{"id":710177,"date":"2026-01-11T13:16:09","date_gmt":"2026-01-11T13:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710177\/"},"modified":"2026-01-11T13:16:09","modified_gmt":"2026-01-11T13:16:09","slug":"jens-hollwedel-nutzt-ki-als-orchester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710177\/","title":{"rendered":"Jens Hollwedel nutzt KI als Orchester"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Jens Hollwedel hat am Freitag, 9. Januar, sein KI-gest\u00fctztes Album &#8222;Sir Tanzelot&#8220; mit 21 genre\u00fcbergreifenden Liedern ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n<li>Die meisten Songtexte stammen von Hollwedel selbst, die musikalische Umsetzung erfolgte \u00fcberwiegend mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/li>\n<li>Das Album ist als unterhaltsames Hobbyprojekt gedacht; Hollwedel verfolgt keine kommerziellen Absichten und betrachtet KI als musikalisches Instrument.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p> Kopfh\u00f6rer und ein Ritterhelm sind sein Erkennungszeichen. In Anlehnung an die Ritter der Tafelrunde hat der Delmenhorster Jens Hollwedel ein neues Musikprojekt mit dem Namen &#8222;Sir Tanzelot&#8220; gestartet. Am Freitag, 9. Januar, ist das dazugeh\u00f6rige Album auf allen g\u00e4ngigen Musik-Plattformen erschienen.<\/p>\n<p>Ein bunter Genre-Mix<\/p>\n<p>Die 21 Lieder auf dem Album sind keinem einzelnen Genre zuzuordnen. Vielmehr ist es ein bunter Mix \u2013 von Ballermann \u00fcber Techno und Electro bis hin zu Country und Reggae. Unter anderem gibt es den Song &#8222;Die da dr\u00fcben&#8220;. Der Titel erinnert an den ersten Hit der Fantastischen Vier und ist laut Hollwedel auch tats\u00e4chlich von &#8222;Die da&#8220; inspiriert. &#8222;Es geht um eine Frau, die begehrt wird&#8220;, sagt der Delmenhorster, der an der renommierten Hochschule f\u00fcr Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg Schauspiel studiert hat. Musikalisch f\u00e4llt das Lied jedoch eher in die Kategorie Party-Schlager. Auch ein Rap-Song ist auf dem Album zu finden. Inhaltlich geht es in &#8222;Vorsicht&#8220; um einen Mann, der nichts kann und die Frauen in seinem Leben alles kl\u00e4ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Andere Lieder auf dem Album tragen Titel wie &#8222;Bier und Chips&#8220;, &#8222;Meine Tante ist voll Ehrenmann&#8220;, &#8222;Torsten kommt auch&#8220; oder &#8222;Uso zum Fr\u00fchst\u00fcck&#8220;. Man ahnt: So richtig ernst gemeint, mit tiefsinniger Botschaft, sind die Songs nicht, die &#8222;Sir Tanzelot&#8220; macht. Und tats\u00e4chlich. &#8222;Es ist alles Quatsch&#8220;, sagt Hollwedel. Seine Intention, die er mit dem Album verfolgt, ist es, Spa\u00df zu verbreiten. Manchmal sei dieser auch recht derb, sodass einige der Lieder f\u00fcr Kinderohren nicht geeignet sind.<\/p>\n<p>Ausstieg aus der Theaterwelt<\/p>\n<p>F\u00fcr Hollwedel ist sein Musikprojekt ein Hobby. Geld damit zu verdienen, hat er nicht im Sinn. Allenfalls die Kosten, die er hineingesteckt hat, w\u00fcrde er gern wieder herausbekommen. Die Zeiten, in denen der Delmenhorster sein Brot mit Kunst verdient, sind l\u00e4ngst vorbei. Als Diplom-Schauspieler war er viele Jahre an diversen Theaterb\u00fchnen deutschlandweit aktiv. 2017 stieg er aus \u2013 das hatte mehrere Gr\u00fcnde. Einer davon war, dass das &#8222;Theater ein Mikrokosmos ist, der einen fast versklavt&#8220;, wie Hollwedel in Anspielung auf die Zusammenarbeit mit Regisseuren sagt. Hinzu komme, dass man als Theaterschauspieler arbeitet, wenn andere frei haben. Der Delmenhorster erinnert sich noch gut, wie er eines Sonntags zu Aldi fuhr, um einzukaufen: &#8222;Ich wusste nicht, welcher Wochentag war.&#8220; Das sei ein Leben f\u00fcr junge Menschen. Ihm habe es gereicht. Er kehrte zur\u00fcck nach Delmenhorst.<\/p>\n<p>Nach seinem Ausstieg aus der Theaterwelt war Hollwedel im Vertrieb eines Unternehmens t\u00e4tig. &#8222;Ich habe unglaublich gut verdient, war aber ungl\u00fccklich&#8220;, erz\u00e4hlt der Delmenhorster. Er sei einfach kein Vertriebler. Zwischenzeitlich habe er als Alltagsgestalter in einem Wohnpark gearbeitet. Durch einen Zufall sei er dann an einer freien Schule in Bassum gelandet. &#8222;Die Arbeit dort macht viel Spa\u00df&#8220;, merkt Hollwedel an. Er h\u00e4tte sich gew\u00fcnscht, selbst auch auf eine solche Schule zu gehen. Er selbst hat sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium gemacht.