{"id":712091,"date":"2026-01-12T08:25:05","date_gmt":"2026-01-12T08:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712091\/"},"modified":"2026-01-12T08:25:05","modified_gmt":"2026-01-12T08:25:05","slug":"der-boersen-tag-montag-12-januar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712091\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 12. Januar 2026"},"content":{"rendered":"<p>09:18 Uhr&#8220;Historisch beispiellos&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> startet nur gering ver\u00e4ndert in das heutige Gesch\u00e4ft. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 25.250 Punkten, nachdem er am Freitag erst mit 25.282 Z\u00e4hlern ein Allzeithoch markiert und dann mit 25.262 Punkten geschlossen hatte. Der Dax hat an allen Handelstagen des noch jungen B\u00f6rsenjahres Gewinne eingefahren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Aktienm\u00e4rkte bleiben relativ gelassen, in Asien klettern die Kurse, der S&amp;P-Future deutet allerdings auf eine schw\u00e4chere Er\u00f6ffnung der Wall Street hin&#8220;, kommentiert ntv-B\u00f6rsenkorrespondentin Sabrina Marggraf und verweist auf Klagedrohungen der US-Regierung in Richtung Fed-Chef Jerome Powell. Das sei &#8222;historisch beispiellos&#8220;, so Marggraf weiter. &#8222;Der Dollar reagiert darauf und f\u00e4llt. Dagegen wird Gold als vermeintlich sicherer Hafen von den Investoren gesucht.&#8220;<\/p>\n<p>08:59 UhrAnleger sind hei\u00df auf Gold\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Goldpreis<\/b> klettert auf ein frisches Allzeithoch. Anleger fl\u00fcchten angesichts der zunehmenden geopolitischen Unsicherheit und der Ermittlungen gegen US-Notenbankchef Jerome Powell in als sicher geltende Anlagen. In der Spitze kostet die Feinunze erstmals mehr als 4600 Dollar. Zuletzt notiert Gold mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent bei 4579 Dollar. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Ereignisse im Iran und eine m\u00f6gliche Verwicklung der USA sowie die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Fed-Chef haben die US-Futures ins Minus gedreht&#8220;, sagt Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade. &#8222;Das war gr\u00fcnes Licht f\u00fcr einen Gold-Anstieg.&#8220; Auch andere Edelmetalle legen zu. Der Preis f\u00fcr Silber steigt um 5,4 Prozent auf 83,26 Dollar je Feinunze, nachdem er zuvor mit 84,58 Dollar ebenfalls einen Rekordwert erreicht hatte. &#8222;Wenn die Lage so bleibt, d\u00fcrfte der Silberpreis bald in Richtung 90 Dollar je Unze steigen&#8220;, sagt Soni Kumari, Rohstoffstrategin bei der ANZ Bank. Platin verteuert sich um 3,5 Prozent auf 2351 Dollar, Palladium gewinnt 2,8 Prozent auf 1865 Dollar.<\/p>\n<p>08:39 Uhr\u00d6lpreise legen zu<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Rohstoffmarkt legen die \u00d6lpreise zun\u00e4chst weiter zu. So verteuert sich die Roh\u00f6l-Sorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 63,50 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-\u00d6l <b class=\"bold\">WTI<\/b> notiert 0,3 Prozent fester bei 59,28 Dollar. Gest\u00fctzt werden die Preise von den Unruhen im Iran. <\/p>\n<p>08:20 UhrAnleger reiten KI-Chip-Welle<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einen freundlichen Start in die neue Woche erleben die Aktienm\u00e4rkte in Ostasien. F\u00fcr Kauflaune sorgt eine gute Vorgabe der Wall Street vom Freitag. In Tokio ruht der Handel wegen eines nationalen Feiertags. In Seoul legt der <b class=\"bold\">Kospi<\/b> um 0,8 Prozent zu und ist damit auf dem Weg zu einem erneuten Allzeithoch. In Shanghai geht es um 0,7 Prozent nach oben, in Hongkong um 0,9 Prozent. Der Aktienhandel in Sydney ist bereits beendet, dort stand am Ende des Handels ein Plus von 0,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zu den Favoriten geh\u00f6ren wie bereits in der j\u00fcngsten Vergangenheit Technologieaktien mit der intakten KI-Fantasie und der hohen Nachfrage nach Chips. Zuletzt untermauerten dies am Freitag starke Zahlen von TSMC. Im Chipsektor verbessern sich TSMC in Taipeh um 1,2 Prozent, in Seoul legen SK Hynix um 0,5 Prozent zu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Allenfalls leicht bremsend wirkt dabei, dass die Futures auf die US-Aktienindizes deutlich im Minus liegen und auf einen schw\u00e4cheren Start an der Wall Street hindeuten. Hintergrund ist, dass die US-Regierung eine erneute Attacke auf die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbank reitet. Die US-Notenbank hat nach Angaben ihres Chefs Jerome Powell eine Vorladung vom US-Justizministerium erhalten. Dabei gehe es um den 2,5 Milliarden Dollar teuren Umbau der Fed-Zentrale in Washington, was Powell allerdings als Vorwand bezeichnet hat. Tats\u00e4chlich gehe es darum, den Druck auf ihn zu erh\u00f6hen, die Zinsen zu senken.