{"id":711864,"date":"2026-01-12T06:05:12","date_gmt":"2026-01-12T06:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711864\/"},"modified":"2026-01-12T06:05:12","modified_gmt":"2026-01-12T06:05:12","slug":"in-den-savoyen-in-frankreich-fordern-lawinen-an-diesem-wochenende-erneut-todesopfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/711864\/","title":{"rendered":"In den Savoyen in Frankreich fordern Lawinen an diesem Wochenende erneut Todesopfer."},"content":{"rendered":"<p>Drei Skifahrer sind nach Lawinenabg\u00e4ngen in den franz\u00f6sischen Alpen laut Medienberichten gestorben. Auch in \u00d6sterreich starb eine Frau, nachdem sie von Schneemassen mitgerissen worden war.<\/p>\n<p>Im franz\u00f6sischen Skigebiet La Plagne sei ein um die 50 Jahre alter Brite unter einer Schneelawine versch\u00fcttet worden, hie\u00df es unter Berufung auf eine Mitteilung des Ortes. 52 Rettungskr\u00e4fte, Lawinenhunde und ein Hubschrauber seien im Einsatz gewesen, doch es habe 50 Minuten gedauert, bis der Mann unter 2,5 Metern Schnee aufgefunden werden konnte, berichteten franz\u00f6sische Medien. Er konnte demnach nicht wiederbelebt werden.<\/p>\n<p>Im nahegelegenen Ort Courchevel, ebenfalls in den Savoyen, wurde den Berichten zufolge eine weitere Person unter einer Lawine versch\u00fcttet und am sp\u00e4ten Vormittag tot aufgefunden. Das Skigebiet machte demnach dazu keine weiteren Angaben. Die regionale Tageszeitung \u00abLe Dauphin\u00e9 lib\u00e9r\u00e9\u00bb berichtete zudem von mehreren verletzten Skifahrern und Snowboardern in den Orten Tignes und Orelle.\u00a0<\/p>\n<p>Ein 32-J\u00e4hriger starb dar\u00fcber hinaus in einer Lawine in Vallorcine nahe der Grenze zur Schweiz, wie Medien weiter unter Berufung auf die Gebirgs-Gendarmerie berichteten. Er sei abseits der Pisten unterwegs gewesen. Die Lawine habe ihn gegen einen Baum geschleudert. Er erlag seinen Verletzungen, hie\u00df es. Einen Tag zuvor gab es bereits drei Todesopfer bei Lawinen in der Region.<\/p>\n<p>Lawinengefahr bleibt hoch<\/p>\n<p>Insgesamt gab es in den Savoyen am Sonntag mehrere Lawinen. Die \u00f6rtliche Pr\u00e4fektin rief auf ihrer Facebook-Seite zu Vorsicht auf. \u00abUm 12.30 Uhr sind die Rettungsdienste bereits bei sechs Lawinenabg\u00e4ngen auf verschiedenen Bergmassiven im Einsatz gewesen\u00bb, teilte sie mit. Die Lawinengefahr sei auch in den kommenden Tagen in allen Berggruppen hoch. Die Pr\u00e4fektin riet vom Fahren abseits der Pisten dringend ab.<\/p>\n<p>Eine Tote und mehrere Verletzte in \u00d6sterreich<\/p>\n<p>Auch in \u00d6sterreich gingen eine Reihe von Lawinen ab. Die Folge: Eine Tote und mehrere Verletzte. Im Bundesland Tirol wurde eine 58 Jahre alte Frau in Weerberg mitgerissen, wie die Polizei mitteilte. Die \u00d6sterreicherin konnte aus den Schneemassen befreit werden, doch sie starb in einer Klinik.<\/p>\n<p>Unter den Verletzten waren zwei deutsche Wintersportler, die in Z\u00fcrs am Arlberg auf einem Steilhang von einem Schneebrett erfasst wurden. Nach Angaben der Polizei wurden die M\u00e4nner im Alter von 60 und 55 Jahren in Kliniken geflogen. In der N\u00e4he von Kitzb\u00fchel l\u00f6ste ein 17-j\u00e4hriger Deutscher eine etwa 350 Meter lange und 120 Meter breite Lawine aus, wie die Polizei berichtete. Dank eines Lawinenairbags \u00fcberlebte er unverletzt.<\/p>\n<p>Die Lawinengefahr im Westen Tirols und im Bundesland Vorarlberg bleibt auch zu Wochenbeginn hoch, wie es in den neuesten Lagebewertungen hie\u00df. In den Allg\u00e4uer Alpen in Bayern und in der Schweiz wurde das Risiko von hoch auf erheblich zur\u00fcckgestuft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Skifahrer sind nach Lawinenabg\u00e4ngen in den franz\u00f6sischen Alpen laut Medienberichten gestorben. 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