{"id":70809,"date":"2025-04-29T14:25:09","date_gmt":"2025-04-29T14:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70809\/"},"modified":"2025-04-29T14:25:09","modified_gmt":"2025-04-29T14:25:09","slug":"architekten-wettbewerb-um-wohnpark-in-eller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/70809\/","title":{"rendered":"Architekten-Wettbewerb um Wohnpark in Eller"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Dem Pfarrer der evangelischen Mirjam-Gemeinde in Eller ist eines besonders wichtig. \u201eDie Angebote unserer Gemeinde d\u00fcrfen nicht zum Stillstand kommen. Es muss einen sanften \u00dcbergang vom alten ins neue Gemeindezentrum geben\u201c, macht Heering klar. \u201eErst wenn das neue Gemeindezentrum an der Seite der Schlosskirche steht, d\u00fcrfen die alten Geb\u00e4ude hinter der Kirche abgerissen werden.\u201c Dann soll auf dem 11.300 Quadratmeter gro\u00dfen frei gewordenen Grundst\u00fcck ein Wohnpark entstehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie der aussehen soll, steht allerdings noch nicht fest. Erste Gedankenspiele, was genau mit dem kirchlichen Grundst\u00fcck passieren soll, wurden jetzt den Elleranern vorgestellt. Daf\u00fcr hatte der evangelische Kirchenkreis D\u00fcsseldorf einen \u201eanonymen zwei-phasigen Realisierungswettbewerb\u201c ausgeschrieben und zehn Planungsb\u00fcros dazu eingeladen. In einer ersten Sitzung des Preisgerichts, in dem unter anderem auch das Stadtplanungsamt, der Kirchenkreis, die Mirjam-Gemeinde und zwei Eller B\u00fcrger vertreten sind, wurden sechs Entw\u00fcrfe verworfen, vier wurden zur ersten \u00f6ffentlichen Beurteilung durchgewunken. \u201eEigentlich ist eine Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit nicht zwingend vorgeschrieben. Das Grundst\u00fcck ist ja nicht im st\u00e4dtischen Besitz\u201c, erl\u00e4utert Stadtplanungsamtleiter Kai Fischer. \u201eAber weil die Stadt in alle Schritte mit eingebunden ist und am Ende ja auch Planungsrecht schaffen und Genehmigungen erteilen muss, regen wir bei Bauvorhaben dieser Gr\u00f6\u00dfe immer eine \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung an.\u201c Die Kirche folgte der Anregung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Allerdings so ganz \u00f6ffentlich war der Vorstellungstermin dann doch nicht. Zwar hatte die Bev\u00f6lkerung ungehinderten Zugang, doch die Wettbewerbsteilnehmer unterlagen strikten Restriktionen. \u201eDie einzelnen Wettbewerber d\u00fcrfen nicht an der Pr\u00e4sentation teilnehmen\u201c, erl\u00e4utert Arthur Lingk. \u201eDas soll verhindern, dass die B\u00fcros R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Arbeiten der anderen ziehen.\u201c Lingk ist Projektsteuerer bei Wolf R. Schl\u00fcnz-Projekte, einem Spezialist f\u00fcr die Steuerung kirchlicher Bauvorhaben. Die Anregungen, Ideen und Kritikpunkte der B\u00fcrger, die in der \u00f6ffentlichen Beteiligung erfolgen, werden den vier verbliebenen B\u00fcros zur Verf\u00fcgung gestellt, damit sie diese in ihre weiteren Pl\u00e4ne einarbeiten k\u00f6nnen. \u201eDiese Pl\u00e4ne m\u00fcssen bis zum 13. Juni um 14 Uhr zur Vorpr\u00fcfung vorliegen\u201c, erkl\u00e4rt Fischer. \u201eS\u00e4mtliche an dem Bauvorhaben beteiligte kommunalen \u00c4mter werden sich die Planungen ansehen. Am 30. Juni wird sich das Preisgericht zur entscheidenden Sitzung einfinden und den Siegerentwurf k\u00fcren.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vorgaben hat die evangelische Kirche den Planungsb\u00fcros nicht gemacht. \u201eDie einzigen Vorgaben, die der Kirchenkreis gemacht hat, sind, dass die Planungen \u00f6kologisch, \u00f6konomisch und sozial sein m\u00fcssen\u201c, sagt Luca Steinert (Wolf R. Schl\u00fcnz-Projekte). \u201eDer Kirchenkreis hat eine besondere Herangehensweise an das Projekt. Beispielsweise wird im Sinne von Wahrung der Sch\u00f6pfung anders diskutiert, ob ein Baum gef\u00e4llt werden darf.\u201c Die bisher vorliegenden Planungen mussten also alle einige zu erhaltende B\u00e4ume ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die vier Entw\u00fcrfe sehen alle ein Freifl\u00e4chenangebot von rund 50 Prozent vor und alle haben eine Tiefgarage. Die Architektenvorstellungen schwanken von drei bis zu sieben Geschossen mit einer sogenannte Bruttogeschossfl\u00e4che (BGF) von etwas mehr als 9000 und deutlich mehr als 16.000 Quadratmetern. \u201eWenn man diese BGF-Zahlen durch 100 teilt, erh\u00e4lt man \u00fcber den dicken Daumen geteilt die Wohnungseinheiten\u201c, sagt Fischer. \u201eDer beste Entwurf ist der, der sich harmonisch aus der Umgebung ableitet.\u201c Das Umfeld wird gepr\u00e4gt durch das historische Schloss Eller mit dem dazugeh\u00f6rigen Schlosspark, die Geb\u00e4ude der Dieter-Forte-Gesamtschule und der Lore-Lorentz-Schule (Berufskolleg und berufliches Gymnasium), sowie Freizeitangebote wie dem Skatepark Eller und dem Sch\u00fctzenplatz.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Begrenzt wird das zu entwickelnde Grundst\u00fcck durch die Schlo\u00dfallee im Nordosten, durch das Grundst\u00fcck der In-Via (Katholischer Verband f\u00fcr M\u00e4dchen- und Frauensozialarbeit) im S\u00fcdosten, durch die Heidelberger Stra\u00dfe im S\u00fcdwesten und durch das Grundst\u00fcck der Awo im Nordwesten. Auch die Awo plant am Standort eine Neuordnung ihres Grundst\u00fccks in gro\u00dfem Stil, ein Seniorenheim (90 Pl\u00e4tze), eine Tagespflege (17), eine Kindertagesst\u00e4tte (70) sowie altengerechte Wohnungen (42) sollen dort entstehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dem Pfarrer der evangelischen Mirjam-Gemeinde in Eller ist eines besonders wichtig. \u201eDie Angebote unserer Gemeinde d\u00fcrfen nicht zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70810,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3274,3364,29,3405,6043,31164,13957,31162,11867,30937,30,19015,22265,31160,31161,1209,31165,13597,29484,31166,4412,31167,31163],"class_list":{"0":"post-70809","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-kirche","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-eller","13":"tag-elleranern","14":"tag-evangelische","15":"tag-evangelischen","16":"tag-gemeinde","17":"tag-gemeindezentrum","18":"tag-germany","19":"tag-grundstueck","20":"tag-kirchengemeinde","21":"tag-kirchenkreis","22":"tag-mirjam","23":"tag-nordrhein-westfalen","24":"tag-realisierungswettbewerb","25":"tag-schloss","26":"tag-schlossallee","27":"tag-schlosskirche","28":"tag-wettbewerb","29":"tag-wettbewerbsteilnehmer","30":"tag-wohnpark"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114421715605954543","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70809\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}