{"id":710029,"date":"2026-01-11T11:53:16","date_gmt":"2026-01-11T11:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710029\/"},"modified":"2026-01-11T11:53:16","modified_gmt":"2026-01-11T11:53:16","slug":"bse-krise-fuehrte-zu-entlassungen-in-fleischfabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710029\/","title":{"rendered":"BSE-Krise f\u00fchrte zu Entlassungen in Fleischfabrik"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Im Jahr 2000-2001 f\u00fchrte die BSE-Krise in Delmenhorst zu drastischen Ma\u00dfnahmen bei der Fleischfabrik Karl K\u00f6necke, inklusive Produktionsstopp und Personalabbau.<\/li>\n<li>Die Bewertungskommission entschied sich mit deutlicher Mehrheit f\u00fcr das Innenstadt-Neugestaltungskonzept des Braunschweiger Architekturb\u00fcros Casa 2; die endg\u00fcltige Entscheidung trifft der Stadtrat.<\/li>\n<li>Heino Brackhahn wurde einstimmig zum neuen Pr\u00e4sidenten des Ganderkeseer Sch\u00fctzenbunds von 1910 gew\u00e4hlt; Bernhard Schwarting wurde Ehrenpr\u00e4sident.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p> Die Rinderkrankheit BSE hat Deutschland erreicht und sorgt f\u00fcr Verunsicherung in der Bev\u00f6lkerung. Erstmals wurde die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) 1986 bei einem Rind in England festgestellt. Sie ist, wie sich sp\u00e4ter herausstellte, auch auf den Menschen \u00fcbertragbar, und das macht Angst. Jetzt umso mehr, als im November 2000 der zu t\u00f6dlichen Hirnsch\u00e4den f\u00fchrende sogenannte Rinderwahn auch bei einem Rind in Schleswig-Holstein entdeckt wurde. Die Bef\u00fcrchtung, sich beim Verzehr von Rindfleisch mit BSE zu infizieren, ist seit dem Krankheitsfall &#8222;in der N\u00e4he&#8220; noch mehr gestiegen.<\/p>\n<p>Die Folge: Es wird weniger Rindfleisch verkauft. Und das macht in Delmenhorst der Fleischwarenfabrik Karl K\u00f6necke zu schaffen. Am Standort an der Nordenhamer Stra\u00dfe hat das Unternehmen mit Sitz in Bremen bereits die Produktion von Corned Beef eingestellt, und auch auf die Beimengung von Rindfleisch in Wurstsorten wird verzichtet. Die Produktionsausf\u00e4lle haben zu erheblichen Personalreduzierungen gef\u00fchrt. 50 Leiharbeiter, die f\u00fcr die Produktionsspitzen im Weihnachtsgesch\u00e4ft eingestellt worden waren, sind bereits wieder entlassen worden, und Ende dieses Monats trifft es auch 18 Festangestellte mit befristeten Vertr\u00e4gen, wie der Betriebsleiter des Delmenhorster Werks, Norbert Br\u00fcnings, best\u00e4tigte. &#8222;Weitere Entlassungen bleiben nicht aus, wenn die BSE-Krise anh\u00e4lt und die Verbraucher wie bisher reagieren&#8220;, sagt der Werksleiter und berichtet von einem 30-prozentigen Umsatzr\u00fcckgang.<\/p>\n<p>K\u00f6necke geh\u00f6rt bundesweit zu den gr\u00f6\u00dften Lieferanten von Selbstbedienungsware (SB) in den Fleisch- und Wurstregalen der Verbraucherm\u00e4rkte. Die SB-Ware macht 70 Prozent des Umsatzes aus. Allein in Delmenhorst besch\u00e4ftigt die Fleischfabrik zurzeit 198 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben Delmenhorst hat das Unternehmen noch Werke in Bremen und Berlin und z\u00e4hlt insgesamt rund 1200 Besch\u00e4ftigte. Bisher schrieb K\u00f6necke tiefschwarze Zahlen. Aufgrund der BSE-Krise ist jetzt die Stimmung im Delmenhorster Werk gedr\u00fcckt. Br\u00fcnings: &#8222;Wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass es wieder sachlich wird und die Verbraucher wieder Vertrauen fassen.