{"id":712895,"date":"2026-01-12T15:58:12","date_gmt":"2026-01-12T15:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712895\/"},"modified":"2026-01-12T15:58:12","modified_gmt":"2026-01-12T15:58:12","slug":"sachsen-dresden-wuerdigt-carl-maria-von-weber-mit-einem-festjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712895\/","title":{"rendered":"Sachsen: Dresden w\u00fcrdigt Carl Maria von Weber mit einem Festjahr"},"content":{"rendered":"<p>SachsenDresden w\u00fcrdigt Carl Maria von Weber mit einem Festjahr<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Webers-Freischuetz-gehoert-zu-den-beliebtesten-Werken-auf-Opernbuehnen-im-deutschsprachigen-Raum-Arc.webp\" alt=\"Webers-Freischuetz-gehoert-zu-den-beliebtesten-Werken-auf-Opernbuehnen-im-deutschsprachigen-Raum-Archivbild\"\/>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) war eine Art Hit-Lieferant seiner Zeit. Sein bekanntestes Werk wurde in Berlin uraufgef\u00fchrt, doch der Komponist &#8222;geh\u00f6rt&#8220; eigentlich der Stadt Dresden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dresden (dpa\/sn) &#8211; Huldigung f\u00fcr einen Gro\u00dfen seines Faches: Die Stadt Dresden w\u00fcrdigt den Komponisten Carl Maria von Weber mit einem Festjahr. 2026 j\u00e4hrt sich der 200. Todestag des Komponisten (5. Juli), der mit Dresden eng verbunden war und hier seine bedeutendsten Werke schuf. Unter dem Motto &#8222;Romantik entdecken. Festjahr 2026&#8220; erwartet Einheimische wie G\u00e4ste ein facettenreiches Programm mit Konzerten, Opern, Ausstellungen, Vortr\u00e4gen und touristischen Angeboten in Dresden und Umgebung, teilte die Stadt mit.<\/p>\n<p>Weber pr\u00e4gte das Musikleben in Dresden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Carl Maria von Weber lebte und wirkte von 1817 bis zu seinem Tod 1826 in Dresden. Als K\u00f6niglicher Kapellmeister und Direktor der Deutschen Oper am hiesigen Hoftheater pr\u00e4gte er das Musikleben in der Stadt damals wie kein Zweiter. Dresden wurde unter seinem Einfluss zu einem Zentrum der musikalischen Romantik und zugleich die Wiege f\u00fcr sein bekanntestes Werk: die Oper &#8222;Der Freisch\u00fctz&#8220;. Die Urauff\u00fchrung fand am 18. Juni 1821 allerdings im K\u00f6niglichen Schauspielhaus Berlin statt und geriet zu einem Riesen-Erfolg.<\/p>\n<p>Sommerresidenz des Komponisten wird saniert<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Stadt Dresden nimmt das Jubil\u00e4um zum Anlass, die einstige Sommerresidenz des Komponisten im Stadtteil Hosterwitz zu sanieren. Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude &#8211; ein fr\u00fcheres Winzerhaus &#8211; dient als Weber-Museum und soll ab M\u00e4rz mit F\u00f6rdermitteln des Bundes renoviert und im Herbst 2028 wiederer\u00f6ffnet werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz finanziert die Arbeiten am historischen Dachstuhl und dem tragenden Geb\u00e4lk. Insgesamt werden f\u00fcnf Millionen Euro f\u00fcr die Sanierung veranschlagt.<\/p>\n<p>Weber soll an authentischen Orten gew\u00fcrdigt werden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr Dresdens Kulturb\u00fcrgermeisterin Annekatrin Klepsch geht es darum, Weber an authentischen Orten herausragend zu w\u00fcrdigen. Der H\u00f6hepunkt des Jubil\u00e4umsjahres liegt im Zeitraum vom 28. Mai bis 28. Juni 2026 rund um Webers Todestag. Mit Unterst\u00fctzung der B\u00fcrgerinitiative Keppgrund soll der wildromantische Keppgrundweg, ein Lieblingswanderweg des Komponisten, wieder trittsicher gemacht werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Erforschung und Vermittlung von Webers Leben und Werk ist ein wichtiger Bestandteil der Dresdner Stadtgeschichte und bietet zahlreiche spannende Ankn\u00fcpfungspunkte&#8220;, betonte Christina Ludwig, Direktorin des Stadtmuseums Dresden, zu dem das Haus in Hosterwitz geh\u00f6rt. Im Jubil\u00e4umsjahr wird neben einer Sonderausstellung im K\u00fcgelgenhaus auch die Neukonzeption der Dauerausstellung im Fokus stehen.<\/p>\n<p>Weber wird auch mit Jazz- und Popmusik gefeiert<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die Hochschule f\u00fcr Musik, die den Namen des Komponisten tr\u00e4gt, reiht sich in die Schar der Gratulanten ein. &#8222;Wir ehren unseren Namensgeber sparten\u00fcbergreifend und innovativ \u2013 mit historischen Wiederentdeckungen von Webers Werken ebenso wie mit Urauff\u00fchrungen, mit Chor- und Orchesterwerken sowie mit Jazz- und Popkl\u00e4ngen.&#8220; Begleitet werde das Programm von einem wissenschaftlichen Weber-Symposium und der Gr\u00fcndung des &#8222;Weber Music Campus Dresden&#8220; &#8211; einem Netzwerk f\u00fcr den Nachwuchs.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch Weber-Fans aus dem Ausland sollen angelockt werden &#8211; genau wie die Gemeinde der Verehrer Richard Wagners in Dresden eine Pilgerst\u00e4tte haben sollen. Wagner war hier gleichfalls Hofkapellmeister und hatte damals auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden-Friedrichstadt die Grabrede auf Weber gehalten, nachdem dessen sterbliche \u00dcberreste von London nach Dresden \u00fcberf\u00fchrt worden waren.<\/p>\n<p>Weber und Wagner als musikalische Aush\u00e4ngeschilder f\u00fcr Dresden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Weber und Wagner haben in Deutschland und ausgew\u00e4hlten Auslandsm\u00e4rkten nachhaltig touristisches Potenzial f\u00fcr unsere Destination. Beide sind sehr spannende und bekannte Musikerpers\u00f6nlichkeiten, mit denen wir alle Generationen ansprechen und unsere Bedeutung als Musikmetropole von Weltrang noch einmal untermauern k\u00f6nnen&#8220;, zeigte sich Corinne Miseer &#8211; Chefin der Dresden Marketing GmbH &#8211; \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch Tierfreunde finden in Carl Maria von Weber einen Gleichgesinnten. In seinen Tageb\u00fcchern und Briefen werden oft die Haustiere der Familie erw\u00e4hnt &#8211; h\u00e4ufig mit ihrem Rufnamen. Zur Ber\u00fchmtheit brachte es sein Kapuzineraffe Snuff, den Weber bei 1820 bei einem Besuch in Altona erworben haben soll. An ihn erinnerte ein Epitaph an der Au\u00dfenmauer der Hosterwitzer Kirche.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"SachsenDresden w\u00fcrdigt Carl Maria von Weber mit einem FestjahrTeilenFolgen auf: Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) war eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":712896,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,859],"class_list":{"0":"post-712895","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-germany","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115882957656619132","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=712895"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712895\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/712896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=712895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=712895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=712895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}