<\/p>\n<p>08:03 UhrDax &#8222;massiv \u00fcberkauft&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit einem wenig ver\u00e4nderten Wochenstart an den europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkten rechnen H\u00e4ndler. Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> wird vorb\u00f6rslich ein paar Punkte niedriger mit 25.240 Punkten errechnet. &#8222;Nach fast 1.500 Punkten Plus in der j\u00fcngsten Aufw\u00e4rtswelle w\u00e4re ein Konsolidierungstag nichts Ungew\u00f6hnliches&#8220;, so ein H\u00e4ndler. Aus technischer Sicht sei der Dax mittlerweile &#8222;massiv \u00fcberkauft&#8220;, sagt Verm\u00f6gensverwalter Thomas Altmann von QC Partners.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vom Umfeld kommen wenig Impulse: Der Bund-Future tritt auf der Stelle und auch die \u00d6lpreise bewegen sich trotz der angespannten Situation im Iran nur wenig. In Asien ziehen die Kurse \u00fcberwiegend an, in Tokio bleibt die B\u00f6rse allerdings wegen eines Feiertags geschlossen. Die US-Index-Futures geben dagegen nach und die Gewinne vom Freitag wieder ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Euro zieht etwas an, profitiert mit seinem Plus von knapp 0,3 Prozent aber nur wenig von dem Streit zwischen der US-Regierung und der US-Notenbank. Die US-Regierung will nun juristisch gegen die Fed vorgehen. Laut Fed-Chef Jerome Powell geht es um angebliche Falschaussagen vor dem Bankenausschuss des Senats im Zusammenhang mit dem Umbau der Fed-Zentrale. Powell verweist aber auf politischen Druck wegen der Geldpolitik.<\/p>\n<p>07:44 UhrMercedes bremst beim autonomen Fahren<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Mercedes-Benz<\/b> passt offenbar seine Strategie beim autonomen Fahren an. Der Autobauer stelle seine Pl\u00e4ne f\u00fcr Systeme, die das freih\u00e4ndige Fahren erm\u00f6glichen, wohl vorerst zur\u00fcck, berichtete das &#8222;Handelsblatt&#8220;. So solle in der \u00fcberarbeiteten Oberklassenlimousine S-Klasse, die Mercedes Ende Januar vorstellen wolle, das Fahren auf dem SAE-Level 3 nicht mehr angeboten werden. Stattdessen konzentriere sich Mercedes zun\u00e4chst auf automatisierte Fahrassistenten, bei denen der Fahrer jederzeit aufmerksam bleiben muss.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hintergrund der Entscheidung seien hohe Produktionskosten bei geringer Nachfrage, berichtete die Zeitung weiter. Der Konzern plane jedoch, das System weiterzuentwickeln und in k\u00fcnftigen Modellen wieder anzubieten. Mercedes-Chef Ola K\u00e4llenius sagte dem &#8222;Handelsblatt&#8220; zufolge, man k\u00f6nne die Angebote so kombinieren, dass Kunden k\u00fcnftig sowohl im Stadtverkehr als auch auf Autobahnen automatisiert fahren k\u00f6nnten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Konkurrent Ford hatte am Mittwoch angek\u00fcndigt, man werde ein Level-3-System 2028 auf den Markt bringen. Daf\u00fcr werde der Kunde zus\u00e4tzlich zahlen m\u00fcssen, sagte ein hochrangiger Ford-Manager der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Summe wurde nicht genannt.<\/p>\n<p>07:30 UhrJapan beginnt mit Tiefsee-Abbau seltener Erden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Japan hat mit einer Mission zum Tiefsee-Abbau von s<b class=\"bold\">eltenen Erden<\/b> begonnen, um seine Abh\u00e4ngigkeit von China bei den wichtigen Mineralien zu verringern. Ein Forschungsschiff brach zu dem abgelegenen Minamitori-Atoll auf, das etwa 1.900 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Tokio liegt. Bei der einmonatigen Mission soll erstmals Schlamm, der reich an seltenen Erden ist, kontinuierlich aus einer Tiefe von sechs Kilometern an die Meeresoberfl\u00e4che bef\u00f6rdert werden. Angesichts eines diplomatischen Streits mit Peking sind die Bem\u00fchungen, die Abh\u00e4ngigkeit von China zu verringern, dr\u00e4ngender geworden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">China hatte vergangene Woche den Export von G\u00fctern mit zivilem und milit\u00e4rischem Nutzen nach Japan verboten, darunter auch einige wichtige Mineralien. Zudem berichtete das &#8222;Wall Street Journal&#8220;, Peking habe damit begonnen, die Ausfuhr von seltenen Erden nach Japan st\u00e4rker einzuschr\u00e4nken. Die Finanzminister der G7-Staaten wollen sich einem Reuters-Bericht zufolge am Montag in Washington mit der Versorgung mit seltenen Erden befassen. Japan ist bei einigen schweren seltenen Erden, die etwa f\u00fcr Magnete in Motoren von Elektro- und Hybridfahrzeugen ben\u00f6tigt werden, Analysten zufolge fast vollst\u00e4ndig von China abh\u00e4ngig. Das bedeutet ein gro\u00dfes Risiko f\u00fcr die wichtige Automobilindustrie des Landes.