{"id":708349,"date":"2026-01-10T18:35:14","date_gmt":"2026-01-10T18:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708349\/"},"modified":"2026-01-10T18:35:14","modified_gmt":"2026-01-10T18:35:14","slug":"us-ruestungsbeschaffung-im-umbruch-und-was-das-fuer-europa-bedeutet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708349\/","title":{"rendered":"US-R\u00fcstungsbeschaffung im Umbruch \u2013 und was das f\u00fcr Europa bedeutet"},"content":{"rendered":"<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/print_button.jpg\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" class=\"pf-button-img\" style=\"\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n<p>Am 7. Januar 2026 ver\u00f6ffentlichte Donald Trump \u00fcber seinen Kanal Truth Social eine ungew\u00f6hnlich scharfe Kritik an Raytheon. Der US-Pr\u00e4sident warf dem R\u00fcstungskonzern vor, Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe und Dividenden \u00fcber den Ausbau von Produktionskapazit\u00e4ten zu stellen, zu langsam zu liefern und damit die Einsatzbereitschaft der US-Streitkr\u00e4fte zu gef\u00e4hrden. Zugleich stellte Trump k\u00fcnftige Regierungsauftr\u00e4ge infrage, sollte das Unternehmen seine Priorit\u00e4ten nicht grundlegend \u00e4ndern.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66943 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trump-Raytheon.png\" alt=\"\" width=\"593\" height=\"606\"  \/>Screenshot Donald Trump auf Truth Social\n<\/p>\n<p>Was auf den ersten Blick wie ein pr\u00e4sidialer Affront wirkt, ist Teil einer tiefergehenden Neuordnung der amerikanischen R\u00fcstungsbeschaffung. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte diesen Kurswechsel bereits zuvor programmatisch umrissen. Beschaffung, so Hegseth, sei keine administrative Unterst\u00fctzungsfunktion mehr, sondern ein integraler Bestandteil milit\u00e4rischer Einsatzf\u00e4higkeit. Geschwindigkeit, Produktionsvolumen und Verf\u00fcgbarkeit sollen Vorrang vor formaler Vollst\u00e4ndigkeit, maximaler Spezifikationstiefe und langwierigen Abstimmungsprozessen erhalten.\n<\/p>\n<p><strong>Systemische Verschiebung in Washington<\/strong><\/p>\n<p>Damit wird ein Bruch mit der bisherigen Funktionslogik der amerikanischen R\u00fcstungsbeschaffung sichtbar. \u00dcber Jahrzehnte war sie darauf ausgerichtet, Anforderungen m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig zu definieren, Verantwortlichkeiten formal abzusichern und rechtliche wie institutionelle Haftungsrisiken zu kontrollieren \u2013 h\u00e4ufig zulasten von Zeit, Produktionsgeschwindigkeit und Anpassungsf\u00e4higkeit. Die nun eingeleitete Reform folgt einer anderen Logik: Ein h\u00f6heres Beschaffungs- und Entwicklungsrisiko wird bewusst in Kauf genommen, um das operative Risiko zu senken. Verf\u00fcgbarkeit und Liefertempo r\u00fccken damit in den Vordergrund; Verz\u00f6gerungen gelten nicht l\u00e4nger als systembedingt, sondern als Ausdruck industrieller Priorit\u00e4tensetzung. Mit unmittelbaren Konsequenzen f\u00fcr Vertragsgestaltung und Auftragsvergabe.\n<\/p>\n<p>Das Timing dieser Neujustierung erkl\u00e4rt sich aus handfesten Lieferkettenrealit\u00e4ten. Zwar haben die USA ihre Produktion von 155-Millimeter-Artilleriemunition seit 2022 deutlich gesteigert, liegen aktuell jedoch mit rund 40.000 Schuss pro Monat weiterhin klar unter dem eigenen Zielwert von 100.000. Auch bei der bodengebundenen Luftverteidigung zeigt sich struktureller Druck: Der Ausbau der Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Patriot-Abfangflugk\u00f6rper ist auf mehrere Jahre angelegt, langfristige Lieferprogramme erstrecken sich teils bis an das Ende des Jahrzehnts. Beim Kampfflugzeug F-35 stellt sich die Lage differenzierter dar. Nach erheblichen Verz\u00f6gerungen infolge von Software- und Abnahmeproblemen in den Jahren 2023 und 2024 konnten diese R\u00fcckst\u00e4nde 2025 weitgehend aufgeholt werden; das Programm verzeichnete zuletzt Rekordauslieferungen. Gleichwohl verdeutlichen gerade die Engp\u00e4sse der vergangenen Jahre, wie begrenzt die kurzfristige Skalierbarkeit selbst zentraler US-R\u00fcstungsprogramme unter anhaltendem Hochintensit\u00e4tsbedarf bleibt.