{"id":710842,"date":"2026-01-11T19:46:16","date_gmt":"2026-01-11T19:46:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710842\/"},"modified":"2026-01-11T19:46:16","modified_gmt":"2026-01-11T19:46:16","slug":"tag-der-offenen-tuer-zeigt-faszinierende-einblicke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/710842\/","title":{"rendered":"Tag der offenen T\u00fcr zeigt faszinierende Einblicke"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Kiel. Vor dem Eingang des Kieler Schlosses reiht sich eine hunderte Meter lange Schlange. Der Grund: Beim Tag der offenen T\u00fcr zur Neuer\u00f6ffnung k\u00f6nnen die Besucher am Sonntag einen Blick hinter die Kulissen werfen. Es herrscht gute Stimmung und es gibt viel Gel\u00e4chter. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Insgesamt werden mehr als 2000 Besucher gez\u00e4hlt. Hinzu kommen 1300 Konzertg\u00e4ste vom ausverkauften Vormittag \u2013 so viele fasst der Saal des Schlosses. \u201eVolle Granate\u201c, bewertet Jens Bl\u00fcmke, Leiter des Besucherservices, den Start. \u201eWir sind sehr zufrieden. Der Andrang zeigt, dass das Interesse gro\u00df ist\u201c, sagt auch Roland Schneider, der Kaufm\u00e4nnische Leiter des Schlosses.<\/p>\n<p>So finden die G\u00e4ste das neue Kieler Schloss<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Es gibt viel zu entdecken: zahlreiche neue Stimmzimmer, Instrumentenlager und Umkleiden mit Duschen, einen Licht- und Regieraum sowie B\u00fcror\u00e4ume mit Blick auf die beiden blauen Werftkr\u00e4ne. In der neuen K\u00fcche sind die K\u00f6che bereits am Werk. Insgesamt hat das Kieler Schloss \u00fcber 1200 Quadratmeter Fl\u00e4che hinzugewonnen, sodass es nun 7200 Quadratmeter Nutzfl\u00e4che umfasst. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eDie Informationen und F\u00fchrungen waren sensationell\u201c, sagt Herybert Scharf (83). \u201eGott sei Dank konnte das Schloss gerettet werden. Toll, was daraus gemacht wurde.\u201c Er kenne es noch aus alten Opernballzeiten. \u201eEine Meisterleistung, wenn man bedenkt, dass es nach dem Krieg eine reine Ruine war.\u201c 47 Millionen Euro habe die Sanierung gekostet. \u201eAlso gr\u00f6\u00dftenteils vom Steuerzahler\u201c, analysiert eine Dame, die an der F\u00fchrung teilnimmt.<\/p>\n<p>Die Musiker sind von der Akustik angetan<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eIch finde es sch\u00f6n, vor allem im Foyer mit dem Art-d\u00e9co-Stil\u201d, urteilt Lena Ehrhardt (32). Den Konzertsaal habe sie sich jedoch anders vorgestellt. \u201eMeine Erwartungen wurden nicht ganz erf\u00fcllt. Es wirkt kahl, erinnert mich mit den sterilen wei\u00dfen W\u00e4nden an Container. Die Beleuchtung ist recht kalt und nicht ganz final.\u201c Ein Stilbruch zum restlichen Geb\u00e4ude. Dennoch freue sie sich dar\u00fcber, dass das Schloss nun fertiggestellt ist. \u201eDer Blick aufs Wasser und die Einblicke hinter die Kulissen heute sind toll\u201c, merkt ihr Partner Tim Jeschkeit (28) an. Er freut sich, dass <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\">Kiel <\/a>wieder eine \u201egute Einrichtung f\u00fcr Kulturprogramm\u201c hat, und erhofft sich, dass das aktuelle Konzertprogramm auch junge Menschen anspricht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Auch an den Garderoben im Foyer war der Andrang gro\u00df.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/6YMQVV76DBEZTNRXYQO45ATEDI.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">W\u00e4hrenddessen singt sich der Kieler Chor \u201eKielStimmig\u201c in einem der neuen R\u00e4ume ein. Er durfte bereits am Freitag im Konzertsaal proben. Die Mitglieder sind angetan von der neuen Akustik. Zwei Drittel der Stimmgewalt k\u00e4men in den letzten oberen R\u00e4ngen an. \u201eMan h\u00f6rt sich selbst fantastisch, f\u00fchlt sich aber wie ein kleiner Vogel in dem riesigen Raum\u201c, berichtete Chorleiterin Maren Wassermann und schmunzelt. Passend dazu wartet in ihrem Repertoire das St\u00fcck \u201eBlue Bird\u201c auf die G\u00e4ste.<\/p>\n<blockquote><p>Man h\u00f6rt sich selbst fantastisch, f\u00fchlt sich aber wie ein kleiner Vogel in dem riesigen Raum.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Maren Wassermann<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Chorleiterin von KielStimmig<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Daneben sind wundersch\u00f6ne Streicherkl\u00e4nge auf dem Flur zu h\u00f6ren. In der Umkleide probt ein Trio der Orchesterakademie des Opernhauses. Gunde Kaiser (19) sitzt auf einem roten, runden Hocker. \u201eEs ist toll, dass das Schloss nun fertig ist\u201c, sagt die Kielerin und legt den Geigenbogen ab. Fr\u00fcher habe sie oft in der Wunderino-Arena gespielt. \u201eDer Raum war trocken und hat die Musik verschlungen. Es klang deutlich distanzierter. Hier im Schloss sitzt das Publikum so nah bei uns. Es ist deutlich sch\u00f6ner\u201c, findet sie.<\/p>\n<p>Unfertiges nach Sanierung: Nicht jede Ecke ist vollendet<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Einige kleinere Baustellen sind noch vorhanden: Der Fahrstuhl hakt noch, der Direktor schlie\u00dft sich prompt aus und es liegen Teppichreste sowie Lackdosen und Bauschutt hinter dem Gel\u00e4nde herum. Die alten Handl\u00e4ufe des Treppengel\u00e4nders wurden aufgearbeitet, falsch gelagert und schlie\u00dflich verrostet wieder eingebaut. \u201eWenn mich jemand gefragt h\u00e4tte, was ich erwarte, h\u00e4tte ich das nicht gesagt\u201c, sagt Klaus Mie (84), w\u00e4hrend er den Multifunktionsraum betritt. Noch ist es eine Baustelle.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eWir wollten den Termin der Er\u00f6ffnung schaffen und bitten um Verst\u00e4ndnis\u201c, sagt Sven Bohde vom Theater Kiel. Sein Tipp: Wegen des Baustaubs nicht an die W\u00e4nde lehnen. Bis Samstagmittag waren die Handwerker noch zugange und wurden f\u00fcr ihre Arbeit vom Dirigenten mit einem Privatkonzert belohnt. \u201eDas Geb\u00e4ude ist in letzter Sekunde fertig geworden.\u201c<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiel. Vor dem Eingang des Kieler Schlosses reiht sich eine hunderte Meter lange Schlange. 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