&#8220; (16. Januar 2001)<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Berlin oder Vorpommern war sie in Delmenhorst gut zu beobachten: die einzige im Jahr 2001 in Mitteleuropa sichtbare totale Mondfinsternis. Um circa 20 Uhr begann am 9. Januar 2001 der Schatten der Erde, sich immer mehr vor den Mond zu legen, bis er ihn schlie\u00dflich total verdeckte. Die Strahlung der Sonne machte allerdings die Rundung des Mondes noch erkennbar und sorgte f\u00fcr ein mystisches Bild am Himmel: Der Erdtrabant sah r\u00f6tlich aus. (11. Januar 2001)<\/p>\n<p>Die Vorentscheidung im Wettbewerb um die Neugestaltung der Delmenhorster Innenstadt ist gefallen. Der Bewertungskommission aus Politikern, Verwaltungsleuten, Wirtschaftsvertretern und externen Gutachtern lagen f\u00fcnf Vorschl\u00e4ge zur Beurteilung vor. Die 15-k\u00f6pfige Kommission entschied sich mit deutlicher Mehrheit f\u00fcr das Konzept des Braunschweiger Architekturb\u00fcros Casa 2. Der Siegerentwurf macht Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, Marktplatz und eine bessere Anbindung der Graftwiesen an die Innenstadt.<\/p>\n<p>Neun Mitglieder der Jury stimmten f\u00fcr Casa 2, vier Stimmen entfielen auf den Entwurf des Architekturb\u00fcros Professor Schomers aus Bremen und zwei Stimmen bekam das B\u00fcro Czerner aus Delmenhorst. Die Wettbewerber Ehlers aus Itzehoe und Kreikenbaum aus Bremen gingen leer aus. Allerdings nicht so ganz: Alle f\u00fcnf Teilnehmer des Ideenwettbewerbs erhalten jeweils 60.000 Mark als Honorar. Es werde &#8222;ein Ruck durch die Innenstadt gehen&#8220;, prophezeite Oberstadtdirektor Norbert Boese nach der Kommissionsentscheidung \u2013 die allerdings noch nicht endg\u00fcltig ist: Das letzte Wort hat der Stadtrat auf seiner n\u00e4chsten Sitzung. (13. Januar 2001)<\/p>\n<p>Wachwechsel beim Ganderkeseer Sch\u00fctzenbund von 1910: Nach 25 Jahren an der Spitze der elf im Bund zusammengeschlossenen Vereine stellte Pr\u00e4sident Bernhard Schwarting auf der 91. Bundesversammlung sein Amt zur Verf\u00fcgung, um einem J\u00fcngeren Platz zu machen. Und der war schnell gefunden: Die Anwesenden w\u00e4hlten einstimmig den bisherigen Vizepr\u00e4sidenten Heino Brackhahn vom Sch\u00fctzenverein Adelheide zu ihrem neuen Pr\u00e4sidenten. Bernhard Schwarting, der dem Sch\u00fctzenverein Hoyerswege angeh\u00f6rt, ist zum Ehrenpr\u00e4sidenten ernannt worden. Neuer Vizepr\u00e4sident wurde Hans-Heinrich Hubmann vom Sch\u00fctzenverein Ganderkesee. (15. Januar 2001)<\/p>\n<p>Jetzt haben auch die Unabh\u00e4ngigen Delmenhorster einen Oberb\u00fcrgermeister-Kandidaten auf den Schild gehoben: Helfried Pott aus Emden. Der 45-J\u00e4hrige ist verheiratet, hat zwei Kinder und kennt sich in Wirtschaft und Verwaltung aus. Den Kontakt mit Pott, er war bis 1999 SPD-Mitglied, bekamen die Unabh\u00e4ngigen Delmenhorster \u00fcber die parteilose Braker B\u00fcrgermeisterin Uta Maron. Sie hatte zusammen mit Pott in Oldenburg studiert. (16. Januar 2001)<\/p>\n<p>Weitere Delmenhorster Geschichten befinden sich im digitalen Zeitungsarchiv unter archiv.weser-kurier.de.<\/p>\n<p>                    Welche konkreten Auswirkungen hatte die BSE-Krise im Jahr 2000-2001 auf die Fleischfabrik Karl K\u00f6necke in Delmenhorst?