{"id":707148,"date":"2026-01-10T07:06:22","date_gmt":"2026-01-10T07:06:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707148\/"},"modified":"2026-01-10T07:06:22","modified_gmt":"2026-01-10T07:06:22","slug":"kleines-derby-fuer-sich-entschieden-eishockey-net","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707148\/","title":{"rendered":"Kleines Derby f\u00fcr sich entschieden &#8211; Eishockey.net"},"content":{"rendered":"<p><strong>In einem spannenden Duell gegen die TecArt Black Dragons Erfurt bewiesen die Gastgeber in der Overtime die besseren Nerven und holen sich am Ende verdient den Zusatzpunkt. Positiv zu werten ist das disziplinierte Spiel der Bulls, die in diesem Game ohne Strafminuten gl\u00e4nzten.<\/strong><\/p>\n<p>Die Partie im Detail:<\/p>\n<p>Die Saale Bulls und die TecArt Black Dragons Erfurt lieferten sich im Eisdom ein\u00a0erstes Drittel\u00a0mit wechselnden Phasen, wenig K\u00f6rperspiel und einem leistungsgerechten 1:1-Zwischenstand.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste aus Erfurt starteten aktiver, gewannen das Er\u00f6ffnungsbully und setzten sich in den ersten Minuten mehrfach im Drittel der Bulls fest. Daniel Allavena war fr\u00fch gefordert, Patrick Schmid blockte einen gef\u00e4hrlichen Schuss von R. Kramer. Halle brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen, fand dann aber besser in die Partie und verzeichnete durch Marvin Neher den ersten eigenen Abschluss.\u00a0Auff\u00e4llig war in dieser Phase das gro\u00dfe Abstandsspiel beider Teams \u2013 viel Raum, wenig Konsequenz im Zweikampf. Nach einem Konter von Elvijs Biezais musste R. Kramer wegen Hakens auf die Strafbank. Das Powerplay der Bulls war kontrolliert, aber zu statisch, auch wenn P. Glatzel mehrfach eingreifen musste. Erfurt \u00fcberstand die Unterzahl schadlos.\u00a0Kurz darauf nutzten die Black Dragons einen Wechsel der Bulls eiskalt aus. M. Markulla stand nach einem Zuspiel frei vor Allavena und schob zum 0:1 ein. Halle wirkte kurz unsortiert, fing sich aber wieder. Trotz weiterhin k\u00f6rperarmen Spiels erarbeiteten sich die Bulls gute M\u00f6glichkeiten, unter anderem durch Erik Gollenbeck direkt vor dem Tor und eine Doppelchance von Wilenius und Domogalla.\u00a0In der Schlussminute wurde der Einsatz und die Geduld der Gastgeber dann doch noch belohnt: Nach einem Zuspiel von Patrick Schmid von hinter dem gegnerischen Tor schob Tomi Wilenius den Puck im Gew\u00fchl \u00fcber die Linie \u2013 exakt mit der Pausensirene. Der Ausgleich stellte den Spielverlauf korrekt dar: Nach 20 Minuten stand es 1:1 \u2013 beide Teams hatten ihre Phasen, vieles blieb jedoch St\u00fcckwerk. Luft nach oben war da \u2013 vor allem im K\u00f6rperspiel und in der Konsequenz vor dem Tor.<\/p>\n<p>Im\u00a0zweiten Drittel\u00a0des Heimspiels gegen die Black Dragons steigerten sich die Saale Bulls deutlich und drehten die Partie mit viel Offensivdruck zu einer 3:2-F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Der Mittelabschnitt begann ruhig und etwas zerfahren. Ein fr\u00fches Icing der Bulls setzte den Takt f\u00fcr einen verhaltenen Start. Halle kam jedoch schnell besser ins Spiel, nutzte einen Scheibenverlust der G\u00e4ste und setzte sich im Angriffsdrittel fest. Kurz darauf wurde eine Strafe gegen M. Keil angezeigt, die zun\u00e4chst f\u00fcr Verwirrung sorgte \u2013 selbst Erfurts Torh\u00fcter P. Glatzel war kurzzeitig auf dem Weg zur Bank.\u00a0Das Powerplay der Bulls war druckvoll, brachte aber keinen Treffer. Kaum war Erfurt wieder komplett, kippte das Momentum: Die G\u00e4ste setzten sich im Drittel der Bulls fest und arbeiteten konsequent vor dem Tor. L. Postel nutzte diese Phase und brachte Erfurt erneut in F\u00fchrung.\u00a0Halle reagierte mit viel Zug zum Tor. Chancen durch Kai Zernikel, Sebastian Christmann und mehrere Abschlussversuche aus kurzer Distanz folgten. Glatzel hielt seine Mannschaft mehrfach im Spiel, lie\u00df jedoch zunehmend Abpraller zu. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Erfurt \u2013 S. Haarala musste wegen Hakens raus \u2013 erh\u00f6hte Halle erneut den Druck, konnte das \u00dcberzahlspiel aber zun\u00e4chst nicht nutzen.\u00a0Der Ausgleich fiel schlie\u00dflich bei F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf: Nach einer starken Kombination \u00fcber Domogalla und Schmid lief Tomi Wilenius clever an Glatzel vorbei und schob zum 2:2 ein. Jetzt war Halle klar am Dr\u00fccker. Nur zwei Minuten sp\u00e4ter lie\u00df Glatzel einen Schuss nach vorne abprallen, Sebastian Christmann reagierte am schnellsten und staubte zur 3:2-F\u00fchrung ab.