{"id":708471,"date":"2026-01-10T19:42:10","date_gmt":"2026-01-10T19:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708471\/"},"modified":"2026-01-10T19:42:10","modified_gmt":"2026-01-10T19:42:10","slug":"fernverkehr-in-norddeutschland-bis-sonntag-eingeschraenkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708471\/","title":{"rendered":"Fernverkehr in Norddeutschland bis Sonntag eingeschr\u00e4nkt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs f\u00e4llt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich Sonntag aus. Betroffen sind unter anderem die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet und die wichtige Nord-S\u00fcd-Strecke von Hamburg \u00fcber Hannover nach Frankfurt, wie eine Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.<\/p>\n<p>Demnach k\u00f6nnen Reisende jedoch die Verbindung zwischen Hamburg und Frankfurt \u00fcber Bremen und K\u00f6ln nutzen. \u00abZ\u00fcge nach Hamburg \u00fcber Fulda und Kassel enden in Frankfurt\u00bb, hie\u00df es auf der Website des Unternehmens. Und weiter riet die Bahn: \u00abBitte pr\u00fcfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben k\u00f6nnen.\u00bb Ausgesetzt blieben demnach auch die Verbindungen zwischen Hannover und Amsterdam sowie zwischen Hamburg und Kopenhagen.<\/p>\n<p>Der Regionalverkehr sollte auf einzelnen Strecken am Samstag zwar langsam wieder anlaufen. Doch wie vielerorts Busse standen auch etliche Regionalz\u00fcge noch vor\u00fcbergehend still.\u00a0<\/p>\n<p>Als Ursache der Probleme nannte die Bahn Schneeverwehungen auf bereits ger\u00e4umten Gleisen sowie eingefrorene und blockierte Weichen. An manchen Eisenbahntunnels sei das Technische Hilfswerk (THW) dabei, Zug\u00e4nge freizur\u00e4umen. Und vor der Inbetriebnahme von Fernverkehrsstrecken w\u00fcrden Testfahrten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Unf\u00e4lle im Norden und Osten<\/p>\n<p>Als Folge von Wintersturm \u00abElli\u00bb hatte insbesondere Norddeutschland mit Schneeverwehungen zu k\u00e4mpfen. Zu Beginn des Wochenendes gab es viele Unf\u00e4lle, ebenso im Osten. Im S\u00fcden blieb es dagegen ruhiger, doch dort sollte das Tief hinziehen: Statt im Norden sollte es in der Mitte und im S\u00fcden schneien \u2013 vor allem im Schwarzwald und im Allg\u00e4u. Dort sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zur zweiten H\u00e4lfte der kommenden Nacht 20 bis 30, in den Hochlagen des Schwarzwalds sogar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee m\u00f6glich.\u00a0<\/p>\n<p>Freuen k\u00f6nnen sich Wintersportlerinnen und Wintersportler. In Hessen sagte etwa der Sprecher des Skigebiets Willingen: \u00abIm Moment sind wirklich traumhafte Bedingungen. Es ist auch richtig was los.\u00bb<\/p>\n<p>Wie es weitergeht<\/p>\n<p>Ein Ende der winterlichen Verh\u00e4ltnisse ist noch nicht in Sicht \u2013 h\u00f6chstens ein kurzes Durchatmen vor der n\u00e4chsten m\u00f6glichen Unwetterlage.<\/p>\n<p>Am Sonntag soll es heiter bis wolkig und vor allem im Nordosten und Westen oftmals sonnig und trocken werden. Der DWD-Meteorologe Marcel Schmidt erwartet gar einen \u00abWintertag wie aus dem Bilderbuch. Bei zeitweiligem Sonnenschein lohnt sich ein Winterspaziergang durch die frisch verschneite Landschaft.\u00bb<\/p>\n<p>Danach kann es jedoch sehr glatt werden: \u00abIn der Nacht zum Montag erreicht eine Warmfront den Westen Deutschlands, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt f\u00e4llt allenfalls anfangs Schneefall\u00bb, erkl\u00e4rt DWD-Meteorologe Thore Hansen. Rasch gehe der Schnee in Regen \u00fcber, der auf den kalten B\u00f6den gefriere und zu Glatteis f\u00fchre. \u00abDamit stellt sich nach kurzer Pause die n\u00e4chste Unwettersituation an. Am Montag breitet sich der gefrierende Regen auf weite Teile des Landes aus.\u00bb<\/p>\n<p>In der S\u00fcdwesth\u00e4lfte k\u00f6nne es dadurch eine hohe Glatteisgefahr geben, schreibt der Wetterdienst. In der Nordosth\u00e4lfte sei es zwar anfangs trocken, es k\u00f6nne aber auch schneien oder gefrierenden Regen geben.<\/p>\n<p>Winterchaos nicht nur in Deutschland<\/p>\n<p>Auch im Ausland sorgt der Winter f\u00fcr Ausnahmezust\u00e4nde: In Frankreich waren Hunderttausende Haushalte ohne Strom und es wurde vorsorglich ein Atomkraftwerk abgeschaltet. In Russland gab es zahlreiche Flugausf\u00e4lle, vor allem in Moskau. In Gro\u00dfbritannien wurde im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten ein Mann um die 50 tot aufgefunden \u2013 ein Baum war auf seinen Wohnwagen gekracht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs f\u00e4llt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":708472,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[6925,1739,772,296,1890,2420,3364,29,30,692,2052,1351,8970,1411,1209,1971,4028,601,1973],"class_list":{"0":"post-708471","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-baden-wrttemberg","9":"tag-bahn","10":"tag-bayern","11":"tag-berlin","12":"tag-brandenburg","13":"tag-bremen","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-hamburg","18":"tag-hessen","19":"tag-mecklenburg-vorpommern","20":"tag-muenster","21":"tag-niedersachsen","22":"tag-nordrhein-westfalen","23":"tag-schleswig-holstein","24":"tag-unwetter","25":"tag-verkehr","26":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115872513586252673","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=708471"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708471\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/708472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=708471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=708471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=708471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}