<\/p>\n<p>07:12 UhrTrump droht Exxon<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem \u00d6lkonzern <b class=\"bold\">ExxonMobil<\/b> mit einer Blockade von Investitionen in Venezuela gedroht. Zuvor hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im Wei\u00dfen Haus skeptisch \u00fcber die Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten in dem s\u00fcdamerikanischen Land ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Ich mochte die Antwort von Exxon nicht&#8220;, sagte Trump. &#8222;Ich neige wohl dazu, Exxon drau\u00dfen zu halten. Sie sind mir zu clever.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Exxon-Chef Woods hatte bei einem Treffen mit Trump und anderen \u00d6l-Managern am Freitag erkl\u00e4rt, in Venezuela k\u00f6nne man unter den gegenw\u00e4rtigen Bedingungen nicht investieren. Er forderte einen dauerhaften Investitionsschutz und eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes. Zur Begr\u00fcndung verwies er darauf, dass die Verm\u00f6genswerte des Konzerns in dem Land bereits zweimal beschlagnahmt worden seien. <\/p>\n<p>06:52 UhrChina-B\u00f6rsen im Aufwind<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Drohung der US-Regierung mit einer Anklage gegen Notenbankchef Jerome Powell verunsichert die Finanzm\u00e4rkte. Der Dollar und die US-Aktienfutures gaben nach, da sich Anleger besorgt \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank (Fed) zeigten. Der Vorgang ist eine dramatische Eskalation im Konflikt zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem Fed-Vorsitzenden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Powell hatte am Sonntag erkl\u00e4rt, die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump habe ihm mit einer strafrechtlichen Anklage gedroht. Dies sei ein &#8222;Vorwand&#8220;, um die Zentralbank zu Zinssenkungen zu dr\u00e4ngen. Im weiteren Verlauf der Woche warten die Anleger auf die Ver\u00f6ffentlichung von US-Inflationsdaten, Handelszahlen aus China und eine Reihe von Bilanzen von US-Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> gewinnt 0,8 Prozent auf 4151,14 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in <b class=\"bold\">Shanghai und Shenzhen<\/b> steigt 0,4 Prozent auf 4779,95 Punkte. An der japanischen B\u00f6rse wird dagegen nicht gehandelt.<\/p>\n<p>06:34 Uhr&#8220;Offener Krieg zwischen US-Regierung und Fed&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Drohung der US-Regierung mit einer Anklage gegen Notenbankchef Jerome Powell hat die Finanzm\u00e4rkte verunsichert. Der Dollar und die US-Aktienfutures gaben nach, da sich Anleger besorgt \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank (Fed) zeigten. Der Vorgang ist eine dramatische Eskalation im Konflikt zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem Fed-Vorsitzenden. Powell hatte am Sonntag erkl\u00e4rt, die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump habe ihm mit einer strafrechtlichen Anklage gedroht. Dies sei ein &#8222;Vorwand&#8220;, um die Zentralbank zu Zinssenkungen zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">S&amp;P-500<\/b>-Futures fielen im asiatischen Handel um 0,5 Prozent. Der Dollar gab gegen\u00fcber den meisten wichtigen W\u00e4hrungen um rund 0,2 Prozent nach und fiel auf unter 158 Yen sowie 1,1660 Dollar je Euro. Der Goldpreis erreichte ein Rekordhoch von mehr als 4.600 Dollar je Feinunze. Gest\u00fctzt wurde der Preis auch durch die Unruhen im Iran, die zudem den \u00d6lpreis antrieben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Trump zerrt an den losen F\u00e4den der Unabh\u00e4ngigkeit der Zentralbank&#8220;, sagte Andrew Lilley, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Barrenjoey in Sydney. Trump unternehme diese Schritte nur, weil er wisse, dass er die Kontrolle \u00fcber die Fed nicht \u00fcbernehmen k\u00f6nne. Daher wolle er so viel unzul\u00e4ssigen Druck wie m\u00f6glich aus\u00fcben. &#8222;Dieser offene Krieg zwischen der Fed und der US-Regierung &#8230; schadet offensichtlich dem US-Dollar&#8220;, sagte Ray Attrill, Leiter der Devisenstrategie bei der National Australia Bank.