{"id":708631,"date":"2026-01-10T21:22:11","date_gmt":"2026-01-10T21:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708631\/"},"modified":"2026-01-10T21:22:11","modified_gmt":"2026-01-10T21:22:11","slug":"die-usa-stehen-bereit-zu-helfen-schreibt-trump-iran-droht-demonstranten-mit-todesstrafe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708631\/","title":{"rendered":"\u201eDie USA stehen bereit zu helfen!!!\u201c, schreibt Trump \u2013 Iran droht Demonstranten mit Todesstrafe"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die iranische F\u00fchrung hat die landesweiten Massenproteste heruntergespielt. In den meisten St\u00e4dten des Landes habe Ruhe geherrscht, erkl\u00e4rte ein Sprecher im Staatsfernsehen, wie laut \u00dcbersetzung aus einem Video der Nachrichtenagentur des staatlichen iranischen Rundfunkverbundes, Iribnews, hervorgeht. <\/p>\n<p>Weiter hie\u00df es, laut Berichten aus dem Einsatzgebiet h\u00e4tten \u201ebewaffnete Terroristen\u201c zwar erneut versucht, die \u00f6ffentliche Sicherheit in verschiedenen St\u00e4dten zu st\u00f6ren. Dank des Eintreffens der Sicherheitskr\u00e4fte und der starken Pr\u00e4senz der Bev\u00f6lkerung sei es aber zu keinen bewaffneten Angriffen gekommen. In der Stadt Qazvin h\u00e4tten Menschen die Aktionen \u201ebewaffneter Terroristen\u201c scharf verurteilt.<\/p>\n<p>Am zweiten Abend in Folge hatten jedoch massenhaft Menschen in verschiedenen Gro\u00dfst\u00e4dten des Landes gegen die Regierung protestiert. Demonstrationen gab es unter anderem in den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/iran-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/iran-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Millionenmetropolen Teheran und Maschhad<\/a>. <\/p>\n<p>Viel geteilte Videos in den sozialen Medien zeigten Menschenansammlungen an zentralen Pl\u00e4tzen. Unabh\u00e4ngig verifizieren lie\u00dfen sich die Aufnahmen zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sicherte den Demonstranten im Iran die Unterst\u00fctzung \u2060der USA zu. \u201eDer Iran schaut auf die FREIHEIT, vielleicht wie \u200dnie zuvor. Die USA stehen bereit zu helfen!!!\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/115872214156165257\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/115872214156165257&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">schrieb Trump am Samstag<\/a> in sozialen Medien. Ein hochrangiger US-Geheimdienstmitarbeiter beschrieb die Lage als Ausdauerkampf. Die Opposition versuche, den Druck aufrechtzuerhalten, bis wichtige Regierungsvertreter entweder fliehen oder \u2060die Seiten wechseln. Die \u2060Beh\u00f6rden hingegen versuchten, genug Angst zu verbreiten, um die Stra\u00dfen zu r\u00e4umen, ohne den USA einen Grund zum Eingreifen zu geben, sagte der Beamte, der namentlich nicht genannt werden wollte.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Trump mehrfach mit einem Milit\u00e4reinsatz gedroht. \u201eDer Iran steckt in gro\u00dfen Schwierigkeiten\u201c, sagte Trump. Noch vor wenigen Wochen habe niemand so gro\u00dfe Proteste in iranischen St\u00e4dten f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Seine Botschaft an die F\u00fchrung in Teheran laute daher: \u201eFangt besser nicht an zu schie\u00dfen, denn dann werden wir auch anfangen zu schie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn sie anfangen, Menschen zu t\u00f6ten, wie sie es in der Vergangenheit getan haben, werden wir uns einmischen\u201c, warnte der US-Pr\u00e4sident. Das bedeute nicht, US-Bodentruppen in den Iran zu schicken, \u201esondern dass wir sie dort, wo es weh tut, sehr, sehr hart treffen\u201c.<\/p>\n<p>Mindestens 65 Menschen sollen get\u00f6tet worden sein<\/p>\n<p>Bei den seit knapp zwei Wochen anhaltenden Massenprotesten sollen laut Aktivisten mindestens 65 Menschen get\u00f6tet worden sein. Mehr als 2.300 weitere Menschen seien festgenommen worden, berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. <\/p>\n<p>Zuvor hatte die Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo gemeldet, dass bei Protesten bisher 51 Demonstrierende get\u00f6tet worden seien. Allerdings fehlten dabei noch Zahlen aus mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten vom Donnerstag und aus der Nacht zum Samstag. Hunderte weitere Menschen sollen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskr\u00e4ften verletzt worden sein. Die Angaben lassen sich zurzeit nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n<p>Der Iran warnte seine Staatsb\u00fcrger mit einer scharfen Drohung vor weiteren Protesten. Jeder, der an den Demonstrationen teilnehme, k\u00f6nne als \u201eFeind Gottes\u201c angesehen werden, sagte Generalstaatsanwalt Mohammed Mowahedi Asad am Samstag im Staatsfernsehen. Im Iran k\u00f6nnen \u201eFeinde Gottes\u201c mit dem Tode bestraft werden. Auch jene, die Unruhestiftern Hilfe leisten, k\u00f6nnten unter diesem Tatvorwurf angeklagt werden, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die britische BBC berichtete unter Berufung auf einen Arzt aus dem Iran, der sich am Freitagabend \u00fcber das Satelliten-Internet Starlink in Verbindung gesetzt habe, dass sich das Farabi-Krankenhaus, Teherans wichtigstes Augenzentrum, im Krisenmodus befinde. Notfalldienste seien \u00fcberlastet. Nicht dringende Aufnahmen und Operationen seien ausgesetzt worden, und das Personal sei zur Behandlung von Notf\u00e4llen herbeigerufen worden.<\/p>\n<p>Das genaue Ausma\u00df der Demonstrationen bleibt weiter unklar. Da die iranische F\u00fchrung eine landesweite Internetsperre verh\u00e4ngt hat, dringen nur noch wenige Aufnahmen nach au\u00dfen. Sicherheitskr\u00e4fte und ausgew\u00e4hlte regierungsnahe Medien wie der staatliche Rundfunk sind von der Blockade des Internetzugangs nicht betroffen und verbreiten weiterhin ihre Berichte, etwa \u00fcber den Messengerdienst Telegram. Menschen umgehen den Blackout Berichten zufolge per Starlink-Satelliteninternet \u2013 vorausgesetzt sie konnten die daf\u00fcr notwendigen Terminals illegal einf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die iranische F\u00fchrung hat die landesweiten Massenproteste heruntergespielt. 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