<\/p>\n<p>Die BSE-Krise in den Jahren 2000-2001 f\u00fchrte bei der Fleischfabrik Karl K\u00f6necke in Delmenhorst zu einem tempor\u00e4ren Einbruch der Nachfrage nach Rindfleischprodukten, weshalb die Produktion von Rinderwaren vor\u00fcbergehend zur\u00fcckgefahren werden musste. Das Unternehmen reagierte auf die Krise, indem es sein Produktportfolio diversifizierte und verst\u00e4rkt auf Schweinefleisch- sowie Wurstprodukte setzte, um die Marktnachfrage aufzufangen. In der Folge investierte K\u00f6necke verst\u00e4rkt in neue Produktionslinien und setzte auf Innovationen, wodurch das Unternehmen mittelfristig gest\u00e4rkt aus der Krise hervorging.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie bewertete die Kommission die verschiedenen Konzepte zur Neugestaltung der Delmenhorster Innenstadt und welches B\u00fcro erhielt die Mehrheit?<\/p>\n<p>Die Kommission bewertete die von f\u00fcnf norddeutschen Planungsb\u00fcros vorgelegten Konzepte zur Neugestaltung der Delmenhorster Innenstadt als ideenreich und mit einem breiten Spektrum an Ma\u00dfnahmen, wobei vor allem die st\u00e4rkere Betonung der Wasserl\u00e4ufe und st\u00e4dtebauliche Aufwertungen wie die Freilegung der Kleinen Delme positiv hervorgehoben wurden (vgl. Artikel 1). In der \u00f6ffentlichen Pr\u00e4sentation fanden die Vorschl\u00e4ge gro\u00dfen Anklang sowohl bei Vertretern von Handel und Gewerbe als auch in der Bev\u00f6lkerung, wobei einige Stimmen eine Kombination verschiedener Ans\u00e4tze bevorzugten. Aus den vorliegenden Artikeln geht jedoch nicht eindeutig hervor, welches Planungsb\u00fcro von der Kommission letztlich die Mehrheit oder den Zuschlag erhalten hat.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Welche strukturellen und personellen \u00c4nderungen gab es beim Ganderkeseer Sch\u00fctzenbund von 1910 im Januar 2001?<\/p>\n<p>Im Januar 2024 kam es beim Ganderkeseer Sch\u00fctzenbund von 1910 zu umfangreichen personellen Ver\u00e4nderungen: Nach 24 Jahren \u00fcbergab Heino Brackhahn das Pr\u00e4sidentenamt an Marc Wessels, w\u00e4hrend Helmut Wachtendorf sein Amt als Schriftf\u00fchrer nach 36 Jahren niederlegte und durch Petra Witte ersetzt wurde. Dar\u00fcber hinaus wurden Volker Bleydorn zum Vizepr\u00e4sidenten, Corinna L\u00fcschen zur ersten Schie\u00dfmeisterin, Stellan Bleydorn zum dritten Schie\u00dfmeister (Best\u00e4tigung) und Nicola Laukart zur Kassenpr\u00fcferin gew\u00e4hlt. Heino Brackhahn und Helmut Wachtendorf wurden in Anerkennung ihrer langj\u00e4hrigen Verdienste zu Ehrenpr\u00e4sident bzw. Ehrenschriftf\u00fchrer ernannt.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc84111mcw09u1660tt1kk\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Jahr 2000-2001 f\u00fchrte die BSE-Krise in Delmenhorst zu drastischen Ma\u00dfnahmen bei der Fleischfabrik Karl K\u00f6necke, inklusive Produktionsstopp&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":710030,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-710029","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115876331785984420","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=710029"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710029\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/710030"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=710029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=710029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=710029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}