\u00a0In der Schlussphase des Drittels dominierten die Bulls das Geschehen. Erfurt wirkte m\u00fcde, kam kaum noch zu Entlastungen, w\u00e4hrend Halle nahezu jede zweite Scheibe zur\u00fcckeroberte und den Gegner im eigenen Drittel einschn\u00fcrte.\u00a0Nach 40 Minuten hatten sich die Saale Bulls die F\u00fchrung verdient. Das Spiel war gekippt \u2013 spielerisch, mental und physisch.<\/p>\n<p>Im\u00a0Schlussdrittel\u00a0des Heimspiels gegen Erfurt kippte das Spiel erneut, ohne dass eine Entscheidung in der regul\u00e4ren Spielzeit fiel. Nach 60 Minuten stand es 3:3, die Overtime musste die Entscheidung bringen.<\/p>\n<p>Beide Teams starteten ohne gro\u00dfes Risiko in den letzten Abschnitt. Das Spiel pl\u00e4tscherte zun\u00e4chst hin und her, ehe Erfurt die erste Unachtsamkeit der Bulls konsequent bestrafte: Halle bekam die Scheibe in der Rundung nicht kontrolliert, ein Pass prallte vom Schlittschuh von Daniel Allavena nach vorne und Enzo Herrschaft schob aus kurzer Distanz zum 3:3 ein.\u00a0Die Bulls versuchten, sofort zu antworten. Robin Palka hatte kurz darauf eine gro\u00dfe Chance, scheiterte jedoch an Glatzel, der schnell reagierte. Insgesamt wirkte Halle nach dem Gegentreffer phasenweise zu passiv, w\u00e4hrend Erfurt mehr Scheibenbesitz hatte und Allavena mehrfach gefordert wurde.\u00a0Mit zunehmender Spielzeit fanden die Bulls wieder besser in ihre Struktur. Ein Konter \u00fcber Adam Domogalla und Patrick Schmid brachte beinahe die erneute F\u00fchrung, doch ein Erfurter Verteidiger rettete f\u00fcr den bereits geschlagenen Glatzel auf der Linie. Auch in der Folge erspielte sich Halle gute M\u00f6glichkeiten: Christmann und Palka kamen zu Nachsch\u00fcssen, Robert Hechtl wurde beim Abschluss vor dem Tor entscheidend gest\u00f6rt und Aaron Reinig pr\u00fcfte den G\u00e4ste-Keeper mit einem Schuss von der Blauen.\u00a0Trotz zunehmendem Druck der Bulls blieb das Spiel offen. Beide Mannschaften suchten in den letzten Minuten den Weg nach vorn, ohne das letzte Risiko zu gehen. Die ganz gro\u00dfen Chancen blieben aus und lange war nicht klar, wer den entscheidenden Treffer erzielen w\u00fcrde.\u00a0Nach 60 intensiven, aber ausgeglichenen Minuten endete die regul\u00e4re Spielzeit mit einem 3:3-Unentschieden. Die Entscheidung musste in der Overtime fallen.<\/p>\n<p>Nach 60 ausgeglichenen Minuten ging das Heimspiel der Saale Bulls gegen die Black Dragons aus Erfurt beim Stand von 3:3 in die\u00a0Verl\u00e4ngerung. Dort sorgten die Bulls dann aber schnell f\u00fcr die Entscheidung.<\/p>\n<p>Erfurt hatte in der Overtime zun\u00e4chst den ersten Scheibenbesitz, doch Halle setzte fr\u00fch nach und eroberte den Puck zur\u00fcck. Mit Tempo wurde der Gegenangriff eingeleitet. Elvijs Biezais bekam die Scheibe musterg\u00fcltig aufgelegt, zog entschlossen ab und lie\u00df P. Glatzel keine Chance. Der Puck schlug sauber im Tor ein \u2013 der viel umjubelte Siegtreffer war gefallen.\u00a0Nach nur kurzer Spielzeit war die Partie damit entschieden. Die Saale Bulls belohnten sich f\u00fcr ihre Beharrlichkeit und den Druck aus dem zweiten Drittel mit dem Extrapunkt und setzten sich am Ende verdient mit 4:3 nach Overtime durch.<\/p>\n<p>Torsch\u00fctzen:<br \/>0:1 Miro Markulla \u2013 8.<br \/>1:1 Tomi Wilenius \u2013 20.<br \/>1:2 Louis Postel \u2013 25.<br \/>2:2 Tomi Wilenius \u2013 34.<br \/>3:2 Sebastian Christmann \u2013 36.<br \/>3:3 Enzo Herrschaft \u2013 43.<br \/>4:3 Elvijs Biezais \u2013 61.<br \/>Tore:\u00a04:3\u00a0(1:1\/2:1\/0:1\/1:0)<\/p>\n<p style=\"font-size: 80%; color: #bbb;padding-top: 20px\"><strong>Quelle:<\/strong><br \/>Saale Bulls Halle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einem spannenden Duell gegen die TecArt Black Dragons Erfurt bewiesen die Gastgeber in der Overtime die besseren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":614675,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,14,15,17331,860,12],"class_list":{"0":"post-707148","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-halle","15":"tag-halle-saale","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-saale","20":"tag-sachsen-anhalt","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115869541105216035","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/614675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}