<\/p>\n<p>06:17 UhrEuro legt zum Dollar zu<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im asiatischen Devisenhandel verliert der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> geringf\u00fcgig auf 158,03 Yen und legt leicht auf 6,9754 Yuan zu. Zur Schweizer W\u00e4hrung notiert er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7988 Franken. Parallel dazu steigt der <b class=\"bold\">Euro<\/b> 0,2 Prozent auf 1,1655 Dollar und zieht leicht auf 0,9310 Franken an.<\/p>\n<p>06:00 UhrF\u00e4llt das Kartenhaus in sich zusammen?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach einem starken Jahresauftakt d\u00fcrfte f\u00fcr die <b class=\"bold\">Dax<\/b>-Anleger die Gewinnentwicklung der Unternehmen st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken. Das Gros der Analysten zeigt sich aktuell optimistisch f\u00fcr 2026. &#8222;Diese hohe Einigkeit spricht zwar f\u00fcr eine positive Marktstimmung, erh\u00f6ht vor dem Hintergrund bereits ambitionierter Bewertungen an den Aktienm\u00e4rkten jedoch die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Entt\u00e4uschungen&#8220;, sagt Portfoliomanager Martin Zurek von der Weberbank mit Blick auf die beginnende Bilanzsaison.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Geopolitische Risiken sind nach der Milit\u00e4raktion der USA in Venezuela ebenfalls pr\u00e4sent. Trotz der daraus erwachsenden Risiken trugen Kursgewinne bei R\u00fcstungsfirmen dazu bei, dass der deutsche Leitindex in der alten Woche die Schallmauer von 25.000 Punkten durchbrach und am Freitag bei 25.281 Z\u00e4hlern eine Rekordmarke setzte. Ins Wochenende war der deutsche B\u00f6rsenleitindex dann mit 25.262 Punkten gegangen. Im laufenden B\u00f6rsenjahr konnte der Dax bislang jeden Handelstag Gewinne verbuchen. Verteidigungsfirmen d\u00fcrften Strategen zufolge gefragt bleiben, zumal US-Pr\u00e4sident Donald Trump deutlich h\u00f6here Milit\u00e4rausgaben ank\u00fcndigte. &#8222;Zudem st\u00fctzt die Hoffnung auf weiter tiefe \u00d6lpreise, da nach der Milit\u00e4raktion in Europa ein h\u00f6heres \u00d6langebot erwartet wird, was wiederum die Inflationsraten in Schach halten d\u00fcrfte&#8220;, fassen die Strategen der LBBW zusammen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"> In diesem Zusammenhang blicken Anleger auch auf den Iran. Nach wochenlangen Demonstrationen gegen das Regime ist das Land, das einer der wichtigsten \u00d6lproduzenten ist, weitgehend von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Hintergrund der Proteste sind die wachsende Not im Zuge der kriselnden Wirtschaft, eine galoppierende Inflation und Einschr\u00e4nkungen der politischen und sozialen Freiheiten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die M\u00e4rkte relevant ist die Frage, wie sich die Unternehmensgewinne entwickeln werden. Ein paar Antworten d\u00fcrften mit dem Start der US-Berichtssaison aus dem Bankensektor kommen. Viele Indizes seien mittlerweile teuer, erl\u00e4utern die Helaba-Strategen. Kursanstiege m\u00fcssten somit durch entsprechende Verbesserungen der Gewinnperspektiven untermauert werden. &#8222;Andernfalls w\u00fcrden die Aktienm\u00e4rkte \u00fcber kurz oder lang vermutlich wie ein Kartenhaus zusammenfallen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Dienstag \u00f6ffnen Bank of New York Mellon und <b class=\"bold\">JP Morgan<\/b> ihre B\u00fccher. Zur Wochenmitte legen unter anderem Bank of America, Wells Fargo und Citigroup Zahlen vor. Am Donnerstag folgen die Bilanzen von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Hierzulande geht es erst gegen Monatsende richtig los: lediglich die Ergebnisse von S\u00fcdzucker stehen schon am Dienstag an. Die neue <b class=\"bold\">Konjunkturdatenwoche<\/b> er\u00f6ffnet aber zun\u00e4chst das Barometer der Beratungsfirma Sentix f\u00fcr Januar. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"09:18 Uhr&#8220;Historisch beispiellos&#8220; Der Dax startet nur gering ver\u00e4ndert in das heutige Gesch\u00e4ft. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex notiert aktuell&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":712092,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-712091","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115881176303620995","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=712091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712091\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/712092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=712091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=712091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=712091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}