{"id":707660,"date":"2026-01-10T11:59:17","date_gmt":"2026-01-10T11:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707660\/"},"modified":"2026-01-10T11:59:17","modified_gmt":"2026-01-10T11:59:17","slug":"demo-zehn-jahre-nach-neonazi-angriff-auf-connewitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707660\/","title":{"rendered":"Demo zehn Jahre nach Neonazi-Angriff auf Connewitz"},"content":{"rendered":"<p>Rechtsextreme Gewalt<\/p>\n<p>Zehn Jahre nach \u00dcberfall auf Connewitz: Demo soll sich auf \u201eSpurensuche\u201c begeben<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX ArticleHeadstyled__ArticleSubHeadline-sc-tdzyy5-11 fXdZot\">Am Sonntag j\u00e4hrt sich zum zehnten Mal der \u00dcberfall von Rechtsextremen auf den Leipziger Stadtteil Connewitz. Initiativen kritisieren eine mangelhafte Aufarbeitung und wollen am Montag im Stadtteil demonstrieren.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Zehn Jahre nach dem rechtsextremen \u00dcberfall am Abend des 11. Januar 2016 auf den Leipziger Stadtteil Connewitz ist die juristische Aufarbeitung der Vorf\u00e4lle weitgehend abgeschlossen. Nach der Festnahme von mehr als 200 Beteiligten am Tatort in der Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe gab es einige Haftstrafen. Die meisten Personen erhielten Bew\u00e4hrungsstrafen und mildere Urteile. Dies kritisieren mehrere Initiativen aus dem Stadtteil und rufen am kommenden Montag (12. Januar) zu einer Demonstration auf. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eWeder wurden die Drahtzieher und Hintergr\u00fcnde des geplanten und koordinierten Angriffs ermittelt, noch gab es ernst zu nehmende Konsequenzen f\u00fcr die Beteiligten\u201c, erkl\u00e4rte Linken-Politikerin Juliane Nagel, die zu den Organisatoren geh\u00f6rt. Dar\u00fcber hinaus ist unter anderem auch der Connewitzer Sportverein Roter Stern Leipzig an den Vorbereitungen beteiligt.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf einer Veranstaltung am Sonntag im UT Connewitz wollen die Initiativen ab 19 Uhr mit Interessierten diskutieren. Am Montag soll es dann ebenfalls ab 19 Uhr zu einer \u201eSpurensuche\u201c auf die Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe gehen. Laut Stadtverwaltung wurde die Demo mit 300 Personen angemeldet.<\/p>\n<p>Rechtsextreme Schl\u00e4ger zogen durch Leipziger S\u00fcden<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Am 11. Januar 2016 hatten 200 bis 300 Neonazis und rechte Hooligans im linksalternativ gepr\u00e4gten Stadtteil Connewitz randaliert. Parallel zu einem islamfeindlichen Legida-Protest griffen die schwarzvermummten Schl\u00e4ger Menschen in der Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe an, zerst\u00f6rten 19 Autos und mehr als 20 Gesch\u00e4fte. Der Schaden wurde damals auf rund 113.000 Euro beziffert.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach in der Folge von \u201eStra\u00dfenterror\u201c. Nach Ansicht des Historikers Sascha Lange handelte es sich um den \u201emassivsten \u00dcberfall von Rechtsradikalen auf Gesch\u00e4fte und Wohnh\u00e4user in Leipzig seit dem Novemberpogrom 1938\u201c. Am Tag nach dem Angriff demonstrierten in Leipzig 2000 Menschen gegen rechte Gewalt.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rechtsextreme Gewalt Zehn Jahre nach \u00dcberfall auf Connewitz: Demo soll sich auf \u201eSpurensuche\u201c begeben Am Sonntag j\u00e4hrt sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":707661,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,859],"class_list":{"0":"post-707660","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115870693043344616","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707660\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/707661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}