<\/p>\n<p>R\u00fcckkehr aus der kreativen Schaffenspause<\/p>\n<p>\n    Mit seinem Ausstieg aus der Theaterwelt stellte Hollwedel jegliches <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/mystisches-aus-delmenhorst-doc7e3g1y1akt25hfscdhc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnstlerisches Schaffen<\/a> ein \u2013 zumindest vor\u00fcbergehend. &#8222;Nach langer kreativer Pause hat mich das Schicksal Ende des vergangenen Sommers wieder zur Kunst gef\u00fchrt&#8220;, erz\u00e4hlt Hollwedel. Ein F\u00d6Jler an seiner Schule hatte ihm gezeigt, wie man mit k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) Musik machen kann. &#8222;Das hat mich angefixt. Es kommen echt coole Sachen heraus, wenn man den richtigen Prompt einspeist&#8220;, sagt der Delmenhorster. Nur die Texte der KI seien alles andere als gut. &#8222;Die mache ich lieber selbst&#8220;, so Hollwedel. Texte schreiben habe er schlie\u00dflich schon immer gern gemacht: &#8222;Verslehre war mein Lieblingsfach im Studium.&#8220;\n<\/p>\n<p>Und so ist das Delmenhorster Musikprojekt &#8222;Sir Tanzelot&#8220; also eine Mischung aus KI und Hollwedel. Die Texte stammen fast ausnahmslos aus seiner Feder. Lediglich bei zwei Liedern sei in den Strophen KI eingeflossen, diese wurden von ihm allerdings komplett \u00fcberarbeitet, wie er betont. Die musikalische Umsetzung der Songtexte hat Hollwedel \u2013 unter Vorgabe der Stilrichtung \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils der k\u00fcnstlichen Intelligenz \u00fcberlassen. Nur in manchen F\u00e4llen habe er eine Melodie im Kopf gehabt, die er in das KI-Programm eingespeist habe. Zum Mikrofon oder einem Instrument hat er ebenfalls nicht gegriffen. &#8222;KI ist mein Orchester&#8220;, so Hollwedel. Und so kommt es, dass bei einigen Liedern von &#8222;Sir Tanzelot&#8220; eine weibliche Stimme singt. Sein Album sieht Hollwedel entsprechend auch als eine Art Sampler.<\/p>\n<p>KI-Musik: Kunst oder nicht?<\/p>\n<p>Zu der Frage, ob ein mit KI entstandenes Produkt wie sein Album Kunst ist oder nicht, hat Jens Hollwedel eine klare Meinung. Zwar verstehe er gut, dass Musiker ihre Existenz gef\u00e4hrdet sehen. F\u00fcr ihn ist KI jedoch einfach ein neues Instrument. &#8222;Man kann es so oder so spielen \u2013 gut oder schlecht&#8220;, sagt der Delmenhorster. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde er sich aber auch dar\u00fcber freuen, wenn ein Musiker zu ihm kommen und sagen w\u00fcrde: &#8222;Lass uns deinen Song zusammen machen.&#8220; Jetzt l\u00e4sst sich Hollwedel aber erst einmal \u00fcberraschen, wie das Album von &#8222;Sir Tanzelot&#8220; bei den Menschen ankommt.<\/p>\n<p>                    Wie beurteilt Jens Hollwedel die Auswirkungen von KI auf die Existenzsicherung von Musikern und K\u00fcnstlern im Allgemeinen?<\/p>\n<p>Jens Hollwedel betont, dass der zunehmende Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Musikbranche erhebliche Risiken f\u00fcr die Existenzsicherung von Musikern und K\u00fcnstlern birgt. KI-Modelle k\u00f6nnten durch die automatisierte Generierung von Musik und die Nutzung bereits bestehender Werke ohne Verg\u00fctung zu erheblichen Einnahmeverlusten f\u00fchren und damit das bisherige Urheberrechtssystem untergraben. Zugleich fordert er, dass gesetzliche Rahmenbedingungen und mehr Transparenz dringend notwendig sind, um die Rechte und Einkommen der Kreativen im digitalen Zeitalter zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie reagieren die H\u00f6rer und die lokale Kulturszene in Delmenhorst auf das KI-gepr\u00e4gte Musikprojekt &#8222;Sir Tanzelot&#8220;?<\/p>\n<p>In den vorliegenden Artikeln findet sich keine direkte Aussage \u00fcber Reaktionen der H\u00f6rer oder der lokalen Kulturszene in Delmenhorst auf das KI-gepr\u00e4gte Musikprojekt &#8222;Sir Tanzelot&#8220;. Die Artikel berichten allgemein \u00fcber diverse Musikveranstaltungen, Wettbewerbe und die lebendige Kulturlandschaft der Stadt sowie \u00fcber Herausforderungen wie L\u00e4rmschutzauflagen, aber das Projekt &#8222;Sir Tanzelot&#8220; wird nicht erw\u00e4hnt. Entsprechend liegen auf Basis dieser Quellen keine Informationen zu Wahrnehmung oder Resonanz in Delmenhorst bez\u00fcglich dieses spezifischen Projekts vor.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc8413pkkzpnta001y47q\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/kultur\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jens Hollwedel hat am Freitag, 9. 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