{"id":707788,"date":"2026-01-10T13:17:11","date_gmt":"2026-01-10T13:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707788\/"},"modified":"2026-01-10T13:17:11","modified_gmt":"2026-01-10T13:17:11","slug":"liebesgruesse-aus-tokio-wie-eine-dresdnerin-japans-kochkunst-in-deutsche-kuechen-bringt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/707788\/","title":{"rendered":"Liebesgr\u00fc\u00dfe aus Tokio: Wie eine Dresdnerin Japans Kochkunst in deutsche K\u00fcchen bringt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nZwischen Regalen voller Sojasaucen, Mehlmischungen und liebevoll gepackter Kartons entsteht in Dresden ein St\u00fcck Japan &#8211; zumindest kulinarisch. Hier, bei der &#8222;1mal1 Japan GmbH&#8220;, arbeitet Elisa R\u00f6hr daran, japanische K\u00fcche alltagstauglich zu machen. Ohne Schnickschnack, ohne H\u00fcrden, aber mit viel Respekt vor der Esskultur des Landes, wie sie sagt.\n<\/p>\n<p>Vom Reiseerlebnis zur Gesch\u00e4ftsidee<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Wirtschaftsingenieurin entdeckte ihre Leidenschaft auf der Hochzeitsreise nach Japan. Tokio, das Essen, die Atmosph\u00e4re, all das wirkte nach, erz\u00e4hlt sie. Zum ersten Jahrestag habe ihr Mann ihr eine Website geschenkt. R\u00f6hr f\u00fcllte sie zun\u00e4chst neben dem Beruf mit Inhalten rund um japanische K\u00fcche. Aus dem Hobby wurde mehr. Erste Produkte kamen hinzu, sp\u00e4ter ein eigener Online-Shop.\n<\/p>\n<p>Kochboxen mit Event-Charakter<\/p>\n<p class=\"text\">\nHeute verkauft sie japanische &#8211; und inzwischen auch koreanische &#8211; Kochboxen. Das Paket ist eine in sich geschlossene Einheit: ein Rezept, verst\u00e4ndlich Schritt f\u00fcr Schritt erkl\u00e4rt, dazu alle Zutaten, die es braucht, um Gerichte wie Ramen, Okonomiyaki, Gyoza oder Mochi zu Hause nachzukochen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Es soll gelingen, auch ohne Vorkenntnisse&#8220;, sagt R\u00f6hr. Die Boxen seien bewusst nicht auf eine einzelne Portion ausgelegt. Stattdessen sollen sie Menschen zusammenbringen. Gemeinsam kochen, probieren, Zeit verbringen und die japanische K\u00fcche erleben.\n<\/p>\n<p>Warum japanische K\u00fcche so besonders ist<\/p>\n<p class=\"text\">\nF\u00fcr R\u00f6hr liegt der Reiz der japanischen K\u00fcche in ihrer Reduktion. Wenige Zutaten, klare Aromen, immer wieder \u00e4hnliche Grundlagen, die neu kombiniert werden. Miso, Dashi, Sojasauce oder Algen sorgen f\u00fcr Tiefe, ohne Sch\u00e4rfe. &#8222;Man schmeckt einfach, dass es japanisch ist&#8220;, sagt sie. Gleichzeitig sei die K\u00fcche \u00fcberraschend leicht und alltagstauglich.\n<\/p>\n<p>Regional produziert, bewusst entwickelt<\/p>\n<p class=\"text\">\nImmer mehr Teile des Sortiments entsteht laut R\u00f6hr nicht mehr in Japan, sondern in Sachsen. Im Umland von Dresden l\u00e4sst R\u00f6hr eigene Mehlmischungen herstellen, etwa f\u00fcr Okonomiyaki (eine Art Pizza) oder Gyoza (Teigtaschen). Komplett ohne Zusatzstoffe, ohne Konservierungsmittel, rein pflanzlich.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nR\u00f6hr testet die Gerichte selbst, mit normalem Ofen und normalem Kochfeld. Dass sie keine Kochausbildung hat, sieht sie als Vorteil. Sie koche selbst strikt nach Rezept, genau wie viele ihrer Kundinnen und Kunden. Deshalb seien die Anleitungen bewusst klar gehalten.\n<\/p>\n<p>Zwischen Lagerstress und ruhigen Sommermonaten<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Nachfrage ist gro\u00df. Besonders im Weihnachtsgesch\u00e4ft sto\u00dfe das Team regelm\u00e4\u00dfig an Grenzen, sagt R\u00f6hr: Lagerfl\u00e4che, Verpackungsmaterial, Versand. Der Sommer sei ruhiger, biete Zeit zum Nachdenken, Planen und Entwickeln neuer Ideen.\n<\/p>\n<p>Aufmerksamkeit durch den Gr\u00fcnderinnenpreis<\/p>\n<p class=\"text\">\nEin besonderer Moment war f\u00fcr das Team <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/dresden-radebeul\/preis-gruenderinnen-onlineshop-kochen-krebs-100.html\" title=\"Krebshilfe und Japan-K\u00fcche: Preis f\u00fcr mutige Gr\u00fcnderinnen aus Leipzig und Dresden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Gewinn des Gr\u00fcnderinnenpreises.<\/a> Zum ersten Mal kam Aufmerksamkeit von au\u00dfen, ohne eigenes Zutun. Neue Kundinnen, Gl\u00fcckw\u00fcnsche, Anerkennung. &#8222;Pl\u00f6tzlich mussten wir niemanden mehr \u00fcberzeugen&#8220;, sagt R\u00f6hr. Der Preis habe Vertrauen geschaffen und dem Unternehmen Sichtbarkeit gegeben, auch \u00fcber den bestehenden Kundenkreis hinaus.\n<\/p>\n<p>Erfolg ohne gro\u00dfe Vors\u00e4tze<\/p>\n<p class=\"text\">\nGro\u00dfe Ziele f\u00fcr das neue Jahr formuliert Elisa R\u00f6hr bewusst nicht. Ein erfolgreiches Jahr ist f\u00fcr sie eines, in dem Menschen weiterhin gemeinsam japanisch kochen. Wenn ihre Kochboxen dabei helfen, ist ihr das genug. Vielleicht ist es genau diese Haltung, die den Erfolg erkl\u00e4rt: Reduktion aufs Wesentliche, wie in der japanischen K\u00fcche selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwischen Regalen voller Sojasaucen, Mehlmischungen und liebevoll gepackter Kartons entsteht in Dresden ein St\u00fcck Japan &#8211; zumindest kulinarisch.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":707789,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,372,147462,4927,81,14,1457,859,173],"class_list":{"0":"post-707788","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-germany","12":"tag-japan","13":"tag-kochbox","14":"tag-kueche","15":"tag-mdr","16":"tag-nachrichten","17":"tag-rezepte","18":"tag-sachsen","19":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115870999804678580","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707788\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/707789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}