{"id":708351,"date":"2026-01-10T18:36:25","date_gmt":"2026-01-10T18:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708351\/"},"modified":"2026-01-10T18:36:25","modified_gmt":"2026-01-10T18:36:25","slug":"eu-registrierte-2025-deutlichen-rueckgang-von-asylantraegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708351\/","title":{"rendered":"EU registrierte 2025 deutlichen R\u00fcckgang von Asylantr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDie Zahl der in Europa gestellten Asylantr\u00e4ge sinkt. Vor allem Staatsb\u00fcrger eines Landes kommen weniger. Auch in Deutschland gibt es einen klaren Trend.\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBr\u00fcssel\/Berlin.<\/p>\n<p>Die Zahl der von der EU-Asylagentur erfassten Antr\u00e4ge auf internationalen Schutz ist im vergangenen Jahr erneut deutlich zur\u00fcckgegangen. Wie aus einem nicht \u00f6ffentlichen Lagebericht der Europ\u00e4ischen Kommission hervorgeht, wurden in den 27 EU-Mitgliedstaaten und den Partnerl\u00e4ndern Schweiz und Norwegen von Anfang Januar bis Mitte Dezember nach vorl\u00e4ufigen Daten rund 780.200 Antr\u00e4ge registriert. Dies entspricht einem R\u00fcckgang um etwa ein F\u00fcnftel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Die Entwicklung ist laut dem Bericht vor allem auf den R\u00fcckgang von Asylantr\u00e4gen von Menschen aus Syrien zur\u00fcckzuf\u00fchren. In dem Land gibt es seit dem Sturz von Langzeitherrscher Baschar al-Assad Ende 2024 Hoffnung auf eine bessere Zukunft.<\/p>\n<p>\u00dcber die vertraulich an die EU-Staaten \u00fcbermittelten Zahlen berichtete zuerst die &#8222;Welt am Sonntag&#8220;. Auch der Deutschen Presse-Agentur liegen sie vor.<\/p>\n<p>\tDeutschland hat bereits Zahlen ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p>Das Bundesinnenministerium hatte bereits Anfang dieses Monats mitgeteilt, dass nach Deutschland zuletzt deutlich weniger Asylbewerber kamen. Die Zahl der Erstantr\u00e4ge sank demnach im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 51 Prozent auf 113.236.<\/p>\n<p>In dem Lagebericht der EU-Kommission sind neben Erst- auch Folgeantr\u00e4ge ber\u00fccksichtigt. Demnach gab es in Deutschland in dem Berichtszeitraum insgesamt etwa 149.100 Antr\u00e4ge. Danach folgen Frankreich mit 148.600 Antr\u00e4gen, Spanien mit 137.300 Antr\u00e4gen und Italien mit 125.800 Antr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Ohne konkrete Zahlen zu nennen, hatte EU-Innenkommissar Magnus Brunner 2025 bereits vor wenigen Tagen ein gutes Jahr f\u00fcr die europ\u00e4ische Migrationspolitik genannt. &#8222;Die EU hat die Reform des Migrations- und Asylrechts konsequent vorangetrieben und zentrale Teile des Gesetzespakets umgesetzt&#8220;, sagte er zum Jahreswechsel. Dazu geh\u00f6rten ein st\u00e4rkerer Au\u00dfengrenzschutz und beschleunigten Verfahren. Die Ergebnisse seien klar sichtbar: Illegale Grenz\u00fcbertritte seien seit 2023 um mehr als die H\u00e4lfte zur\u00fcckgegangen. (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der in Europa gestellten Asylantr\u00e4ge sinkt. Vor allem Staatsb\u00fcrger eines Landes kommen weniger. 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