando) f\u00fcr zu weich hielten. In der Mafia-Trilogie (1972-1990) wandelte sich Pacinos Figur vom Studenten zum kaltbl\u00fctigen Oberhaupt des Familienclans.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Pacino hatte keine leichte Kindheit. Nach der fr\u00fchen Scheidung seiner Eltern wuchs er unter \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen bei den sizilianischen Gro\u00dfeltern in der New Yorker Bronx auf. Seine Mutter Rose jobbte zeitweise in einem Kino. Die Liebe zur Schauspielerei entdeckte er schon als Teenager.<\/p>\n<p>Solide Ausbildung<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Erste Erfahrungen sammelte er bei der New Yorker Theatergruppe \u201eThe Living Theatre\u201c. Pacino nahm bei Charles Laughton und dem legend\u00e4ren \u201eMethod\u201c-Lehrer Lee Strasberg Unterricht. Mit Ende 20 stand er auf den New Yorker B\u00fchnen, auf der Leinwand fiel er erstmals 1970 als neurotischer Drogendealer in \u201ePanik in Needle Park\u201c auf.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Trotz seiner Hollywood-Karriere blieb der Shakespeare-Fan dem Theater treu und kehrte immer wieder auf die B\u00fchne zur\u00fcck, etwa in Oscar Wildes \u201eSalome\u201c, in Shakespeares \u201eJulius C\u00e4sar\u201c, in Brechts \u201eAufstieg und Fall des Arturo Ui\u201c und in \u201eK\u00f6nig \u00d6dipus\u201c von Sophokles. 2015 trat er in dem Drama \u201eChina Doll\u201c am New Yorker Broadway auf.<\/p>\n<p>Klamauk mit Adam Sandler<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nicht alle Pacino-Filme hatten Erfolg. So wurde etwa die Kom\u00f6die \u201eJack und Jill\u201c (2011) mit Adam Sandler in einer Doppelrolle als Zwillingspaar von den Kritikern v\u00f6llig zerrissen. Pacino stellte sich in einer Gastrolle als Promi, der einen Werbefilm dreht, selbst dar. Der Klamauk holte in Hollywood zehn \u201eGoldene Himbeeren\u201c-Schm\u00e4hpreise, auch f\u00fcr Pacino als \u201eSchlechtester Nebendarsteller\u201c.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Doch der Charakterdarsteller hat sich offenbar mit \u201eJack und Jill\u201c ausges\u00f6hnt. Genau diesen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Film\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Film<\/a> w\u00fcrde er seinem kleinen Sohn als Erstes aus der Vielzahl seiner Werke zum Anschauen empfehlen, sagte Pacino der \u201eNew York Times\u201c. Er hielte ihn f\u00fcr lustig. Er habe die Rolle damals angenommen, weil er dringend Geld brauchte, nachdem er durch einen betr\u00fcgerischen Buchhalter sein Millionen-Verm\u00f6gen verloren hatte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250425-930-465277\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Los Angeles (dpa) &#8211; Mit weit \u00fcber 80 Jahren absolviert Al Pacino ein volles Pensum, nicht nur vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70695,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1776],"tags":[147,1801,29,214,92,30,80,2549,1802,149,215,64],"class_list":{"0":"post-70694","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente","8":"tag-ausland","9":"tag-celebrities","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-film","13":"tag-germany","14":"tag-kultur","15":"tag-leute","16":"tag-prominente","17":"tag-sueddeutsche-zeitung","18":"tag-unterhaltung","19":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114421471904148346","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70694"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70694\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}