\n<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen jenseits der USA<\/strong><\/p>\n<p>Was als innenpolitische Systemkorrektur beginnt, bleibt nicht auf die Vereinigten Staaten beschr\u00e4nkt. F\u00fcr Verb\u00fcndete, die in zentralen F\u00e4higkeitsbereichen auf amerikanische Lieferketten angewiesen sind, ver\u00e4ndert sich damit das strategische Kalk\u00fcl. Wenn nationale Priorisierung, verk\u00fcrzte Zeithorizonte und operative Dringlichkeit die US-Beschaffung dominieren, r\u00fcckt f\u00fcr europ\u00e4ische Streitkr\u00e4fte nicht mehr allein die milit\u00e4rische Leistungsf\u00e4higkeit eines Systems oder einzelner Produkte in den Fokus, sondern deren verl\u00e4ssliche Verf\u00fcgbarkeit \u2013 unabh\u00e4ngig von politischen oder industriellen Engp\u00e4ssen jenseits des Atlantiks.\n<\/p>\n<p>Bereits in den vergangenen Jahren kam es zu Verz\u00f6gerungen, Umpriorisierungen und Umlenkungen zugunsten der US-Streitkr\u00e4fte, insbesondere bei Flugabwehrsystemen und Lenkflugk\u00f6rpern. Vor diesem Hintergrund gewinnen europ\u00e4ische Produkte und Systeme an Attraktivit\u00e4t, nicht zuletzt aus Gr\u00fcnden der Verf\u00fcgbarkeit und Planbarkeit. Entscheidungen wie die d\u00e4nische Wahl des europ\u00e4ischen SAMP\/T-NG-Systems oder der beschleunigte Ausbau europ\u00e4ischer Munitionsfertigung sind Ausdruck dieser Entwicklung.\n<\/p>\n<p>In NATO und EU waren diese Abh\u00e4ngigkeiten bislang politisch akzeptiert. Verf\u00fcgbarkeit, Lieferzuverl\u00e4ssigkeit und Integrationsfreiheit galten als gegeben. Die aktuelle US-Reform stellt diese Annahmen jedoch infrage. Wenn Produktionskapazit\u00e4ten, Modernisierungsschritte oder Nachbeschaffungen k\u00fcnftig st\u00e4rker national priorisiert werden, entstehen f\u00fcr europ\u00e4ische Marinen planerische Unsicherheiten \u2013 nicht akut, aber strukturell.\n<\/p>\n<p><strong>Konsequenzen f\u00fcr europ\u00e4ische Planung<\/strong><\/p>\n<p>Die Folge ist kein abrupter Bruch, wohl aber ein wachsender Druck zur Diversifizierung. Im maritimen Bereich bedeutet dies, Alternativen zumindest offen zu halten: europ\u00e4ische F\u00fchrungs- und Waffeneinsatzsysteme, eigenst\u00e4ndig verf\u00fcgbare Effektoren sowie \u2013 perspektivisch \u2013 europ\u00e4ische land- und seegest\u00fctzte Pr\u00e4zisionswaffen. Ebenso r\u00fccken Fragen der Software-Souver\u00e4nit\u00e4t, der Waffenfreigabe im Einsatz und der langfristigen logistischen Steuerbarkeit st\u00e4rker in den Fokus.\n<\/p>\n<p>Dabei geht es weniger um eine politische Abkehr von den USA als um eine n\u00fcchterne Neubewertung von Abh\u00e4ngigkeiten. Investitionen in europ\u00e4ische Produktionskapazit\u00e4ten, gemeinsame Beschaffungsvorhaben und industriepolitische Kooperationen zielen auf Versorgungssicherheit, Planbarkeit und Handlungsspielr\u00e4ume im Krisenfall. Diese Investitionen entfalten strukturelle Wirkung \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie sich das politische oder industriepolitische Klima in Washington k\u00fcnftig entwickelt.