{"id":712690,"date":"2026-01-12T14:05:11","date_gmt":"2026-01-12T14:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712690\/"},"modified":"2026-01-12T14:05:11","modified_gmt":"2026-01-12T14:05:11","slug":"das-grundwasser-im-landkreis-augsburg-geht-zur-neige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712690\/","title":{"rendered":"Das Grundwasser im Landkreis Augsburg geht zur Neige"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Bilder im vergangenen Sommer, als <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg-land\/landkreis-dann-kann-es-schnell-gefaehrlich-werden-so-trifft-die-duerre-das-augsburger-land-109105106\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">der Lech im Landkreis Augsburg phasenweise mehr aus Sandb\u00e4nken, als aus flie\u00dfendem Wasser bestand<\/a>, d\u00fcrften vielen Landkreisbewohnerinnen und Bewohnern noch pr\u00e4sent sein. Nachdem im Juni 2024 das Hochwasser w\u00fctete, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schwabmuenchen\/ein-jahr-nach-dem-hochwasser-kaempfen-manche-geschaefte-noch-immer-um-ihre-existenz-109095113\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">H\u00e4user und Gesch\u00e4fte zerst\u00f6rte und ganze Landstriche unter sich begrub,<\/a> war der vergangene Sommer sehr trocken, auch wenn es noch schlimmer h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen. Das geht jetzt auch aus offiziellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes f\u00fcr Umwelt (LfU) hervor, trifft aber nicht in allen Bereichen auch auf den Landkreis Augsburg zu.\n  <\/p>\n<p>            Die Wasserspeicher vom Hochwasser sind wieder weg<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nur der Juli und der September hatten keine meteorologischen Trockenperioden, hei\u00dft es im Hydrologischen Jahresbericht des LfU. Es war also erneut sehr trocken. In den meisten Flussgebieten Bayerns floss weniger Wasser als zuvor. Im Landkreis Augsburg gab es hingegen keine neuen Tiefstwerte, wie das LfU auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nachdem das Jahr 2024, vor allem wegen des Hochwassers, deutlich nasser war, hatten sich die Grundwasserst\u00e4nde zu Beginn des Jahres teilweise wieder erholt, aber: \u201eIm niederschlagsarmen Jahresverlauf 2025 kehrte sich diese positive Entwicklung jedoch um\u201c, sagt Ralph Neumeier, Vizepr\u00e4sident des LFU, und erg\u00e4nzt: \u201eIn vielen Regionen sind somit die positiven Effekte des \u00fcberdurchschnittlich feuchten und grundwasserneubildungsreichen Jahres 2024 wieder sp\u00fcrbar zur\u00fcckgegangen oder gar nicht mehr vorhanden.\u201c<strong class=\"font-bold\">\u00a0<\/strong>\n  <\/p>\n<p>            Grundwasser nimmt seit \u00fcber 20 Jahren ab<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Au\u00dferdem war das Winterhalbjahr von November 2024 bis M\u00e4rz 2025 eines der trockensten, die bisher beobachtet wurden. Das sagt Gudrun Seidel, Beh\u00f6rdenleiterin des Wasserwirtschaftsamtes in Donauw\u00f6rth, das auch f\u00fcr den Landkreis Augsburg zust\u00e4ndig ist. Da es ab April aber immer wieder geregnet hatte,<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg-land\/landkreis-augsburg-wird-das-trinkwasser-knapp-109536142\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\"> blieb ein noch trockenerer Sommer aus<\/a>.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die generelle Entwicklung setzt sich aber fort, so kann trotz teilweise regnerischer Sommer, jede Jahreszeit trocken sein. \u201eMit Ausnahme von 2024 haben wir seit 2003 ein Defizit in der Grundwasserneubildung\u201c, berichtet Seidel. Die Wasserst\u00e4nde gehen generell immer weiter nach unten. Wichtig sei laut Seidel aber, zwischen oberfl\u00e4chennahen und tieferen Grundwasser-Stockwerken zu unterscheiden, denn ihre Wasserst\u00e4nde m\u00fcsse man auf unterschiedliche Weise bewerten: \u201eDie Tieferen k\u00f6nnen noch einige nasse Jahre gebrauchen, um wieder bessere St\u00e4nde zu erreichen\u201c, sagt Seidel und erg\u00e4nzt: \u201eDie oberfl\u00e4chennahen Grundwasser-Stockwerke haben sich etwas normalisiert.\u201c\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Piet Bosse<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Landkreis Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Grundwasser<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bilder im vergangenen Sommer, als der Lech im Landkreis Augsburg phasenweise mehr aus Sandb\u00e4nken, als aus flie\u00dfendem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":712691,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,136520,548,663,3934,30,36684,164258,13,5669,2225,137026,113339,14,164257,15,164259,12],"class_list":{"0":"post-712690","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-donauwoerth","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-germany","17":"tag-grundwasser","18":"tag-gudrun-seidel","19":"tag-headlines","20":"tag-hochwasser","21":"tag-landkreis","22":"tag-landkreis-augsburg","23":"tag-lech","24":"tag-nachrichten","25":"tag-negativwert","26":"tag-news","27":"tag-ralph-neumeier","28":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115882513150617986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=712690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712690\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/712691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=712690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=712690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=712690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}