{"id":710131,"date":"2026-01-11T12:46:09","date_gmt":"2026-01-11T12:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710131\/"},"modified":"2026-01-11T12:46:09","modified_gmt":"2026-01-11T12:46:09","slug":"bereit-fuer-mega-kampf-kabayel-fordert-champion-usyk-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710131\/","title":{"rendered":"Bereit f\u00fcr Mega-Kampf: Kabayel fordert Champion Usyk heraus"},"content":{"rendered":"<p>Oberhausen (dpa) &#8211; Angefacht von der stimmungsvollen Kulisse machte Agit Kabayel deutlich, gegen wen er seinen herbeigesehnten ersten WM-Kampf bestreiten will. Nach dem klaren Knockout-Erfolg des besten deutschen Schwergewichtsboxers \u00fcber den Polen Damian Knyba vor 13.000 Zuschauern in Oberhausen riefen Fans laut \u00abUsyk, Usyk\u00bb. Die Anh\u00e4nger und wohl ein gro\u00dfer Teil der deutschen Boxszene w\u00fcnschen sich den Mega-Kampf zwischen Kabayel und Dreifach-Champion Oleksandr Usyk.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDieser Mann ist der beste Boxer der Welt\u00bb, huldigte Kabayel den Ukrainer. \u00abHabe ich den Kampf gegen Usyk verdient? Ich denke schon, dass ich den Kampf verdient habe. Ja, ich bin ready\u00bb, sagte der 33-J\u00e4hrige in den Katakomben der Arena. \u00abEr ist ungeschlagen, ich bin ungeschlagen. Warum nicht? Let&#8217;s go.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Halmich: \u00abErinnert mich an die gute alte Boxzeit\u00bb<\/p>\n<p>Kabayel feierte seinen 27. Sieg und will sich nach Max Schmeling vor mehr als 95 Jahren als zweiter Deutscher die WM-Krone im Schwergewicht aufsetzen. Die Bewerbung von Kabayel um einen gro\u00dfen Kampf war angesichts der elektrisierenden Kulisse erfolgreich. Die Stimmung in der vollen Halle begeisterte auch Ex-Weltmeisterin Regina Halmich: \u00abIch habe wirklich G\u00e4nsehaut, das erinnert mich an die gute alte Boxzeit. Das Boxen in Deutschland lebt wieder &#8211; und das tut so gut\u00bb, sagte die DAZN-Expertin.\u00a0<\/p>\n<p>Der Boxer mit kurdischen Wurzeln l\u00f6ste einen kleinen Hype aus. \u00abIch wei\u00df nicht, ob ich den Boxsport ver\u00e4ndert habe. Ich denke einfach, ich habe den Boxsport wiederbelebt\u00bb, sagte er, nachdem sich das deutsche Boxen nach Henry Maske und den ukrainischen Klitschko-Br\u00fcdern lange nach derart ausverkauften Hallen gesehnt hatte. Dass viele Menschen mit kurdischen Wurzeln nach Oberhausen kamen, freut Kabayel. Der Profi stellte erneut klar, dass er sowohl Deutschland als auch Kurdistan im Herzen trage.\u00a0<\/p>\n<p>Letztmals besuchten hierzulande mehr Zuschauer einen Boxkampf bei der Niederlage von Wladimir Klitschko gegen Tyson Fury. Vor mehr als zehn Jahren kamen etwa 50.000 Menschen nach D\u00fcsseldorf.\u00a0<\/p>\n<p>Wenn es nach Kabayel geht, dann steigt sein gew\u00fcnschter WM-Kampf hierzulande. \u00abIch denke, wir k\u00f6nnen das in einem deutschen Stadion organisieren. Es gibt hier auch sehr viele ukrainische Menschen in Deutschland\u00bb, sagte der Boxer \u00fcber einen m\u00f6glichen Fight in Deutschland. Die Stadien in D\u00fcsseldorf und die Arena in Gelsenkirchen sto\u00dfen bei den Box-Organisatoren hinter Kabayel offenbar auf gro\u00dfes Interesse.\u00a0<\/p>\n<p>Kabayel-Manager schw\u00e4rmt<\/p>\n<p>Die Chancen auf ein WM-Duell hierzulande w\u00fcrden gut stehen, sagte Kabayels britischer Manager Spencer Brown der Deutschen Presse-Agentur. \u00abWenn es Usyk ist, dann brauchen wir ein gro\u00dfes Stadion. Am besten mit 75.000 Zuschauern.