\n<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Trumps \u00f6ffentliche Kritik an Raytheon ist weniger Ausl\u00f6ser als Beschleuniger einer Entwicklung, die sich bereits seit Beginn des Ukrainekrieges abzeichnet. Die Reform der US-R\u00fcstungsbeschaffung ver\u00e4ndert Anreizstrukturen, Priorit\u00e4ten und Lieferketten. F\u00fcr Europa bedeutet dies keine Abkehr von transatlantischer Zusammenarbeit, wohl aber eine strategische Anpassung: Verf\u00fcgbarkeit, industrielle Steuerbarkeit und realistische Zeithorizonte werden zu zentralen Kriterien sicherheitspolitischer Planung.\n<\/p>\n<p><strong>Zentrale US-Systeme in europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4ften (Auswahl)<\/strong><\/p>\n<tr>\n<td><strong>Marine<\/strong><\/td>\n<td><strong>Luftwaffe<\/strong><\/td>\n<td><strong>Heer<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Maritime Aufkl\u00e4rung:<\/strong> P-8A Poseidon (u. a. DE\/DK\/NL\/NO\/UK).<\/td>\n<td><strong>Kampfflugzeug:<\/strong> F-35 als Kernf\u00e4higkeit vieler europ\u00e4ischer Luftwaffen. Abh\u00e4ngigkeit bei Software-Releases\/Modernisierung (TR-3) und Sustainment-IT (ODIN).<\/td>\n<td><strong>Pr\u00e4zisionsfeuer:<\/strong> GMLRS-Lenkraketen (US) als Munitionsbasis f\u00fcr MLRS\/MARS-II-F\u00e4higkeiten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Starter\/Integration:<\/strong> Mk 41 VLS als verbreiteter Standardstarter<\/td>\n<td><strong>Luftverteidigung:<\/strong> Patriot-Nutzer in Europa; PAC-3<\/td>\n<td><strong>Luftbeweglichkeit:<\/strong><br \/>Schwerer Transporthubschrauer:<br \/>CH-47 (UK\/NL\/IT\/ES\/GR\/TR; DE 60 CH-47F Block II notifiziert)<br \/>Utility\/Attack: UH-60M (HR\/LV\/LT\/SE<br \/>AH-64E (UK; NL, PL<br \/>CH-47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Flugk\u00f6rper:<\/strong> SM-2\/SM-6 (DE \u2013 FMS-notifiziert); Tomahawk (NL \u2013 DSCA-notifiziert). ESSM als multinationales NATO-Programm (kein rein US-System). RAM.<\/p>\n<p><strong>Torpedos (ASW):<\/strong> Mk 54 LWT (DE: bis zu 80 f\u00fcr P-8A; NL: 106 Umr\u00fcstkits; NO: Mk 54 Mod 0.<br \/><strong>Schwergewicht:<\/strong> Mk 48 Mod 7AT (NL)<\/p>\n<\/td>\n<td><strong>Luft-Luft \/ Luft-Boden (Effektoren):<br \/><\/strong>AMRAAM (AIM-120D-3): DE, PL, FI<br \/>AIM-9X Block II: NO, FI (AIM-9X)<br \/>AGM-154 JSOW als Luft-Boden-Standoff<br \/>JASSM\/JASSM-ER (AGM-158): FI, PL.<br \/>JAGM (AGM-179A): NL.<\/td>\n<td\/>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hubschrauber:<br \/><\/strong>MH-60R (DK in Nutzung; NO\/ES bestellt; GR Zulauf<\/td>\n<td><strong>Hubschrauber:<br \/><\/strong>CSAR\/SAR: HH-60W (NO)<\/td>\n<td>\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Besteht die Abh\u00e4ngigkeit h\u00e4ufig bei der \u201aHardware\u2018 so wird sie bei Zertifizierung von Missionssystemen, Software-Updates, Ersatzteilen\/Upgrades gerade in der Nachbeschaffung und Priorisierung in Hochlastphasen virulent.\n<\/p>\n<p>Hinzu kommt:\n<\/p>\n<ul>\n<li><strong>HALE: NATO-eigene strategische Aufkl\u00e4rung. <\/strong><strong>RQ-4D \u201cPhoenix\u201d (Global Hawk-Derivat) \u2013 NATO AGS \/ NISRF. <\/strong>Keine nationale Beschaffung, sondern ein <strong>NATO-Programm<\/strong> mit <strong>f\u00fcnf RQ-4D<\/strong> im Bestand.<\/li>\n<li><strong>MALE<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>MQ-9A Reaper (Predator B) \u2013 national betrieben<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Frankreich:<\/strong> hat die Reaper-Flotte modernisiert (Block-5 ER statt Block-1).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Italien:<\/strong> betreibt MQ-9A.<\/li>\n<li><strong>Spanien:<\/strong> FMS-freigegeben.<\/li>\n<li><strong>Niederlande:<\/strong> MQ-9 Reaper im Betrieb.