{"id":711169,"date":"2026-01-11T22:58:22","date_gmt":"2026-01-11T22:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711169\/"},"modified":"2026-01-11T22:58:22","modified_gmt":"2026-01-11T22:58:22","slug":"trump-will-irans-demonstranten-helfen-dw-11-01-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711169\/","title":{"rendered":"Trump will Irans Demonstranten &#8222;helfen&#8220; \u2013 DW \u2013 11.01.2026"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a>\u00a0hat den Teilnehmern der Massenproteste gegen die autorit\u00e4re Staatsf\u00fchrung im\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran\/t-17281594\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Iran<\/a>\u00a0Unterst\u00fctzung zugesichert: &#8222;Der Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a>\u00a0sind bereit zu helfen!!!&#8220;, schrieb er auf seiner Online-Plattform Truth Social. Unklar blieb, wie die Hilfe aussehen soll.<\/p>\n<p>Auf dem Netzwerk X\u00a0teilte Trump au\u00dferdem eine Warnung des republikanischen US-Senators Lindsey Graham an die iranische Staatsf\u00fchrung. Deren Brutalit\u00e4t gegen das Volk werde nicht ohne Konsequenzen bleiben, betonte Graham. Irans B\u00fcrgern versicherte der Senator: &#8222;Euer langer Alptraum geht bald zu Ende.&#8220;<\/p>\n<p>Pahlavi vor R\u00fcckkehr in den Iran?<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/politisches-comeback-f\u00fcr-reza-pahlavi-im-iran\/a-73477788\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reza Pahlavi<\/a>, Sohn des 1979 gest\u00fcrzten Schahs, bedankte sich auf X f\u00fcr Grahams Post. Und er teilte dort eine Nachricht des US-Senders Fox News mit Trumps j\u00fcngsten Worten der Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Am Samstag hatte Pahlavi zu landesweiten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-proteste-tote-reza-pahlawi-ali-chamenei-donald-trump\/a-75460276\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Streiks im Iran aufgerufen<\/a>. Dabei gehe es nicht nur darum, auf die Stra\u00dfen zu gehen, sondern zentrale Pl\u00e4tze in St\u00e4dten zu besetzen. Aus seinem Exil in den USA heraus beansprucht Pahlavi eine F\u00fchrungsrolle in der iranischen Opposition. Er bereite sich darauf vor, &#8222;sehr bald&#8220; in sein Land zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73007904\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73007904_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Reza Pahlavi redend an einem Mikrofon bei einer Pressekonferenz (2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der &#8222;Kronprinz&#8220;: Reza Pahlavi (w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Paris 2025)Bild: Joel Saget\/AFP\/Getty Images<\/p>\n<p>Noch kein\u00a0Konsens in Washington<\/p>\n<p>Amerikanische Medien berichten unter Berufung auf US-Beamte, Trump sei in den vergangenen Tagen \u00fcber neue Optionen f\u00fcr Milit\u00e4rschl\u00e4ge im Iran informiert worden. Er erw\u00e4ge ernsthaft, die Islamische Republik wegen der Unterdr\u00fcckung der Proteste anzugreifen.<\/p>\n<p>Demnach gibt es in den Vereinigten Staaten aber noch keinen Konsens \u00fcber das weitere Vorgehen. Trump habe noch keine Entscheidung gef\u00e4llt, hei\u00dft es.\u00a0Auch seien noch keine milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung und Personal in Vorbereitung auf einen Angriff verlegt worden.<\/p>\n<p>Der iranische Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf drohte den USA mit Vergeltung im Falle eines milit\u00e4rischen Eingreifens. US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in der Region und die US-Schifffahrt w\u00e4ren dann &#8222;legitime Ziele&#8220;, sagte er vor dem Parlament.\u00a0<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Massud Peseschkian warnte die Bev\u00f6lkerung im Iran unterdessen\u00a0vor weiteren Demonstrationen. Es k\u00f6nne nicht zugelassen werden, dass &#8222;Aufr\u00fchrer die Gesellschaft destabilisieren&#8220;, sagte Peseschkian in einem Fernsehinterview. Die Menschen sollten\u00a0&#8222;Vertrauen in unseren Willen zur Durchsetzung der Gerechtigkeit&#8220; haben.<\/p>\n<p>Zahl der Toten steigt weiter<\/p>\n<p>Bei den Protesten gegen die iranische F\u00fchrung sind nach Angaben von Aktivisten in den vergangenen 15 Tagen mindestens 420 Demonstranten get\u00f6tet worden. Das berichtete der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA.\u00a0Tausende Menschen seien festgenommen worden und es habe Demonstrationen in 185 St\u00e4dten des Landes gegeben, hatte HRANA zuvor mitgeteilt. Die Angaben k\u00f6nnen nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75463824\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75463824_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"N\u00e4chtliche Aufnahme von Demonstranten (in iranischer Stadt Maschhad) (Videostill)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der Iran wird seit zwei Wochen von massiven Protesten ersch\u00fcttert &#8211; hier ein aktuelles Foto aus der Stadt MaschhadBild: SOCIAL MEDIA\/REUTERS<\/p>\n<p>Das Regime in Teheran spielte\u00a0das Ausma\u00df der Demonstrationen herunter. In den meisten St\u00e4dten habe Ruhe geherrscht, sagte ein Sprecher im Staatsfernsehen am Samstag. Wegen einer Internetsperre\u00a0dringen derzeit nur wenige Informationen und\u00a0Bilder \u00fcber die Proteste nach drau\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Proteste hatten Ende Dezember begonnen, ausgel\u00f6st durch eine massive Wirtschaftskrise und einen pl\u00f6tzlichen Absturz der iranischen W\u00e4hrung Rial. Zun\u00e4chst gingen w\u00fctende H\u00e4ndler in der Hauptstadt auf die Stra\u00dfe, danach weiteten sich die Proteste auf das gesamte Land aus.<\/p>\n<p>Ruf\u00a0nach sch\u00e4rferen\u00a0Sanktionen<\/p>\n<p>Millionen Menschen im Iran h\u00e4tten ihre Angst verloren, sie forderten &#8222;das Ende des Terror-Regimes&#8220;, beschrieb\u00a0der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/bundestag\/t-18832391\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundestag<\/a>, Armin Laschet, die Lage. Zugleich verlangte der CDU-Politiker mehr Druck auf die F\u00fchrung in Teheran.<\/p>\n<p>&#8222;Die Sanktionen gegen die Regime-Eliten m\u00fcssen nun versch\u00e4rft werden&#8220;, sagte Laschet\u00a0den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Denn die iranische F\u00fchrung m\u00fcsse verstehen: &#8222;Wer im Iran mit Gewalt, Folter und Mord das eigene Volk unterdr\u00fcckt, wird Konsequenzen sp\u00fcren.&#8220;<\/p>\n<p>wa\/ack\/gri\u00a0(dpa, afp, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss 18.15 Uhr\u00a0(MEZ)\u00a0&#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump\u00a0hat den Teilnehmern der Massenproteste gegen die autorit\u00e4re Staatsf\u00fchrung im\u00a0Iran\u00a0Unterst\u00fctzung zugesichert: &#8222;Der Iran strebt nach FREIHEIT,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":711170,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-711169","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115878946677583824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/711169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=711169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/711169\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/711170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=711169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=711169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=711169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}