\u00bb Die Arena auf Schalke in Gelsenkirchen beispielsweise sei gro\u00df genug, um einen m\u00f6glichen Kampf gegen Usyk durchzuziehen. \u00abWenn die Stimmung so wie hier sein wird, dann k\u00f6nnte es eines der besten Publikumserlebnisse aller Zeiten werden\u00bb, schw\u00e4rmte er.<\/p>\n<p>In der j\u00fcngsten Vergangenheit hatte sich Kabayel dank seiner drei Knockout-Erfolge in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen starke Gegner in der Weltspitze positioniert. Boxbeobachter hoffen auf ein Duell zwischen Usyk und Kabayel zum Ende des Jahres. Der Ukrainer hatte von der WBC die M\u00f6glichkeit bekommen, dass er eine freiwillige Titelverteidigung durchziehen kann &#8211; und wird wohl im Fr\u00fchjahr gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder antreten. M\u00f6glicherweise kommt es auch noch zu einem n\u00e4chsten \u00dcberbr\u00fcckungskampf von Kabayel im Sommer.<\/p>\n<p>Kabayel in erster Runde verkrampft<\/p>\n<p>Das packende Ambiente war Kabayel anzumerken. Der Lokalmatador k\u00e4mpfte in der ersten Runde gegen Knyba mit angezogener Handbremse. Der zehn Zentimeter gr\u00f6\u00dfere Gegner nutzte seine gr\u00f6\u00dfere Reichweite clever aus und traktierte Kabayel mit einigen satten Treffern und Aufw\u00e4rtshaken. Der Bochumer zog sich einen empfindlichen Cut \u00fcber dem Auge zu.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abIn der ersten Runde war ich einfach nicht da, weil ich von den Zuschauern abgelenkt war\u00bb, sagte Kabayel, der angesichts der Kulisse ein \u00abbisschen eingefroren\u00bb gewesen sei. \u00abDann hat der Coach zu mir gesagt: \u201eEy, du k\u00e4mpfst auf Weltniveau. Du geh\u00f6rst zu den Besten in der Welt. Was l\u00e4sst du dich von so etwas durcheinander bringen?&#8220;\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Es war Kabayels erster Kampf in Deutschland seit fast drei Jahren. Ab der zweiten Runde drehte er auf &#8211; und besiegte den zuvor ungeschlagenen Kontrahenten durch technischen Knockout nach drei Runden. Stolz pr\u00e4sentierte er dem Publikum seinen G\u00fcrtel als Interimsweltmeister des Verbands WBC, den er verteidigt hatte.\u00a0<\/p>\n<p>Doch die harten Trainingswochen und fehlende Zeit mit der Familie forderten ihren Tribut. \u00abIch will einfach nur nach Hause\u00bb, sagte Kabayel, der sich jetzt \u00fcber die Zeit mit seiner Frau und seiner Tochter freut. Bevor er demn\u00e4chst m\u00f6glicherweise nur wenige Kilometer von seinem Haus in Bochum entfernt einen der gr\u00f6\u00dften Boxk\u00e4mpfe in Deutschland seit langer Zeit austragen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Oberhausen (dpa) &#8211; Angefacht von der stimmungsvollen Kulisse machte Agit Kabayel deutlich, gegen wen er seinen herbeigesehnten ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":710132,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[520,3364,29,30,8970,1209,23260],"class_list":["post-710131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-boxen","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen","tag-schwergewicht"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115876540072495882","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=710131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/710132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=710131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=710131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=710131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}