<\/li>\n<li><strong>Polen:<\/strong> betreibt <strong>geleaste MQ-9A Reaper<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>MQ-9B-Familie (SkyGuardian\/Protector) \u2013 \u201eNext Gen\u201c in Europa<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Vereinigtes K\u00f6nigreich<\/strong>: Protector RG Mk1 (MQ-9B) RAF f\u00fchrt den Typ als Nachfolger\/Weiterentwicklung im ISTAR-\/Strike-Profil.<\/li>\n<li><strong>Belgien<\/strong>: MQ-9B SkyGuardian \u2013 Im Zulauf.<\/li>\n<li><strong>D\u00e4nemark<\/strong>: 4 MQ-9B SkyGuardian f\u00fcr arktische ISTAR-Missionen (Beschaffung \u00fcber NSPA\/GA-ASI, Lieferfenster 2028\u20132029)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Taktische Aufkl\u00e4rung (klein, massenhaft)<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Raven\/Wasp\/Puma (AeroVironment):<\/strong> NSPA-Mehrjahresvertr\u00e4ge und Beschaffung\/Sustainment f\u00fcr NATO-Nutzer sind ohne Nennung dokumentiert.<\/li>\n<li><strong>ScanEagle (Insitu\/Boeing).<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wo gibt es realistische Alternativen?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>A) Kurzfristig realistisch (0\u20133 Jahre): \u201eResilienz statt Ersatz\u201c<\/strong>\n<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Positioning, Navigation and Timing (PNT):<\/strong> GPS-basierte Positions- und Zeitreferenz ist ein Querschnittsfundament f\u00fcr F\u00fchrung, Sensorik und Waffenwirkung. Resilienz entsteht prim\u00e4r \u00fcber Multi-PNT (GPS + Galileo (Public Regulated Service, PRS), Inertial Navigation Systeme (INS) und terrestrische Erg\u00e4nzungen), nicht \u00fcber eine singul\u00e4re \u201eAbl\u00f6sung\u201c.<\/li>\n<li><strong>SATCOM:<\/strong> Multi-Orbit-Mix (milit\u00e4risch + GovSatcom-Ans\u00e4tze + kommerzielle Kapazit\u00e4ten) und Terminal-Diversifizierung; Ziel: Ausfall-\/Priorisierungsrisiko senken, nicht \u201eUSA ersetzen\u201c.<\/li>\n<li><strong>Link-16:<\/strong> Nicht ersetzbar kurzfristig, aber Resilienz \u00fcber NATO-Governance, Krypto-Modernisierung, nationale \u201eMission Networks\u201c als Backup.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>B) Mittelfristig realistisch (3\u201310 Jahre)<\/strong>\n<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bodengebundene Luftverteidigung:<\/strong> SAMP\/T NG (Aster) als Patriot-Alternative\/Erg\u00e4nzung (bereits real in Europa, aber nicht \u00fcberall skaliert).<\/li>\n<li><strong>Maritime Luftverteidigung\/Point Defence:<\/strong> Aster\/CAMM\/ESSM-Kooperationen als Wege, US-Anteile zu reduzieren (ESSM bleibt multinational, aber US-Lead).<\/li>\n<li><strong>Luft-Effektoren:<\/strong> Europ\u00e4ische AAM\/AGM (z. B. Meteor, IRIS-T-Derivate, Storm Shadow\/SCALP-Familie \u2013 abh\u00e4ngig von Nutzer\/Plattform) k\u00f6nnen US-Effektoren teilweise ersetzen, sind aber nicht universell integrierbar (Plattform-\/Freigabe-\/Produktionsfragen).<\/li>\n<li><strong>Maritime Aufkl\u00e4rung:<\/strong> Plattformersatz f\u00fcr P-8A ist mittelfristig m\u00f6glich (MAWS\/sonstige), aber derzeit bleibt P-8A in vielen Marinen \u201egesetzt\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>C) Sehr langfristig<\/strong>\n<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vollst\u00e4ndiger Ersatz der Standard-Missile\/Tomahawk-\u00d6kosysteme<\/strong> ohne F\u00e4higkeitsverlust (insb. IAMD-Tiefe + globale Reichweiten) \u2013 teuer, industriell langwierig, politisch anspruchsvoll.<\/li>\n<li><strong>Ersatz von Link-16 als NATO-Standard<\/strong> in kurzer Zeit \u2013 unrealistisch; eher evolution\u00e4re Erg\u00e4nzung (z. B. zus\u00e4tzliche Datenlinks\/Netzschichten).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hans Uwe Mergener<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 7. 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