{"id":709712,"date":"2026-01-11T08:36:10","date_gmt":"2026-01-11T08:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/709712\/"},"modified":"2026-01-11T08:36:10","modified_gmt":"2026-01-11T08:36:10","slug":"innenminister-nach-berliner-blackout-wir-schlagen-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/709712\/","title":{"rendered":"Innenminister nach Berliner Blackout: \u00abWir schlagen zur\u00fcck\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz k\u00fcndigt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ein st\u00e4rkeres Vorgehen gegen Linksextremisten an. \u00abWir schlagen zur\u00fcck \u2013 und \u00fcberlassen den Linksextremisten und Klimaextremisten nicht das Feld\u00bb, sagte der CSU-Politiker der \u00abBild am Sonntag\u00bb. Sicherheit habe oberste Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Ma\u00dfnahmenpaket sehe neben einer personellen Aufstockung der Nachrichtendienste vor allem eine Ausweitung digitaler Befugnisse vor, um die Szene besser auszuleuchten und digitale Spuren schneller verfolgen zu k\u00f6nnen. Konkrete Zahlen und Details wurden nicht genannt.<\/p>\n<p>Im Berliner S\u00fcdwesten war es nach einem Brandanschlag auf eine Kabelbr\u00fccke zu einem gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall gekommen. Rund 100.000 Menschen hatten zwischenzeitlich keinen Strom. Mitten im Winter fielen Heizungen aus, Internet und Mobilfunk gingen nicht.<\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen \u00fcbernommen. In einem Bekennerschreiben hatte eine der linksextremistischen \u00abVulkangruppen\u00bb, die seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschl\u00e4ge auf die \u00f6ffentliche Infrastruktur ver\u00fcbt haben sollen, die Tat f\u00fcr sich reklamiert.<\/p>\n<p>\u00abKann jederzeit an anderen Orten passieren\u00bb<\/p>\n<p>\u00abWas in Berlin passiert ist, kann jederzeit an anderen Orten passieren \u2013 in K\u00f6ln, in Stuttgart, in M\u00fcnchen\u00bb, sagte der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbunds dbb, Volker Geyer, der \u00abRheinischen Post\u00bb. N\u00f6tig sei eine \u00dcberpr\u00fcfung der Kontrollmechanismen und Vorgaben f\u00fcr Betreiber kritischer Infrastruktur. Damit sind Einrichtungen gemeint, deren Ausfall zu Notlagen f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Bundestag ber\u00e4t derzeit \u00fcber eine Reform gesetzlicher Regelungen zum Schutz kritischer Infrastruktur. Nach dem Vorschlag der Bundesregierung sollen Betreiber St\u00f6rf\u00e4lle k\u00fcnftig melden m\u00fcssen und Pl\u00e4ne zum Umgang mit jedem denkbaren Risiko entwickeln. Dobrindt sieht das sogenannte Kritis-Dachgesetz laut \u00abBild am Sonntag\u00bb als zweite S\u00e4ule zur Absicherung.<\/p>\n<p>Der Deutsche St\u00e4dtetag fordert zudem eine \u00abnationale Blackout-Reserve\u00bb des Bundes mit mobilen Kraftwerken. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, pl\u00e4dierte bei \u00abThe Pioneer\u00bb f\u00fcr ein Sonderverm\u00f6gen von 100 Milliarden Euro f\u00fcr zehn Jahre, um Personal, Ausstattung und Schutz kritischer Infrastruktur wie Energieanlagen und Unterseekabel zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Berlin hatte nach dem Brandanschlag eine Gro\u00dfschadenslage ausgerufen, Notunterk\u00fcnfte eingerichtet und die Bundeswehr um Hilfe gebeten. Erst nach mehreren Tagen konnten am Mittwoch wieder alle Haushalte versorgt werden.<\/p>\n<p>Berlins Regierungschef Kai Wegner (CDU) geriet in die Kritik, weil er zu Beginn des Stromausfalls eine Stunde Tennis spielen gegangen war und das auf Nachfrage nicht angegeben hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz k\u00fcndigt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ein st\u00e4rkeres Vorgehen gegen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":709713,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[296,3364,29,1149,30,177,8970,1209],"class_list":{"0":"post-709712","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-berlin","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-energie","12":"tag-germany","13":"tag-kriminalitt","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115875557322136385","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/709712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=709712"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/709712\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/709713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=709712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=709712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=709712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}