{"id":710833,"date":"2026-01-11T19:40:12","date_gmt":"2026-01-11T19:40:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710833\/"},"modified":"2026-01-11T19:40:12","modified_gmt":"2026-01-11T19:40:12","slug":"nach-drohungen-von-trump-kuba-will-sich-laut-praesident-bis-zum-letzten-tropfen-blut-verteidigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710833\/","title":{"rendered":"Nach Drohungen von Trump \u2013 Kuba will sich laut Pr\u00e4sident \u201ebis zum letzten Tropfen Blut\u201c verteidigen"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Entf\u00fchrung von Nicol\u00e1s Maduro hat sich Donald Trump nun an dessen Verb\u00fcndeten Kuba gewandt: Das lateinamerikanische Land m\u00fcsse dringend einen \u201eDeal\u201c eingehen, bevor es zu sp\u00e4t sei. Kubas Pr\u00e4sident k\u00fcndigte an, sein Land werde sich \u201ebis zum letzten Tropfen Blut\u201c verteidigen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach der Verhaftung des venezolanischen Staatschefs Nicol\u00e1s Maduro hat US-Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> gegen dessen Verb\u00fcndeten Kuba eine Warnung ausgesprochen. \u201eIch empfehle dringend, dass sie einen Deal machen, bevor es zu sp\u00e4t ist\u201c, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social mit Verweis auf die Regierung des sozialistischen Karibikstaates. <\/p>\n<p>Worin genau eine Vereinbarung mit der F\u00fchrung in Havanna bestehen sollte oder was bei einem Nichtzustandekommen passieren w\u00fcrde, erl\u00e4uterte Trump nicht. In einer weiteren Nachricht bei Truth Social kurz darauf schrieb der US-Pr\u00e4sident, dass Kuba \u201eviele Jahre lang von gro\u00dfen Mengen \u00d6l und Geld\u201c aus Venezuela gelebt habe. \u201eIm Gegenzug stellte Kuba &#8218;Sicherheitsdienste&#8216; f\u00fcr die letzten beiden venezolanischen Diktatoren, aber nun nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p>Kuba erh\u00e4lt von Venezuela \u00d6l im Austausch f\u00fcr die Dienste entsandter kubanischer \u00c4rzte. Zudem sind nach Einsch\u00e4tzung von Experten zahlreiche kubanische Geheimdienstagenten in Venezuela im Einsatz. Soldaten und Geheimdienstler aus Kuba waren auch f\u00fcr die pers\u00f6nliche Sicherheit von Maduro verantwortlich. Bei dem US-Einsatz zu seiner Festnahme am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas wurden nach Angaben der Regierung in Havanna 32 kubanische Sicherheitskr\u00e4fte get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Die kommunistische Regierung Kubas wies die Vorw\u00fcrfe umgehend zur\u00fcck. Sein Land habe \u201eniemals monet\u00e4re oder materielle Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Sicherheitsdienste erhalten, die es irgendeinem Land zur Verf\u00fcgung gestellt hat\u201c, schrieb Au\u00dfenminister Bruno Rodr\u00edguez im Onlinedienst X. \u201eDie USA verhalten sich wie eine kriminelle und unkontrollierte Hegemonialmacht, die den Frieden und die Sicherheit nicht nur auf Kuba und in dieser Hemisph\u00e4re, sondern auf der ganzen Welt bedroht.\u201c<\/p>\n<p>Auch der kubanische Pr\u00e4sident D\u00edaz-Canel \u00e4u\u00dferte sich bei X: \u201eKuba ist eine freie, unabh\u00e4ngige und souver\u00e4ne Nation. Niemand schreibt uns vor, was wir zu tun haben\u201c, betonte er. Die Kubaner seien \u201ebereit, die Heimat bis zum letzten Tropfen Blut zu verteidigen.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte auf Truth Social auch mehrere Beitr\u00e4ge repostet, in denen Nutzer auf einen m\u00f6glichen, durch die USA herbeigef\u00fchrten Regimewechsel auf Kuba hinfieberten. In einem der Beitr\u00e4ge wurde scherzhaft angek\u00fcndigt, US-Au\u00dfenminister <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6960f446fa56382de1f64875\/us-aussenminister-er-loest-es-wie-marco-rubio-zum-wichtigsten-mann-fuer-trump-wurde.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6960f446fa56382de1f64875\/us-aussenminister-er-loest-es-wie-marco-rubio-zum-wichtigsten-mann-fuer-trump-wurde.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marco Rubio <\/a>\u2013 der Sohn kubanischer Einwanderer \u2013 werde Au\u00dfenminister Kubas. \u201eKlingt f\u00fcr mich gut!\u201c, kommentierte Trump.<\/p>\n<p>Kuba steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Sieg der Revolution um Fidel Castro 1959. Unter anderem an Kraftstoff herrscht Knappheit. Sollten die USA die Lieferungen von \u00d6l aus Venezuela nun unterbinden, k\u00f6nnte die kubanische Wirtschaft vollends zusammenbrechen. Allerdings erh\u00e4lt Kuba auch \u00d6l aus Russland und Mexiko, die Liefermengen aus Venezuela waren bereits in den vergangenen Jahren zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>dpa\/nw<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Entf\u00fchrung von Nicol\u00e1s Maduro hat sich Donald Trump nun an dessen Verb\u00fcndeten Kuba gewandt: Das lateinamerikanische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":710834,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[114,13,4047,51028,14,15,110,65404,12,10,8,9,11,113,1700,103,104],"class_list":{"0":"post-710833","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-geb-1946","9":"tag-headlines","10":"tag-kuba","11":"tag-maduro","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-nicolas","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-trump","22":"tag-venezuela","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115878168115076484","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=710833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/710833\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/710834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=710833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=710833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=710833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}