{"id":707074,"date":"2026-01-10T06:27:12","date_gmt":"2026-01-10T06:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707074\/"},"modified":"2026-01-10T06:27:12","modified_gmt":"2026-01-10T06:27:12","slug":"niedersachsen-bremen-wer-frisst-hier-totes-tier-erkenntnisse-aus-aas-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707074\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Wer frisst hier totes Tier? Erkenntnisse aus Aas-Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Niedersachsen &amp; BremenWer frisst hier totes Tier? Erkenntnisse aus Aas-Projekt<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Ausgelegtes-Aas-soll-Wildtiere-anlocken.webp.webp\" alt=\"Ausgelegtes-Aas-soll-Wildtiere-anlocken\"\/>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">F\u00fcr ein Forschungsprojekt werden in deutschen Nationalparks tote Tiere als K\u00f6der platziert \u2013 auch in Niedersachsen. Was Wissenschaftler bisher gelernt haben und was das f\u00fcr den Wolf bedeutet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wilhelmshaven\/Wernigerode (dpa\/lni) &#8211; Seit Jahren werden in deutschen Nationalparks Tierkadaver ausgelegt. Auch in Niedersachsen, also am Wattenmeer und im Harz, wird das seit 2022 gemacht. Forscher wollen so mehr \u00fcber die Tierwelt lernen. Was haben sie inzwischen gelernt?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Ergebnisse zeigten bereits, dass Kadaver gro\u00dfer Tiere eine wichtige Nahrungsquelle f\u00fcr viele Tierarten seien. &#8222;Sie unterstreichen damit auch die Bedeutung der R\u00fcckkehr gro\u00dfer Raubtiere wie Luchs und Wolf f\u00fcr das \u00d6kosystem&#8220;, hie\u00df es in einer Mitteilung des Nationalparks Harz, der sich bis nach Sachsen-Anhalt erstreckt. Raubtiere w\u00fcrden schlie\u00dflich f\u00fcr tote Tiere sorgen. Die zur\u00fcckgelassene Beute sei Lebensgrundlage f\u00fcr viele Arten von Bakterien \u00fcber K\u00e4fer bis zu V\u00f6geln und Raubtieren.<\/p>\n<p>K\u00e4fer im Harz erstmals gesichtet<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In dem Schutzgebiet im Mittelgebirge wurden einige Tiere wie bestimmte K\u00e4ferarten erstmalig entdeckt. Auch andere in der Region seltene Tiere wurden gesichtet, etwa Anfang Juli ein Seeadler, der an einem toten Reh in der N\u00e4he des Brockens fra\u00df. Insgesamt wurden mindestens 31 verschiedene Tierarten, darunter auch bekanntere Harz-Bewohner wie Luchse, W\u00f6lfe, Raben und F\u00fcchse, an den Kadavern registriert. Auff\u00e4llig seien auch viele Rothirsch-Sichtungen, die im Fell toter Hirsche nach Mineralsalzen suchen, sagte Projektkoordinator Christian von Hoermann vom Nationalpark Bayerischer Wald.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Harz wurden neben Rehen, Rothirsche und Wildschweine als Kadaver ausgelegt, die meist bei Verkehrsunf\u00e4llen get\u00f6tet wurden. Die dort positionierten Kameras machten mehr als 250.000 Foto- und Videoaufnahmen. In diesem Jahr soll das bundesweite Projekt umfassend ausgewertet werden.<\/p>\n<p>Erste Empfehlungen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr einige Regionen wie den Nationalpark Hainich in Th\u00fcringen gibt es auch erste Empfehlungen: Dachskadaver oder Kadaver von Allesfressern sollten nach Wildunf\u00e4llen nicht wegger\u00e4umt werden, um die Artenvielfalt von Aask\u00e4fern zu sch\u00fctzen, berichtete Christian von Hoermann, vom Nationalpark Bayerischer Wald, der das 2022 gestartete Projekt koordiniert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee stellten die Forscher fest, dass tote Robben oder auch Rehe seien f\u00fcr die Artenvielfalt besonders wichtig, sagte Biologe Benedikt Wiggering bei einem Expertengespr\u00e4ch im niederl\u00e4ndischen Groningen. Interessant: Bei Autounf\u00e4llen get\u00f6tete Rehe seien etwa vor allem f\u00fcr weit verbreitete Aasfresserarten besonders wichtig. Weiter h\u00e4tten die Wissenschaftler gro\u00dfe Unterschiede zwischen Aasfressern auf dem Festland sowie auf den Inseln registriert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; BremenWer frisst hier totes Tier? Erkenntnisse aus Aas-ProjektTeilenFolgen auf: F\u00fcr ein Forschungsprojekt werden in deutschen Nationalparks&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":707075,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-707074","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115869387681730367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707074\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/707075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}