{"id":708720,"date":"2026-01-10T22:14:19","date_gmt":"2026-01-10T22:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708720\/"},"modified":"2026-01-10T22:14:19","modified_gmt":"2026-01-10T22:14:19","slug":"behoerden-weisen-erstmals-den-subtyp-klade-1-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/708720\/","title":{"rendered":"Beh\u00f6rden weisen erstmals den Subtyp Klade 1 nach"},"content":{"rendered":"<p>Auf den Balearen ist erstmals der sogenannte <strong>Klade-I-Stamm<\/strong> der <a href=\"https:\/\/www.mallorcamagazin.com\/tag\/Affenpocken.html?utm_source=Inline-tag&amp;utm_medium=internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Affenpocken<\/a> (Mpox) nachgewiesen worden. Wie der<strong> \u00f6ffentliche Gesundheitsdienst<\/strong> der Regionalregierung mitteilte, war diese <strong>Virusvariante<\/strong> bislang auf dem Archipel nicht diagnostiziert worden. <strong>Klade I<\/strong> galt lange als <strong>potenziell schwerwiegender<\/strong> als andere Varianten. Erste Erfahrungen lie\u00dfen jedoch &#8222;<strong>keinen gravierenderen<\/strong> Krankheitsverlauf&#8220; erkennen, beruhigten die Beh\u00f6rden <strong>am Freitag auf Mallorca<\/strong> mit.<\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten habe es auf den Inseln eine <strong>H\u00e4ufung von Mpox-F\u00e4llen<\/strong> gegeben, von denen ein Teil auf die <strong>neu nachgewiesene Klade<\/strong> zur\u00fcckzuf\u00fchren sei, erkl\u00e4rte die Regionalregierung. Von einem<strong> Ausbruch<\/strong> k\u00f6nne jedoch &#8222;nicht die Rede sein&#8220;. Zudem sei die Gesamtzahl der Infektionen im Jahresvergleich <strong>r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong>. Im Jahr 2025 seien auf den Inseln <strong>zw\u00f6lf F\u00e4lle best\u00e4tigt<\/strong> worden. Neun dieser Infektionen entfielen auf das <strong>letzte Quartal des Jahres<\/strong>. Zum Vergleich: 2024 wurden <strong>16 F\u00e4lle<\/strong> registriert, 2023 waren es 15, im Jahr 2022 hingegen noch <strong>216<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Klade I<\/strong> gilt als endemisch in L\u00e4ndern<strong> Zentralafrikas<\/strong>, w\u00e4hrend <strong>Klade II<\/strong> mit meist <strong>milderem Verlauf<\/strong> vor allem in <strong>Westafrika<\/strong> ist. Die Generaldirektorin f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit, Elena Esteban, betonte jedoch, fr\u00fchere Annahmen \u00fcber eine h\u00f6here Gef\u00e4hrlichkeit von <strong>Klade I<\/strong> h\u00e4tten sich<strong> nicht best\u00e4tigt<\/strong>. &#8222;Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich diese Variante <strong>\u00e4hnlich verh\u00e4lt<\/strong> wie Klade II&#8220;, sagte sie und rief zugleich zur <strong>Besonnenheit<\/strong> auf.<\/p>\n<p>Zu der j\u00fcngsten Fallh\u00e4ufung erkl\u00e4rte Esteban, eine klare <strong>epidemiologische Verbindung<\/strong> lasse sich bislang &#8222;nicht herstellen&#8220;. Es handele sich \u00fcberwiegend um <strong>M\u00e4nner zwischen 35 und 40 Jahren<\/strong>, die gleichgeschlechtlichen Sex h\u00e4tten. <strong>Zwei der Betroffenen<\/strong> seien vorsorglich im Krankenhaus behandelt worden, jedoch <strong>rasch wieder entlassen<\/strong> worden; schwere Verl\u00e4ufe habe es nicht gegeben.<\/p>\n<p>Die Erkrankung beginne in der Regel mit <strong>grippe\u00e4hnlichen Symptomen<\/strong> wie Fieber und allgemeinem Unwohlsein, sagte Esteban. Nach<strong> ein bis f\u00fcnf Tagen<\/strong> tr\u00e4ten <strong>Hautver\u00e4nderungen<\/strong> auf, zun\u00e4chst Flecken, sp\u00e4ter <strong>Pusteln oder Krusten<\/strong>. Als genesen gelte, wer s\u00e4mtliche Krusten <strong>vollst\u00e4ndig verloren<\/strong> habe. Abschlie\u00dfend unterstrich die Gesundheitsdirektorin die <strong>Bedeutung der Impfung<\/strong> f\u00fcr Menschen mit erh\u00f6htem Risiko, um Komplikationen vorzubeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf den Balearen ist erstmals der sogenannte Klade-I-Stamm der Affenpocken (Mpox) nachgewiesen worden. 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