{"id":711820,"date":"2026-01-12T05:35:10","date_gmt":"2026-01-12T05:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711820\/"},"modified":"2026-01-12T05:35:10","modified_gmt":"2026-01-12T05:35:10","slug":"iran-laut-trump-zu-verhandlungen-bereit-us-militaer-prueft-sehr-starke-optionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711820\/","title":{"rendered":"Iran laut Trump zu Verhandlungen bereit \u2013 US-Milit\u00e4r pr\u00fcft \u201esehr starke Optionen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Donald Trump erh\u00f6ht den Druck auf den Iran und droht mit einem milit\u00e4rischen Eingreifen. Zugleich stellt er in Aussicht, dass Teheran zu Gespr\u00e4chen bereit sei. M\u00f6glicherweise w\u00fcrden die USA aber bereits zuvor handeln. Auch Hilfe durch Elon Musk scheint m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Iran ist nach den Worten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bereit, in Verhandlungen mit den USA zu treten, nachdem Trump dem Regime in Teheran mit einem milit\u00e4rischen Eingreifen gedroht hatte. Trump sagte am Sonntag gegen\u00fcber Reportern an Bord der \u201eAir Force One\u201c, seine Regierung f\u00fchre Gespr\u00e4che \u00fcber ein Treffen.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, sie sind es leid, von den Vereinigten Staaten geschlagen zu werden\u201c, sagte Trump. Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDer Iran will verhandeln.\u201c<\/p>\n<p> M\u00f6glicherweise werde er aber eher handeln, da die Zahl der Todesopfer bei den Protesten weiter steige, sagte Trump. Wie der US-Pr\u00e4sident ank\u00fcndigte, erw\u00e4gen die USA ein milit\u00e4risches Eingreifen. \u201eDas Milit\u00e4r pr\u00fcft das, und wir pr\u00fcfen einige sehr starke Optionen\u201c, sagte Trump. \u201eWir werden eine Entscheidung treffen.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte in den vergangenen Tagen dem Iran mehrfach mit einem milit\u00e4rischen Eingreifen der USA gedroht, sollten die Sicherheitskr\u00e4fte gewaltsam gegen Demonstranten vorgehen. Auf die Frage, ob Teheran diese rote Linie \u00fcberschritten habe, sagte Trump: \u201eEs sieht so aus, als w\u00fcrden sie damit beginnen.\u201c<\/p>\n<p>Auf eine Frage nach den iranischen Androhungen von Vergeltungsma\u00dfnahmen antwortete er: \u201eWenn sie das tun, werden wir sie auf eine Weise treffen, wie sie noch nie getroffen wurden.\u201c<\/p>\n<p>Trump und sein Team f\u00fcr nationale Sicherheit pr\u00fcften unter anderem Cyberangriffe und milit\u00e4rische Angriffe durch die USA oder Israel, sagten zwei in die Beratungen im Wei\u00dfen Haus eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p>Der iranische Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Kalibaf drohte, dass das US-Milit\u00e4r und Israel legitime Ziele f\u00fcr den Iran sein k\u00f6nnten, falls die Vereinigten Staaten tats\u00e4chlich milit\u00e4risch im Iran eingreifen sollten. Auch ein Pr\u00e4ventivschlag sei bei entsprechender Bedrohungslage nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Iran k\u00f6nnte \u00fcber Starlink wieder Internetzugang erhalten<\/p>\n<p>Trump k\u00fcndigte auch an, mit Unternehmer Elon Musk \u00fcber eine Wiederherstellung des Internets im Iran zu sprechen, welches das Regime weitestgehend abgeschaltet hat. Abhilfe k\u00f6nnte der Satelliten-Internetdienst Starlink von Musks Firma SpaceX schaffen. Auf die Frage einer Journalistin, ob er Starlink im Iran zug\u00e4nglich machen werde, sagte der Republikaner, man werde dar\u00fcber sprechen und das Internet wieder zum Laufen bringen, wenn das m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Erneut rief auch Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gest\u00fcrzten Schahs, in einer Videobotschaft zu Protesten auf. Er sprach von der n\u00e4chsten Phase des Aufstands, \u201eum die Islamische Republik zu st\u00fcrzen\u201c. Neben der Besetzung zentraler Stra\u00dfen in den St\u00e4dten seien jetzt auch alle Institutionen, die f\u00fcr die Propaganda der Staatsf\u00fchrung und die Unterbrechung der Kommunikation verantwortlich seien, \u201elegitime Ziele\u201c, erkl\u00e4rte er auf X. Wegen der Internetsperre ist aber unklar, ob und in welchem Ausma\u00df Menschen im Iran seine Forderungen \u00fcberhaupt zu sehen bekommen.<\/p>\n<p>Pahlavi rief zudem dazu auf, au\u00dferhalb des Irans an allen iranischen Botschaften und Konsulaten die \u201esch\u00e4ndliche Flagge der Islamischen Republik\u201c gegen die alte Flagge auszutauschen, die zuletzt w\u00e4hrend der Herrschaft seines Vaters Schah Mohammed Reza Pahlavi genutzt worden war. Dessen prowestliche Monarchie wurde 1979 durch eine islamische Revolution gest\u00fcrzt. Der Schah verlie\u00df das Land mit seiner Familie und starb im Ausland.<\/p>\n<p>Seit Beginn der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69636b58fa56382de1f66672\/nahost-iran-droht-usa-mit-vergeltung-im-falle-eines-angriffs-laut-aktivisten-ueber-500-tote-bei-protesten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69636b58fa56382de1f66672\/nahost-iran-droht-usa-mit-vergeltung-im-falle-eines-angriffs-laut-aktivisten-ueber-500-tote-bei-protesten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Proteste gegen die iranische F\u00fchrung vor zwei Wochen<\/a> sind nach Angaben des in den USA ans\u00e4ssigen Menschenrechtsnetzwerks Human Rights Activists News Agency (HRANA) bislang mindestens 544 Menschen get\u00f6tet worden. Die tats\u00e4chliche Opferzahl sei wom\u00f6glich noch deutlich h\u00f6her. Mehr als 10.600 Menschen wurden im Iran laut HRANA bisher festgenommen.<\/p>\n<p>Die Organisation st\u00fctzt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten innerhalb des Irans. Die iranische Regierung hat bisher keine offiziellen Opferzahlen genannt. Unabh\u00e4ngig lie\u00dfen sich die Zahlen von HRANA nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Beobachter im Ausland f\u00fcrchten, dass der Iran die Sperre nutzt, um die Proteste brutal niederzuschlagen \u2013\u00a0so wie auch fr\u00fcherer Protestwellen.<\/p>\n<p>AP\/Reuters\/dpa\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donald Trump erh\u00f6ht den Druck auf den Iran und droht mit einem milit\u00e4rischen Eingreifen. 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